Improvisation (v. ital.: improvviso unerwartet, aus lat.: im (kehrt den sinn des angeschlossenen wortes um); proviso vorhersehen) bedeutet, etwas ohne Vorbereitung, aus dem Stegreif oder ad hoc dar- oder herzustellen.
Improvisation im allgemeinen Sprachgebrauch meint den spontanen praktischen Gebrauch von Kreativität zur Lösung von auftretenden Problemen. Typisch ist etwa die Zweckentfremdung von Werkzeugen oder Materialien. Improvisation als Strategie herrscht in der Do it yourself-Bewegung, oder beim Hacker vor. Eine Ikone dieser Sorte Improvisation war die Fernsehfigur MacGyver, die in fast jeder Folge der Fernsehserie erstaunliche Konstruktionen mit seinem Schweizerarmeetaschenmesser und herumliegenden Gegenständen schuf.
Unter dem Einfluss der Improvisation in der Musik, z.B. durch John Cage, ist Anfang der 1970er Jahre die Tanzform Contact Improvisation entstanden. In der Contact Improvisation wird ohne feste Formen und ohne vorhersehbare Bewegungen getanzt. Die körperlichen Reflexe spielen daher eine besondere Rolle.
Improvisation im Theater
Es existieren einige spielerische Formen der Improvisation im Theater oder im Schauspiel.
Zwei Beispiele finden sich beim Theatersport oder dem 'Marathon'. Hierbei beginnen zwei Schauspieler, eine Handlung oder eine Tätigkeit darzustellen, die ihnen gerade im Moment einfällt, wie zum Beispiel schwimmen oder fechten. Nun haben die zuschauenden Schauspieler die Möglichkeit zu klatschen, um das Geschehen zu unterbrechen. Derjenige, der geklatscht hat, wechselt in die Szene und ein anderer verlässt sie. Der neue Schauspieler improvisiert nun eine andere Handlung, auf die sein Partner einsteigen muss. Der Marathon ist eine sehr gute Übung, um sich verschiedenen Rollen auszusetzen und eignet sich gewissermaßen als schauspielerische Aufwärmübung.
Siehe auch:Improvisationstheater, Stehgreifkomödie und commedia dell'arteKategorie:Improvisationja:即興
Enduro
Als Enduro (von englisch : endurance = Ausdauer), deutsch: Geländemotorrad, wird ein geländegängiges (grobstolliges Reifenprofil, lange Federwege) Motorrad mit Straßenzulassung und den dafür notwendigen Sicherheitseinrichtungen bezeichnet.
Die Sitzposition ist aufrecht mit bequemem Kniewinkel, wobei Motorradfahrer mit geringer Körpergröße aufgrund der hohen Sitzposition Probleme mit dem sicheren Stand haben. Die Enduro besitzt eine vergleichbare Fahrwerksgeometrie wie Motocrossmaschinen, ist jedoch von der Leistungscharakteristik her stärker auf Langstrecke bzw. Ausdauer ausgelegt als auf Geschwindigkeit und Leistung.
Ursprünglich entstanden die Enduros durch einfache Umbauten von Straßenmotorrädern. Durch eine hochgelegte Auspuffanlage und stärker profilierten Reifen wurde die notwendige Geländegängigkeit erzielt.
Aufgrund des Wettbewerbes im Endurosport und im verwandten Motocross wurden die Maschinen immer spezieller an die Anforderungen auch des härtesten Geländes (Steilauf- und abfahrten, Fluss- und Schlammdurchfahrten) angepasst.
Neben den speziell für den Endurosport angepassten Wettkampfmotorrädern (z. B. KTM 525 EXC Racing, Husqvarna TE 510) entstanden durch die Motorradhersteller weitere Abarten von Enduromaschinen, die mehr oder weniger für Fahrten im Gelände geeignet sind. Als Meldefahrzeuge werden Enduros auch militärisch eingesetzt. Eine dieselbetriebene Enduro wird auf der Basis der Kawasaki KLR 650 angeboten.
Arten von Enduros
- Sportenduro/Hardenduro entsprechen weitestgehend den Wettkampfmotorrädern und sind meist durch geringere Veränderungen an eine alltägliche Nutzung angepasst (z. B. Elektrostarter) (z.B. Yamaha WR 450 F, KTM LC 4 640 Enduro)
- Reiseenduros sind an längere Motorradtouren angepasste Enduros, meist mit größerem Tank, geringerem Federweg, geänderte (längere) Getriebeübersetztung (ausgelegt für Langstrecken) mit 5. und 6. Gang, Anbaumöglichkeit von Koffern, Windschutz, etc., haben dadurch aber auch ein höheres Fahrgewicht. Dazu zählen u.a. Aprilia ETV1000 Caponord, BMW R100 GS bis R1200 GS, KTM LC8 950 Adventure, KTM LC4 640 Adventure, Honda Varadero 1000, Suzuki V-Strom 650 und 1000, Triumph Tiger, Yamaha XTZ 660 Ténéré, usw. Viele heutzutage angebotenen Reiseenduros sind nur noch eingeschränkt geländetauglich, da bei diesen mehr Wert auf Komfort und Straßenverhalten gelegt wurde. Damit wurde dem Trend Rechnung getragen, dass die Straßenenduros überwiegend auf Straßen und in seltenen Fällen auf unbefestigten Wegen eingesetzt werden.
- Rallyeenduros sind Wettkampfenduros, die speziell für Langstreckenrallyes (z. B. Paris-Dakar) entwickelt wurden. Sie besitzen das entsprechend verstärktes und modifiziertes Fahrwerk einer Sportenduro, ein großes Tankvolumen, Windschutz und Navigationssystem.
Freestyle Motocross oder kurz FMX hat sich aus dem Motocross entwickelt. Ursprünglich wurden bei Motocross-Wettbewerben neben den eigentlichen Rennen zur Unterhaltung der Zuschauer Wettbewerbe abgehalten, welcher der Fahrer mit seiner Maschine den spektakulärsten Sprung schaffte. Bald begannen sich Fahrer nur auf diesen Wettbewerb zu konzentrieren, wodurch FMX allmählich zur eigenständigen Disziplin des Sports wurde.
Beim FMX springen die Fahrer mit leicht veränderten Motocross-Maschinen über Sprungschanzen ("Kicker"). In den wenigen Sekunden zwischen Absprung und Landung führen sie teils sehr waghalsige Manöver in der Luft aus. Je nach Wettbewerb werden ein einzelner Sprung oder eine Reihe von Sprüngen in vorgegebener Zeit von Kampfrichtern, den Judges, bewertet. Der Fahrer mit der höchsten Wertung gewinnt.
Zu den weltweit besten und erfolgreichsten Fahrern zählen Travis Pastrana (US), Nate Adams (US), Mike Metzger (US), Ronnie Renner (US), Mathieu (Mat) Rebeau (SUI), Jeremy "Twitch" Stenberg (US) und Ailo Gaup (NOR). Die erfolgreichsten deutschen Fahrer sind Sebastian (Busty) "Airwastl" Wolter und Fabian (Fab) Bauersachs.
Die wichtigsten Wettbewerbe im FMX sind die X-Games und die Red Bull X-fighters.
Übliche Veränderungen an den Maschinen
- Anbringen von Haltegriffen oder Griffmulden seitlich unter der Sitzbank
- Kürzung des Hecks
- Verbreiterung der Fußrasten
Beschreibung einiger Tricks im FMX
- 360 - 360°-Drehung der Maschine um die Hochachse - Backflip - Rückwärtssalto mit dem Motorrad. Erstmals gezeigt wurde ein Backflip von Carey Hart. Jedoch endete dieser mit einem Sturz. Mike Metzger zeigte den ersten ausgefahrenen Backflip.
- Body varial - Der Fahrer löst sich von der Maschine, dreht sich um die eigene Hochachse, greift die Maschine wieder, sitzt auf und landet.
- Can can - Der Fahrer bewegt ein Bein nach vorne auf die andere Seite des Tanks.
- Candybar - Der Fahrer schwingt ein Bein nach vorne über den Lenker.
- Cliffhanger (Klippenhänger) - Der Fahrer hakt seine Füße unterm Lenker ein und streckt seinen Körper nach oben aus
- Flintstone (Feuerstein) - Der Fahrer hat beide Beine auf einer Seite der Maschine und "läuft" in der Luft neben ihr her. Der Name spielt auf das Auto der Zeichentrickfigur Fred Feuerstein an.
- Heelclicker (Fersenklicker) - Der Fahrer schwingt die Beine über den Lenker, bis sich die Füße berühren.
- Indian Air - Ähnlicher Trick wie der Superman Seatgrab. Mit dem Unterschied, dass der Fahrer seine Beine über Kreuz wirft. d.h. Linkes Bein möglichst weit nach rechts und umgekehrt.
- Lazy boy (Fauler Junge) - Der Fahrer legt sich nach hinten und streckt die Beine nach vorne, so dass er waagerecht auf der Maschine liegt.
- Nac nac - Der Fahrer schwingt ein Bein nach hinten über die Sitzbank.
- No footer - Der Fahrer nimmt beide Füße von den Fußrasten.
- No hander - Der Fahrer nimmt beide Hände vom Lenker.
- One handed - Der Fahrer nimmt eine Hand vom Lenker.
- Rock solid - Ähnlicher Trick wie der Superman Seatgrab, allerdings breitet der Fahrer die Arme zur Seite aus und schwebt für kurze Zeit frei über der Maschine.
- Superman Seatgrab - Der Fahrer nimmt die Hände vom Lenker, die Füsse von den Pedalen und lässt sich nach hinten gleiten, wo er sich mit den Händen an eigens dafür angebrachten Griffmulden kurz festhält und sich wieder nach vorne auf seine Ausgangsposition zieht. Im Idealfall bildet sein ganzer Körper eine Gerade.
- Tsunami - Der Fahrer hält sich am Lenker fest. Die Maschine schwingt nach unten, während er seinen Körper nach oben ausstreckt. Im Idealfall bilden beide eine senkrechte Linie.
- Tsunami scorpion style (Tsunami Skorpion-Stil) - Beim Tsunami scorpion style beugt der Fahrer die Knie, so dass seine Füße in Flugrichtung zeigen.
- To one hand landing - Die Maschine wird mit einer Hand gelandet.
- To no hand landing - Die Maschine wird freihändig gelandet.
- Whip (Peitsche) - Die Maschine wird der Luft zur Seite gedreht, so dass sie quer zur Flugrichtung steht.
Weblinks
[http://www.ifmxf.com/ International Freestyle Motocross Federation]
[http://www.forty8.de/ International bekanntes Freestyle Motocross Webmag aus Deutschland]
[http://www.redbullxfighters.com/ Red-Bull X-fighters]
Kategorie:Motorsport
Snowboard
Ein Snowboard ist ein Wintersportgerät, mit dem man auf Schnee einen Abhang herunterfährt. Im Gegensatz zum Skifahren bewegt man sich dabei nur auf einem Brett, das dem alpinen Monoski in der Form, aber nicht im Aufbau ähnelt. Hersteller unterscheiden z.B. zwischen Freestyle-, Freeride-, Carving- und Raceboards. Die Kategorien sind dabei nicht fest voneinander getrennt, sondern fließen ineinander über. Eine Sonderstellung bei den Snowboards nimmt das Splitboard (teilbares Tourensnowboard) ein.
Allen gemein ist, dass sie ca. 1,4m bis 1,8m lang sind und einen Kern aus Holz, Schaumstoff oder einer wabenartigen Aluminumkonstruktion haben. Neue Technologien verbauen auch Carbon und ähnliche Materialien, die mehr Stabilität bieten sollen. Mittlerweile gibt es auch Snowboards für Kinder, die entsprechend kleinere Abmessungen haben. Auf der Unterseite befindet sich ein Belag, der aus verschiedenen Materialien bestehen kann und die Wachsaufnahme und damit die Gleiteigenschaften verbessert. Die taillierten Bretter sind an den Seiten mit Stahlkanten versehen, um den Halt auf harter Piste und damit Kurvenfahren zu ermöglichen. Auf der Oberseite sind zwei Snowboard-Bindungen montiert, um die Snowboard-Schuhe auf dem Brett zu fixieren. Man unterscheidet dabei zwischen Platten- und Softbindungen.
Vergleichbare Boards auf Rollen nennt man Freeboard. Das Fahren auf Dünen statt auf Schnee wird als Sandboarding bezeichnet.
Geschichte
Das Snowboard ist ca. 1970 erfunden worden. In den 70ern arbeiten Jake Burton und Robert Sims als Snowboardpioniere, inspiriert durch Surfer. Sie schaffen die ersten Prototypen und verhelfen dem Snowboard zu seinem Durchbruch. Ab nun geht die Entwicklung rapide voran, das vorhandene Know-How im Skibau fließt in die Snowboardproduktion ein (Jake Burton erkannte das Potential Europas als Snowboardkontinent und ließ die ersten Snowboards aus Massenfertigung in Innsbruck produzieren). 1985 findet die erste Europameisterschaft in Schliersee, der erste Weltcup in Zürs, statt. 1989 kommt es zur Gründung der ISA (International Snowboard Association), die bald darauf zur Gründung des ISF (International Snowboard Federation) führt. Kurz darauf findet 1993 die erste ISF Snowboardweltmeisterschaft in Ischgl statt. 1994 wird die ASA (Austrian Snowboard Association) gegründet. 1995 wird Snowboarden ins olympische Programm aufgenommen. Viele der Profisnowboarder weigern sich bei den ersten Spielen teilzunehmen, da sie mit den Bedingungen der FIS nicht einverstanden waren. Es finden Ende der 90er die ersten staatlichen Snowboardtrainer-Ausbildungen statt. Snowboarden gewinnt über die Jahre immer mehr an Interesse und die Snowboardwettbewerbe in Salt Lake City waren die ersten, die ausverkauft waren (insbesondere der Wettbewerb in der Halfpipe).
Boardtypen
Raceboard
Ein Raceboard ist ein sehr steifes Snowboard, welches für den Einsatz in Rennen geeignet ist. Es hat eine flache Spitze und ein rechteckiges Heck . Raceboards sind sehr anspruchsvoll zu fahren, da sie durch ihre harte Bauweise sehr exakt gefahren werden müssen, um Kurven zu ermöglichen. Dabei können sie aber auch bei hohen Geschwindigkeiten gut kontrolliert werden.
Carvingboard
Das Carvingboard ähnelt in der Bauweise sehr dem Raceboard, ist aber nicht ganz so steif und am Heck oft etwas abgerundet.Es ist meistens etwas taillierter und etwas schmaler (14cm - 18cm) als ein Raceboard. Auch das Carvingboard wird fast immer mit Plattenbindungen gefahren.
Freerideboard
Ein Freerideboard ist breiter und weicher als ein Race- oder Carvingboard. Man kann mit ihm sowohl auf der Piste carven als auch im Tiefschnee fahren oder kleinere Tricks machen. Das Heck ist etwas aufgebogen, um Rückwärtsfahren zu ermöglichen. Freerideboards werden fast immer mit Softbindungen gefahren.
Freestyleboard
Das Freestyleboard ist sehr weich, nicht besonders lang und das Heck ist der Spitze sehr ähnlich , um damit sowohl vorwärts als auch rückwärts fahren zu können.Es wird ausschließlich mit Softbindungen gefahren.
Die neueren Generationen sind hart, um den immensen Belastungen, die bei weiten Sprüngen entstehen, gerecht zu werden und somit die Handhabung bei hohem Tempo zu erleichtern.
Alpineboard
Alpineboards sind eine Kombination von Raceboards und Freerideboards. Sie sind etwas schmäler als Freerideboards, aber ähnlich straff und lang wie Raceboards.
Tandemboard
Das Tandemboard ist ein speziell verstärktes Raceboard mit der Möglichkeit, 4 Bindungen zu montieren und somit gleichzeitig 2 Fahrer zu tragen.
Splitboard
Ein Splitboard ist ein in der Länge teilbares Snowboard. Die beiden Hälften sind durch einen einfachen, aber robusten Mechanismus sowie die Bindungsaufnahmen stabil miteinander verbunden.Man kann mit dem Splitboard Skitouren gehen und über schneebedeckte Hänge aufsteigen.
Am Ziel werden die Ski zu einem Snowboard zurückgebaut und man kann wie mit einem Snowboard abfahren. Es gibt 2- und 3-teilige Splitboards, am verbreitetsten sind 2-teilige. Von der Bauweise her sind Splitboards an Freerideboards angelehnt. Der bekannteste Splitboardhersteller weltweit ist Voilé aus Salt Lake City/USA.
Sicherheit
Besonders beim Snowboarden ist es wichtig, auf die eigene Sicherheit und die der anderen zu achten. Hierbei ist zu unterscheiden, in welchem Gelände man sich bewegt.
Piste
Für das Fahren auf der Piste gibt es seit langem die FIS-Regeln. Sie sind eine Art Straßenverkehrsordnung für die Piste. Hier ist insbesondere die Regel 1 zu beachten: „Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.“
Backcountry
Das freie Gelände abseits der geräumten und gesichterten Pisten (engl. backcountry) birgt große Gefahren für Leib und Leben. „Respekt“ ist im Backcountry ein Grundsatz. Gletscherspalten und Lawinen sind tückische Fallen. Ein Ausflug ins Freeridegelände ist nur mit entsprechendem Wissen, einer guten Kenntnis des Gebietes und der richtigen Ausrüstung (LVS-Gerät, Lawinensonde, Lawinenschaufel) ratsam.
Snowboarder benutzen ein Splitboard, Kurzski/Klappski oder Schneeschuhe, um im Tiefschnee die Bergspitze zu erreichen. Parallel dazu verwendet man Teleskopstöcke, bestehend aus 2 bis 3 ausziehbaren Teilen. Das Splitboard, ein zu zwei Skiern teilbares Snowboard, und Kurzskis werden beim Aufstieg mit Steigfellen benutzt.
Zum Grundwissen im Backcountry gehört auch die Kenntnis der Lawinengefahrenskala.
Um das Snowboarden gut zu beherrschen, ist es erforderlich, sowohl Technik als auch Kondition und Kraft ausreichend zu trainieren. Für Anfänger empfiehlt es sich, sich von professionellen Snowboardlehrern unterrichten zu lassen, um falsch eingelernte Fahrstile zu vermeiden. Im Bereich des fortgeschrittenen Snowboardens unterscheiden sich die Trainingsmethoden ebenso vielfältig wie die unterschiedlichen Fahrstile - zum Beispiel Freestyle, Freeride und Race.
Freestyle
Für Freestyle ist in erster Linie Koordination, Gleichgewicht und Techniktraining erforderlich. Oft ist es hilfreich, auch das Skateboarden zu beherrschen.
Freeride
Freerider benötigen besonders viel Kondition und Ausdauer sowie eine perfekte Technik, da im Gelände das eigene Können unter Umständen lebenswichtig sein kann. Es bestehen Parallelen zum Wellenreiten.
Race
Snowboard-Rennläufer benötigen neben einer selbstverständlich guten Kondition besonders viel Techniktraining.
Konditions- und Krafttraining
Um Verletzungen zu vermeiden, ist es unabdingbar, sich vor der Ausübung aufzuwärmen. Neben dem besonders wichtigen Bereich des Unterkörpers, der zum Beispiel durch Laufen im Stand, durch Kniebeugen und ähnliches aufgewärmt werden sollte, ist auch der Oberkörper und vor allem der Schulterbereich (wegen erhöhter Verletzungsgefahr bei Stürzen) nicht zu vernachlässigen.
Um sich auf die Wintersaison optimal vorzubereiten, sollte man rechtzeitig mit Ausdauer- und Krafttraining beginnen. Als Ausdauertrainingsmethoden sind besonders Laufen, Rad fahren und Schwimmen zu empfehlen. Es sollte mindestens zweimal die Woche je ca. eine Stunde bei einem konstanten Puls von etwa 140 (Rad fahren) bis 150 (Laufen) trainiert werden.
Zusätzlich zum Konditionstraining ist auch Krafttraining, besonders im Bereich der Oberschenkel- und Wadenmuskulatur, wesentlich. Dafür kann zum Beispiel ein Fitnessstudio besucht werden, oder es können Übungen wie Kniebeugen, Trampolinspringen und Treppensteigen gemacht werden.
Ergänzend sollte auch die Koordination geschult werden, um die Balance für die Fahrt und insbesondere die Schleppliftfahrt zu verbessern. Dies kann unter anderem durch Seilspringen trainiert werden.
Siehe auch:Liste europäischer Wintersportgebiete; Snowboarden;
Kategorie:SportgerätKategorie:SnowboardSnowboardtricksja:スノーボードnb:Snøbrett
Freestyle (Snowboard)
Freestyle ist einer der Hauptbereiche des Snowboardfahrens. Das Wort Freestyle bedeutet übersetzt „freier Stil“. Dies bedeutet ursprünglich, dass jeder so fahren kann wie er will.
Im Freestyle gibt es die Disziplinen Big Air, Halfpipe und Slopestyle.
Big Air
Bei einem Big Air handelt es sich um eine große Schanze, über die die einzelnen Fahrer springen und versuchen, dabei möglichst schwierige Tricks zu machen. Bewertet wird dies von Judges (Punktrichtern)in den Kategorien Style, Schwierigkeit, Höhe des Tricks und Landung.
Beispiel für Veranstaltungen dieser Art: Der Air&Style in München (ehem. Seefeld)
Die Halfpipe
Wie auch beim Skateboardfahren gilt sie als Königsdisziplin im Freestyle. Auch in der Halfpipe hier versuchen die Fahrer möglichst viele Tricks in einem Durchlauf (Run) zu machen. Bewertet wird von den Judges die Schwierigkeit der Tricks, die Art der Ausführung, der Style und die Reihenfolge in der die Tricks gemacht werden. Halfpipe ist seit den Olympischen Winterspielen1998 in Nagano eine olympische Disziplin.
Slopestyle
Ein Slopestyleparcours kann man mit einem Skatepark vergleichen. Es gibt Schanzen und Rails (Geländer) in verschiedensten Variationen. Der Parcours ist so gestellt, dass die Fahrer viele Möglichkeiten haben, die einzelnen Elemente zu kombinieren. Bei einem Wettbewerb wird darauf geachtet, wie der Fahrer die einzelnen Elemente nutzt (Kreativität), was für Tricks er macht und wie er sie ausführt.
Kategorie:Snowboard
Skifahren
Beim Skifahren gleitet ein Skifahrer entlang einer Skipiste auf Skiern über den Schnee einen Abhang hinab. Zum Richtungswechsel und zur Geschwindkeitssteuerung reiht er Schwünge aneinander. Die Grundfertigkeiten des Skifahrens sind leicht zu erlernen. Die meisten Skifahrer besuchen dazu einen oder mehrere Kurse einer Skischule.
Skifahren ist eine Breitensportart. Es steht weniger der Leistungsgedanke (wie beim Ski Alpin) im Vordergrund, sondern das Naturerlebnis und soziale Kontakte. Skifahren ist in den Alpenländern eine der beliebtesten Wintersportarten. Skifahren ist der Nationalsport der Schweiz und Österreichs . Skifahren wird aber auch im Flachland immer verbreiteter: Vielerorts entstehen Skihallen, in denen das ganze Jahr über Ski gefahren werden kann.
Dem Skifahren wurde durch den verstärkten Bau und die immer ausgereiftere Konstruktion von Seilbahnen im 20. Jahrhundert der Weg geebnet. In den Alpenländern stellen Skigebiete heute die wichtigste touristische Attraktion dar. Besungen werden die Freuden des Skifahrens durch verschiedene Lieder, wie zum Beispiel Wolfgang Ambros Lied „Schifoan“.
Der Breitensport Skifahren hat einige Spezialdisziplinen hervorgebracht:
- Carving: das Fahren auf der Skikante,
- Telemarken: das Fahren mit speziellen Ski,
- Tourengehen: das Besteigen eines Berges vor der Abfahrt,
- Freeriden: das Fahren durch unberührtes Gelände.
Wie mit jeder Sportart sind auch mit dem Skisport Risiken und typische Verletzungen verbunden. Eine häufige Ursache von Skiunfällen ist der in der Mittagspause oder beim Après-Ski genossene Alkohol. Auch das Fahren abseits der markierten Pisten birgt Gefahren (z.B. Lawinen). Um die Risiken zu minimieren, gelten auf allen Pisten die FIS-Regeln des internationalen Skiverbandes FIS, die mit einer Straßenverkehrsordnung vergleichbar sind.
In der Umgangssprache werden unter dem Begriff „Skifahren“ heute auch oft andere Sportarten wie Snowboarden und das Fahren mit Spezialskiern wie dem Monoski zusammengefasst.
Kategorie:SkiKategorie:Wintersportart
Freestyle Frisbee
Beim Freestyle Frisbee führen ein oder mehrere Spieler möglichst originelle oder schwierige Tricks mit der Scheibe aus. Diese Tricks können sich aus verschiedenen Bewegungselementen zusammensetzen. Die Wichtigsten sind:
Beim Delay wird die rotierende Scheibe auf einem oder mehreren Fingernägeln ausbalanciert. Beim Body-Roll rollt die Scheibe über Arme, Beine oder andere Körperteile des Spielers. Beim Brush wird die Rotation der Scheibe durch Schlagen mit der Hand oder dem Fuß verstärkt. Mit dem Catch schließlich wird die Scheibe z. B. unter dem Bein, hinter dem Kopf oder hinter dem Rücken gefangen. Tricks mit mehreren Spielern nennt man Coop.
Die Ausführung dieser Bewegungselemente ist nicht starr festgelegt sondern der Kreativität des Spielers überlassen.
In Wettkämpfen wird Freestyle Frisbee als Kür zu Musik durchgeführt. Jedes Team besteht aus zwei bis drei Spielern. Bewertet werden Schwierigkeit, Ausführung und künstlerischer Ausdruck nach einem Punktesystem.
Kategorie:Sportart
Das Skateboard [], gelegentlich eingedeutscht auch Rollbrett genannt, ist ein meist aus 7-schichtigem, kanadischem oder baltischem Holz (Ahorn) bestehendes Brett (auch kurz als Deck oder Board bezeichnet), dessen übliche Länge etwa 80 cm, und dessen übliche Breite etwa 20 cm beträgt. An die grafisch oft aufwändig gestaltete Unterseite werden zwei beweglich gelagerte Achsen (trucks) geschraubt.
Eine solche Achse besteht aus zwei Teilen: dem unteren Teil (baseplate), der mit 4 Schrauben (nuts) am Brett befestigt ist, und dem oberen Teil (Hanger) der zwei kugelgelagerte Rollen (wheels) aus Kunststoff (Polyurethan in verschiedenen Härten und Durchmessern) trägt. Beide Teile werden durch eine Hauptschraube (kingpin) und zwei Lenkgummies verbunden. Durch die beweglich um einen Kipppunkt gelagerten Achsen kann das Skateboard mittels Gewichtsverlagerung gelenkt werden. Zum besseren Halt des Fahrers auf dem Skateboard wird ein meist schwarzes, selbstklebendes Schleifpapier (griptape) auf die Oberseite/Trittfläche geklebt. Die meisten heutigen Skateboards haben vorne wie hinten einen jeweils über die Achsen herausragenden, nach oben gebogenen Teil. Der hinten überstehende Bereich des Bretts heißt tail, der vordere nose. Des weiteren haben die meisten Boards heutzutage an den Seiten eine leichte Biegung nach oben concave.
Neben der oben beschriebenen, verbreiteten Form des Skateboards existieren Varianten. Die wichtigsten sind:
- Longboards (längeres Deck, größere und weichere Rollen, meist weniger ausgeprägte Nose und Tail)
- Slalomskateboards (oft aus flexibel schwingendem Holz und häufig ohne jeglichen Überstand an Nose und Tail)
Disziplinen des Skateboardens
Das Skateboard wird selten nur als reines Fortbewegungsmittel eingesetzt. Das Skateboarden (auch: das Skaten) hat sich vielmehr im Lauf der Jahrzehnte zu einer Sportart entwickelt mit einem reichen Repertoire an Kunststücken (meist Sprünge mit dem Skateboard, oft in Kombinationen mit Drehungen des Boards und/oder des Körpers, in der Gesamtheit Tricks genannt) und einer eigenen Begrifflichkeit.
Street
Im Vordergrund steht heute das Streetskaten. Hier werden die Tricks entweder an den im städtischen Raum vorzufindenden Hindernissen (obstacles) (Mauern, Treppen, Geländer, Rampen und ähnliches) oder aber in einer künstlich angelegten Hindernislandschaft gemacht (Skatepark - meist aus Holz, gelegentlich auch aus Beton gebaut), die dem städtischen Raum in skateboardoptimierter Form nachempfunden ist. Beim reinen Streetskaten außerhalb der Skateparks kommt es durch die Nutzung des öffentlichen Raumes und den oft mit dem Skaten einhergehenden Sachbeschädigungen und Lärmentwicklungen häufig zu Konfrontationen mit Anwohnern, Haus- und Grundstückseigentümern sowie den Ordnungskräften. Ein für das Streetskaten geeignetes Terrain, zugleich oft auch ein Treffpunkt von Skatern, wird Spot genannt.
Vert
Neben dem Streetskaten ist das Vertskaten (von engl. vertical für dt. senkrecht) noch von Bedeutung. Hier wird das Skateboard in einer speziell dafür geschaffenen Halfpipe gefahren, einer im Profil U-förmig konstruierten Anlage, in welcher der Skater zwei gegenüberliegende, im oberen Teil senkrechte Steilwände (vert) befährt, die durch Rundungen (transitions) mit einer dazwischen liegenden, waagerechten Ebene (flat) verbunden sind. Die Tricks werden im Vertskaten entweder als Flugtricks (airs) oberhalb der Steilwand durchgeführt oder aber an der meist mit einem Stahlrohr (coping) versehenen Abschlusskante der Steilwand (liptricks). - Eine populäre Abwandlung der Halfpipe ist die Miniramp, eine niedriger ausgeführte Konstruktion ohne den vertikalen Anteil der Steilwand. In der Formgebung von Halfpipe und Miniramp finden sich die Wurzeln des Skateboardens wieder: die Rundungen und einige der sich daraus ergebenden Bewegungsabläufe erinnern an das Surfen (Wellenreiten).
Sonstige
Von (augenblicklich) geringerer Bedeutung als Street- und Vertskaten sind Freestyle-, Slalom- und Downhillskaten.
Beim Freestyleskaten wird weitestgehend auf die Einbindung von Hindernissen verzichtet. Die Tricks werden hier mit artistischem Schwerpunkt und unter betonter Einbeziehung des Skateboards als eine Art von Turngerät ganz überwiegend auf ebener Fläche durchgeführt. Beim Slalomskaten (vor allem in den 1970er Jahren populär) geht es um das schnelle und fehlerfreie Durchfahren einer Slalomstrecke. Downhillskaten ist die meist mit einem Longboard ausgeführte und auf Höchstgeschwindigkeit angelegte Bewältigung einer Abfahrtsstrecke.
Skateboardtricks
Basistrick des modernen Skateboardens ist der Ollie. Es handelt sich bei diesem Trick um eine Technik, mit der durch die zeitliche und motorische Koordination von impulsgebendem, das Brett hochschnellen lassendem Tritt auf den hinteren Überstand (Tail) und führender Bewegung des vorderen Fußes mit dem Skateboard gesprungen werden kann. Obwohl das Skateboard mit dem Fahrer nicht verbunden ist, kann das Deck in der Flugphase des Sprunges durch diese Technik kontrolliert und gesteuert werden. Der Ollie wurde von Alan "Ollie" Gelfand zunächst in der Halfpipe erfunden und angewandt und später von Rodney Mullen auf flaches Terrain und das Streetskaten übertragen.
Die Namensgebung der Skateboardtricks im gegenwärtigen Skaten bestimmt sich in der Regel aus den mit dem Skateboard ausgeführten Sprung- bzw. Flugbewegungen (meist Drehungen des Decks um die Längsachse, so genannte Flip-Tricks, oder die senkrechte Mittelachse, sogenannte Shovits; auch die Kombination von beidem ist möglich), aus den Bewegungen des Fahrers in Bezug auf sein Board, aus der Stellung des Fahrers zum angesprungenen Hindernis sowie aus den Bewegungen am Hindernis selbst. Außerdem ist von Bedeutung, mit welchem Teil des Skateboards ein Hindernis angesprungen wird: Rutscht der Skater mit dem Holzteil des Skateboards (dem Deck) über einen Gegenstand, so bezeichnet man dies als einen Slide (z.B. Tricks wie Boardslide, Noseslide, Tailslide). Darüber hinaus gibt es noch Bluntslides und Nosebluntslides, bei denen der Skater entweder auf den Rollen der vorderen oder hinteren Achse rutscht. Rutscht er hingegen mit einer oder zwei Achsen auf der Kante eines Gegenstands, so spricht man von einem Grind (z.B. Tricks wie 5-0 Grind, unter Beteiligung der hinteren Achse, oder 50-50 Grind bei Beteiligung beider Achsen). Die große Vielfalt des modernen Skatens wird durch mehrfache Kombinationen verschiedener, einzelner Tricks in einem Gesamttrick erreicht. Eine erhöhte Schwierigkeit besteht außerdem darin, einen Trick auszuführen, während man entgegen der individuellen und intuitiv gegebenen Fußstellung (entweder "regular", d.h. der linke Fuss befindet sich vorne auf dem Brett, oder "goofy", also mit dem rechten Fuss vorne) auf dem Board steht (switchstance bzw. switch fahren) oder rückwärts fährt (d.h einen Trick fakie machen). Neben den immer schwierigeren Kombinationen von Tricks werden beim Skaten durch Sprünge (z.B. über Treppenstufen oder andere Hindernisse, auch "Gaps" genannt) und auch Grinds und Slides (z.B. an Treppengeländern, englisch: Handrails) immer größere Höhen und Weiten überwunden.
Kultur des Skateboardens
Eine mit anderen Sportarten vergleichbare Organisationsstruktur (wie Verbände, Vereine, Wettkampfbetrieb in regelmäßigen Ligen und ähnliches) hat sich im Skateboarden nicht entwickeln bzw. durchsetzen können. Das Skaten wird im Selbstverständnis vieler Skater eher als individualisierter Lebensausdruck (mitunter auch als eine Art von Kunst) denn als Sport angesehen. Wettkämpfe (contests) gibt es daher meist nur sporadisch und haben oft einen betont geselligen Charakter.
Die aus der Nutzung und »Aneignung« des öffentlichen Raumes oftmals erwachsenden Konflikt- und Kriminalisierungserfahrungen, die ersten Ursprünge des Skatens in der »Aussteigermentalität der Surfer« sowie die abgeforderte Kreativität haben das Skaten bis heute subkulturell verwurzelt. So ist es eine gewisse Verbindung mit Musikstilen (Punk, Hip Hop, Metal), der Mode und der bildenden Kunst eingegangen (z.B. Graffiti, Grafikdesign, Fotografie).
Wegen der weitgehend fehlenden Organisationsstruktur, seinem gewollt ungeregelten Charakter und den meist jungen Ausübenden wird Skateboarden häufig zu den sogenannten Freizeitsportarten gerechnet. Gegen diese Einordnung spricht jedoch neben seinen subkulturellen Verbindungen die Kontinuität des Skateboardens, das nunmehr seit Jahrzehnten ausgeübt wird. Darüber hinaus stellt die Komplexität des Sports hohe Anforderungen an Durchhaltewillen und Lernbereitschaft, die dem Charakter schnell erlernbarer und schnelllebiger Trendsportarten entgegensteht.
Skateboarding ist bis heute überwiegend männlich dominiert. Allerdings finden in den letzten Jahren auch immer mehr weibliche Personen Interesse an diesem Sport. Profiskateboarderinnen, wie beispielsweise Elissa Steamer, stellen dabei eine Vorbildfunktion dar. Die Skateboardindustie, vor allem im Bereich für Kleidung und Schuhe, passt sich diesem Trend an und entwirft Mode speziell für junge Frauen.
Geschichte des Skatens
Obwohl es bereits in den 40er Jahren in den Kalifornien (USA) erste Vorläufer eines Skateboards gab, liegt der Ursprung des modernen Skateboardens in den 60er Jahren und entstand durch die Übertragung des an der US-amerikanischen Westküste verbreiteten Wellenreitens auf den Asphalt bzw. Beton. Einen großen technischen Fortschritt bedeuteten die Entwicklung von Polyurethan-Rollen mit besseren Haft- und Rolleigenschaften sowie die Konstruktion des im Prinzip heute noch gebräuchlichen Achssystems, dessen gewichtssensible Beweglichkeit das Lenken des Skateboards ermöglicht. In den frühen 90er Jahren wandelte sich die Form des normalen Street-Skateboards zu einem schlankeren, fast symmetrischen Zuschnitt mit nahezu gleich langen Überständen an Nose und Tail. Durch diese Bauweise und die dadurch ermöglichten Bewegungsabläufe und Hebelwirkungen wurden neue Formen von Tricks ausführbar.
In seiner Konstruktionsweise scheint das Skateboard mittlerweile ausgereift zu sein: Versuche mit neuen Materialien (z.B. Boards aus Aluminium oder mit Carbonschichten) oder Achstechniken (bei Longboards) konnten sich nicht durchsetzen oder führen bislang nur eine Nischenexistenz.
In den zurückliegenden Jahrzehnten gab es mehrere Phasen, in denen sich das Skaten großer Popularität erfreute. Sie wurden abgelöst von Zeiträumen, in denen der Sport viele seiner Anhänger verlor und er nur noch von einigen wenigen Leuten ausgeübt wurde. Viele kleine Skateboardfirmen mussten in solchen Zeiten hohe Verluste einfahren oder gar schließen.
Ein wichtiges Kommunikationsmittel der Szene sind regelmäßig erscheinende Print- und Videopublikationen.
Professionelle Skateboarder
Vor allem in den USA hat sich eine professionelle Skateboardszene entwickeln können. Professionelle Skateboardfahrer erhalten durch Sponsorverträge mit einer oder mehreren Firmen (meist Hersteller von Skateboards, Unternehmen der Bekleidungsbranche oder Skateboardläden) Geld- und Sachleistungen. In Europa ist professionelles Skaten im engeren Sinne hingegen weniger verbreitet. Die meisten gesponsorten Fahrer sind hier Amateure, die vor allem mit Material unterstützt werden. Nur sehr wenige deutsche Skater können von ihrem verdienten Geld als Profi-Skater leben.
Skate-Jargon
- shredden - Tricks mit dem Skateboard ausführen
- gap - engl. für Lücke oder Loch. Gemeint ist ein Absatz von einer höher gelegenen Ebene zu einer tiefer gelegenen, den man springen kann.
- curb, ledge - Hindernisse mit einer Kante, an denen ein slide oder grind ausgeführt werden kann
- handrail - engl. für Geländer
- truck - engl. für Achse
- deck - Skateboard (im eigentlichen Sinn nur das reine Board ohne Achsen)
- bail - kontrollierter Sturz, bei dem der Skater rechtzeitig den Trick abbricht
- slam - unkontrollierter Sturz
- obstacle - allgemein für ein Hindernis, an dem diverse Sprünge, Grinds und Slidetricks ausgeführt werden können
- wheel(s) - engl. für Rad(Räder)
- bearing(s) - engl. für Kugellager
Windsurfen ist eine Wassersportart, bei der der Ausübende auf einem Surfbrett stehend mittels eines - freibeweglich mit dem Brett verbundenen - Segels den Wind zur Fortbewegung nutzt.
Entwicklung des Windsurfens
Der Amerikaner Jim Drake startete auf der Jamaica Bay am 21. Mai1967 zum ersten mal seinen Windsurfer "Old Yeller". Vor ihm hatten bereits Hoyle und Diane Schweitzer sowie die Engländer Peter Chilvers und Newman Darby mit der Idee gespielt ein Surfbrett mit einem Segel zu verbinden. Jedoch hatte Jim Drake schließlich die entscheidende Idee, Brett und Segel mit einem Kardangelenk zu verbinden und moderne Materialien für Brett, Mast und Segel einzusetzen. Hoyle hat als erster die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Windsurfens erkannt und die Entwicklung weiter vorangetrieben. Die zunächst befreundeten Urväter Hoyle Schweitzer und Jim Drake haben sich dann rasch wegen Lizenzgebühren und Rechte verstritten.
In den folgenden Jahren setzte parallel zu neuen Materialen und Innovationen (Trapez, Fußschlaufen, kurze Waveboards, kürzerer Gabelbäume, durchgelattete Segel) eine starke Verbreitung der neuen Sportart ein. In der DDR wurde Windsurfen Brettsegeln genannt, auch der Begriff Stehsegeln ist noch verbreitet.
Mit den modernen Boards und Segel konnten sich neue Fahrtechniken wie Wasserstart, Gleiten, Sprünge, Powerhalse, Bottom Turns, Cut Backs und sogar Loopings entwickeln. Nach den missglückten Versuchen des dreifachen Vorwärtssaltos hat sich ab 2003 der Trend zu Flachwasser-Manövern verstärkt. Zudem wurde bei Windsurf-Regatten die Super X Disziplin eingeführt, bei dem u.a. Hindernisse auf dem Wasser zu überspringen sind.
Aus dem Windsurfen ist das Kitesurfen entstanden (seit ca. 2001 in Mitteleuropa verbreitet), bei dem das Segel durch einen großen Lenkdrachen ersetzt worden ist. Die Surfbretter zum Kiten bzw. Kiteboards sind viel kleiner und haben kaum Auftrieb. Sie gleichen am ehesten den Wakeboards beim Wasserskilaufen.
Technik
Surfbrett
Das Sportgerät besteht aus einem stromlinienförmigen Schwimmkörper, dem Surfbrett, dessen Auftriebsvolumen sich nach dem Können und Gewicht des Sportlers richtet. Das Auftriebsvolumen liegt meist zwischen 50 und mehreren 280 Litern. Die Brettlänge liegt dabei zwischen 2,0 und 3,5 Metern, bei einer Breite von 50 bis 100 cm.
Das Surfbrett für ungeübte Sportler sollte möglichst viel Auftrieb und damit Volumen haben um besonders kippstabil zu sein. Außerdem besitzt ein Anfängerbrett ein Schwert, das für bessere Richtungsstabilität sorgt und einem Abtreiben nach Lee entgegenwirkt. Bei kleineren Brettern findet man nur noch die Finne vor, da das Schwert beim Gleiten nur stören und außerdem die Geschwindigkeit verringern würde.
Erfahrere Windsurfer wählen meist ein möglichst kleines Surfbrett mit weniger Auftrieb, da diese eine höhere Drehfreudigkeit haben. Dabei kann der Auftrieb geringer als das Gewicht des Sportlers sein, so dass das Brett erst beim Fahren durch den dynamischen Auftrieb an die Wasseroberfläche gehoben wird und auf der Wasseroberfläche gleitet. Solche kleinen Bretter werden auch als "Sinker" bezeichnet.
Die Variationen der Brettformen ist seit den Anfängen um 1975 stark angestiegen.
- sieheSurfbrett
Rigg
Das Surfbrett ist über eine freibewegliche Verbindung, dem Mastfuß, mit dem Rigg befestigt. Das Rigg besteht aus einen biegefähigen Mast aus Carbon, einem Gabelbaum aus Aluminium zum Festhalten und dem Segel. Die Segelfläche liegt zwischen 1,5 m² (für Kinder) und über 12,5 m² für Race Surfer, und richtet sich nach dem Körpergewicht, dem Können und maßgeblich der Windstärke.
Ein modernes Windsurf-Segel besteht aus Monofilm (durchsichtige PVC Folie), Dacron (gewebtes Polyester) und Mylar. Sensible Teile werden mit Kevlar-Gewebe verstärkt. Ausserdem haben die Segel mehrere durchgehende Segellatten.
Aktuell unterscheidet man 2 Ausführungen:
- Camber-Segel (englisch für Biegung,Krümmung). Diese Segel haben 1 bis 5 "Camber", das sind Kunststoffteile an den Enden der Segellatten, die sich an den Mast anschmiegen. Sie sorgen für ein starres Tragflächenprofil des Segels, was für Geschwindigkeit und Stabilität sorgt. Das geht aber zu Lasten der Manövrierbarkeit und wie leicht und einfach sich das Segel anfühlt. Aktuell werden Camber-Segel fast ausschließlich in größeren Segeln für Wettkämpfe eingesetzt. Die Starrheit des Segels wird außerdem durch die Anzahl an Segellatten bestimmt.
- RAF (Rotating Asymmetric Foil) Segel haben Segellatten, die über die Rückseite des Mastes hinaus ragen. Sie müssen bei Wende oder Halse auf die andere Seite des Mastes schnappen. RAF Segel erhalten durch den Druck des Windes ein Tragflächenprofil auf der Lee-Seite. Sie können ohne Wind oder abgeriggt absolut flach sein. Diese Eigenschaft wird beim Freestyle und Wave Riding sehr geschätzt.
Im Vergleich zu Camber Segel liefern RAF Designs weniger Vortrieb und Stabilität, dafür sind sie im Manöver einfacher zu handhaben. Außerdem sind RAF Segel einfacher zu riggen.
Windsurfen lernen
Die Schwierigkeit beim Windsurfen besteht hauptsächlich aus der Fähigkeit, das Gleichgewicht des eigenen Körpers mit der Segelstellung zum Wind zu kontrollieren.
Die grundlegenden Techniken des Windsurfen werden in Surfschulen bereits in drei Tagen vermittelt, so dass das Surfbrett sicher bei leichtem Wind gesteuert werden kann. Die richtige Verwendung von Fußschlaufen und Trapez kann in Fortgeschrittenen Kursen gelernt werden und gestaltet sich schon zeitaufwändiger. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Fahrrichtung fast nur noch über das Ankippen des Brettes mit den Füßen gesteuert. Die Füße stecken dabei bis zum Rist in den am Brett fest verschraubten Fußschlaufen. Surfer verringern die Beanspruchung der Arme beim Halten des Segels durch ein Trapez. Das ist ein kompakter Hüftgürtel, an dem vorne ein Metallhaken befestigt ist. In diesen unten offenen Trapezhaken wird ein kurzes Seil - der Trapeztampen - geschwungen, das am Gabelbaum befestigt ist und den größten Teil der Zugkraft des Windes aufnimmt. Zum Aushaken des Trapeztampens wird der Gabelbaum kurz zum Körper gezogen, so dass der Tampen aus dem Haken herausfällt. Der Surfer ist so mit den Händen, mit der Hüfte und mit den Füßen mit dem Sportgerät verbunden und kann so eine stabilen Lage einnehmen.
Daneben ist auch die Startechnik zu erlernen. Das Brett sollte zum Starten in Lee und idealerweise auf Halbwindkurs liegen, um den Segeldruck möglichst leicht kontrollieren zu können. Als Anfänger übt man zunächst den Schotstart, wobei man auf dem Brett stehend das Rigg mit einem Seil, der Startschot, aus dem Wasser gezogen wird. Als Nachfolgetechnik wird der Beachstart gelehrt. Hierbei wird das Rigg in Segelstellung gehalten und das Surfbrett aus stehtiefem Wasser von Luv her in Richtung Mastfuss bestiegen. Je tiefer das Wasser ist, umso mehr Wind wird benötigt um sich vom Wind auf das Brett ziehen zu lassen. Als letzte Startmethode lernt man den Wasserstart. Hier ist entsprechend mehr Wind als beim Beachstart notwendig und das Ausrichten des Brettes und Segels muss schwimmend geschehen.
Als erstes zu lernendes Manöver gilt die Halse, die meisten Windsurfer geben sich dann mit diesem Niveau zufrieden. Um die Windsurfmanöver der Freestyler oder Profis zu erlernen, ist reichlich Übung und eine gewisse Begabung notwendig.
Wettkämpfe
Offizielle Windsurfwettkämpfe verlangen eine Windgeschwindigkeit von 10 Knoten (18,5 km/h). Das entspricht der Windstärke 4, oder der Meldung "mäßiger Wind" im Wetterbericht. Bei dieser Windstärke beginnen die Surfbretter auf dem Wasser zu gleiten und werden dabei deutlich schneller als 20 km/h.
Das Windsurfen wurde für Männer 1984 in Los AngelesOlympische Disziplin, die Frauen folgten 1992 in Barcelona:
- olympische Klasse
Jährlich wird durch die [http://www.pwaworldtour.com PWA] die Surf-Weltmeisterschaft mit folgenden Disziplinen ausgetragen:
- Wave
- Freestyle
- Speed Racing
- Formula Klasse
- Slalom
- Super X
- Indoor
- Long Distance
Daneben gibt es die Europameisterschaften im Freestyle, ausgetragen durch die [http://www.efpt.net/ EFPT].
Freestyle und Wave sind durch Kampfrichter bewertete Bewerbe, der Surfer mit der besten Technik und höchsten Vielfalt der Windsurfmanöver gewinnt. Olympische Klasse, Formula Klasse, Slalom und Super X sind Rennen bei denen viele Teilnehmer einen Kurs absolvieren. Und Speed ist ein Rennen bei dem die Teilnehmer nach einander einen geraden 500 m Kurs befahren. Indoor sind Hallenbewerbe meist für Freestyle (z.B. in Paris) und Long Distance sind Langstecken Wettfahrten.
Idole - Rekorde
Gewöhnlich gleiten die Surfbretter mit 30 bis 45 km/h über das Wasser. Die Rekordgeschwindigkeiten über 80 km/h werden nur bei Sturmstärken auf sehr glattem Wasser mit speziellen ca. 25 cm breiten Surfbrettern (sogenannten Speedneedles) erreicht. Am 10. April2005 wurde Finian Maynard mit 48,7 kn (90,2 km/h) gemessen und stellt dabei einen neuen Weltrekord für segelgetriebene Wasserfahrzeuge auf. Die Ratifizierung durch den World Sailing Speed Record Council erfolgte am 11. April2005. Windsurfer sind seit November 2004 die schnellsten segelgetriebenen Wasserfahrzeuge.
Lebende Legenden dieses Sportes sind der Hawaiianer Robby Naish und der 34malige Weltmeister Björn Dunkerbeck.
- [http://www.dwsv.net Deutsche Windsurfing Vereinigung]
- [http://www.vdws.de Verband Deutscher Windsurfing- und Wassersportschulen e.V.]
- [http://www.pwaworldtour.com Professional Windsurfers Association]
Das Playboating (Spielbootfahren früher auch Kanurodeo) ist eine sehr junge Disziplin des Kanusports. Die Wettkampfform des Playboating wird Freestyle genannt. Dabei geht es darum in einer künstlichen oder natürlichen Welle oder Walze mit einem Kajak oder Kanu verschiedene Kunststücke vorzuführen.
Geschichte
Der Trend zum Kanurodeo begann in den 90er Jahren. Die Kajaks, damals nur für das reine Wildwasser fahren gebaut, wurden kürzer und erlaubten so die ersten Moves (= Figuren). Paddler wie Jan Kellner und Olli Grau machten die Sportart besonders bei jüngeren Paddlern in Deutschland bekannt und bliebt. International sind Namen wie Corran Addison oder Eric Jackson zu nennen.
Anfangs war die Szene noch recht klein und überschaubar und auch die Wettkämpfe waren keine offiziellen Veranstaltungen. Mittlerweile hat sich aber auch das geändert und es gibt offizielle Regeln und Meisterschaften.
Boote
Zu Beginn waren die Boote noch über 3 Meter lang, symmetrisch gebaut und recht schwer. Sehr schnell wurde dann mit neuen und vor allem kürzeren Formen experimentiert. Mittlerweile ist die Grenze der Größe erreicht, die kürzesten Boote sind nur noch 1,75m lang mit einem Volumen von ca. 200l.
Früher hatten die Boote einen runden Querschnitt, ein modernes Kajak zum Playboaten hat heutzutage einen mehr oder weniger flachen Boden, extreme Kanten zum Unterschiff und das meiste Volumen um die Mitte konzentriert.
Links zu verschiedenen Herstellern unter Weblinks
Figuren
Die erste Figur beim Playboaten war die ‚Kerze’. Man fuhr mit dem Bug oder Heck des Bootes gegen die Fliessrichtung in eine Walze und der Druck des Wasser auf das Ende richtete das Boot mehr oder weniger weit senkrecht auf.
Jan Kellner baut dies dann zum ‚Retendo’ aus. Dabei überschlägt sich der Paddler nach der Kerze und landet wieder in der Walze. Mit einer Paddelbewegung dreht er das Boot dabei um die Längsachse und landet somit wieder aufrecht.
Durch das leichtere Material und die ausgefeilte Technik sind mittlerweile Figuren möglich bei der Paddler und Boot komplett in der Luft sind und sich gleichzeitig um mehrere Achsen drehen.
Freestyle
Kanu-Freestyle ist die Wettkampfform des Playboating. Ein einheitliches Bewertungssystem hat sich noch nicht durchgesetzt. Jedoch gibt es bestimmte Ähnlichkeiten.
Für jede Drehung um 180° gab es Punkte, z.B. bei einer flachen Drehung einen, bei einer hohen Drehung (über 45°) zwei, und senkrecht vier.
Außerdem erfolgte eine Bewertung des Stils.
Bei der Variationsbewertung werden verschiedene Figuren (moves) gewertet. Diese sind unter anderem: Blunt, Cartwheel, Kickflip (oder California Rolle), Loop, Pan Am, Pirouette, Shuvit, Spin, Splitwheel und Surf.
Seit der Saison 2005 wird bei offiziellen Freestyle-Wettbewerben nur noch Variation gewertet: Die Paddler zeigen so viele verschiedene Tricks wie möglich.
Dies wird von 3 bis 4 Schiedsrichtern bewertet.
1991 fanden die ersten (noch inoffiziellen) Weltmeisterschaften statt. Aktuelle Weltmeisterin im Freestyle ist die Deutsche Jutta Kaiser (AUS 2005)
Weblinks
Allgemein
- http://www.eurofreestylekayak.com/
- http://www.eurodeo.com/
- europäische Playboating Seite http://www.playak.com/
- Internationales Paddler-Portal http://www.playak.de/
- Infos zu Playboating: http://www.playboaters.de/
Fusion, auch Jazzrock, ist ein Musikstil, der Ende der 1960er Jahre durch die Verschmelzung von Jazz mit Rock-Elementen entstanden ist und in den 1970er Jahren extrem populär war und bis heute Erfolge feiert.
Auslöser für diese musikalische Strömung waren die Miles Davis-Platten In a Silent Way und vor allem Bitches Brew, an denen Joe Zawinul wesentlichen Anteil hatte. Hatte sich der Jazz bis dahin fast ausschließlich akustischer Instrumente bedient, wurden nun auch viele elektronische Instrumente wie die E-Gitarre, das E-Piano, die E-Violine und Synthesizer eingesetzt. Der Jazz-Trompeter Miles Davis verfremdete beispielsweise sein Trompetenspiel mit Effektgeräten für E-Gitarren. Das Schlagzeug wird im Gegensatz zum Jazz geradliniger und treibender gespielt, viel häufiger als im Jazz trifft man auf binäre Rhythmik.
Der Begriff Jazzrock ist als Synonym für Fusion umstritten, da es auch noch den Jazzfunk gibt, der eine weitere Untergattung des Fusions-Stils darstellt. Später entwickelten sich Gattungen wie Heavy Fusion und Jazzcore, die im weiteren Sinne dem Begriff Fusion untergeordnet werden können.
Improvisation (v. ital.: improvviso unerwartet, aus lat.: im (kehrt den sinn des angeschlossenen wortes um); proviso vorhersehen) bedeutet, etwas ohne Vorbereitung, aus dem Stegreif oder ad hoc dar- oder herzustellen.
Improvisation im allgemeinen Sprachgebrauch meint den spontanen praktischen Gebrauch von Kreativität zur Lösung von auftretenden Problemen. Typisch ist etwa die Zweckentfremdung von Werkzeugen oder Materialien. Improvisation als Strategie herrscht in der Do it yourself-Bewegung, oder beim Hacker vor. Eine Ikone dieser Sorte Improvisation war die Fernsehfigur MacGyver, die in fast jeder Folge der Fernsehserie erstaunliche Konstruktionen mit seinem Schweizerarmeetaschenmesser und herumliegenden Gegenständen schuf.
Unter dem Einfluss der Improvisation in der Musik, z.B. durch John Cage, ist Anfang der 1970er Jahre die Tanzform Contact Improvisation entstanden. In der Contact Improvisation wird ohne feste Formen und ohne vorhersehbare Bewegungen getanzt. Die körperlichen Reflexe spielen daher eine besondere Rolle.
Improvisation im Theater
Es existieren einige spielerische Formen der Improvisation im Theater oder im Schauspiel.
Zwei Beispiele finden sich beim Theatersport oder dem 'Marathon'. Hierbei beginnen zwei Schauspieler, eine Handlung oder eine Tätigkeit darzustellen, die ihnen gerade im Moment einfällt, wie zum Beispiel schwimmen oder fechten. Nun haben die zuschauenden Schauspieler die Möglichkeit zu klatschen, um das Geschehen zu unterbrechen. Derjenige, der geklatscht hat, wechselt in die Szene und ein anderer verlässt sie. Der neue Schauspieler improvisiert nun eine andere Handlung, auf die sein Partner einsteigen muss. Der Marathon ist eine sehr gute Übung, um sich verschiedenen Rollen auszusetzen und eignet sich gewissermaßen als schauspielerische Aufwärmübung.
Siehe auch:Improvisationstheater, Stehgreifkomödie und commedia dell'arteKategorie:Improvisationja:即興
Freestyle (Musik)
http://www.freestylemusic-usa.com/freestyle/geschichte/definition.html --Trash:PetDiskussion 10:49, 11. Nov 2005 (CET)
HISTÓRIA DA CIBERNÉTICA
Cibernética é uma teoria da comunicação e controlo do feedback de regulação. O termo cibernética advém do gregoΚυβερνήτης (significando condutor, governador, piloto).
A cibernética é a disciplina que estuda a comunicação e o controlo nos seres humanos e nas máquinas construidas pelos humanos.
É comum a confusão entre cibernética e robótica, em parte devido ao termo ciborgue.
Papoulias
Dr Károlos Papoúlias (Greek: Κάρολος Παπούλιας, IPA ) (born June 4, 1929), is the President of Greece. He is a former government minister and member of parliament.
Papoul
Aérospatiale Alouette II
The Alouette II is a light helicopter originally manufactured by Sud Aviation and later Aérospatiale of France. The Alouette II has the honour of being the first helicopter that used a gas turbine instead of a conventional heavier piston engine.
It was mostly used for military purposes in observation, photography, air/sea rescue, liaison and training but it has also carried anti-tank missiles and
Lipschitz function
In mathematics, a function
:f : I → R
defined on an interval of real numbers with real values is called Lipschitz continuous (or is said to satisfy a Lipschitz condition) if there exists a constant
:K ≥ 0
such that
:
for all in the interval I. The smallest such K is c
Local Government Act 1988
The United Kingdom Local Government Act of 1988 was famous for introducing the controversial Section 28 into law. In terms of the section 28 of the Local Government Act 1988, Local Authorities were prohibited from promoting in specified category of schools, “the teaching of the acceptability of homosexuality as a pretended family relationship”.
Stained-Glass Ceiling
The Stained-glass Ceiling is a sociological phenomenon in religious communities similar to the concept of the "glass ceiling". This concept revolves around the apparent difficulty for women who seek to gain a role within church leadership. The use of the term "Stained-glass Ceiling" is metaphorical, indicating a certain level of power or authority within church structures that women tend not to rise above within church hierarchies. This could range from a groups' de jure barring of women from po