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Altamonte Springs

Altamonte Springs

Altamonte Springs ist eine Stadt im Seminole County im US-Bundesstaat Florida, USA, mit 41.200 Einwohnern (Stand: 2004). Das Stadtgebiet hat eine Größe von 24,5 km².

Geographie

Altamonte Springs liegt im Südosten Floridas, etwa 14 km nördlich von Orlando und etwa 135 km nordöstlich von Tampa. In der Stadt kreuzen sich die Interstate 4 und die Staatsstraße 436. Durch die Interstate 4 hat man sehr gute Verkehrsmöglichkeiten nach Jacksonville im Norden, Tampa im Westen und Miami im Süden.

Nachbarschaft

In der unmittelbaren Nachbarschaft, im Umkreis von 10 km, liegen die Städte: Maitland, Eatonville, Fern Park, Wekiwa Springs, Forest City, Lockhart, Longwood und Fairview Shores

Verkehr

Der Nord-Süd verlaufende Highway 4 geht durch die Stadt. Mit dem Flugzeug ist die Stadt international über die Flughäfen "Orlando International Airport" in Orlando, etwa 28 km entfernt, und über den "Daytona Beach International Airport" in Daytona Beach, etwa 65 km entfernt, zu erreichen. National können auch die Flughäfen "Orlando Sanford Airport" in Orlando, "Orlando Country Airport" in Plymouth, und "Bob White Field Airport" in Zellwood angeflogen werden.

Einwohner (Abstammung)

Die Einwohner sind französischer (3,1 %), italienischer (8,3 %), irischer (12,5 %) und deutscher (14,4 %) Abstammung. Von den amerikanischen Ureinwohnern stammen etwa 5,0 % der Menschen ab.

Wirtschaft

Die hauptsächlichen Beschäftigungszweige sind: Ausbildung, Gesundheit und Soziales: (16,5 %), Handel / Einzelhandel: (14,5 %), Finanzen, Versicherungen und Immobilien: (11,1 %), Zukunftstechnologien, Management, Verwaltung: (13,2 %), Kunst, Unterhaltung, Nahrungsmittel und Restaurants: (10,8 %).

Wetter

Das Klima ist mild und warm, leicht mit einem leichten Wind von See. Statistisch regnet es in den Sommermonaten an durchschnittlich 30 % der Tage, wenn auch nur kurzfristig. Die höchsten Temperaturen sind im Mai bis Oktober, mit bis zu 33°C. Die kältesten Monate von Dezember bis Februar mit durchschnittlich nur 12°C. Schneefall ist in der Region nahezu unbekannt.

Schulen


- Spring Lake Elementary School, etwa 1.050 Schüler
- Lake Orienta Elementary School, etwa 900 Schüler
- Forest City Elementary School, etwa 800 Schüler
- Altamonte Elementary School, etwa 750 Schüler
- Teague Middle School, etwa 1,500 Schüler
- Lake Brantley High School, ca. 3.000 Schüler Weiterführende Bildungseinrichtungen gibt es in der Stadt nicht, nur im Umkreis von ca. 70 km:
- University of Phoenix-Orlando Campus in Maitland, etwa 6 km entfernt, ca. 4.000 Studenten
- Rollins College in Winter Park, etwa 8 km entfernt, ca. 2.900 Studenten
- Valencia Community College in Orlando, etwa 19 km entfernt, ca. 15.800 Studenten
- Seminole Community College in Sanford, etwa 20 km entfernt, ca. 5.200 Studenten
- University of Central Florida in Orlando, etwa 20 lm entfernt, ca. 26.700 Studenten
- Stetson University in Deland, etwa 40 km entfernt, ca. 2.950 Studenten
- Embry Riddle Aeronautical University in Daytona Beach, etwa 70 km entfernt, ca. 9.000 Studenten

Kliniken


- Florida Hospital Altamonte
Weitere Kliniken in der näheren Umgebung:
- Lakeside Alternatives Hospital in Orlando, etwa 11 km entfernt
- Florida Hospital in Orlando, erwa 13 km entfernt
- The Summit Hospital in Apopka, etwa 16 km entfernt.

Parks und Sportmöglichkeiten

Es gibt ein breites Angebot von verschiedenen Stadtparks sowie mehrere sportliche Einrichtungen, sowie Spielwiesen und Möglichkeiten zum Camping und Grillen.

Religion

In Altamonte Springs gibt es derzeit 29 verschiedene Kirchen mit 14 verschiedenen Konfessionen. Unter den zu einer Kofession gehörenden Kirchen ist die Baptistengemeinde mit 3 Kirchen am stärksten verstreten. Es gibt 3 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand: 2004).

Demografische Daten

Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 41.578 USD, das durchschnittliche Einkommen einer Familie bei 49.082 USD.
Männer haben ein durchschnittliches Einkommen von 34.413 USD gegenüber den Frauen mit durchschnittlich 28.897 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 23.216 USD.
7,4 % der Einwohner und 5,6 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze.
20,4 % der Einwohner sind unter 18 Jahre alt und auf 100 Frauen ab 18 Jahre und darüber kommen statistisch 89,6 Männer.
Das Durchschnittsalter beträgt 34 Jahre. (Stand: 2000).

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate hat einen Index von 229,0 Punkte. (Vergl. US-Landesdurchschnitt: 330,6 Punkte)
2002 gab es 1 Mord, 21 Vergewaltigungen, 59 Raubüberfälle, 109 tätliche Angriffe auf Personen, 308 Einbrüche, 1.307 Diebstähle und 279 Autodiebstähle. Kategorie:Ort in Florida

Seminole County (Florida)

Das Seminole County ist ein County im US-Bundesstaat Florida, USA. Im Jahr 2000 hatte das County 365.196 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 458 Einwohner / km². Der Verwaltungssitz ist Sanford.

Geschichte

Das Seminole County wurde am 25. April 1913 aus Teilen des Orange County gebildet. Benannt wurde es nach den ehemals hier lebenden Seminolen.

Geografie

Das County hat eine Fläche von 893 km², wovon 95 km² Wasseroberfläche sind. Das County grenzt im Uhrzeigersinn an die Counties: Volusia County, Orange County und Lake County.

Demografische Daten

Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 49.326 USD, das durchschnittliche Einkommen einer Familie bei 56.895 USD. Männer haben ein durchschnittliches Einkommen von 40.001 USD gegenüber den Frauen mit durchschnittlich 28.217 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 24.591 USD. 7,4 % der Einwohner und 5,1 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. 25,4 % der Einwohner sind unter 18 Jahre alt und auf 100 Frauen ab 18 Jahre und darüber kommen statistisch 95,9 Männer. Das Durchschnittsalter beträgt 36 Jahre. (Stand: 2000).

Bevölkerungsentwicklung

Weiterführende Bildungseinrichtungen


- Seminole Community College in Lake Mary
- Seminole Community College in Oviedo
- Seminole Community College in Sanford

Die wichtigsten Städte


- Altamonte Springs
- Casselberry
- Chuluota
- Fern Park
- Forest City

- Geneva
- Heathrow
- Lake Mary
- Longwood
- Midway

- Oviedo
- Sanford
- Wekiwa Springs
- Winter Springs

Kategorie:County in den USA

US-Bundesstaat

Ein US-Bundesstaat ist einer der (derzeit) 50 Bundesstaaten, die mit dem District of Columbia die Vereinigten Staaten von Amerika bilden. Auf der Flagge der USA repräsentieren die 50 Sterne die heutigen Staaten, während die 13 Streifen für die Gründerstaaten stehen. Es gibt eine klare Trennung der Machtbefugnisse zwischen den einzelnen US-Bundesstaaten und dem Bund: Entsprechend der Verfassung der USA besitzt der Bund nur jene gesetzgeberischen Kompetenzen, die ihm durch die Verfassung eindeutig übertragen wurden, der Rest fällt in die Zuständigkeit der Einzelstaaten. Vier dieser Staaten - Kentucky, Massachusetts, Pennsylvania, und Virginia - tragen die formelle Bezeichnung Commonwealth, ohne dass daraus weitere Rechte oder Pflichten entstünden - im Gegensatz zu den US-Commonwealth Territories Puerto Rico und den Nördlichen Marianen. Karte der USA mit Namen der US-Bundesstaaten

Geschichte

Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 von England bestanden die USA zunächst aus 13 Staaten (in Klammer die jeweiligen Unterzeichner der Deklaration):
- New Hampshire, (Josiah Bartlett, William Whipple, Matthew Thornton)
- Massachusetts, (John Hancock, Samuel Adams, John Adams, Robert Treat Paine, Elbridge Gerry)
- Rhode Island, (Stephen Hopkins, William Ellery)
- Connecticut, (Roger Sherman, Samuel Huntington, William Williams, Oliver Wolcott)
- New York, (William Floyd, Philip Livingston, Francis Lewis, Lewis Morris)
- New Jersey, (Richard Stockton, John Witherspoon, Francis Hopkinson, John Hart, Abraham Clark)
- Pennsylvania, (Robert Morris, Benjamin Rush, Benjamin Franklin, John Morton, George Clymer, James Smith, George Taylor, James Wilson, George Ross)
- Delaware, (Caesar Rodney, George Read, Thomas McKean)
- Maryland, (Samuel Chase, William Paca, Thomas Stone, Charles Carroll of Carrollton)
- Virginia, (George Wythe, Richard Henry Lee, Thomas Jefferson, Benjamin Harrison, Thomas Nelson, Jr., Francis Lightfoot Lee, Carter Braxton)
- North Carolina, (William Hooper, Joseph Hewes, John Penn)
- South Carolina, (Edward Rutledge, Thomas Heyward, Jr., Thomas Lynch, Jr., Arthur Middleton)
- Georgia, (Button Gwinnett, Lyman Hall, George Walton) Die dreizehn Staaten bildeten zunächst nur einen lockeren Staatenbund, zusammengehalten durch die Konföderationsartikel. Ein Bundesstaat entstand erst mit Inkrafttreten der US-Verfassung am 4. März 1789. Mit diesem Jahr sind 12 der Gründungsstaaten in der Tabelle verzeichnet. Rhode Island ratifizierte die Verfassung erst 1790. Mit der Annahme der Verfassung traten die 13 Staaten die vorher unter ihnen aufgeteilten Landgewinne zwischen Appalachen und Mississippi an die Union ab, so dass dort nach und nach neue Staaten gebildet werden konnten. Schon 1791 wurde aus einem vorher zwischen New York, New Hampshire und Massachusetts strittigen Gebiet der vierzehnte Staat, nämlich Vermont, gebildet. 1792 wurde mit Kentucky der erste Staat westlich der Appalachen gebildet, also jenseits der in Kolonialzeiten gültigen Siedlungsgrenze für Weiße. Von 1796 bis 1819 wurden in den 1783 eroberten Gebieten die Staaten Tennessee, Ohio, Indiana, Mississippi, Illinois und Alabama gebildet. Louisiana wurde schon 1812 rund um die 1803 von Frankreich gekaufte Stadt New Orleans gebildet. Damit und mit der 1821 erfolgenden Gründung von Missouri, dem ersten Staat, der komplett westlich des Mississippi liegt, verschob sich das Gewicht zugunsten der sklavenhaltenden Staaten. Deshalb wurde 1820 aus der nordöstlichen Landreserve von Massachusetts der Bundesstaat Maine als freier Staat gebildet. Arkansas und Michigan als sklavenhaltender beziehungsweise freier Staat wurden kurz nacheinander aufgenommen. 1845 wurde das 1819 von Spanien gekaufte Florida Bundesstaat, ebenso Texas, das sich 1836 von Mexiko gelöst hatte (außer den 13 Gründungsstaaten der einzige, der nicht aus einem Territorium gebildet wurde, das vorher bereits den USA gehörte). Als Ausgleich für diese beiden Sklavenstaaten wurden 1846/48 Iowa und Wisconsin aufgenommen. Der Sieg über Mexiko in dem durch die Annexion Texas' ausgelösten Krieg drohte das Gleichgewicht aus der Waage zu bringen, wenn ganz Mexiko annektiert würde und auf seinem Territorium neue sklavenhaltende Staaten gebildet würden. Daher wurde „nur“ etwa die Hälfte des Landes annektiert. Nach den Goldfunden 1848 im neu erworbenen Kalifornien wuchs die Bevölkerung so schnell, dass es schon 1850 als erster Staat am Pazifik in die Union aufgenommen wurde. Mit Minnesota und Oregon wurden zwei weitere freie Staaten aufgenommen, Kansas wurde 1861 nach blutigen Kämpfen nur knapp als sklavenhaltender Staat Mitglied, einer der Auslöser für den Bürgerkrieg. 1861 traten elf Südstaaten aus der Union aus, was von Präsident Abraham Lincoln als nicht zulässig betrachtet wurde und zum Bürgerkrieg führte. Die Frage, ob individuelle Staaten ein Recht zur Sezession von der Union der Vereinigten Staaten hätten, wurde bis zum Ausbruch des Sezessionskrieges diskutiert. Der Gewinn des Krieges durch die unionstreuen Nordstaaten führte zur Überzeugung, dass sie dieses Recht nicht besitzen. 1863 wurde (nicht ganz verfassungskonform) aus dem in den Appalachen gelegenen Teil des abtrünnigen Virginia ein neuer Staat gebildet, West Virginia. Im Westen wurde der Mormonenstaat Nevada aufgenommen. Von 1867 bis 1890 wurde fast der ganze Westen in Staaten organisiert. Colorado wurde 1876, genau 100 Jahre nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung, ein eigener Bundesstaat und trägt daher den Spitznamen "Centennial State". Das Indianer-Territorium wurde 1907 als Oklahoma ebenfalls Staat, als letzte der 48 territorial zusammenhängenden Staaten wurden 1912 Arizona und New Mexico in die Union aufgenommen. 1959 wurden das 1867 von Russland gekaufte Alaska sowie das 1898 annektierte Hawaii (erster Staat außerhalb des Kontinents Amerika) als bisher letzte Staaten Mitglieder der Union. Nicht als Staat organisiert ist der District of Columbia, die Bundeshauptstadt Washington, D.C. Deren Einwohner nehmen nicht an den Wahlen zum Kongress teil, wählen aber den Präsidenten mit. Die nördlichen Marianen und Puerto Rico sind wie oben erwähnt Commonwealth-Territorien. Ihre Einwohner zählen als US-Bürger, sind aber zu den Bundesorganen nicht wahlberechtigt, solange sie nicht in einem der Staaten ihren Wohnsitz nehmen. Die Bevölkerung Puerto Ricos hat sich in Volksabstimmungen mehrfach gegen die Aufnahme in die Union als Staat ausgesprochen. US-Bundesstaaten in der Reihenfolge ihres Beitritts:

Die Adressierkürzel der amerikanischen Post

(United States Postal Service)
- Staaten: zweibuchstabige Kürzel (siehe die obige Tabelle)
- Bundesdistrikt: DC = District of Columbia
- Inselterritorien: AS = American Samoa, GU = Guam, MP = Northern Mariana Islands, PR = Puerto Rico, VI = U.S. Virgin Islands
- Freie assoziiierte Staaten: FM = Federated States of Micronesia, MH = Marshall Islands, PW = Palau
- Militärregionen: AE = Armed Forces Africa, AA = Armed Forces Americas (except Canada), AE = Armed Forces Canada, AE = Armed Forces Europe, AE = Armed Forces Middle East, AP = Armed Forces Pacific, APO = Army/Air Force Post Office, FPO = Fleet Post Office
- abgeschaffte Kürzel: CZ = Canal Zone, TT = Trust Territory of the Pacific Islands

Siehe auch


- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Einwohnerzahl
- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Fläche
- US-Bundesstaaten und der Postleitzahlen-Code ZIP Code

Weblinks


- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/outline/states_capitals.pdf Hochaufgelöste Karte der US-Bundesstaaten und der jeweiligen Hauptstädte. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,1 MB)]
- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/territory/pagetacq3.pdf Hochaufgelöste Karte der historischen Entwicklung der USA. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,9 MB)] Bundesstaat ! ja:アメリカ合衆国の地方行政区画 simple:List of U.S. states th:มลรัฐของสหรัฐอเมริกา

USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik. Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht. Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.

Geographie

Hauptartikel: Geographie der USA Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten. Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa. Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii sowie die politisch an die USA angeschlossenen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone. Im Norden grenzt das Kernland an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifische Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifik liegen rund 4.500 km. Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt.
- Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada)
- Grenze zu Mexiko: 3.326 km
- Küstenlinie: 19.924 km

Fläche

Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde nach Rußland und Kanada.
- Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.891 km²
- Landmasse: 9.158.453 km²
- Wasserfläche: 47.356 km² Siehe auch: Liste der US-amerikanischen Staaten nach Fläche sortiert

Bevölkerung

Bevölkerungsgruppen

Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäischstämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 % der Bevölkerung der USA. deutscher Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z. B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 %). Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv. Heute zeigen sich weiterhin sozialstrukturell große Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung: Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung und eine höhere Kriminalitätsrate. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind innerhalb der USA heftig umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen - wie die sozial wichtigen Kirchen oder private Organisationen - oft faktisch noch nach Rassen getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist. Vielfach liegt dies ebenfalls an den ökonomischen Unterschieden. Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest. Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch Indianer Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.

Sprachen

Die am meisten gesprochene Sprache in den USA ist historisch bedingt amerikanisches Englisch. Daneben werden aber auch noch vereinzelt die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner und zunehmend die Sprachen anderer immigrierter Ethnien gesprochen, insbesondere Spanisch, aber auch Koreanisch, Chinesisch und Vietnamesisch. Französisch, Polnisch und Deutsch, die aufgrund früherer Migrationswellen in bestimmten Regionen einst eine wichtige Rolle spielten, werden heute fast nur noch als Fremdsprache gesprochen. Die USA als Ganzes haben keine Amtssprache, jedoch werden alle amtlichen Schriftstücke auf Englisch verfasst. In einigen Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache, einzelne Staaten und Territorien definieren sich jedoch als zwei- oder dreisprachig. Siehe auch:

- Gesellschaft der USA
- Deutsche Sprache in den USA
- Deutsche in den USA
- Das amerikanische Spanisch der USA
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Liste US-amerikanischer Persönlichkeiten

Religion

Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54 % der Bevölkerung als protestantisch, 25 % als römisch-katholisch, 10 % gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 2 bis 3 % Juden und weniger als 2 % moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen. Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern sehr hoch. Allerdings hat auch hier der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt in den Jahren von 1990 (86,2 %) bis 2004 (81 %) abgenommen

Geschichte

Hauptartikel Geschichte der USA Das Gebiet der heutigen USA wurde vor Jahrtausenden durch die Vorgänger der späteren Indianerstämme besiedelt. Die schriftliche Geschichtsschreibung beginnt jedoch erst mit der Ankunft der europäischen Siedler im 16. Jahrhundert. Die erste europäische Siedlung auf dem heutigen US-Gebiet war von den Spaniern in St. Augustine, Florida, im Jahr 1565. Die politische Geschichte der USA geht jedoch aus den 13 britischen Kolonien hervor, deren Besiedlung mit der Gründung von Jamestown, Virginia im Jahr 1609 anfing. Der Ankunft der Mayflower in Plymouth Colony (später mit Massachusetts Bay Colony zu Massachusetts zusammengefügt) 1620 ist ebenfalls für viele US-Amerikaner ein wichtiges symbolisches Datum. Schwedische Kolonien an der Delaware-Bucht und niederländische Siedlungen um New York (damals Nieuw Amsterdam) waren nicht von Dauer bzw. wurden von den englischen Siedlern assimiliert. Französische Siedlungen entlang der Mississippi- und St.-Lorenz-Flüsse fielen 1763 an Großbritannien oder (westlich des Mississippi) an Spanien, das auch eigene Kolonien im Südwesten und in Florida hatte. Die spanischen Gebiete nahmen an der Revolution, die durch die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 ausgelöst wurde, nicht teil. Nach dem Unabhängigkeitskrieg, der im Vertrag von Paris 1783 endete, wurden die USA durch Großbritannien als eigenständiger Staat anerkannt. Zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges lebten etwa zwei Millionen Weiße und 500.000 versklavte Schwarze in den ursprünglichen 13 Kolonien. Jenseits der Appalachen erstreckte sich bis zum Mississippi-Fluss ein weiteres, großes Gebiet, das etwa zehn Millionen Ureinwohner („Indianer“) bewohnten. Diese Konstellation ergab zwei wichtige Themen für die kommende Entwicklung der Nation: Die weitere Landnahme Richtung Westen zu Lasten der Indianer sowie die Auseinandersetzung um die Sklaverei, die später den Kampf um die Bürgerrechte der Nachkommen der ehemaligen Sklaven bestimmte. Nördlich des Ohio-Flusses, im sogenannten Northwest Territory, aus der die späteren Bundesstaaten Ohio, Indiana, Michigan, Illinois, und Wisconsin hervorgingen, wurde die Sklaverei verboten. Ein Vermessungssystem von Quadraten ("Sections"), die eine Quadratmeile groß sind, wurde eingeführt, was noch heute für das Verkehrsnetz und die kommunalen Gemeindegrenzen dieses Gebiets prägend ist. Um die öffentlichen Schulsysteme zu finanzieren, wurde vereinbart, dass der Verkaufserlös von der 16. Section einer jeden Township (36 Sections) zugunsten der Schulen ging. Nachdem sich die 1777 verabschiedeten und 1781 ratifizierten Konföderationsartikel als zu schwach erwiesen hatten, um das Überleben des jungen Staatenbundes zu gewährleisten, wurde 1787 in Philadelphia eine Verfassung geschrieben, welche die modernste Verfassung der damaligen Zeit war, und die heute die älteste noch gültige geschriebene Staatsverfassung der Welt ist.

Indianerpolitik

Die US-Indianerpolitik wurde bis etwa 1820 von einer vorsichtigen Erweiterung der europäischen Siedlungen geprägt, die im wesentlichen die vormalige Politik der europäischen Mächte in den USA fortsetzte. Mit der Präsidentschaft Andrew Jacksons und dem Trail of Tears begann eine verstärkte Landnahme und Besiedlungspolitik, die zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte. Die Indianer-Kriege zogen sich mit größeren Unterbrechungen bis zum Massaker von Wounded Knee in South Dakota 1890 hin. 1900 wurden nur noch 237.000 Indianer gezählt, wobei nicht nur Krieg, sondern auch Krankheiten, gegen die sich die Ureinwohner keine Immunität entwickelt hatten, und ethnische Vermischung mit den Neuankömmlingen zu diesem Rückgang geführt haben. Bis die Ureinwohner des Kontinents volle Bürgerrechte erhielten, dauerte es bis 1924.

Sklaverei und Rassentrennung

South Dakota]] Obwohl die Einfuhr von weiteren Sklaven aus Übersee 1808 verboten wurde, hatte sich die Zahl der Sklaven bis 1860 auf etwa vier Millionen erhöht. Die Sklavenfrage entzweite zunehmend die Süd- von den Nordstaaten, da in den Nordstaaten die Industrialisierung einsetzte, dagegen die Südstaaten mit ihren riesigen Baumwollplantagen auf die Sklaverei angewiesen zu sein glaubten. Im Norden gewannen Bewegungen wie die Abolitionists, die die Abschaffung der Sklaverei forderten, starken Zulauf, stand doch diese in deutlichem Widerspruch zur Verheißung der Unabhängigkeitserklärung "all men are created equal" (alle Menschen sind gleich geschaffen). Der Krieg gegen Mexiko (1846-48) verstärkte diese Spannungen, da viele im Nordosten des Landes in diesem Krieg eine ungerechtfertigte Landnahme zugunsten der Ausbreitung der Sklavenstaaten sahen. Nachdem 1860 Abraham Lincoln für die neu gegründeten Republikaner zum Präsidenten gewählt wurde, traten elf Südstaaten aus der Union aus. Dies bedeutete den Beginn des Sezessionsskrieges (1861–1865). Die Nordstaaten gingen als Sieger daraus hervor, und die Sklaverei wurde abgeschafft. Die Schwarzen erhielten mit dem Civil Rights Act von 1866 und dem 14th Amendment von 1868 formal das volle Bürgerrecht. Nach dem Ende der militärischen Besetzung der Südstaaten durch die Nordstaaten (Reconstruction) 1876 haben erstere schnell (Jim-Crow-)Gesetze erlassen, welche die Bürgerrechte der Schwarzen wieder einschränkten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Bürgerrechtsbewegung konnten die letzten formellen Ungleichbehandlungen aufgehoben werden. Ein sehr wesentlicher Schritt dahin war die Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen durch den Supreme Court 1954 (Brown v. Board of Education), das ein Urteil des gleichen Gerichts (Plessey vs. Ferguson) aus dem Jahr 1896 aufhob. Der Schulbesuch von Schwarzen in "weißen" Schulen musste teilweise mit Hilfe der Nationalgarde durchgesetzt werden; im öffentlichen Leben (insbesondere im Süden) herrschte bis in die 1960er Jahre hinein Rassentrennung. In Louisiana zum Beispiel war es nicht ungewöhnlich, dass Ku-Klux-Klan-Mitglieder ins Parlament gewählt wurden. Martin Luther King war die Galionsfigur der gewaltlosen Bürgerrechtsbewegung, und 1963 hielt er anlässlich eines Protestmarschs in Washington seine berühmte Rede „I have a Dream...“. 1968 wurde er in Memphis ermordet. Auch in den folgenden Jahrzehnten kam es gelegentlich zu Rassenunruhen. Dennoch wurde auf Ebene der Bundesgesetzgebung schon in dieser Zeit Antidiskriminierungsregelungen (Civil Rights Act, das Restaurants, Hotels und Verkehrsunternehmen die ethnische Diskriminierung verbot) erlassen, vierzig Jahre vor den analogen Regelungen in der EU. Auch das Bewusstsein für Konzepte wie "Diversity" und die gegenseitige Rücksichtnahme sind zwischenzeitlich weiterentwickelt als in Ländern, die weniger Erfahrungen mit multikulturellen Gesellschaften haben.

Industrialisierung

1890 wurde die frontier für geschlossen erklärt: die Gebiete im Osten und im Westen des Kontinents waren faktisch zusammengewachsen. Der "Wilde Westen" war somit Geschichte. Als Folge der nach dem Sezessionskrieg einsetzenden stürmischen Industrialisierung bildeten sich riesige Trusts (Kartelle), die in ihrer Machtentfaltung auch die Regierungsgewalt beeinflussten. Daher wurde 1890 der Antitrust Act verabschiedet, als dessen Folge viele Großkonzerne zerschlagen wurden. Prominentes Beispiel: Standard Oil von John D. Rockefeller. Populistische Bewegungen, die von Bauern unterstützt wurden, setzten auch eine Regulierung der Eisenbahntarife durch und forderten (erfolglos) einen Wechsel vom Goldstandard auf eine bimetallische (Gold und Silber) Währung. Ein prominenter Vertreter dieser Bewegung war der erfolglose Präsidentschaftskandidat aus Illinois, William Jennings Bryan. Zwischen 1880 und 1910 wurde die riesige Zahl von 18 Millionen Einwanderern in die USA aufgenommen, und die USA wurden zur größten Industrienation der Welt.

Börsenkrach und New Deal

Auf den New Yorker Börsenkrach im Oktober 1929 folgte die Weltwirtschaftskrise, welche die USA in die bisher größte innenpolitische Krise stürzte. 1932 waren etwa 15 Millionen US-Amerikaner arbeitslos. Präsident Franklin D. Roosevelt legte daraufhin das Sozial- und Investitionsprogramm New Deal auf, das den Social Security Act von 1935 sowie zahlreiche öffentliche Projekte wie Straßen, Brücken, Flughäfen oder zum Beispiel auch das Tennessee-Valley-Staudamm-Projekt enthielt. Dennoch dauerte es bis Ende der 1930er Jahre, bis die Krise überwunden war.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein, und im August 1945 gingen sie siegreich aus dem Krieg hervor. Der sich kurz darauf abzeichnende Kalte Krieg führte dazu, dass viele US-Amerikaner den Kommunismus als Feindbild betrachteten. Eine innenpolitische Folge des Kalten Krieges nach 1945 war die "McCarthy-Ära". Der republikanische Senator Joseph McCarthy profilierte sich im Senatsausschuss für unamerikanische Aktivitäten (HUAC) dadurch, dass er eine paranoide Hexenjagd auf angebliche Kommunisten veranstaltete, die er besonders unter Filmschaffenden, Politikern und Militärs vermutete. Die zu diesem Zweck inszenierten Anhörungen wurden auch oft im Fernsehen übertragen. Wer die Aussage verweigerte, musste mit Berufsverbot rechnen. Als McCarthy sogar den Präsidenten Eisenhower verdächtigte, wurde er 1954 vom Senat entmachtet.

Gesellschaftlicher Umbruch: 1960er und 1970er

Die 1950er und 1960er Jahre waren geprägt von ökonomischer Prosperität sowie dem Auftreten der Bürgerrechtsbewegung der Afro-Amerikaner. Im Zuge eines gesamtgesellschaftlichen Umbruchs entwickelte sich in den 1960er Jahren auch eine starke Bewegung gegen den Vietnamkrieg und um 1970 auch eine starke Frauenrechtsbewegung und eine wachsende Schwulenbewegung, die (anders als in Europa) schnell gemeinsam von und für Schwule und Lesben gekämpft wurde. Durch diese Bewegungen modernisierten sich die gesellschaftlichen Werte der Vereinigten Staaten. Der Versuch einer Verfassungsänderung, welche die Gleichheit von Mann und Frau vorschreiben sollte, scheiterte jedoch. Sodomiegesetze, die bis 1962 die Praxis der männlichen Homosexualität in jedem Bundesstaat verboten hatten, wurden teilweise zurückgenommen, aber 1987 als der Supreme Court sie bestätigte, existierten sie noch in der Mehrheit der Bundesstaaten und wurden erst mit einer gegenteiligen Gerichtsentscheidung 2003 aufgehoben. Die Watergate-Affäre um einen Einbruch in den Watergate-Gebäudekomplex der Demokratischen Partei, von dem Präsident Richard Nixon wahrscheinlich gewusst hat, und bei dem er die FBI-Ermittlungen zu behindern versuchte, entwickelte sich zum größten Skandal der US-amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Um der drohenden Amtsenthebung zu entgehen, trat Nixon 1974 zurück. Die Ölkrise 1974, die 200-Jahresfeier der Unabhängigkeit 1976 und die iranische Geiselkrise 1979 waren prägende Ereignisse für die 1970er Jahre.

1980er

In den 1970er und 1980er Jahren war ein Konjunkturabschwung und ein Verfall der Bausubstanz infolge von Kriminalität und Verwahrlosung zu verzeichnen. Zum Teil wurde auf die Kriminalität mit drakonischen Gesetzen wie dem kalifornischen „Three strikes and you are out“ geantwortet, das für das dritte Delikt (auch bei Bagatelldelikten) 25 Jahre Haft vorsieht. Die Haltung zur der in 38 der 50 Bundesstaaten gesetzlich vorgesehenen und von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung befürworteten Todesstrafe spielt bei der Volkswahl von Politikern, Richtern, Staatsanwälten und Sheriffs eine wichtige Rolle.

Politik

Hauptartikel: Politisches System der USA Die USA haben ein präsidiales Regierungssystem mit einem Präsidenten (seit 2001 George W. Bush, 2004 wiedergewählt, Sohn von George Herbert Walker Bush, Präsident von 1989-1993) an der Spitze der Exekutive. Die Legislative ist der Kongress. Er setzt sich aus gewählten Repräsentanten aller 50 Bundesstaaten zusammen. Laut Verfassung hat der aus zwei Kammern bestehende US-Kongress die Budgethoheit sowie das Recht zur Gesetzesinitiative. Der Kongress hat unter anderem infolge des ihm zustehenden Budgetrechts wesentlichen Einfluss auf die US-amerikanische Politik. Allein dem Kongress kommt das Recht zu, Bundesgesetze zu erlassen und Kriegserklärungen auszusprechen. Verträge mit fremden Ländern werden vom Exekutiv unterzeichnet, bedürfen aber der Ratifizierung durch die obere Kammer des Kongresses, den Senat. Bei wichtigen Ernennungen (z. B. zu Kabinettsposten oder Richterämtern des Bundes, insbesonders dem Obersten Gericht) muss der Senat den Vorschlag des Präsidenten ebenfalls bestätigen. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses werden für zwei Jahre gewählt. Jeder Repräsentant vertritt einen Wahlbezirk seines Bundesstaates. Die Anzahl der Wahlbezirke wird durch eine alle zehn Jahre durchgeführte Volkszählung festgelegt. Senatoren werden für sechs Jahre gewählt. Ihre Wahlen finden gestaffelt statt, das heißt alle zwei Jahre wird ein Drittel des Senats neu gewählt. Die Verfassung sieht vor, dass der Vizepräsident dem Senat vorsteht. Er hat dabei kein Stimmrecht, außer bei Stimmengleichheit. Für den Fall der Abwesenheit des Vizepräsidenten benennt der Senat einen "Pro-Tempore-Vorsitzenden", einen Vorsitzenden auf Zeit. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses wählen ihren eigenen Vorsitzenden, den "Speaker of the House". Der Sprecher (das Amt wird derzeit von Dennis Hastert bekleidet) und der Pro-Tempore-Vorsitzende (zur Zeit Senator Ted Stevens) sind Mitglieder der jeweils stärksten Partei ihrer Kammer. Bevor eine Gesetzesvorlage zum Gesetz wird, muss sie sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat durchlaufen haben. Die Vorlage wird zunächst in einer der beiden Kammern vorgestellt, von einem oder mehreren Ausschüssen geprüft, abgeändert, im Ausschuss abgelehnt oder angenommen und danach in einer der beiden Kammern diskutiert. Sobald sie in dieser Kammer angenommen ist, wird sie an die andere Kammer weitergeleitet. Erst wenn beide Kammern die gleiche Version der Gesetzesvorlage angenommen haben, wird sie dem Präsidenten zur Zustimmung vorgelegt. An der Spitze der Judikative steht als oberster Gerichtshof der Supreme Court. Die 1787 in Kraft getretene Verfassung, deren Bestimmungen einklagbar sind, hat eine große Bedeutung im politischen System der USA. Es spricht für den Erfolg und die Stabilität dieser Verfassung, dass sie bislang nur 27 Änderungen (Amendments) erfahren hat. In den USA hat sich, durch das einfache Mehrheitswahlrecht begünstigt, ein Zweiparteiensystem gebildet. Diese Parteien sind die Demokraten und die Republikaner. Sie stellen bereits Koalitionen von unterschiedlichen Strömungen dar. Neue politische Strömungen versuchen eher, Einfluss auf die Abgeordneten beider Großparteien zu nehmen, als selbstständige Parteien zu gründen. Ein Beispiel hierfür sind die American Civil Liberties Union (Demokraten) oder die fundamental-christliche Moral Majority (Republikaner). Kleinere Parteien wie die Grünen oder die Libertäre Partei sind unbedeutend, wenn auch bei Präsidentschaftswahlen mitunter die für den Kandidaten der Grünen abgegebenen Stimmen als – womöglich entscheidender – Nachteil für den demokratischen Kandidaten wahrgenommen werden. Einer der Hauptexponenten der Grünen Partei der USA ist Ralph Nader, der im In- und Ausland einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Siehe auch: Gesellschaft der USA, US-Präsidentschaftswahlen 2004, Gerichtsorganisation in den USA

Innenpolitik

In den 1990er Jahren erlebten die USA unter dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton (19932001) einen länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung ("New Economy"). Die weitere Verwahrlosung der Städte wurde aufgehalten - so erwachten die New Yorker Stadtteile Bronx und Harlem zu neuem Leben. Einen wesentlichen Eingriff in die Sozialgesetzgebung gab es 1996, als der Bezug von Sozialhilfe auf zwei Jahre in Folge und insgesamt fünf Jahre verkürzt wurde. So kam es zu einem beträchtlichen Rückgang der Anzahl der Sozialhilfe-Empfänger. Wichtige innenpolitische Themen sind auch in den USA der Strukturwandel der Wirtschaft und der Umbau der Sozialsysteme insbesondere der Gesundheitsfürsorge. Zudem spielen überwiegend moralisch-ethische Fragen wie das Recht auf Abtreibung, die Berechtigung der Todesstrafe, die politische Anerkennung von Homosexualität oder die Frage welche Rolle christliche Werte im öffentlichen Leben spielen sollen, eine wichtige Rolle. Seit 1913 übernimmt das Federal Reserve System (Fed) die Aufgaben einer staatlichen Notenbank. Vorsitzender des Fed ist zur Zeit Alan Greenspan.

Gesundheitssystem

Das Gesundheitssystem der USA ist teilweise Weltspitze, in anderen Teilen aber in einem desolaten Zustand. Es werden jährlich etwa 1,8 Billionen US-Dollar für Gesundheit aufgewendet. Das ist im Vergleich zu Deutschland nahezu das Doppelte pro Kopf. Die Versorgungslage ist aber unzureichend: über 41 Millionen der ca. 293 Millionen US-Amerikaner sind nicht krankenversichert. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer an illegalen Einwanderern, die ebenfalls keine Krankenversicherung haben. Viele derjenigen, die versichert sind, müssen bei sämtlichen ärztlichen Leistungen zuzahlen, andere, die in einer HMO sind, müssen bürokratische Papierkriege und lange Wartezeiten bei einer Einschränkung der Arztauswahl erdulden. 1993 scheiterte Präsident Bill Clinton mit dem Versuch der Einführung einer gesetzlichen Krankenkasse.

Außenpolitik

Die Außenpolitik der USA ist von drei großen Traditionen geprägt, die wechselnd an Einfluss gewinnen: Dem Isolationismus, der Überzeugung, ein Vorreiter für Demokratie und Menschenrechte zu sein und diese auf der Welt zu verbreiten, sowie einer seit dem Zweiten Weltkrieg offenen Betonung der Rolle als Supermacht im Sinne des politischen Realismus.

Früher Isolationismus

Die frühe US-amerikanische Außenpolitik wurde von der 1823 verkündeten Monroe-Doktrin des Präsidenten James Monroe geprägt, die verkürzt auf den Nenner „Amerika den Amerikanern“ gebracht wurde. Sie postulierte, dass sich die europäischen Mächte aus dem amerikanischen Kontinent heraushalten sollten, bei gleichzeitiger Nicht-Einmischung der USA in die Angelegenheiten anderer Staaten. Ende des 19. Jahrhunderts waren die USA jedoch zur Großmacht aufgestiegen und die frontier, das heißt die Grenze zum "unzivilisierten" Westen, war 1890 für geschlossen erklärt worden.

Frühes 20. Jahrhundert

Der erste Schritt in Richtung einer imperialistischen Außenpolitik war der spanisch-amerikanische Krieg von 1898, der den USA die Philippinen, Puerto Rico, Hawaii und Kuba einbrachte. Eine offen interventionistische Politik betrieb Präsident Theodore Roosevelt (1901–1909), der das Recht der USA beanspruchte, sich in den lateinamerikanischen Staaten als „internationaler Polizist“ zu betätigen. Diese big stick policy äußerte sich zum Beispiel darin, dass die USA 1903 Panama aus Kolumbien herauslösten, um sich von dem neu gebildeten Staat die Souveränität über die Panama-Kanal-Zone abtreten zu lassen. Während der Zeit der Weltkriege betrieben die USA die längste Zeit eine isolationistische Politik und traten erst nach der Verkündung des uneingeschränkten deutschen U-Boot-Krieges (1917) in den Ersten Weltkrieg ein. Das industrielle Gewicht der USA entschied den Krieg. Präsident Woodrow Wilson (1913–1921) reiste nach Europa, um dort eine Nachkriegsordnung zu etablieren. Sein 14-Punkte-Programm sah unter anderem die Beachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker sowie die Bildung eines Völkerbunds vor. Wilson konnte sich mit seinen Ideen bei Engländern und Franzosen aber nicht durchsetzen und der US-Senat verweigerte sogar den Beitritt zum Völkerbund.

1920 bis zur Nachkriegszeit

Während der nächsten zwei Jahrzehnte betrieben die USA wieder eine isolationistische Politik. Auch bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben die USA zuerst neutral, jedoch wurde die formale Neutralität von Präsident F. D. Roosevelt schon ab März 1941 unterlaufen, da im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes (lend-lease bill) England massiv mit Waffenlieferungen unterstützt wurde. Am 7. Dezember 1941 traten die USA nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor in den Krieg ein. Kurz darauf erklärte das mit Italien und Japan verbündete Hitler-Deutschland den USA den Krieg. Wie schon im Ersten Weltkrieg brachte das industrielle Potenzial der USA die Entscheidung. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 beendeten den Zweiten Weltkrieg. Bis heute heftig umstritten ist die Frage, ob die Atombomben-Abwürfe tatsächlich notwendig waren zur Erzwingung der japanischen Kapitulation. Japan hatte zu diesem Zeitpunkt den USA militärisch nichts mehr entgegenzusetzen, jedoch hätte eine US-amerikanische Invasion der japanischen Hauptinseln noch zu schweren Verlusten führen können. Die USA waren maßgeblich an der Gründung der UNO am 26. Juni 1945 in San Francisco beteiligt, die noch im Einvernehmen mit der Sowjetunion stattfand. Bald jedoch zeichnete sich eine Konfrontation mit Stalin ab, die schließlich in den Kalten Krieg mündete. Durch den Präsidenten Harry S. Truman wurde eine Politik des „roll back“, das heißt der Zurückdrängung des Kommunismus verkündet, die in der „Truman-Doktrin“ ihren Ausdruck fand. Die sagte allen Ländern zur Bewahrung ihrer Unabhängigkeit Militär- und Wirtschaftshilfe zu. Dies war eine klare Abkehr von der isolationistischen Monroe-Doktrin und fand seinen Ausdruck in der Unterstützung von Griechenland und der Türkei, sowie dem Marshall-Plan, der Westeuropa wirtschaftlich auf die Beine helfen sollte. Der Kalte Krieg erreichte einen ersten Höhepunkt mit der sowjetischen Berlin-Blockade 1948/49, auf die die USA mit der Berliner Luftbrücke antworteten. 1949 wurde die NATO als Militärbündnis zwischen den USA, Kanada und Westeuropa gegründet.

Kalter Krieg

Es kam in den folgenden Jahrzehnten zu einem atomaren Wettrüsten zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt, das beiden Seiten ab den 1960er Jahren eine mehrfache „Overkill-Kapazität“ verschaffte. Gefährliche Konfrontationen des Kalten Krieges waren der Korea-Krieg (1950-53) und die Kuba-Krise (1962), bei der die Welt nur knapp einem Dritten Weltkrieg entging. Durch den Kernwaffen-Sperrvertrag (1968) und die SALT-Verhandlungen (1969) wurde versucht, die gefährliche Situation zu entschärfen. Der Vietnam-Krieg, in den die USA 1964 (Tongking-Zwischenfall) offen eingriffen, nachdem sie zuvor schon Militärberater entsandt hatten, entwickelte sich zu einem militärischen und moralischen Fiasko, und die Niederlage wurde mit dem Abzug der US-Truppen 1973 besiegelt. Der beherrschenden Maxime der US-Außenpolitik, den kommunistischen Machtbereich einzudämmen, wurde in den 1960er und 1970er Jahren oft die Glaubwürdigkeit als Verbreiter demokratischer Werte geopfert. Es wurden Militärdiktatoren und Kleptokraten wie Somoza in Nicaragua, Pinochet in Chile, Marcos auf den Philippinen oder Mobutu in Zaire unterstützt, so lange sie nur antikommunistisch waren. Nach dem Vietnam-Krieg zeigte sich eine Desorientierung und Ratlosigkeit der US-Außenpolitik, die im Schwanken zwischen einer Abkehr von Interventionismus und Demonstration militärischer Stärke (Carter-Administration) und dessen Gegenteil (nach der sowjetischen Invasion in Afghanistan) ihren Ausdruck fand. Unter der Reagan-Administration (1981-89) wurde (wie vor dem Vietnam-Krieg) wenig Rücksicht darauf genommen, ob die strategischen Verbündeten die Menschenrechte respektierten. Auch stellt sich die Frage nach einem hinreichenden Verständnis fremder Kulturkreise durch die US-Außenpolitik. Deren mangelnde Voraussicht zeigte sich auch darin, dass die US-Unterstützung oft den aus heutiger Sicht falschen Leuten zugute kam: So wurde nach dem Ausbruch des ersten Golfkriegs zwischen Iran und Irak (1980–88) aus Angst vor den Mullahs in Teheran der irakische Diktator Saddam Hussein (hauptsächlich durch Satelliten-Aufklärung) unterstützt, was sich später als schwerer Fehler erweisen sollte. In diesen Zusammenhang gehört auch ein Vorgang, der sich zum größten Skandal der Reagan-Ära entwickelte, die Iran-Contra-Affäre: 1986 verkauften die USA nach Vermittlung durch Sicherheitsberater Robert McFarlane und Oberst Oliver North Waffen (hauptsächlich Panzerabwehrraketen) auch an den Iran. Das daraus erlöste Geld wurde zur Unterstützung der Gegner der Sandinisten in Nicaragua, der so genannten Contras verwendet. Auch die Geld- und Waffenlieferungen an die Mujaheddin in Afghanistan erwiesen sich als zweischneidig: Das Ziel, die Sowjetunion in die Knie zu zwingen, wurde zwar erreicht, aber so auch radikal-islamische Gruppen gestärkt. Unter Präsident Ronald Reagan (1981–89) strebte die ideologische Auseinandersetzung mit der Sowjetunion dem Finale zu. Reagan bezeichnete die Sowjetunion wiederholt in Anlehnung an religiöse Terminologie als „Reich des Bösen“ (evil empire), das es zu Tode zu rüsten gelte. Die Rüstungsausgaben wurden erhöht und ein so genanntes „Star-Wars-Programm“ (SDI-Projekt, Krieg der Sterne) aufgelegt. 1985 und 1986 traf er sich jedoch auch mit seinem sowjetischen Amtskollegen Gorbatschow zu Abrüstungsverhandlungen unter der Bezeichnung START (Strategic Arms Reduction Talks). Letztlich war diese Politik erfolgreich, denn mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion (1991) war der Kalte Krieg beendet. Die USA sind seither die einzige Supermacht und nach eigener Auffassung Ordnungsmacht der Welt.

Die Außenpolitik der Regierung Clintons

Präsident Clinton zeichnete verantwortlich für die US-Außenpolitik zwischen dem Ende des Kalten Krieges und dem Regierungsantritt von George W. Bush, und zwar mit der Hilfe von Außenminister Warren Christopher (erste Amtszeit) und Madeleine Albright (zweite Amtszeit), der ersten Außenministerin in der Geschichte der USA. Beobachter haben von der Außenpolitik Clintons behauptet, er habe wohl das Ziel "die Sozialarbeit der Welt" zu übernehmen, da viele der Aktivitäten sich auf Werteänderungen in eher ärmere, strategisch nebensächlichen Ländern konzentrierten, darunter auch Somalia, Haiti, und Bosnien. Das Engagement in Somalia, unter George Bush sen. begonnen, hatte als Ziel die Entmachtung der Warlords, besonders Mohammed Aidids. Nachdem US-Fernsehsender Bilder übertrugen, die den Leichnam eines US-Soldaten zeigten, der durch die Straßen von Mogadischu geschleppt wurde, überließen die Sondereinsatztruppen das Land seinem Schicksal. Mit der Invasion Haitis 1994 wurde der demokratisch gewählte Jean-Bertrand Aristide an die Macht gebracht und der Militärdiktator Raoul Cedras abgesetzt; die weiteren Probleme des Landes, das 1915 bis 1934 unter US-Besatzung gelebt hatte und unter Cedras von einem Embargo der USA betroffen war, wurden nicht gelöst. Nachdem sich die europäischen Staaten als unfähig erwiesen hatten, nach dem Zerfall Jugoslawiens den Balkan zu befrieden, griffen US-Truppen 1995 und 1999 im Rahmen der Nato in Bosnien und Serbien ein, was den Sturz des Diktators Milosevic zur Folge hatte. Versuche, im Nahen Osten einen Frieden zwischen Israel und Palästina zu erreichen, erlitten mit dem Attentat auf Jitzhak Rabin einen großen Rückschritt und waren letztlich erfolglos. Clinton reagierte auf Provokationen des irakischen Diktators Saddam Hussein mit sporadischen Luftschlägen, sowie Vergeltungsschlägen gegen Einrichtungen im Sudan und Afghanistan nach Terroranschlägen auf die US-Botschaft in Nairobi und ein US-Kriegsschiff im Jemen, die man dem damals schon bekannten Al-Qaida-Netzwerk des Osama bin Laden zur Last legte. Diese Einzelaktionen, die zumeist im Kontext von UNO- oder NATO-Resolutionen stattfanden und bei den westeuropäischen Verbündeten zu keinen oder nur geringen diplomatischen Differenzen führten, wurden nicht vor der Öffentlichkeit als Teil eines dauernden Kriegszustands gerechtfertigt, wie es später mit George W. Bushs Krieg gegen den Terrorismus der Fall war.

Die Außenpolitik der Regierung George W. Bush und die Terroranschläge am 11. September 2001

Schon bald nach Amtsantritt von Präsident George W. Bush am 20. Januar 2001 zeigte sich dessen Neigung zum Unilateralismus, die im Misstrauen gegenüber multinationalen und multilateralen Institutionen ihren Ausdruck findet. Bush ist kritisch gegenüber der UNO eingestellt, der er die Unterstellung von US-Soldaten verweigert. Außerdem glaubt Bush, durch verbindliche Verpflichtung zur Einhaltung von multinationalen Verträgen die außenpolitische Handlungsfähigkeit der USA aufs Spiel zu setzen (Beispiel: Kyoto-Protokoll). Anklänge an diese neue republikanische Außenpolitik fanden sich schon Mitte der 1990er Jahre in Reden und Anträgen von Newt Gingrich und Jesse Helms. Weder bei "traditionelleren" Republikanern, wie Bob Dole, John McCain, oder Richard Lugar, noch bei den Demokraten fand diese Politik Zustimmung. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Washington, die von radikalen Islamisten durchgeführt wurden, verkündete George W. Bush einen weltweiten Krieg gegen den Terrorismus, was zunächst auch in weiten Teilen der Bevölkerung Zustimmung fand. Bush erfand in Anlehnung an Ronald Reagan die Formel von einer "Achse des Bösen" (axis of evil), der er so genannte Schurkenstaaten (rogue states) zurechnet. Zu diesen zählt er den Iran, den Irak, Kuba und Nord-Korea. Im Oktober 2001 wurde durch einen Feldzug in Afghanistan das radikal-islamische Taliban-Regime verjagt, das den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge, Osama bin Laden, beherbergt hatte. Ebenfalls im Namen des Krieges gegen den Terrorismus begann im März 2003 der Krieg (sog. Dritter Golfkrieg) gegen den Irak mit dem Ziel, den Diktator Saddam Hussein zu stürzen. Die USA warfen dem Irak u. a. vor, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und Kontakte zu Bin Laden zu unterhalten, wodurch der Irak eine Bedrohung für die Welt gewesen sei. Insbesondere der Krieg gegen den Irak ist völkerrechtlich umstritten, da er ohne ein explizites UNO-Mandat erfolgte und einige der Kriegsbegründungen (insbesondere der Verdacht auf den Besitz von Massenvernichtungswaffen und Kontakte zu Bin Laden) sich im Nachhinein als unzutreffend herausstellten, womit sich die Frage nach einer bewussten Täuschung der Weltöffentlichkeit durch die Bush-Administration erhebt. Dem US-amerikanischen Militär gelang es schnell, den Irak militärisch zu besiegen und das Regime Saddam Husseins zu stürzen. Dennoch konnte der Irak bislang nicht befriedet werden. Zahlreiche zum Teil von Selbstmordattentätern durchgeführte Sprengstoffanschläge forderten auf Seiten der US-Truppen inzwischen mehr Todesopfer als die eigentlichen Kampfhandlungen bis Mai 2003, was dazu führte, dass sich einige Staaten der Koalition der Willigen bereits im Frühling 2004 wieder aus dem Irak zurückzogen. Im Juni 2004 wurde die Regierungsgewalt an eine irakische Übergangsregierung übergeben. George W. Bushs Hinwendung zu einem strategischen Konzept der Präemption kann als Abkehr von der bisherigen US-amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik gewertet werden, die auf Abschreckung, Eindämmung sowie der Einwirkung der so genannten soft power (d. h. der Attraktivität ökonomischer und kultureller Einflussnahme) basiert hatte. Unter George W. Bush beträgt der Verteidigungsetat etwa 400 Milliarden US-Dollar, was bedeutet, dass das US-Militär-Budget so hoch ist wie das der in der Liste nachfolgenden neun Staaten zusammen. Der Haushaltsansatz für Entwicklungshilfe betrug im Haushaltsjahr 2003/04 fast 20 Milliarden US-Dollar, ohne die Aufbauhilfe für Irak, die wiederum ebenfalls so groß ist. Als Anteil am Bruttosozialprodukt ist diese Summe relativ gering im Vergleich zu anderen Industrienationen, als absolute Summe jedoch das größte einer Nation auf der Welt. Von den 20 Milliarden US-Dollar gehen etwa die Hälfte an Israel und Ägypten (seit den Camp-David-Verträgen 1979). Andere Schwerpunkte sind Kolumbien, Bolivien, Peru, Afghanistan, Pakistan, Indonesien, die Türkei und Jordanien, unter anderem wegen des "Kriegs gegen den Drogenanbau" und des Kriegs gegen den Terrorismus. Siehe auch: Außenpolitisches System der USA | :Kategorie:US-Außenpolitik | US-Interventionen im Ausland Literatur:
- Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt, die amerikanische Außenpolitik von J.F. Kennedy bis G.W. Bush, Ullstein ISBN 3-548-36722-4
- Michael R. Beschloss / Strobe Talbott:
Auf höchster Ebene, das Ende des Kalten Krieges und die Geheimdiplomatie der Supermächte 1989-91, ECON, ISBN 3-612-26166-5
- [http://usinfo.state.gov/usa/infousa/trade/files/98-916.pdf Congressional Research Service, Bericht an den Kongress zum Thema Entwicklungshilfe, 2004]

Gliederung

US-Interventionen im Ausland Im Jahr 2002 gab es laut Zensus- und Volkszählungsbüro 87.900 lokale Regierungseinheiten in den Vereinigten Staaten, einschließlich Ortschaften, Kreise, Siedlungen, Schul- und andere Bezirke. Mehr als drei Viertel der Bürger der Vereinigten Staaten leben in großen Städten oder deren Vorstädten (Liste der Städte in den USA). Liste der Städte in den USA Ein County ist eine Untereinheit der meisten Bundesstaaten. In Louisiana heißen sie "Parishes" und in Alaska gibt es sie nicht, sondern lediglich statistische Unterteilungen. In Virginia und Missouri gibt es zudem Städte, die keinem County zuzuordnen sind. Bei Großstädten (z. B. Philadelphia) kommt es vor, dass die Grenzen von Stadt und County gleich sind; die Stadt New York nimmt sogar 5 Counties ein, die jeweils ein Borough sind. Es ist nicht selten, dass Städte und sogar Dörfer eine County-Grenze überschreiten. Die Regierungsformen der Counties und auch deren Befugnisse sind von Staat zu Staat sehr unterschiedlich, manchmal sogar innerhalb eines Staates, wenn der Landtag verschiedene Formen zur Auswahl vorgegeben hat. Manche erlassen Steuern, fast alle nehmen Kredite auf und treiben Steuern ein. Sie haben Angestellte, sind sehr oft für die Beaufsichtigung von Wahlen zuständig und bauen und unterhalten Straßen und Brücken (manchmal im Auftrag des Bundes oder Landes). Sozialhilfeprogramme werden teilweise von ihnen durchgeführt, aber teilweise von den Townships, die, insbesonders im Mittleren Westen nicht deckungsgleich mit den Kommunen sind, sondern aus 36 Quadratmeilen, die in der Landesvermessung aus dem 18. Jahrhundert bestimmt worden sind, bestehen. Ein besonderer Aspekt bei manchen kleineren Städten, der selten und überwiegend in den Neuenglandstaaten vorkommt, ist das "town meeting". Einmal im Jahr – bei Bedarf auch häufiger – kommen alle registrierten Wähler einer Stadt zu einer öffentlichen Versa


Orlando (Florida)

Orlando ist eine Stadt im Orange County im US-Bundesstaat Florida, USA, mit 206.000 Einwohnern (Stand: 2004) und Sitz der County-Verwaltung.

Geographie

Orlando liegt im Osten Floridas, ungefähr auf halber Strecke zwischen Miami und Jacksonville. Ungefähr 130 km nordöstlich von Tampa.

Nachbarschaft

In der näheren Nachbarschaft (10 km Umkreis) sind die folgenden Städte: Holden Heights, Edgewood, Conway, Pine Castle, Fairview Shores, Winter Park, Belle Isle und Oak Ridge

Geschichte

Im Jahre 1842, kurz nach dem Ende des zweiten Seminolenaufstandes, zogen immer mehr Siedler nach Zentralflorida. Einer von ihnen, Aaron Jernigan, gründete in der Nähe eines alten Armeelagers, Fort Gatlin, die Siedlung "Jernigan". 1857 wurde die Stadt dann nach dem US-Offizier Orlando Reeves, der 1835 durch die Seminolen getötet wurde, benannt. Auf Grund der speziellen Lage wurde Orlando in den folgenden Jahrzehnten zur Citrus Industrie schlechthin. Nachdem man riesige Plantagen angelegt hatte, wurde der größte Teil der Ernte 1894 durch den Big Freeze vernichtet. Der richtige Aufschwung Orlandos begann aber erst 1964, als Walt Disney 25.000 m² Sumpfland kaufte, um dort einen zweiten Vergnügungspark nach dem Vorbild des Disneyland in Anaheim zu schaffen. Die Bauarbeiten für dieses Projekt waren bereits 1971 abgeschlossen. In den folgenden Jahren siedelten sich viele weitere Großfirmen an, ein gigantisches Vergnügungszentrum wurde geschaffen. In der Region rund um Orlando gibt es mittlerweile außer Disney World noch rund 50 weitere Vergnügungsparks. Zu diesen Parks zählen unter anderem: Universal Studios, Islands of Adventure, Sea World, Bush Gardens und Gatorland.

Verkehr

Orlando liegt verkehrsgünstig an der Interstate 4 und dem Highway 192 und ist sehr gut mit dem Flugzeug über die Flughäfen: "Orlando International Airport", "Orlando Sanford Airport", "Orlando County Airport" und den "Space Coast Regional Airport" in Titusville zu erreichen.

Einwohner (Abstammung)

Die Einwohner sind westindischer (3,7 %), italienischer (4,6 %), irischer (8,7 %), deutscher (9,8 %) und britischer (7,9 %) Abstammung. Von den amerikanischen Ureinwohnern stammen etwa 6,7 % der Menschen ab.

Wirtschaft

Die hauptsächlichen Beschäftigungszweige sind: Ausbildung, Gesundheit und Soziales: (14,0 %), Handel / Einzelhandel: (11,2 %), Zukunftstechnologie, Management, Verwaltung: (12,7 %).

Wetter

Das Klima ist mild in Warm, leicht mit einem leichten Wind von See. Statistisch regnet es in den Sommermonaten an durchschnittlich 50 % der Tage. Die höchsten Temperaturen sind im Mai bis Oktober, mit bis zu 33-36°C. Die kältesten Monate von Dezember bis Februar mit durchschnittlich 15 Grad C.

Schulen


- Metrowest Elementary School (ca. 1.500 Schüler)
- Palmetto Elementary School (ca. 1.350 Schüler)
- Hunters Creek Middle School (ca. 1.800 Schüler)
- Discovery Middle School (ca. 1.600 Schüler)
- Meadow Woods Middle School (ca. 1.450 Schüler)
- Stonewall Jackson Middle School (ca. 1.300 Schüler)
- Cypress Creek Senior High School (ca. 4.100 Schüler)
- Dr. Phillips High School (ca. 3.800 Schüler)
- Colonial High School (ca. 3.450 Schüler)
- University High School (ca. 3.350 Schüler)
- Edgewater High School (ca. 3.200 Schüler)
- Evans High School (ca. 3.100 Schüler)
- Boone High School (ca. 2.900 Schüler)
- Olympia High School (ca. 2.600 Schüler)
- Oak Ridge High School (ca. 2.400 Schüler)
- Timber Creek High School (ca. 1.800 Schüler)
- Freedom Highschool (ca. 3.000 Schüler)

Bibliotheken

Orlando unterhält eine öffentliche Bibliothek, die "Orange County Library" mit ca. 1,7 Millionen Büchern und 89.000 Audio- und 56.000 Video-Dokumente.

Kliniken


- Florida Hospital
- Lakeside Alternatives Hospital
- Orlando Regional Medical Center

Parks und Sportmöglichkeiten

Es gibt ein breites Angebot von 17 verschiedenen Stadtparks sowie mehrere sportliche Einrichtungen, sowie Spielwiesen und Möglichkeiten zum Camping. An Sportmöglichkeiten werden Softball, Baseball, Football, Basketball, Soccer und Schwimmen angeboten.

Bedeutende Sportvereine


- Orlando Magic (National Basketball Association)

Religion

In Orlando gibt es derzeit 277 verschiedene Kirchen aus 34 unterschiedlichen Konfessionen. Unter den zu einer Konfession gehörenden Kirchen ist die Baptistengemeinde mit 75 Kirchen am stärksten vertreten. Weiterhin gibt es 30 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand: 2004).

Demografische Daten

Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 35.732 USD, das durchschnittliche Einkommen einer Familie bei 40.648 USD.
Männer haben ein durchschnittliches Einkommen von 30.866 USD gegenüber den Frauen mit durchschnittlich 25.267 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 21.216 USD.
15,9 % der Einwohner und 13,3 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze.
22,0 % der Einwohner sind unter 18 Jahre alt und auf 100 Frauen ab 18 Jahre und darüber kommen statistisch 91,3 Männer.
Das Durchschnittsalter beträgt 33 Jahre. (Stand: 2000).

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate hat einen Index von 984,3 Punkte. (Vergl. US-Landesdurchschnitt: 330,6 Punkte)
2002 gab es 5 Morde, 121 Vergewaltigungen, 1.034 Raubüberfälle, 2.449 tätliche Angriffe auf Personen, 3.710 Einbrüche, 11.602 Diebstähle und 2.202 Autodiebstähle.

Söhne und Töchter der Stadt


- Amanda Bearse, US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin
- Darryl Dawkins, ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler
- Howie Dorough, Sänger und Mitglied der Boygroup Backstreet Boys
- Josh Freese, Schlagzeuger
- Wesley Snipes, Schauspieler
- Antonio Tarver, US-Amerikanischer Profiboxer

Weblinks


- [http://www.orlandoinfo.com Offizielle Webseite des Orlando Tourismusbüros]
- [http://www.orlandoguide.de Ausführliche Beschreibungen der Themenparks in Orlando] ja:オーランド simple:Orlando, Florida Ehrenbürger Orlandos Backstreet Boys erhielten 1998 den goldenen Schlüssel der Stadt, damit verbunden die Ehrenbürgerschaft und einen nach ihnen benannten Feiertag!

Tampa

Tampa ist eine US-amerikanische Stadt. Sie befindet sich im Hillsborough County im Bundesstaat Florida.

Geographie

Die Stadt befindet sich an der Westküste von Florida (27°58'15"N, 82°27'53"W). Sie hat eine Fläche von 441.9 km²

Statistiken

Insgesamt leben 303.447 Menschen (2000) in Tampa. Davon gibt es 124.758 Haushalte und 71.236 Familien. Die Einwohnerdichte liegt bei 1.045/km². Am 1. Juli 2004 hatte Tampa 321.772 Einwohner.

Klima

Das Klima in Tampa ist eher mild. Im Winter gehen die Temperaturen selten unter 4,5°C. Im Sommer dagegen ist es mit durchschnittlich 32°C warm. Die Luftfeuchtigkeit ist im Sommer ziemlich hoch.

Universitäten

Die Stadt hat zwei Universitäten. Die University of South Florida und die University of Tampa.

Wirtschaft

Wie fast überall in Florida, hat sich auch Tampa auf Dienstleistungen und den Tourismus spezialisiert. Viele Bürger aus dem ganzem Land besitzen dort Winterresidenzen. Außerdem hat es viele Banken nach Tampa gezogen, die von dort aus regional für Florida operieren. Außerdem befindet sich hier das Wikipedia-Rechenzentrum.

Söhne und Töchter der Stadt


- Aja, US-amerikanische Pornodarstellerin
- Julian Cannonball Adderley, Jazz-Altsaxophonist
- Nat Adderley, Jazzmusiker
- Aaron Carter, Sänger
- Joseph Kittinger, Inhaber mehrerer Luftfahrt-Weltrekorde
- Mel Tillis, Countrysänger und Songschreiber
- Slim Whitman, Countrysänger
- Paul Wight, professioneller Wrestler
- David Sanborn, US-amerikanischer Popsaxophonist
- Shawn Pyfrom, US-amerikanischer Serienschauspieler

Religion

In Tampa gibt es derzeit 332 verschiedene Kirchen aus 29 unterschiedlichen Konfessionen. Unter den zu einer Konfession gehörenden Kirchen ist die Baptistengemeinde mit 96 Kirchen am stärksten vertreten. Weiterhin gibt es 29 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand: 2004).

Kultur

Tampa ist für die Musikrichtung Death Metal, das was New Orleans für den Jazz ist. Hier befindet sich die wichtigste Death Metal Szene. Ähnlich wichtig ist sonst nur die Stadt Göteborg (Schweden). Siehe hierzu auch (Florida Death Metal).

Weblinks


- http://www.tampagov.net/ Kategorie:Ort in Florida Kategorie:Ort mit Seehafen ja:タンパ

Jacksonville (Florida)

Jacksonville ist eine Stadt im Duval County im US-Bundesstaat Florida, USA, mit 777.704 Einwohnern (Stand: 1. Juli 2004) und Sitz der County-Verwaltung und zugleich mit 2.264,5 km² die flächenmäßig größte Stadt der USA. Die geographischen Koordinaten sind: 30,33° Nord, 81,66° West. Jacksonville liegt direkt am Atlantischen Ozean im nördlichen Florida, und grenzt an den Staat Georgia. Jacksonville ist ein moderner, schnell wachsender Industriestandort. Der St. Johns River mündet bei Jacksonville in den Atlantik. St. Johns River

Schulen


- Abess Park Elementary School
- Alimacani Elementary School
- Andrew A. Robinson Elementary
- Annie R. Morgan Elementary School
- Arlington Elementary School
- Arlington Heights Elementary School
- Bayview Elementary School
- Beauclerc Elementary School
- Biltmore High School
- A. Philip
- Gregory Elementary School
- Neptune Beach Elementary

Kliniken


- Baptist Health Northeast Florida
- Baptist Medical Center Beaches
- Saint Vincent's Medical Center
- Specialty Hospital
- Baptist Medical Center
- Brooks Health System
- Nemours Children's Clinic
- Shands Jacksonvi

Religion

In Jacksonville gibt es derzeit 558 verschiedene Kirchen aus 32 unterschiedlichen Konfessionen. Unter den zu einer Konfession gehörenden Kirchen ist die Baptistengemeinde mit 214 Kirchen am stärksten vertreten. Weiterhin gibt es 44 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand: 2004).

Söhne und Töchter der Stadt


- Blind Blake, Blues-Sänger und -Gitarrist
- Pat Boone, Sänger
- Danny Joe Brown, Sänger
- Chandra Cheeseborough, Leichtathletin und Olympiasiegerin
- Fred Durst, Sänger und Frontmann der Band Limp Bizkit
- Robert Hayes, American Football-Spieler
- Paula Kelly, Fotomodell und eine Schauspielerin
- Wendy B. Lawrence, Astronautin
- Scott McKenzie, Sänger
- Brad Mehldau, Jazzpianist
- Rogue, Sänger
- Tolliver, Charles, Jazztrompetist und Komponist
- John Wheeler, theoretischer Physiker
- Johnny Van Zant, Schlagzeuger
- Ronald Wayne Van Zant, Musiker

Weblinks


- http://www.coj.net/default.htm Offizielle Seite der Stadtverwaltung (Engl.)
- http://www.visitjacksonville.com Offizielle Seite des Fremdenverkehrsamtes (Engl.) Kategorie:Ort in Florida ja:ジャクソンビル

Miami

Miami ist eine dicht besiedelte Stadt am Miami River im Miami-Dade County im US-Bundesstaat Florida, USA, mit 380.000 Einwohnern (Stand: 2004) und Sitz der County-Verwaltung. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 143,1 km². Obwohl die Stadt selbst nicht besonders groß ist, umfasst die Agglomeration South Florida Metropolitan Area viele kleinere Städte und die nicht unerhebliche UMSA (Unincorporated Metropolitan Services Area) mit ein - beherbergt insgesamt über 2,2 Millionen Einwohner. Der Name "Miami" kommt von dem indianischen Wort Mayaimi (großes Wasser). Der Miami River liefert das Wasser in die Everglades und fließt von dort in den Atlantik.

Geografie

Miami liegt im Südosten der nordamerikanischen Halbinsel Floridas am Atlantik. Westlich der städtischen Region Miamis liegen die Everglades.

Nachbarschaft

In direkter Nachbarschaft, im Umkreis von 10 km, liegen die Städte: Brownsville, Gladeview, West Little River, El Portal, Miami Springs, Virginia Gardens, Coconut Grove, Miami Beach, North Miami Beach, Aventura, Bal Harbour, Miami Shores, Hialeah, Coral Gables und West Miami

Geschichte

Am 18. Juli 1896 wurde Miami offiziell zur Stadt ernannt, mit gerade mal 300 Einwohnern. Während der 20er Jahre war in Miami das Glücksspiel erlaubt, und die Prohibition wurde nicht so ernst genommen. So immigrierten Tausende aus dem Norden der USA nach Miami und lösten somit den Bau-Boom aus. Die Skyline von Miami mit ihren Hochhäusern entstand. 1927 wurde der Bau-Boom durch einen verheerenden Wirbelsturm und anschließend durch die Depression gestoppt. Während des 2. Weltkriegs baute das Militär viele Ausbildungskasernen rund um Miami, bedingt durch die strategisch günstige Lage. Auf der Suche nach Arbeit kamen viele Männer und Frauen wieder zurück und brachten die Bevölkerung bis 1950 auf über 500.000 Menschen in Miami und Umgebung. Der Großkreis um Miami wurde in den 1890er Jahren eingerichtet. Heute steht das Miami-Dade County in Nachbarschaft zu den Counties von Broward und Palm Beach im Norden mit jeweils 1,6 und 1,1 Millionen Einwohnern. Miami gilt als kultureller Schmelztiegel mit einer stark lateinamerikanischen Bevölkerung. Zu den Bewohnern Miamis gehören vor allem Kubaner, Nicaraguaner, Kolumbianer, Venezuelos, Puerto Ricaner, Argentinier, Ecuadorianer, Brasilianer, Dominikaner, Haitianer und Mexikaner. In den 80er Jahren war Miami der größte Umschlagsplatz für Drogen aus Kolumbien, Bolivien, Ecuador und Peru, bedingt durch die Nähe zu den Herstellungsländern und den Massentourismus. Die Drogenbarone brachten Milliarden USD nach Miami, wo das Geld durch diverse Investitionen in Bauvorhaben schnell gewaschen werden konnte. Zu dieser Zeit wurde die bekannte Fernsehserie Miami Vice quasi im Original gedreht.

Verkehr

Miami's wichtigster internationaler Verkehrsknotenpunkt ist der Miami International Airport, welcher einer der größten internationalen Flughäfen der Welt ist. Jährlich werden über 35 Millionen Passagiere abgefertigt. Gleichzeitig ist er der Firmensitz der Fluggesellschaft American Airlines. Der Flughafen wird von einer großen Anzahl von internationalen Fluggesellschaften angeflogen. Die wichtigste Meeresverbindung ist der Hafen, der Port of Miami. Heute ist er der größte Hafen der Welt für Kreuzfahrtschiffe mit über 18 Millionen Passagieren. Ebenso ist er einer der wichtigsten Fracht-Umschlagsplätze mit jährlich fast 10 Millionen Tonnen Fracht. Natürlich hat Miami auch eine Eisenbahnverbindung. Betrieben wird sie vom Atlantic Coast Service, der zu der Eisenbahngesellschaft Amtrak gehört. Daneben gibt es noch die regionalen Bahnverbindungen Metrobus, Metrorail und Tri-Rail. Für PKW und LKW hat Miami Anbindungen an die Highways 75, 95 und 195. Weitere Flughäfen für den internationalen Flugverkehr sind der "Fort Lauderdale/Hollywood International Airport" und der "Palm Beach International Airport". National ist Miami auch über den "Miami Airport" und den "Opa Locka Airport" zu erreichen.

Einwohner (Abstammung)

Die Einwohner sind westindischer (6,3 %), italienischer (1,4 %), irischer (1,0 %), deutscher (1,2 %) und britischer (1,1 %) Abstammung. Von den amerikanischen Ureinwohnern stammen etwa 3,1 % der Menschen ab.

Bevölkerungsentwicklung


- 1900: 4.955
- 1910: 11.933
- 1920: 42.753
- 1930: 142.955
- 1940: 267.739
- 2004: 380.500

Wirtschaft

Die hauptsächlichen Beschäftigungszweige sind: Ausbildung, Gesundheit und Soziales: (15,0 %), Handel / Einzelhandel: (11,0 %), Zukunftstechnologien, Management, Verwaltung: (11,8 %), Baugewerbe: (10,3 %), Kunst, Unterhaltung, Nahrungsmittel, Restaurants (12,0 %). Weiterer wichtiger Arbeitgeber ist der internationale Flughafen von Miami mit all seinen Zulieferbetrieben.

Wetter

Das Klima ist mild und warm, leicht mit einem leichten Wind von See. Statistisch regnet es in den Sommermonaten an durchschnittlich 35 % der Tage, wenn auch nur kurzfristig. Die höchsten Temperaturen sind von Mai bis Oktober, mit bis zu 31°C. Die kältesten Monate sind von Dezember bis Februar mit durchschnittlich 18°C.

Schulen

Gymnasium


- Booker T. Washington Senior High School, etwa 1.500 Schüler
- Coral Reef Senior High School, etwa 3.000 Schüler
- Design and Architecture (Kunst und Architektur) Senior High School, etwa 450 Schüler
- Dr. Michael M. Krop Senior High School, etwa 3.300 Schüler
- Felix Varela Senior High School, etwa 3.500 Schüler
- G. Holmes Braddock Senior High School, etwa 4.700 Schüler
- John A. Ferguson Senior High School, etwa 2.550 Schüler
- MAST Academy High School, etwa 550 Schüler
- Miami Central Senior High School, etwa 2.675 Schüler
- Miami Coral Park Senior High School, etwa 4.100 Schüler
- Miami Jackson Senior High School, etwa 1.700 Schüler
- Miami Killian Senior High School, etwa 3.360 Schüler
- Miami Norland Senior High School, etwa 2.450 Schüler
- Miami Northwestern Senior High School, etwa 2.675 Schüler
- Miami Palmetto Senior High School, etwa 3.300 Schüler
- Miami Senior High School, etwa 3.400 Schüler
- Miami Southridge Senior High School, etwa 3.675 Schüler
- Miami Sunset Senior High School, etwa 3.600 Schüler
- Southwest Miami Senior High School, etwa 3.650 Schüler Diese Gymnasium sind ein Teil von die Miami-Dade County Schulebezirk. Es gibt Zwanzig weitere Gymnasium in diesem Bezirk, gefunden in anderen Städte; neununddreißig Gesamtmenge.

Weiterführende Bildungseinrichtungen


- Miami-Dade Community College, ca. 180.000 Studenten
- Barry University, ca. 5.700 Studenten
- Johnson and Wales University
- International Fine Arts College, ca. 1.000 Studenten
- Florida Computer und Business School, ca. 950 Studenten
- Beauty Schools of America, ca. 900 Studenten
- Florida International University, ca. 22.700 Studenten
- Florida Memorial College, ca. 1.900 Studenten
- Saint Thomas University, ca. 1.800 Studenten Weitere Weiterführende Bildungseinrichtungen in der Umgebung, im Umkreis bis 100 km sind:
- Nova Southeastern University in Fort Lauderdale, etwa 30 km entfernt, ca. 12.660 Studenten
- Art Institute of Fort Lauderdale in Fort Lauderdale, etwa 33 km entfernt, ca. 2.450 Studenten
- University of Miami in Coral Gables, etwa 33 km entfernt, ca. 13.000 Studenten
- Broward Community College in Fort Lauderdale, etwa 33 km entfernt, ca. 12.700 Studenten
- Keiser College in Fort Lauderdale, etwa 33 km entfernt, ca. 2.850 Studenten
- Florida Atlantic University Boca Raton in Boca Raton, etwa 65 km entfernt, ca. 14.300 Studenten
- Palm Beach Community College in Lake Worth, etwa 90 km entfernt, ca. 8.400 Studenten

Bibliotheken

Die "Miami-Dade Public Library" besitzt etwas mehr als 4 Millionen Bücher, 106.000 Audio- und 111.000 Video-Dokumente.

Kliniken


- Anne Bates Leach Eye Hospital
- Douglas Gardens Hospital
- Healthsouth Rehabilitation Hospital
- Kendall Medical Center
- Meadowbrook Rehabilitation Hospital of West Gables
- Mercy Hospital
- Miami Childrens Hospital
- Pan Americam Hospital
- South Miami Hospital
- University of Miami Hospital & Clinic
- Westchester Gerneral Hospital
- Jackson Memorial Hospital
- North Shore Medical Center
- Cedars Medical Center
- Baptist Children's Hospital
- Baptist Hospital of Miami
- IFA Medical Center
- Deering Hospital

Parks und Sportmöglichkeiten

Es gibt ein breites Angebot von verschiedenen Stadtparks sowie mehrere sportliche Einrichtungen, sowie Spielwiesen und Möglichkeiten zum Camping. Durch die Nähe zum Strand sind alle Strand- und Wassersportarten angesagt.

Touristische Attraktionen

Lake Worth Das Art-Déco-Viertel in Miami Beach sowie das Miami Seaquarium sind einer der größten Touristenattraktionen Miamis.

Bedeutende Sportvereine


- Florida Marlins, (Major League Baseball)
- Miami Dolphins, (National Football League)
- Miami Heat, (National Basketball Association)

Film und Fernsehen

Filme und Fersehserien, die in Miami spielen oder gedreht wurden: "2 Fast 2 Furious", "Ace Ventura: Pet Detective", "All About the Benjamins", "Any Given Sunday", "Bad Boys - Harte Jungs", "Bad Boys 2", "Big Trouble", "The Birdcage", "CSI: Miami", "Flipper" "Golden Girls", "Making Mr. Right", "Miami Rhapsody", "Miami Vice", "Nip/Tuck", "Porky's", "Revenge of the Nerds 2", "Scarface", "There's Something About Mary", "Transporter - The Mission"

Bekannte Persönlichkeiten

Gloria Estefan, Gérard Latortue

Söhne und Töchter der Stadt


- Larry Black, Leichtathlet und Olympiasieger
- Patricia Cornwell, Schriftstellerin
- Terri Garber, Schauspielerin
- Terri Gibbs, Country- und Gospelsängerin
- Scott Hall, Profi-Wrestler
- Deborah Harry, Sängerin und Schauspielerin
- Phil Hill, Rennfahrer
- Lawrence Kasdan, Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
- William H. Macy, Schauspieler
- Joe McPhee, afroamerikanischer Jazzmusiker
- Eva Mendes, Schauspielerin
- Sidney Poitier, Schauspieler
- Alexa Vega, Schauspielerin
- Bob Vila, Journalist und Entertainer
- Betty Wright, Soul-Sängerin

Religion

In Miami gibt es derzeit 500 verschiedene Kirchen aus 32 unterschiedlichen Konfessionen. Unter den zu einer Konfession gehörenden Kirchen ist die Baptistengemeinde mit 79 Kirchen am stärksten vertreten. Weiterhin gibt es 47 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand: 2004).

Demografische Daten

Nach dem Zensus des Jahres 2000 besteht die Bevölkerung von Miami aus 362.470 Menschen in 83.336 Familien. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 3.923,5/km². Die Herkunft der Bevölkerung setzt sich zusammen aus:
- 66,62% europäisch
- 22,31% afro-amerikanisch
- 0,22% indianisch
- 0,66% asiatisch
- 0,04% pazifische Inseln
- 5,42% andere 65,76% der Bevölkerung sind Latinos unterschiedlicher Herkunft, zu einem großen Teil aus Kuba. Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 23.483 USD, das durchschnittliche Einkommen einer Familie bei 27.225 USD. Männer haben ein durchschnittliches Einkommen von 24.090 USD gegenüber den Frauen mit durchschnittlich 20.115 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 15.128 USD.
28,5 % der Einwohner und 23,5 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. 21,7 % der Einwohner sind unter 18 Jahre alt und auf 100 Frauen ab 18 Jahre und darüber kommen statistisch 97,3 Männer.
Das Durchschnittsalter beträgt 38 Jahre. (Stand: 2000).

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate hat einen Index von 891,2 Punkte. (Vergl. US-Landesdurchschnitt: 330,6 Punkte)
2002 gab es 65 Morde, 96 Vergewaltigungen, 2.706 Raubüberfälle, 4.361 tätliche Angriffe auf Personen, 5.962 Einbrüche, 15.886 Diebstähle und 4.876 Autodiebstähle.

Weblinks


- [http://www.reise-report.de/miami.html Reisetipp Miami]
- [http://www.key-biscayne.com/ www.key-biscayne.com/] Kategorie:Ort in Florida Kategorie:Ort mit Seehafen ja:マイアミ ko:마이애미

Orlando (Florida)

Orlando ist eine Stadt im Orange County im US-Bundesstaat Florida, USA, mit 206.000 Einwohnern (Stand: 2004) und Sitz der County-Verwaltung.

Geographie

Orlando liegt im Osten Floridas, ungefähr auf halber Strecke zwischen Miami und Jacksonville. Ungefähr 130 km nordöstlich von Tampa.

Nachbarschaft

In der näheren Nachbarschaft (10 km Umkreis) sind die folgenden Städte: Holden Heights, Edgewood, Conway, Pine Castle, Fairview Shores, Winter Park, Belle Isle und Oak Ridge

Geschichte

Im Jahre 1842, kurz nach dem Ende des zweiten Seminolenaufstandes, zogen immer mehr Siedler nach Zentralflorida. Einer von ihnen, Aaron Jernigan, gründete in der Nähe eines alten Armeelagers, Fort Gatlin, die Siedlung "Jernigan". 1857 wurde die Stadt dann nach dem US-Offizier Orlando Reeves, der 1835 durch die Seminolen getötet wurde, benannt. Auf Grund der speziellen Lage wurde Orlando in den folgenden Jahrzehnten zur Citrus Industrie schlechthin. Nachdem man riesige Plantagen angelegt hatte, wurde der größte Teil der Ernte 1894 durch den Big Freeze vernichtet. Der richtige Aufschwung Orlandos begann aber erst 1964, als Walt Disney 25.000 m² Sumpfland kaufte, um dort einen zweiten Vergnügungspark nach dem Vorbild des Disneyland in Anaheim zu schaffen. Die Bauarbeiten für dieses Projekt waren bereits 1971 abgeschlossen. In den folgenden Jahren siedelten sich viele weitere Großfirmen an, ein gigantisches Vergnügungszentrum wurde geschaff