:: wikimiki.org ::
| Liz Mitchell |
Liz MitchellLiz Mitchell ( - 12. Juli 1952 in Claredon, Jamaika) wurde als Leadsängerin der Band Boney M. bekannt.
Mitchell zog mit ihrer Familie bereits im Alter von 11 Jahren nach London. Ein Engagement für eine Rolle im Musical "Hair" führte sie 1969 nach Berlin (sie übernahm dort die Rolle von Donna Summer). Bevor sie 1975 als Leadsängerin für "Boney M." gecastet wurde, war sie zwischen 1971 und 1974, gemeinsam mit ihrem damaligen Freund Malcom, Mitglied der "Les Humphries Singers". Die Stimme von Liz Mitchell prägte die meisten Hits der Gruppe Boney M. Auch heute noch tourt Liz mit ihrer Formation "Boney M. featuring Liz Mitchell".
Mitchell, Liz
Mitchell, Liz
Mitchell, Liz
Mitchell, Liz
12. JuliDer 12. Juli ist der 193. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 194. in Schaltjahren) - somit bleiben 172 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1191 - Die verbliebenen Kreuzritter des dritten Kreuzzugs erobern die nördlich von Jerusalem gelegene Festung Akkon.
- 1253 - Frankfurt (Oder) erhält das Stadtrecht.
- 1679 - Mit der Genehmigung der Habeas-Corpus-Akte durch Englands König Karl II. erhält die Bevölkerung weitgehende Grundrechte.
- 1690 - Schlacht am Boyne in Irland: die protestantische Armee von Wilhelm von Oranien besiegt die katholische Armee von Jakob II.
- 1806 - Der Rheinbund wird gegründet.
- 1849 - Erster Luftangriff auf eine Stadt (Venedig) durch einen österreichischen Heißluftballon, der aber erfolgslos endet.
- 1889 - Die erste Ausgabe der Arbeiter-Zeitung erscheint in Wien Mariahilf.
- 1920 - Friedensvertrag zwischen Russland und Litauen
- 1943 - In Krasnogorsk bei Moskau wird das Nationalkomitee Freies Deutschland gegründet.
- 1944 - Beginn der sowjetischen Sommeroffensive (Unternehmen Bagration) führt im Mittelabschnitt zu Geländegewinnen von fast 1 000 Kilometern. Stoppt am Ostufer der Weichsel bei Warschau Anfang August.
- 1967 - In Newark (New Jersey) brechen Rassenunruhen aus, die vier Tage dauern und 27 Tote fordern werden.
- 1975 - São Tomé und Príncipe erhält die Unabhängigkeit von Portugal.Portugal
- 1979 - Der pazifische Inselstaat Kiribati erhält seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1980 - Tod des japanischen Regierungschefs Masayoshi Ohira. Zenko Suzuki wird sein Nachfolger.
- 1998 - Jamil Mahuad wird Staatspräsident in Ecuador.
- 1998 - Die KDE-Version "1.0" wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
- 1999 - Belgien. König Albert II. vereidigt die neue belgische Regierung.
- 2001 - In Afghanistan wird die Benutzung des Internet verboten.
- 2001 - Bulgariens Ex-König Simeon II. wird unter seinem bürgerlichen Namen Simeon Sakskoburggotski Ministerpräsident.
Wirtschaft
- 1912 - Der Vorläufer der Paramount Pictures wird gegründet.
Wissenschaft, Technik
- 1929 - Der Österreicher Hermann Knaus stellt auf einem Gynäkologenkongress in Leipzig die später nach ihm und dem Japaner Kjasaku Ogino benannte Knaus-Ogino-Verhütungsmethode vor.
Kultur
- 1701 - Uraufführung der Oper La fede ne' tradimenti von Attilio Ariosti in Berlin.
- 1937 - Pablo Picasso stellt sein Bild Guernica auf der Pariser Weltausstellung zum ersten Mal dem Publikum vor.
- 1946 - Uraufführung der Oper Krieg und Frieden (Orig.: Woina i mir) von Sergei Sergejewitsch Prokofjew in Sankt Petersburg.
- 1997 - Die 9. Technoparty Love Parade findet in Berlin statt. Gleichzeitig wird als Protest gegen musikalische Ausgrenzung und Kommerzialisierung der Love Parade die Hateparade abgehalten, aus der sich später die Demonstration Fuckparade entwickelt
Religion
- 1153 - Corrado della Suburra (Konrad von Suburra) wird in einer Konklave in Rom zum Nachfolger von Eugen III. zum Papst gewählt und das Amt als Anastasius IV. innehaben.
- 886 - Heiliger Ansbald ( - um 810 in Luxemburg?) stirbt am 12. Juli 886 in Prüm (Abt in Prüm, baute 882 die von den Normannen zerstörte Abtei Prüm wieder auf). Der 12. Juli wird zu seinem Gedenk- und Verehrungstag im Heiligenkalender.
Katastrophen
- 1918 - Der Linienschiff "Kawachi" (Japan) sinkt in der Tokuyama-Bucht nach einer inneren Explosion und fordert über 500 Menschenleben.
- 1993 - Ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf Hokkaidō, Japan mit 243 Todesopfern.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1991 - Die deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft wird durch ein 3:1 gegen Norwegen Fußballeuropameister
- 1997 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Gilberto Williamson in Hagen durch technischen KO.
- 1997 - Lennox Lewis verteidigt seinen Boxweltmeistertitel im Schwergewicht gegen Henry Akinwande im Caesar's Tahoe, Stateline, Nevada, durch Disqualifikation des Kontrahenten.
- 1998 - Frankreich siegt in Saint-Denis 3:0 gegen Brasilien und wird Fußballweltmeister.
Geboren
- 1532 - Mechthild von Bayern, Frau des Markgrafen Philibert von Baden
- 1675 - Evaristo Dall'Abaco, italienischer Komponist und Musiker
- 1736 - Johann Gerhard Hasenkamp, deutscher protestantischer Pädagoge
- 1803 - Johann Christoph Lüders, deutscher Industrieller, Industriepionier, Kommunalpolitiker, Kulturförderer
- 1803 - Pierre Chanel, französischer Missionar, erster Märtyrer in Ozeanien
- 1813 - Claude Bernard, französischer Physiologe
- 1817 - Henry David Thoreau, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph
- 1819 - Charles Kingsley, britischer Schriftsteller
- 1821 - Daniel Harvey Hill, General der Konföderierten Staaten von Amerika
- 1824 - Eugène Boudin, französischer Maler
- 1832 - Ernst Gebhardt, deutscher Liederdichter und Methodistenprediger
- 1833 - Johann Baptist von Schweitzer, Präsident des ADAV und Mitglied des Reichstages
- 1840 - Abraham Goldfaden, ukrainisch-jiddischer Schriftsteller
- 1847 - Karl Heinrich Barth, deutscher Klavierpädagoge und Pianist
- 1854 - George Eastman, US-amerikanischer Erfinder (Rollfilm) und Industrieller
- 1861 - Anton Stepanowitsch Arenski, russischer Komponist
- 1862 - Hermann Conradi, deutscher Schriftsteller des Frühnaturalismus
- 1863 - Paul Karl Ludwig Drude, deutscher Physiker
- 1864 - Hans Chemin-Petit, deutscher Komponist
- 1866 - Emiliano Figueroa Larraín, chilenischer Politiker
- 1868 - Stefan George, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1873 - Rudolf Nadolny, deutscher Diplomat
- 1874 - Elsa von Freytag-Loringhoven, deutsche Künstlerin des Dadaismus
- 1880 - Hermann Harry Schmitz, deutscher satirisch-humoristischer Autor und Vortragskünstler
- 1881 - Ludwig Rubiner, deutscher Dichter, Literaturkritiker und Essayist des Expressionismus
- 1882 - Tod Browning, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1884 - Amedeo Modigliani, italienischer Maler und Bildhauer
- 1886 - Raoul Hausmann, österreichisch-deutscher Künstler des Dadaismus
- 1890 - Anton Kuh, österreichischer Journalist, Essayist und Erzähler
- 1892 - Bruno Schulz, polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker, Graphiker und Zeichner
- 1892 - Harry Piel, deutscher Regisseur und Schauspieler
- 1892 - Paula Grogger, österreichische Schriftstellerin
- 1892 - Zyrill Fischer, österreichischer Franziskanerpater und Widerstandskämpfer
- 1893 - Alfred Freyberg, deutscher Landes- und Kommunalpolitiker
- 1895 - Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt, Konstrukteur, Designer und Schriftsteller
- 1895 - Oscar Hammerstein, US-amerikanischer Produzent und Musicalautor
- 1902 - Günther Anders, deutscher Philosoph und Essayist
- 1904 - Pablo Neruda, chilenischer Lyriker und Literaturnobelpreisträger
- 1907 - Hans Lenz, deutscher FDP-Politiker und Bundesminister
- 1909 - Curly Joe DeRita, US-amerikanischer Komiker
- 1913 - Willis E. Lamb, US-amerikanischer Physiker
- 1915 - Otto Steinert, deutscher Fotograf
- 1921 - Peter Edel, deutscher Grafiker und Schriftsteller
- 1922 - Michael Ventris, englischer Sprachwissenschaftler
- 1923 - Erwin Halletz, österreichischer Komponist, Arrangeur und Dirigent
- 1924 - Heinz von Cramer, deutscher Hörspielregisseur und Autor
- 1926 - Carl Adam Petri, deutscher Mathematiker und Informatiker
- 1926 - Oswald Mathias Ungers, deutscher Architekt der Postmoderne
- 1928 - Elias James Corey Jr., US-amerikanischer Chemiker und Professor
- 1932 - Otis Davis, US-amerikanischer Basketballspieler, Leichtathlet und Olympiasieger
- 1934 - Peter Bulthaup, deutscher Philosoph und Chemiker
- 1934 - Van Cliburn, US-amerikanischer Musiker
- 1935 - Hans Tilkowski, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1937 - Bill Cosby, US-amerikanischer Schauspieler
- 1937 - Ernst Wendt, deutscher Theaterregisseur
- 1937 - Lionel Jospin, französischer Politiker und Premierminister
- 1939 - Erwin Kräutler, österreichischer Indio- und Missionsbischof von Altamira (Brasilien)
- 1943 - Christine McVie, britische Musikerin, Sängerin und Songschreiberin
- 1945 - Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 1945 - Gerald Weiß, deutscher CDU-Politiker, MdB seit 1998
- 1946 - Jeff Christie, britischer Musiker und Sänger
- 1946 - Jens Beutel, SPD-Oberbürgermeister von Mainz
- 1947 - Brian Harold May, britischer Gitarrist (Queen)
- 1948 - Günter Freiherr von Gravenreuth, deutscher Rechtsanwalt und Verleger
- 1948 - Richard Dewes, deutscher SPD-Politiker, Innenminister von Thüringen
- 1948 - Walter Egan, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1949 - Susanne Jaffke, Mitglied der Volkskammer der DDR
- 1950 - Eric Carr, US-amerikanischer Musiker bei Kiss
- 1951 - Cheryl Ladd, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1952 - Liz Mitchell, jamaikanisch-deutsche Sängerin (Boney M.)
- 1954 - Wolfgang Dremmler, deutscher Fußballspieler
- 1957 - Götz Alsmann, deutscher Musiker und Entertainer
- 1958 - Jennifer Saunders, britische Schauspielerin und Drehbuchautorin
- 1959 - Jürgen Vogel, deutscher Leichtathlet
- 1960 - Corynne Charby, französische Schauspielerin und Sängerin
- 1962 - Dolly Dollar, deutsche Schauspielerin
- 1963 - Enak Ferlemann, Politiker der CDU und Mitglied des Deutschen Bundestages
- 1963 - Jens Wawrczeck, deutscher Synchron- und Hörspielsprecher
- 1966 - Ana Torrent, spanische Schauspielerin
- 1966 - Oliver Vogt, deutscher Designer
- 1967 - Bruny Surin, kanadischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1967 - John Petrucci, US-amerikanischer Gitarrist
- 1970 - Glenn Corneille, niederländischer Jazz- und Pop-Pianist
- 1971 - Kristi Yamaguchi, US-amerikanische Eiskunstläuferin
- 1973 - Christian Vieri, italienischer Fußballspieler
- 1982 - Antonio Cassano, italienischer Fußballspieler
- 1984 - Gareth Gates, britischer Sänger
- 1985 - Timo Röttger, deutscher Fußballspieler
- 1991 - Erik Per Sullivan, US-amerikanischer Filmschauspieler
Gestorben
Erik Per Sullivan
Erik Per Sullivan
- 1536 - Erasmus von Rotterdam, holländischer Humanist
- 1678 - Antoine III. de Gramont, französischer Militär und Diplomat
- 1712 - Richard Cromwell, Lordprotektor von England, Schottland und Irland
- 1742 - Evaristo Dall'Abaco, italienischer Violinist, Cellist und Komponist
- 1773 - Johann Joachim Quantz, deutscher Musiker und Komponist; Flötenlehrer Friedrich des Großen
- 1785 - Louis-René de Caradeuc de La Chalotais, französischer Jurist
- 1845 - Ludwig Persius, preußischer Architekt und Schüler von Karl Friedrich Schinkel
- 1855 - Karl Spindler, deutscher Romanschriftsteller
- 1874 - Fritz Reuter, niederdeutscher Schriftsteller
- 1877 - Ottilie Wildermuth, deutsche Schriftstellerin
- 1890 - Friedrich Wilhelm Kritzinger, deutscher Theologe, Pädagoge, Autor
- 1901 - Federico Errázuriz Echaurren, chilenischer Politiker
- 1901 - Richard B. Hubbard, 17. Gouverneur von Texas
- 1910 - Charles Rolls, britischer Mitbegründer der Firma Rolls-Royce
- 1926 - Gertrude Bell, britische Reiseschriftstellerin und Historikerin
- 1926 - Charles Wood, irischer Komponist
- 1931 - Nathan Söderblom, schwedischer protestantischer Theologe und Friedensnobelpreisträger
- 1932 - Tomáš Baťa, tschechischer Unternehmer, Begründer des Bata-Konzerns
- 1935 - Alfred Dreyfus, französischer Offizier
- 1945 - Wolfram Freiherr von Richthofen, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1949 - Douglas Hyde, irischer Dichter
- 1953 - Joseph Jongen, belgischer Komponist und Organist
- 1959 - Walther Lietzmann, deutscher Mathematiker, Pädagoge und Mathematikdidaktiker
- 1960 - Pietro Fumasoni Biondi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1963 - Slátan Dudow, bulgarischer Regisseur
- 1967 - Otto Nagel, deutscher Maler
- 1968 - Ada Sari, polnische Opernsängerin
- 1974 - Karl Sesta, österreichischer Fußballspieler
- 1977 - Waldemar Kraft, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1978 - Heinrich Rempel, deutscher Prähistoriker
- 1979 - Georgi Michailowitsch Berijew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1979 - Minnie Riperton, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1981 - Boris Polevoj, russischer Schriftsteller und Journalist
- 1983 - Erich Warsitz, deutscher Testpilot
- 1984 - Franz Gurk, deutscher Politiker
- 1988 - Joshua Logan, US-amerikanischer Film- und Theaterregisseur
- 1988 - Michael Jary, deutscher Komponist
- 1991 - Willi Schwabe, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator
- 1993 - Gusti Huber, österreichische Theater- und Filmschauspielerin
- 1996 - Gottfried von Einem, österreichischer Komponist
- 1997 - François Furet, französischer Historiker
- 1997 - Raimund Weissensteiner, Priester, Komponist
- 2003 - Benny Carter, US-amerikanischer Jazzsaxophonist
- 2004 - Hans Erhard Bock, deutscher Sportmediziner
- 2005 - Piero Cappuccilli, italienischer Opernsänger
- 2005 - Willi Heinrich, deutscher Schriftsteller
Feier- und Gedenktage
São Tomé und Príncipe: Nationalfeiertag (Tag derUnabhängigkeit)
Siehe auch
- 11. Juli - 13. Juli
- 12. Juni - 12. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0712
ja:7月12日
ko:7월 12일
simple:July 12
th:12 กรกฎาคม
Jamaika
Jamaika (engl. Jamaica) ist ein selbstständiger Inselstaat innerhalb des Commonwealth of Nations in der Karibik. Die Insel liegt südlich von Kuba und westlich von Haiti. Sie ist die drittgrößte Insel der Großen Antillen.
Geografie und Natur
Großen Antillen
Höchster Punkt ist die Blue Mountain Peak mit 2.256 m im Gebirge der Blue Mountains, der Tiefpunkt liegt auf Meereshöhe bei 0 m. Die Landschaft der Insel ist überwiegend von Bergland mit schmalen Ebenen entlang der Küsten gekennzeichnet, mit nur einer größeren Ebene im Süden.
Das tropische Klima Jamaikas wird vom Nordostpassat geprägt. Die Temperaturunterschiede sind im Jahresverlauf gering. In Kingston beträgt die mittlere Monatstemperatur im Januar 25 °C und im Juli 27 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge ist hingegen regional sehr unterschiedlich. Mehr als 5.000 mm Regen fallen in den Bergen des Nordostens; in der Umgebung von Kingston an der wechselfeuchten Südküste liegt der Mittelwert bei 813 mm. Die niederschlagsreichsten Monate sind Mai, Juni, Oktober und November. Im Spätsommer und Frühherbst ziehen häufig Wirbelstürme über die Insel hinweg.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Kingston 583.958 Einwohner, Spanish Town 145.018 Einwohner, Portmore 102.861 Einwohner, Montego Bay 82.867 Einwohner, Mandeville 47.115 Einwohner und May Pen 44.755 Einwohner.
- Siehe auch: Liste der Städte in Jamaika
Fauna
Jamaika beherbergt einige Tierarten, die es sonst nirgendwo gibt, wie die Jamaikaeule oder den Wimpelschwanz, ein Kolibri mit langen Schwanzfedern.
Bevölkerung
Jamaika hat etwa 2,7 Millionen Einwohner. Neben der Amtssprache Englisch wird Jamaika-Kreolisch (auch Patois genannt) gesprochen.
Religionszugehörigkeit: Protestanten 61,3 % (Church of God 21,2 %, Baptisten 8,8 %, Anglikaner 5,5 %, Siebenten-Tags-Adventisten 9 %, Pentecostal 7,6 %, Methodisten 2,7 %, United Church of Christ 2,7 %, Brethren 1,1 %, Zeugen Jehovas 1,6 %, Moravian 1,1 %), Römisch-Katholisch 4 %, andere (darunter am bekanntesten Rastafaris) 34,7 %.
Geschichte
Bevor Christoph Kolumbus als erster Europäer die Insel 1494 erreichte, siedelte dort bereits das um 700 v. Chr. eingewanderte Volk der Arawak.
1509 besetzte Spanien die Insel und nannte diese Santiago. Die Kultur der Arawak zerfiel, stark dezimiert durch Krankheiten, Kriege und Sklaverei. 1517 brachten die Spanier die ersten afrikanischen Sklaven auf die Insel, die vorwiegend von der Gold- und Sklavenküste stammten. 1611 wurden erstmals mehr schwarzafrikanische als europäische Einwohner gezählt. Als Hauptstadt wählten sie New Sevilla (das spätere Spanish Town).
schwarzafrikanische
1655 besetzten englische Truppen die Insel, 1670 ging sie formell durch den Vertrag von Madrid in den Besitz Großbritanniens über.
Der Sklavenhandel und die Zuckerplantagen machten Jamaika über 150 Jahre lang zu einem der wertvollsten Besitztümer der Welt. Die Insel war auch eine bedeutende Anlaufstelle für Freibeuter und Piraten, insbesondere in Port Royal, bevor die Stadt 1692 durch ein Erdbeben zerstört wurde.
Die Hauptstadt wurde damals nach Kingston verlegt. Das britische Parlament schaffte am 1. August 1834 die Sklaverei offiziell ab. Die Lebensbedingungen der befreiten Sklaven waren damals katastrophal, da sie zwar die Freiheit erlangten, dennoch aber keinen oder kaum Besitz hatten und die Ressourcen der Insel fest in der Hand der Europäer lagen. Die Wut und Verzweiflung der Menschen manifestierte sich im Oktober 1865 im Aufstand von Morant Bay, angeführt von William Gordon. Der Aufstand wurde von den Briten mit massiver Gewalt niedergeschlagen und Jamaika daraufhin zur Kronkolonie erklärt.
Im späten 19. Jahrhundert verlor Zucker an Bedeutung für den Handel und die Insel stellte teilweise auf den Anbau von Bananen um.
Jamaika erreichte in den 1930er Jahren etwas lokale politische Kontrolle, es gab Unruhen und Aufstände gegen die britische Politik und im Jahr 1938 wurde die People's National Party (PNP) gegründet. Die ersten Wahlen mit allgemeiner, für alle Bürger gleichen Wahlberechtigung fanden 1944 statt. Im Jahr 1958 schlossen sich Jamaika und neun weitere britische Gebiete in der Karibik zur Westindischen Föderation zusammen. Jamaika schied 1961 wieder aus dem Bund aus, da die Wähler die Mitgliedschaft ablehnten. Die Unabhängigkeit von Großbritannien wurde am 6. August 1962 erlangt, Jamaika ist seitdem freies Mitglied des Commonwealth.
Der erste Premierminister war Alexander Bustamante von der Jamaica Labour Party (JLP).
Siehe auch:
- Liste der Generalgouverneure von Jamaika
- Liste der Premierminister von Jamaika
Politik
Die derzeitige Verfassung Jamaikas wurde 1962 durch einen gemeinsamen Ausschuss beider Parteien, die im Jamaikanischen Parlament vertreten sind. Es trat mit der jamaikanischen Unabhängigkeit von dem Vereinigten Königreich im gleichen Jahr in Kraft.
Staatsoberhaupt von Jamaika ist Elizabeth II., die den Titel trägt "Königin von Jamaika". Sie wird vertreten durch einen Gouverneur General, der durch den Premierminister ernannt wird. Sowohl Königin als auch Gouverneur-General haben größtenteils zeremonielle Aufgaben.
Das jamaikanische Parlament besteht aus einem Abgeordnetenhaus und einem Senat. Die Mitglieder des Abgeordnetenhauses (auch als 'Members of Parliament' oder MPs bekannt) werden direkt gewählt, und der Führer der Mehrheitspartei im Abgeordnetenhaus wird Premierminister. Die Senatoren werden ernannt durch den Premierminister und den Oppositionsführer.
Derzeit ist P. J. Patterson Premierminister, der das Amt übernahm mit dem Rücktritt 1992 von Michael Manley. Seitdem ist er dreimal wieder gewählt worden, zuletzt 2002. Die Verfassung schreibt vor, dass die nächste Parlamentswahl spätestens im Oktober 2007 zu erfolgen hat.
Jamaika hat traditionell ein Zweiparteiensystem, mit der People's National Party und die Jamaican Labour Party im Parlament vertreten. Das Land ist ein Vollmitglied der Caribbean Community (CARICOM).
Das Rechtssystem basiert auf englischem Common Law. Das letztinstanzliche Gericht ist der Justizausschuss des Privy Council in London.
Stimmrecht: ab 18 Jahren, allgemein
Parteien (engl. Namen): Jamaica Labor Party (JLP); National Democratic Movement (NDM); People's National Party (PNP)
Homosexualität
Die Menschenrechtssituation von Homosexuellen in Jamaika wird als äußerst gravierend gesehen. Artikel 76 des Gesetzes über „Straftaten gegen die Person“ ahndet Analverkehr (theoretisch auch zwischen Mann und Frau) als „abscheuliches Verbrechen der Sodomie (buggery)“ mit bis zu 10 Jahren Gefängnis, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit. Akte körperlicher Intimität zwischen Männern werden nach Artikel 79 mit bis zu 2 Jahren Haft bestraft, verbunden mit der Möglichkeit, zu schwerer Zwangsarbeit verurteilt zu werden. In neueren jamaikanischen Dancehall-Songs wird darüber hinaus regelmäßig zur Ermordung von Homosexuellen aufgerufen. Homophobe Gewalt kommt recht häufig vor. Nach Angaben von Amnesty International haben in den letzten Jahren in Großbritannien mehrere Jamaikaner alleine aufgrund ihrer Homosexualität Asyl erhalten. In den letzten 5 Jahren wurden über 30 Jamaikaner aufgrund ihrer Homosexualität ermordet.
Verwaltungsgliederung
Jamaika ist in drei Grafschaften (counties - ohne Verwaltungsrelevanz) eingeteilt. Dabei handelt es sich um Cornwall, Middlesex und Surrey. Diese teilen sich ihrerseits in 14 (kreisähnliche) parishes:
Wirtschaft
Die wichtigsten Exportgüter sind Tonerde und Bauxiterz sowie Zuckerrohr, Bananen und Rum. Die wichtigsten Industriezweige sind der Tourismus, Textilien, die Lebensmittelverarbeitung, die Alkoholherstellung aus Rohrzucker sowie die Baustoff- und Papierindustrie.
Kultur
Berühmte Jamaikaner
- Bob Marley, Musiker
- Lee Perry, Musiker
- Peter Tosh, Musiker
- Jimmy Cliff, Musiker
- Shaggy, Musiker
- Harry Belafonte, Musiker
- Sean Paul, Musiker
- Grace Jones, Musikerin, Schauspielerin
- Merlene Ottey, Leichtathletin
- Asafa Powell, Leichtathlet (Weltrekord 2005)
- Maurice Wignel, Leichtathlet
- Marcus Garvey, Journalist und Bürgerrechtler
Weblinks
- [http://www.jamaican-embassy-berlin.de/ Internetpräsenz der Botschaft Jamaikas in Berlin]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=68 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- http://www.jamaika-info.de - Reiseinformationen über Jamaika
- http://www.cabinet.gov.jm - Cabinet Office of the Government of Jamaica
- http://www.jamaicans.com - Coole Seite auch für Nicht-Jamaikaner
- http://www.jamaicaobserver.com - Tageszeitung
- http://www.jamaica-gleaner.com - Tageszeitung
- http://www.madtropics.de/jamaijka/jamaika.html
Kategorie:Insel (Karibik)
Kategorie:Monarchie
Kategorie:Staat
Kategorie:Jamaika
ja:ジャマイカ
ko:자메이카
ms:Jamaika
simple:Jamaica
zh-min-nan:Jamaica
London
London (engl.: []) ist die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland und liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritannien. In der Stadt leben 7.385.575 Menschen, davon etwa 2,7 Millionen in den zwölf Stadtbezirken von Inner London, in der Agglomeration 10.645.800(Stand jeweils 10. Juni 2005). Das heutige Verwaltungsgebiet mit den Stadtbezirken entstand am 1. April 1965 mit der Gründung von Greater London.
London ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen und Baudenkmäler. Das Stadtgebiet von Greater London, welches in Inner- und Outer London unterteilt ist, gliedert sich in die City of London und weitere insgesamt 32 Stadtbezirke ("London boroughs"), darunter auch die City of Westminster. London ist auch UN-Stadt (IMO).
Geografie
Geografische Lage
IMO
London erstreckt sich etwa 40 Kilometer entlang der schiffbaren Themse und liegt durchschnittlich 62 Meter über dem Meeresspiegel. London entstand aus einer Siedlung am Nordufer, der heutigen City of London. Die London Bridge war während vieler Jahrhunderte die einzige Brücke über den Fluss.
Aus diesem Grund befindet sich der größere Teil der Stadt nördlich des Flusses. Mit dem Bau weiterer Brücken im 18. Jahrhundert und dem Bau der Eisenbahnen im 19. Jahrhundert begann sich die Stadt in alle Richtungen auszudehnen. Die Landschaft ist flach bis leicht wellig, wodurch das ungehinderte Wachstum begünstigt wurde.
Die Themse war in früheren Zeiten wesentlich breiter und seichter als heute. Sie wird heute fast gänzlich durch Dämme begrenzt und die meisten Zuflüsse fließen unterirdisch. Die Gezeiten der Nordsee machen sich in London noch deutlich bemerkbar, die Stadt ist deshalb durch Überschwemmungen und Sturmfluten gefährdet. Bei Woolwich (östlich von Greenwich gelegen), wurde in den 1970er Jahren der Thames Barrier gebaut, um diese Gefahr einzudämmen.
Die geografischen Koordinaten des Stadtzentrums (in der Nähe des Trafalgar Square) sind 51,30 Grad nördlicher Breite und 0,08 Grad westlicher Länge. Durch das königliche Observatorium (Royal Observatory) in Greenwich wurde der bekannte Nullmeridian gelegt. Er ist Ausgangspunkt der Längengrade und damit auch der Zeitzonen.
Klima
Zeitzone
London befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die Sommer sind warm aber selten heiß; die Winter sind zwar kühl, doch sinkt die Temperatur selten unter den Gefrierpunkt. Der wärmste Monat ist Juli mit 16,3° Celsius im Durchschnitt, der kälteste Januar mit 3,9° Celsius im Mittel. Die höchste jemals in London gemessene Temperatur war 37,9° Celsius, gemessen während der Hitzewelle 2003. Die große überbaute Fläche hält die Wärme zurück und schafft dadurch ein Mikroklima. Manchmal ist es in der Stadt bis zu fünf Grad wärmer als in der umliegenden Landschaft.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,7 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 753 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Dezember mit durchschnittlich 80 Millimeter und der wenigste im Juli mit 44 Millimeter im Mittel. Schnee fällt eher selten, höchstens einige Zentimeter pro Jahr. Ereignisse wie die Schneekatastrophe von 1978, als London geradezu im Schnee versank, sind eine Seltenheit. Keine Seltenheit sind dagegen Inversionswetterlagen. Eine davon führte 1952 zu einer großen Smog-Katastrophe.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Londons
Geschichte Londons, im Vordergrund Parliament Square, im Hintergrund das Riesenrad "London Eye"]]
Auf dem heutigen Stadtgebiet stand einst eine unbedeutende keltische Siedlung. Etwa um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. wurde sie von den Römern eingenommen und "Londinium" getauft. Die römischen Siedler bauten eine Brücke über die Themse und nutzten das Lager für die Verschiffung von Mineralien und landwirtschaftlichen Produkten. Unter Kaiser Septimius Severus (146-211) entwickelte sich Londinium schnell zum Handelszentrum der römischen Provinz "Britannia superior". Im Jahre 61 n. Chr. zerstörten die Briten, angeführt von Königin Boudicca (30-61), die Siedlung.
Nach deren Wiederaufbau wurden im 2. Jahrhundert n. Chr. schützende Wallanlagen um die Stadt errichtet. Dennoch büßte sie ihre bedeutende Rolle nach dem Abzug der Römer im Jahre 410 und während der Eroberung Britanniens durch die Angeln und Sachsen vorübergehend ein. Während der Herrschaft der Dänen verwaisten weite Teile Londons. Im Jahre 886 nahmen die Sachsen unter der Führung von König Alfred dem Großen (848-899) die Stadt ein, die seit dem 7. Jahrhundert unter dem Namen "Lundenevic" Hauptstadt der Könige von Essex war.
1066 nahmen die Normannen die Stadt ein. Wilhelm I. (1027-1087) ließ sich nach der siegreichen Schlacht von Hastings als erster König in der Westminster Abbey krönen und bestätigte die besonderen Rechte Londons. In der Folgezeit strebte die Stadt wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit an. Im Jahre 1192 wählten die Einwohner ihr erstes eigenes Stadtoberhaupt, ab 1351 auch einen eigenen Stadtrat. Bis Ende des 14. Jahrhunderts durfte der regierende Monarch das freie und selbstverwaltete London nur mit einer gesonderten Genehmigung betreten. Die Entwicklung der Stadt lag überwiegend in den Händen einer Oberschicht von Kaufleuten, die den englischen Außenhandel als Mitglieder der Hanse (Stalhof) ausbauten.
London musste in seiner wechselvollen Geschichte viele Rückschläge hinnehmen. Nachdem im 16. Jahrhundert die Gründung der ersten großen Handelskompanien und der ersten Warenbörse (1570) den wirtschaftlichen Aufstieg vorangetrieben hatte, wurde die Stadt 1664 und 1665 von einer verheerenden Pestwelle ("Great Plague") heimgesucht, die über 70.000 Menschenleben forderte. Im September 1666 verwüstete eine Feuerkatastrophe große Teile der Altstadt. Etwa 13.000 Häuser und 89 Kirchen fielen den Flammen zum Opfer. Nach dem "Großen Brand von London" wurde London in erster Linie nach Entwürfen des Architekten Sir Christopher Wren (1632-1723) wiederaufgebaut. Das Stadtgebiet entwickelte sich weiter nach Westen - in Richtung der Gemeinden Kensington und Chelsea. In den Bezirken am westlichen Stadtrand von London entstanden in der Folgezeit große Plätze, wie die in "Berkeley", "Grosvenor" und "Hanover". Zudem wurden Wasserversorgungsanlagen und Abwassersysteme installiert und die Straßen gepflastert.
1723]
Zwischen 1675 und 1711 schuf Christopher Wren sein Hauptwerk, die "St. Paul's Cathedral" mit ihrer 110 Meter hohen Kuppel. Ende des 17. Jahrhunderts wurde auch Soho mit seinem rechtwinkligen Straßennetz und dem "Soho Square" angelegt. Ein weiteres städtisches Viertel entstand in Westminster. Während des 19. Jahrhunderts wuchs London rapide und errang während des viktorianischen Zeitalters große Bedeutung als Hauptstadt des British Empires. 1851 ist London laut Volkszählung mit 2.651.939 Einwohnern die größte Stadt Europas und das Zentrum der industrialisierten Welt. Hier findet die erste Weltausstellung statt.
Während des 2. Weltkrieges, vor allem 1940 und 1941 erlitt London, wie viele andere britische Städte auch, durch Angriffe der deutschen Luftwaffe schwere Verwüstungen. Diese Bombardements gingen mit dem Namen "the blitz" in die Geschichte der Stadt ein. London war gerade deshalb ein so "beliebtes" Ziel, weil die Stadt stark industrialisiert war und die Moral der Bevölkerung gebrochen werden sollte. Die zerstörten Gebäude wurden nach dem Krieg durch moderne Bauten ersetzt.
Seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 galt auch London, vor allem wegen des Einsatzes britischer Truppen an der Seite der US-Army im Irak, als Ziel möglicher Anschläge islamistischer Terroristen. Am 7. Juli 2005 kam es in der britischen Hauptstadt schließlich zu vier Bombenanschlägen in drei U-Bahn-Zügen und einem Bus. Die Polizei und die englische Regierung gingen davon aus, dass die Täter aller Wahrscheinlichkeit nach dem Umkreis der islamistischen Terror-Organisation Al-Qaida zuzurechnen sind und britische Staatsbürger mit pakistanischen Wurzeln waren ("Homegrown terrorists"). Die Anschläge forderten 56 Todesopfer und mehr als 700 Verletzte.
Einwohnerentwicklung
London war von 1825 bis 1925 die bevölkerungsreichste Stadt der Welt, bis sie von New York überholt wurde. Bei der Volkszählung im Jahre 2001 wurden 7.172.036 Einwohner gezählt. London ist traditionellerweise ein Anziehungspunkt für verschiedene Kulturen und Religionen. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich Iren, Polen, Italiener und osteuropäische Juden nach London kamen, sind seit circa 1950 vor allem Menschen aus ehemaligen britischen Kolonien, beispielsweise Indien, Pakistan und Bangladesch, eingewandert.
Heute stammen etwa zehn Prozent der Bevölkerung vom indischen Subkontinent und etwa fünf Prozent aus der Karibik, ein Prozent sind chinesischer Abstammung. 1,6 Millionen Einwohner sind Muslime. Insgesamt wurden 25,874 Prozent der Bevölkerung außerhalb der Europäischen Union geboren. Das Ballungsgebiet von London dehnt sich über das eigentliche Stadtgebiet von Greater London hinaus und zählt 12,6 Millionen Einwohner. Dies sind mehr als in Schottland, Wales und Nordirland zusammen. London ist damit der zweitgrößte Ballungsraum Europas und einer der größten in der Welt.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1750 handelt es sich um Schätzungen, von 1801 bis 2001 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung.
Nordirland
Politik und Verwaltung
Nordirland
Im Jahre 1965 erfolgte die Gründung der Verwaltungsregion Greater London, ein Zusammenschluss der alten County of London mit Middlesex sowie Teilen der Grafschaften Essex, Hertfordshire, Kent und Surrey. Greater London ist unterteilt in 32 London Boroughs und die City of London. Die Boroughs sind für die lokale Selbstverwaltung und den Betrieb der meisten öffentlichen Einrichtungen auf ihrem Gebiet zuständig. Die City of London wird historisch bedingt von der Corporation of London verwaltet.
Die Greater London Authority (GLA) koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Boroughs, ist für die strategische Planung zuständig und betreibt öffentliche Einrichtungen, die in der ganzen Stadt tätig sind; dazu gehören die Feuerwehr, die Polizei und der öffentliche Verkehr. Die GLA besteht aus dem Mayor of London (Oberbürgermeister) und der London Assembly (Stadtparlament mit 25 Sitzen), die beide ihren Sitz in der City Hall haben. Der aktuelle Mayor of London ist Ken Livingstone. Nachdem er im Jahre 2000 gegen den offiziellen Labour-Kandidaten angetreten war, wurde er aus der Partei ausgeschlossen, dann allerdings 2004 wieder aufgenommen und im Amt bestätigt. Der Lord Mayor of London, der Bürgermeister der City of London, übt lediglich zeremonielle Funktionen aus.
Frühere Verwaltungsbehörden waren die Metropolitan Board of Works (MBW) von 1855 bis 1889, der London County Council (LCC von 1889 bis 1965 und der Greater London Council (GLC) von 1965 bis 1986. Der GLC wurde von Premierministerin Margaret Thatcher aufgelöst, nach politischen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und dem GLC-Vorsitzenden Ken Livingstone. 14 Jahren besass London keine übergeordnete Verwaltung; die meisten Aufgaben wurden an die Boroughs übertragen, einzelne direkt an die Zentralregierung. Diese Maßnahme führte zu großen Koordinationsproblemen. Auch nach der Einsetzung der GLA im Jahr 2000 besitzen die Boroughs eine größere Autonomie als noch zu Zeiten der GLC.
Die Polizeibehörde der 32 London Boroughs ist der Metropolitan Police Service, besser bekannt unter dem Namen Metropolitan Police oder kurz als "the Met". Die City of London besitzt eine eigene Polizeibehörde, die City of London Police.
Stadtbezirke
Nachfolgend sind die Stadtbezirke von London (London Boroughs) aufgeführt. In Klammern die Einwohnerzahl (Stand: UK Census, 2001).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
City of London Police
Das National Theatre der National Theatre Company in South Bank und das Barbican Arts Centre der Royal Shakespeare Company gehören zu den vielen Zentren des professionellen Theaterschauspiels . Das Royal Court Theatre, eine der traditionsreichsten Bühnen in London, ist im Februar 2000 nach vier Jahren Umbauzeit wieder eröffnet worden.
Das Royal Opera House in Covent Garden und das Coliseum, in dem die English National Opera Company untergebracht ist, sind die beiden berühmtesten Opernhäuser. Konzerthäuser sind die Barbican, die Royal Festival Hall und die Saint John’s Church in Westminster. Der beliebteste Konzertsaal liegt in der Wigmore Hall hinter der Oxford Street. Im Juni 2002 sind nach umfangreichen Renovierungsarbeiten Teile des 1988 im heutigen Finanzviertel entdeckten römischen Amphitheaters der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
London bietet eine breite Palette an kulturellen Veranstaltungen. Im Londoner Westend sind mehr als ein Dutzend Theater zu Hause. Gespielt wird alles von der Klassik bis zur Moderne.
Dort wurde unter anderem Andrew LLoyd Webbers weltberühmtes Musical Cats uraufgeführt. Das Globe Theatre ist eine Rekonstruktion des Freiluftschauspielhauses, das 1599 entworfen wurde. Für dieses Theater schrieb Shakespeare viele seiner größten Stücke. Die Spielzeit läuft von einem Mai bis September mit Produktionen von Shakespeare, seinen Zeitgenossen und von modernen Autoren.
The London Palladium ist das wohl berühmteste Londoner Theater. In den 1950er Jahren wurde die, in England, populäre Varieté Show „Sunday Night at the London Palladium“ live im Fernsehen ausgestrahlt. Das Royal Opera House, („Königliches Opern Haus“) in Covent Garden ist eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt. Es ist außerdem die Heimat des Royal Ballet. Weitere bekannte Theater sind das Theatre Royal Haymarket und das Theatre Royal Drury Lane.
Am Trafalgar Square befindet sich die Kirche St. Martin-in-the-Fields. Sie wurde in den Jahren 1721 bis 1726 nach den Plänen des Architekten James Gibbs gebaut. In der Kirche finden häufig Konzerte statt; zu den dort auftretenden Orchestern zählen unter anderem die Academy of St. Martin in the Fields und New Trinity Baroque aus den USA. In der Krypta wurde ein Café eingerichtet, in dem manchmal Jazz-Gruppen auftreten. Die Pfarrei beherbergt auch einen der berühmtesten Kirchenchöre der Welt.
London beheimatet fünf professionelle Symphonieorchester. Diese sind das London Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, die Philharmonia und das BBC Symphony Orchestra. Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist die von der BBC weltweit übertragene “Last Night of the Proms“ aus der Royal Albert Hall.
Museen
Royal Albert Hall
Royal Albert Hall
Zu den größten und bekanntesten Museen weltweit zählt das British Museum in Bloomsbury. In ihm befinden sich über sechs Millionen Ausstellungsstücke. Dort kann man sich Sammlungen mit ägyptischen und klassischen Antiquitäten, Schätze aus dem Reich der Sachsen, aber auch zeitgenössischen Artefakte ansehen. Berühmt ist auch der Reading Room, ein kreisrunder Lesesaal, in dem schon Mahatma Gandhi und Karl Marx studierten. Rechtzeitig zum Millennium ist der Queen Elizabeth II Great Court festiggestellt worden. Es ist der größte überdachte Innenhof Europas.
Das Victoria and Albert Museum im Stadtteil South Kensington verfügt über eine Sammlung von Kunstschätzen aus aller Welt, darunter Skulpturen, Kleidung und Kostüme, kostbare Porzellan- und Glasgefäße, Möbelstücke und Musikinstrumente. Nahe befinden sich das Science Museum London und die Museen für Geologie und Naturgeschichte auch Naturhistorisches Museum (Natural History Museum). Auf der anderen Seite der Stadt, direkt in der City, liegt das Museum of London, dessen Ausstellungen die Entwicklung Londons von seinen Anfängen bis zum heutigen Tag zeigt.
Die National Gallery am Trafalgar Square besitzt eine vielfältige Gemäldesammlung, die von den frühen Anfängen in Italien bis hin zu Werken von Cézanne und Seurat reicht. Nebenan ist die National-Portrait-Galerie, in der über 9.000 Porträts ausgestellt sind. Im Jahre 1897 ist die Tate Gallery auf der Uferstraße zwischen Chelsea und Westminster eröffnet worden. Sie umfasst die größte Sammlung britischer Gemälde vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Gegenüber der Saint Paul’s Cathedral ist im Juni 2000 die Tate Modern, ein Ableger der Tate Gallery, eröffnet worden.
Weitere bekannte Mussen und Ausstellungen sind Madame Tussaud's Waxworks, das National History Museum, die Cabinet War Rooms, das Medievel Archery Museum, das Imperial War Museum, Somerset House und in der Baker Street 221B das Sherlock Holmes Museum.
Bauwerke
Somerset House
Somerset House
Am westlichen Ende von London steht die Saint Paul's Cathedral und am nördlichen Ufer der Themse befindet sich der Tower von London, eine Festung der Normannen, die von Wilhelm dem Eroberer zur Verteidigung seiner neuen Ländereien Ende des 11. Jahrhunderts angelegt wurde. Die in der Nähe gelegene Tower Bridge zählt zu den Wahrzeichen von London.
Westlich davon verläuft die London Bridge; sie ist an Stelle der einzigen Brücke errichtet worden, die bis Ende des 18. Jahrhunderts die Themse in der Stadt überquerte. Bekanntester Turm in London ist der 98 Meter hohe Glockenturm, in dem sich Big Ben befindet, die 13. Glocke, die die Stunde schlägt. Er ist ein Teil des Palace of Westminster, dem Sitz des Parlaments. Am nördlichen Ufer der Themse findet man die Docklands, zu denen auch Canary Wharf mit dem Wolkenkratzer 1 Canada Square gehört.
Die altertümlichen Inns of Court, der Gerichtsbezirk, in dem sich viele Anwälte und Rechtsberatungsfirmen niedergelassen haben liegen im Westen und Nordwesten der City. Die Fleet Street, früher einmal Sitz der britischen Landespresseagentur, die heute in andere Teile der Stadt umgezogen ist, befindet sich im Westen der City. Den Stadtteil Bloomsbury, den eine berühmte Gruppe literarischer Intellektueller aus den 1920er Jahren dank seiner Nähe zur Universität in London und dem British Museum zu ihren Lieblingsplatz auserkoren hatte, kann man im Nordwesten besuchen.
Im Süden von West End liegt der Verwaltungsbezirk Londons, der Regierungsbezirk mit der Whitehall, dem Parlamentssitz (offizieller Name: Palace of Westminster), der St James's Palace (Wohnsitz des Prince of Wales) sowie der Buckingham Palace mit dem Ritual der Wachablösung, die Residenz der Königin in London. Die Stadtbezirke Knightsbridge und Kensington, beides äußerst elegante Wohnviertel besitzen vielen Sehenswürdigkeiten, darunter das Warenhaus von Harrods und die Royal Albert Hall.
Der Palast des Erzbischofs von Canterbury (Lambeth Palace) befindet sich im Süden von West End, am anderen Flussufer und in dessen Nähe der South Bank Arts Complex, zu dem auch die Royal Festival Hall gehört. Ganz in der Nähe liegen weitere Wohngebiete, die eng mit der Geschichte verknüpft sind, wie unter anderem Clapham, Dulwich, Greenwich und Wimbledon. Letzteres ist eine der ältesten Siedlungen der Stadt und Greenwich ist Namensgeber für die Greenwich Mean Time. Sie war früher die Hauptuhrzeit, von der die Uhrzeiten in der gesamten Welt berechnet wurden.
In Wandsworth befindet sich eines der markantesten und zugleich umstrittensten Wahrzeichen Londons, die Battersea Power Station. Das 1939 in Betrieb genommene Kraftwerk wurde durch das Pink Floyd-Album Animals weltberühmt und soll nun umfangreich restauriert werden.
Im Januar 2000 erregte die Eröffnung des London Eye-Riesenrades großes Aufsehen. Die Anlage, die mit einer Höhe von 137 Metern das höchste Riesenrad der Welt ist, sollte bereits zum Jahreswechsel fertig gestellt werden. Aufgrund von Sicherheitsmängeln ist das 35 Millionen Pfund Sterling teure Riesenrad aber erst einige Wochen später in Betrieb genommen worden.
Kurz nach dem Bau des Eiffelturms wollte man auch in London einen ähnlichen Turm bauen, den sogenannten Watkins Tower. Allerdings blieb er ein Turmstumpf, der 1907 abgerissen wurde. Der 1950 errichtete Crystal Palace Tower, ein 222 Meter hoher Sendeturm ohne Aussichtsplattform trägt wegen seiner Bauweise den Spitznamen "Londoner Eiffelturm".
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Abbey Road Studios, der Kensington Palace, der Stadtbezirk Covent Garden, der Sitz des Premierministers in Downing Street No. 10, Hampton Court Palace, das Riesenrad London Eye, der Platz Piccadilly Circus, der Stadtteil Soho mit seiner Chinatown, die Temple Church, Westminster Abbey sowie Carnaby Street und Whitehall.
Parks
Whitehall
London besitzt eine große Anzahl von luxuriösen Grünanlagen. Über 200 Parkanlagen breiten sich auf rund 220 Quadratkilometern aus. Die Royal Parks waren einst den englischen bzw. britischen Monarchen vorbehalten und wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts in öffentlich zugängliche Parkanlagen umgewandelt.
Der bekannteste der "Royal Parks" ist der Hyde Park mit der Marble Arch und dem Speakers' Corner, der an die Kensington Gardens angrenzt, ist früher als die „Lunge Londons” bezeichnet worden. Von eleganten Wohngebäuden umgeben, die für den Prinzregenten entworfen wurden, ist der Regent's Park im Norden des West End. Dieser Park umfasst gleichzeitig auch den zoologischen Garten (London Zoo). Mitten im Stadtzentrum befinden sich der Green Park und der St. James's Park.
Im Januar 2001 ist der Thames Barrier Park fertig gestellt worden; die Anlage entstand bei den Stauwerken der Themse (Thames Barrier) auf alten Dockanlagen. In den äußeren Stadtbezirken von London befinden sich noch einige weitere ausgedehnte Grünflächen, wie der Greenwich Park, Richmond Park, Bushy Park, Hampstead Heath und die Kew Gardens.
Weltkulturerbestätten
Kew Gardens
Die UNESCO hat insgesamt vier Bauwerke bzw. bauliche Ensembles in London zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Diese sind:
- Das Ensemble bestehend aus Palace of Westminster, Westminster Abbey und St. Margaret's Church (1987)
- Tower of London (1988)
- Greenwich Park mit Queens's House, Royal Greenwich Observatory und Royal Naval College (1997)
- Royal Botanic Gardens (2003)
Sport
In London gibt es 13 professionelle Fußballklubs; die meisten sind nach dem Stadtteil benannt, in dem sie ihre Heimspiele austragen. In der Premier League sind folgende Mannschaften vertreten: Arsenal, Charlton Athletic, Chelsea, Fulham, Tottenham Hotspur und West Ham United. In der Football League Championship, der zweithöchsten Spielklasse, spielen Crystal Palace, Millwall und Queens Park Rangers. Im legendären Wembley-Stadion fanden die Endspiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 und der Fußball-Europameisterschaft 1996 statt.
Sehr beliebt in London ist Cricket. Die Mannschaft des Middlesex County Cricket Club spielt in Lord's, dem berühmtesten Cricketstadion der Welt, welches dem Marylebone Cricket Club gehört, die Mannschaft des Surrey County Cricket Club im Stadion The Oval.
In Wimbledon findet jeweils im Juni das wichtigste der Grand Slam-Tennisturniere statt. Im Twickenham-Stadion finden nationale und internationale Rugby-Spiele statt. Im April wird jeweils der London Marathon durchgeführt, einer der beliebtesten Marathonläufe der Welt überhaupt.
Mit der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2012 an die britische Hauptstadt ist London die erste Stadt, welche zum dritten Mal - nach 1908 und 1948 - Austragungsort der Spiele sein wird.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
1948
1948]
In London haben die produzierenden Industriezweige seit vielen Jahren an Bedeutung verloren. Gegenwärtig sind lediglich noch 10 Prozent der Arbeitnehmer in diesem Sektor beschäftigt. Die Druck- und Verlagsindustrie schreibt noch die besten Umsatzzahlen. Sie stellt ein Viertel der oben genannten Arbeitsplätze und hat einen Anteil von einem Drittel an der gesamten Produktion in London.
Die High-Tech-Industrie, die auf elektronische und pharmazeutische Erzeugnisse spezialisiert ist, arbeitet erfolgreich mit hohen Umsätzen. Viele der Industriebetriebe, die sich überwiegend in den äußeren Stadtbezirken befinden, tendieren dazu, sich völlig aus London zurückzuziehen. Im Sektor der Leichtindustrie sind Bekleidungswerke und Brauereien vertreten.
Über den Hafen von London werden im Gegensatz zu früher nur noch zehn Prozent des Binnen- und Außenhandels Großbritanniens abgewickelt. Seit 1971 ist die wirtschaftliche Wachstumsrate der Stadt mit 1,4 Prozent geringer als die des gesamten Landes in einer Höhe von 1,9 Prozent. Trotzdem weist London eine positive Handelsbilanz auf, was überwiegend auf den Dienstleistungssektor – insbesondere die Bereiche Finanzdienstleistungen und Tourismus – zurückzuführen ist. Jährlich besuchen etwa 20 Millionen Touristen die Stadt.
Die Internationale Börse Großbritanniens und der Republik Irland befindet sich in der City of London. Die Aufhebung der Regulierungen, bekannt unter dem Begriff Big Bang, ermöglichte 1986 den Einstieg in die moderne Welt des elektronischen Finanzwesens. Die Warenbörse London Metal Exchange ist die größte der Welt, die Wertpapierböse London Stock Exchange belegt weltweit den dritten Platz hinter New York und Tokio. London ist einer der drei globalen Finanzplätze.
Ein anderer Dienstleistungsbereich sind die Versicherungen, denen die Stadt seit über 300 Jahren ihren Wohlstand verdankt. Lloyd's ist die bekannteste Institution, nicht als Versicherungsgesellschaft im eigentlichen Sinn, sondern als eine Börse für Versicherungsverträge. Es ist eine Aktiengesellschaft von Versicherern, die fast jede Art von Versicherungen auf dem internationalen Markt übernimmt.
Eine Besonderheit der Londoner Stromversorgung stellte der Einsatz der HGÜ Kingsnorth, der bis heute einzigen innerstädtischen Anlage zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung dar. Diese 1975 in Betrieb genommene Anlage muss sich offenbar nicht sehr bewährt haben und wurde inzwischen stillgelegt.
Verkehr
Alle Verkehrsträger der Stadt (außer den Flughäfen und den Eisenbahnen) werden durch die Verkehrsgesellschaft Transport for London koordiniert und reguliert.
Luftverkehr
Transport for London
London ist weltweit das wichtigste Zentrum des internationalen Luftverkehrs. Die fünf Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick, Luton, Stansted und City Airport fertigen jährlich über 120 Millionen Passagiere ab. Heathrow und City Airport befinden sich innerhalb der Grenzen von Greater London, die übrigen außerhalb. Gatwick, Heathrow und Stansted werden durch Airport-Express-Züge mit der Innenstadt verbunden.
Daneben existieren in und um London mehrere Flugplätze für privaten und kommerziellen Luftverkehr. Dies sind Northolt Aerodrome, Biggin Hill Airport, Manston Airport und Southend Airport.
Von London fand der allerletzte Flug des Überschall-Passagierflugzeugs Concorde statt. Die Maschine mit der Kennung G-BOAF startete am 26. November 2003 unter Leitung von Chefpilot Mike Bannister von London-Heathrow ins Museum nach Filton nahe Bristol.
Eisenbahn
Bristol
Das britische Schienennetz ist weitgehend auf London zentriert. Insgesamt acht große Kopfbahnhöfe in der Innenstadt bilden das Zentrum des englischen Bahnnetzes. Diese sind: Charing Cross, Euston, King's Cross, Liverpool Street, Paddington, St Pancras, Victoria und Waterloo. Hinzu kommt der Durchgangsbahnhof London Bridge.
Geringere Bedeutung haben die Bahnhöfe Cannon Street, Fenchurch Street, Marylebone und Moorgate. Der Bahnhof Clapham Junction im Stadtteil Wandsworth ist außerhalb Großbritanniens zwar relativ unbekannt, ist aber mit 2.000 Zugbewegungen täglich der meistbefahrene Bahnhof Europas.
Von Waterloo fährt zudem der Eurostar, der durch den Eurotunnel London mit Paris und Brüssel verbindet. In einigen Jahren, wenn die Hochgeschwindigkeitsstrecke Channel Tunnel Rail Link nach London fertig gestellt ist, werden die Eurostar-Züge im Bahnhof St. Pancras enden. Zusätzlich entstehen die Eurostar-Bahnhöfe Stratford International im Stadtteil Stratford und Ebbsfleet im Nordwesten von Kent.
Fast alle Vorortszüge enden in einem der Kopfbahnhöfe. Ausnahme ist Thameslink, eine S-Bahn-ähnliche Strecke in Nord-Süd-Richtung durch die Innenstadt. Eine weitere Verbindung in Ost-West-Richtung namens Crossrail befindet sich in der Planungsphase.
U-Bahn und Straßenbahn
Crossrail
Die London Underground (the Tube), deren erstes Teilstück am 10. Januar 1863 eröffnet wurde, ist die älteste und mit einer Länge von 415 Kilometern auch die längste U-Bahn der Welt. Südlich der Themse gibt es weitaus weniger U-Bahnlinien als im Norden. Der Grund liegt in der für den Tunnelbau ungünstigen Geologie südlich des Flusses. Der Süden von London wird stattdessen mit einem engmaschigen Netz von oberirdischen Vorortseisenbahnen erschlossen.
Die Docklands Light Railway, eine vollautomatische Stadtbahn, erschließt das ehemalige Hafengebiet Docklands. Mehrere Verlängerungen befinden sich in Bau oder sind geplant. Am 23. März 1861 fuhr die erste Pferdestraßenbahn durch London und am 4. April 1901 die erste elektrische Straßenbahn. Der Betrieb ist am 5. Juli 1952 eingestellt worden. Nach einer Zwangspause von fast 50 Jahren wurde am 10. Mai 2000 die Straßenbahn in London wieder eingeführt; Tramlink erschließt den südlichen Stadtteil Croydon und umliegende Gebiete. Geplant ist zudem eine Straßenbahnlinie durch das Stadtzentrum (Camden Town/ King's Cross - Euston - Waterloo - Elephant & Castle - Brixton/ Peckham).
Straßenverkehr
Auch der Straßenverkehr konzentriert sich auf London. Die wichtigsten Fernverkehrsstraßen und Autobahnen treffen in London aufeinander (siehe auch Straßensystem in Großbritannien). In den Außenbereichen von Greater London beginnen folgende Autobahnen: M1 nach Norden, M11 nach Nordosten, M2 und M20 nach Südosten, M23 nach Süden, M3 nach Südwesten, M4 nach Westen und M40 nach Nordwesten. Alle Autobahnen werden durch die M25 miteinander verbunden, eine rund um Greater London verlaufende Ringautobahn.
Um das Stadtzentrum herum führt eine Ringstraße, die sich aus der A406 (North Circular Road) und der A205 (South Circular Road) zusammensetzt.
A205
Im Februar 2003 führte Transport for London die City-Maut London Congestion Charge ein. Das Befahren der Mautzone in der Innenstadt mit PKWs und LKWs kostet acht Pfund (bis Juli 2005 fünf Pfund). Ausgenommen sind Busse, Taxis, Feuerwehr, Polizei, Ambulanzen, Fahrräder, Motorräder und mit Alternativenergien betriebene Fahrzeuge. Seit der Einführung hat sich der motorisierte Verkehr um etwa ein Drittel reduziert.
Busse und Taxen
Charakteristisch für London sind zudem die roten Doppeldeckerbusse. Der Busverkehr ist vollständig privatisiert; die einzelnen Gesellschaften sind aber gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Busse im traditionellen Rot anzustreichen. Die alten Routemaster-Doppelstockbusse sind bis circa 2006 noch unterwegs und werden allmählich durch Gelenkbusse (bendy buses) von Mercedes-Benz ersetzt. Zwischen dem 16. Mai 1931 und dem 8. Mai 1962 verkehrten Trolleybusse in der Stadt.
London ist auch bekannt für die schwarzen Taxis. Um die begehrten Taxilizenzen für die Innenstadt zu erhalten, müssen die zukünftigen Fahrer einen anspruchsvollen Test bestehen. Dabei müssen sie sämtliche Straßen in einem Radius von sechs Meilen rund um Charing Cross auswendig kennen. Die Taxis in den Außenbezirken sind weniger stark reglementiert.
Bildung
Universitäten
Charing Cross
Die Universitäten und Hochschulen in London können auf eine lange Geschichte zurückblicken. London ist auch die Stadt mit den meisten Studenten. Die Universitäten Londons können in zwei Gruppen eingeteilt werden.
Die föderal organisierte University of London ist mit über 100.000 Studenten die größte Universität Europas. Sie besteht aus über 50 Colleges und Instituten, die über einen hohen Grad an Autonomie verfügen. Die größten und prestigeträchtigsten Colleges sind University College London, Imperial College, King's College, Queen Mary und die London School of Economics and Political Science. Kleinere Schulen und Institute sind auf bestimmte Wissensgebiete spezialisiert, wie die School of Oriental and African Studies, das Institute of Education und das Birkbeck College.
Daneben existieren weitere Universitäten, die nicht der University of London angeschlossen sind. Einige waren früher Technische Hochschulen, bis sie 1992 durch eine Gesetzesänderung den Status einer Universität erhielten wie z.B. die University of East London , während andere lange vor der der Gründung der University of London entstanden waren. Zu diesen zählen die City University im historischen Stadtzentrum, die Middlesex University im Norden Londons und die Brunel University im Westen Londons.
Kunstschulen
Brunel University
London ist das britische Zentrum der künstlerischen Ausbildung. Die vier Konservatorien sind das Royal College of Music, die Royal Academy of Music, das Trinity College of Music und die Guildhall School of Music and Drama. Auf die Schauspielerei spezialisiert sind die Royal Academy of Dramatic Arts (RADA), und die Central School of Speech and Drama.
Mit Kunst befassen sich das Central Saint Martins College of Art and Design, die Chelsea School of Art und die Camberwell School of Art (alle Bestandteil der University of the Arts), daneben auch das Goldsmith's College und die Slade School of Art (beide Bestandteil der University of London) sowie das Royal College of Art und die Wimbledon School of Art. Die ehemalige Hornsey School of Art ist heute ein Teil der Middlesex University.
Medizin und Forschung
Es gibt zahlreiche medizinische Fakultäten in London. Einige bestehen schon seit Jahrhunderten, darunter Queen Mary's School of Medicine and Dentistry, Guy's Hospital und St Thomas' Hospital. Das Imperial College ist ein führendes Zentrum der wissenschaftlichen Forschung und ist von der Reputation her mit dem MIT zu vergleichen. Ebenfalls von Bedeutung ist die Royal Institution.
Persönlichkeiten
London ist der Geburtsort zahlreicher prominenter Persönlichkeiten. Zu den bekanntesten gehören unter anderem mehrere britische Monarchen, die Premierminister Benjamin Disraeli, Clement Attlee, John Major, der Fußballer David Beckham, die Popsänger David Bowie, Phil Collins und Elton John, die Schauspieler Charlie Chaplin, Hugh Grant und Peter Ustinov, der Regisseur Alfred Hitchcock, der Theologe Thomas Morus, der Astronom Edmond Halley, die Supermodels Naomi Campbell und Kate Moss.
Siehe auch: Liste der Persönlichkeiten aus London
Literatur
- Chris Ellmers and Alex Werner: Dockland life : a pictorial history of London's docks 1860 - 2000, Museum of London., NA (1. Aufl. 1991) Edinburgh [u.a.] : Mainstream 2000, 221 S., ISBN 1-8401-8318-7
- Doreen Evenden: The midwives of seventeenth-century London, Cambridge [u.a.] : Cambridge University Press 2000, 260 S., ISBN 0-521-66107-2
- Edward Impey and Geoffrey Parnell: The Tower of London. The official illustrated history, London : Merrell 2000, 128 S., ISBN 1-85894-106-7
- Ralf Nestmeyer: "London. Ein Reisehandbuch." Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2004, ISBN 3-89953-187-6
- London suburbs, Einführung von Andrew Saint, London : Merrell Holberton [u.a.] 1999, 240 S., ISBN 1-85894-077-x
- Dale H.Porter: The Thames embankment : environment, technology, and society in Victorian London, Ohio : University of Ohio, Akon Press 1998. - XVI, 318 S., ISBN 1-88483-628-3
- Malcolm Thick, The Neat House gardens : early market gardening around London, Totnes, Devon : Prospect Books 1998, 175 S., ISBN 0-907325-78-5
Weblinks
- [http://www.london.gov.uk/ Offizielle Seite der Stadt London] (englisch)
- [http://www.routenplaner24.de/city/,0,,London,GB,-208614.957929,271607.213926.htm Stadtplan von London]
- [http://www.londonleben.co.uk Deutsche Seite mit vielfältigen Informationen über London]
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Regional/Europa/Vereinigtes_K%c3%b6nigreich/England/St%c3%a4dte/London/ Linkliste zu London]
Kategorie:Ort in England
Kategorie:Hauptstadt in Europa
Kategorie:Ort mit Seehafen
als:London
fiu-vro:London
ja:ロンドン
ko:런던
ms:London
simple:London
th:ลอนดอน
zh-min-nan:London
HairHair ist ein Musical, die Musik ist von Galt MacDermot, Buch und Liedtexte stammen von Gerome Ragni und James Rado. Die ersten Aufführungen fanden 1967 statt. Die Texte für die "deutsche Originalaufnahme" von 1968 stammen von Walter Brandin. Der Film Hair entstand 1979 unter der Regie von Milos Forman.
Historisches
Das Musical Hair spielt in den USA der 1960er Jahre, zur Zeit des Vietnamkrieges. Es beschreibt die Gefühle vieler junger Leute in dieser Zeit, der so genannten „Hippie-Kultur“.
Haare waren damals ein Symbol für den Protest gegen die Gesellschaft. Viele junge Männer ließen sich damals ihre Haare wachsen. Der Protest hatte auch noch einen anderen Hintergrund. Die jungen Männer in den USA mussten zur Zeit des Vietnamkrieges mit ihrer Einberufung rechnen. Die Antwort der Gesellschaft war sehr restriktiv. "Langhaarige" wurden als Nichtstuer und Gammler beschimpft. Viele Arbeitsplätze waren für langhaarige Männer nicht zugänglich, Haarschnitte wurden mit Gewalt erzwungen, Kinder verloren die Liebe ihrer Eltern, weil sie ihre Haare lang wachsen ließen. Dieser Hass und die Liebe auf lange Haare wird in Hair besungen.
Das Musical Hair war weltweit erfolgreich. Es wurde von 1968 - 1972 am Broadway ohne Unterbrechung aufgeführt, in England war es vor Jesus Christ Superstar das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Die deutsche Version Haare lief 1 1/2 Jahre. Die deutsche Version hat gegenüber der englischen Version aber im Laufe der Zeit mit der Zunahme von Englischkenntnissen in Deutschland an Bedeutung verloren. Die deutschen Texte sind nicht in allen Teilen direkte Übersetzungen, orientieren sich aber inhaltlich an den englischen Texten.
Die Inhalte unterscheiden sich in verschiedenen Bühnen-Darstellungen und der Verfilmung. In den Theatern wurde Hair in der Regel in zwei Akten aufgeführt. Der erste Teil behandelte das Leben der Hippies, ihre Wünsche, Hoffnungen, Konflikte mit der Gesellschaft, während sich der zweite Teil mit dem Krieg auseinandersetzte.
Heute wirkt das Stück nicht mehr so provokant wie zu Beginn. Die zum Teil sexuellen Andeutungen bei religiösen Handlungen regen fast niemanden mehr auf.
Das Musical
Aufführungen
- off-Broadway Premiere (Uraufführung): 17. Oktober 1967, “Shakespeare Public Theatre”, New York – 300 Plätze
- 2. Dezember 1967 - Umzug in den Go-Go/Disko Club “The Cheetah”, New York – 700 Plätze
- on-Broadway Premiere: 29. April 1968, „Biltmore Theater“, New York, erst nach Überarbeitung durch Tom O'Horgan, 1472 Ausführungen
- 27. September 1968 - “Shaftesbury Theatre” in London, 1998 Aufführungen bis Juli 1973 (Dach vom Theater eingestürzt)
Bevor den 100 Off-Broadway Aufführungen 1750 im Biltmore Theater folgen konnten, wurden einige Änderungen vorgenommen. So enthielt beispielsweise die ursprüngliche Fassung keine Nacktszenen, aber dafür eine Szene in der die Bühne von Polizisten erstürmt wird, die versuchen die Aufführung zu verhindern. Außerdem wurden die Autoren in ihrem Recht zu spontanen Änderungen der Texte eingeschränkt.
Inhalt
In den Texten und Tanzszenen wird das Lebensgefühl der Hippies dargestellt, und wie sie auf Krieg und Gewalt reagieren. Zum Beispiel die Erwartung und Hoffnung auf ein neues Zeitalter, das so genannte Wassermannzeitalter. Diese mystischen Erwartungen der Gruppe werden sich nicht erfüllen. Außerdem behandelt das Musical die Frage nach dem Sinn des Lebens, die Flucht in Träume und den Drogenkonsum.
Die zu Beginn eher positiven Visionen enden in einem Alptraum, in dem die Schrecken des Krieges verdeutlicht werden. Realisiert wird dies durch Darstellungen von Kriegsopfern auf einer Videoleinwand, oder durch Metzeleien auf der Bühne. Hair zeigt auch die Verwandlung der bunt gekleideten Hippies in uniformierte Soldaten, und wie sie auf Zuruf oder aus eigenem Antrieb töten. Am Ende des Stückes stirbt die Hauptperson, die auf Grund ihrer staatsbürgerlichen Überzeugung in den Krieg zieht.
meine persönliche meinung ist, dass hair ein sehr schönes musical ist
Der Film
Der Film erzählt die Geschichte von Claude Bukowski (John Savage), einem jungen Mann aus dem ländlichen Oklahoma, der in die Armee einberufen wird. In New York City begegnet Claude einer Gruppe von Hippies, angeführt von Berger (Treat Williams). Und er verliebt sich in Sheila (Beverly d’Angelo), ein Mädchen aus reicher Familie. Unter tatkräftiger Mitwirkung der Hippie-Gruppe gelingt es Claude, die Aufmerksamkeit von Sheila auf sich zu ziehen. Die beiden werden ein Paar.
Claude muss aber in die Kaserne, um sich auf den Krieg vorzubereiten. Er wird dort hart gedrillt unter der Aufsicht eines Generals (Nicholas Ray) der nicht davor zurückschreckt, die Rockmusik spielenden Lautsprecher beschießen zu lassen.
Bukowskis großer Wunsch ist, noch einmal Sheila zu sehen, bevor er in den Vietnamkrieg soll. Berger macht diesen Wunsch wahr, indem er für einen Tag mit Claude den Platz in der Kaserne tauscht. Gerade an diesem Tag wird die Truppe nach Vietnam gerufen. Die Szene, in der Berger beim Klang von The Flesh Failures/Let the Sunshine in mit Dutzenden anderen Soldaten in einen dunklen Flugzeugrumpf marschiert, gilt als sehr eindrucksvoll. Anschließend wird gezeigt, wie Bergers Freunde sein Grab besuchen; in der letzten Szene sieht man eine große Antikriegsdemonstration vor dem Weißen Haus.
Weblinks
-
- [http://www.geocities.com/hairpages/ HAIR: The American Tribal Love-Rock Musical]
Siehe auch
- Liste von Musicals
Kategorie:Musical
Kategorie:Filmtitel
1969
- 1. Januar: Ludwig von Moos wird Bundespräside | | |