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| Salvador Dalí |
Salvador Dalí]]
Salvador Felipe Jacinto Dalí ( - 11. Mai 1904 in Figueras, Spanien; † 23. Januar 1989 ebd.) war ein surrealistischer Maler, Schriftsteller, Bildhauer, Bühnenbildner und Schauspieler.
Salvador Dalí zählt zu den bedeutendsten Surrealisten und wird oft als einer der größten Meister des 20. Jahrhunderts gesehen. Sein künstlerisches Schaffen weist ihn als einen der kreativsten Maler seines Jahrhunderts aus. Seine häufigste Thematik ist die Welt des Raums, des Rausches, des Fiebers und der Religion; oft findet man in seinen Gemälden seine Frau wieder. Dalís politisch teils reaktionäre Einstellung führt vielfach zu Kontroversen bei der Bewertung seiner Person und seiner Werke.
Leben
Salvador Felipe Jacinto Dalí Doménech wurde am 11. Mai 1904 in der Calle Monturiol in Figueras, eine Stadt in der Provinz Gerona im Norden Spaniens, als Sohn eines angesehenen Notars geboren. Der Name Salvador war ursprünglich seinem Bruder gegeben worden. Dieser war jedoch neun Monate vor Dalís Geburt gestorben. Bis zur Geburt seiner Schwester Ana María war Salvador das einzige Kind der Familie. Durch die bürgerliche Gesellschaft und die Erziehung seines Vaters prägte sich bei Salvador ein Wunsch nach Sicherheit und ein Ordnungssinn aus, der für sein späteres Leben bestimmend sein sollte.
Bereits in seiner Kindheit machte sich die exzentrische Ader Dalís bemerkbar. So soll er regelmäßig seine Exkremente in der gesamten Wohnung verteilt haben, was seine Familie in helle Aufruhr versetzte und ihn in den Genuss brachte, alle Aufmerksamkeit zu erhalten. Ob diese negativer oder positiver Natur war schien ihn dabei nicht zu interessieren.
Von 1914 bis 1918 wurde Salvador Dalí in der Akademie der Brüder vom Maristenorden in Figueras erzogen. Dort beschäftigte er sich vor allem mit seiner Persönlichkeit, der er durch sein äußeres Erscheinungsbild Ausdruck zu verleihen suchte.
1921 beschloss Dalís Vater, nachdem Salvador eine erfolgreiche Ausstellung seiner Bilder in Figueras hatte, ihn auf die Schulakademie in Madrid zu schicken. Dort entdeckte er eine völlig neue Lebensart, die er mit Verzückung annahm. In Madrid lernte er Luis Buñuel, Federico García Lorca und Pedro Garfias kennen.
1922 bekannte er sich zu den Lehren der „Metaphysischen Schule“ der Malerei, die von Giorgio de Chiricos und Carlo Carrà geführt wurden. Aufgrund einer Rebellion wurde Dalí ein Jahr von der Akademie ausgeschlossen.
1924 kam es in Katalonien zu Unruhen, bei denen Salvador Dalí zu Unrecht als Anführer angeklagt und verurteilt wurde. Er wurde mit einem zweiten Verweis von der Akademie und später sogar mit Gefängnis bestraft.
1925 kehrte er an die Madrider Akademie zurück. Hier widmete er sich vor allem den Schriften des Psychiaters Sigmund Freud. Dalís erste Einzelausstellung realisierte er in der Galerie Dalmau, Barcelona und die Beurteilung der lokalen Kunstkritiker fiel durchaus positiv aus. Danach reiste er nach Paris, um Picasso zu besuchen.
1926 wurde Dalí endgültig von der Kunstakademie verwiesen. Später offenbarte er in seiner zweiten Einzelausstellung Einflüsse vom Kubismus und den Werken Picassos.
1928 wurden im Carnegie Institute von Pittsburg in Amerika die beiden Bilder von Dalí „Anna Maria“ und „Sitzendes junges Mädchen von hinten“ erstmalig ausgestellt.
1929 unternahm Dalí seine zweite Reise nach Paris, während der er sich der dortigen Gruppe der Surrealisten anschloss. Später in diesem Jahr besuchten ihn André Breton, René Magritte, Paul Eluard und dessen Frau Helena, genannt Gala: eine russische Immigrantin, in die sich der 10 Jahre jüngere Salvador unsterblich verliebte. Dalís Werbeversuche waren von Erfolg: Gala blieb bei ihm. 1932 ließ sie sich offiziell von ihrem Mann scheiden, die kirchliche Trauung mit Dalí wurde hingegen erst 1958 vollzogen.
1934 Erste Reise in die USA dank eines 500-$-Darlehens von Pablo Picasso.
1940 - 1948 Aufenthalt in den USA. Bekanntschaft u.a. mit dem Schriftsteller
Maurice-Yves Sandoz, dessen Bücher er illustriert
In der Zeit von 1927 bis 1979 beteiligte sich Dalí an verschiedenen Illustrationen, schrieb Bücher und eine Autobiografie, drehte Filme, malte Bilder und veranstaltete Ausstellungen. Im Jahre 1964 wurde er als Franco-Anhänger für seine Verdienste in der Kunst mit einem der höchsten Orden Spaniens, dem Großkreuz der Königin Isabella von Spanien, ausgezeichnet. 1974 wurde das Dalí-Museum in seiner Geburtsstadt Figueras eröffnet.
1981 wurde bei ihm die Parkinson-Krankheit mit starkem Tremor festgestellt. 1982 starb seine Frau Gala. Seit 1983 wohnte Dalí allein und zurückgezogen in seinem Schloss Pubol, wo im Mai des Jahres sein letztes Gemälde "Der Schwalbenschwanz" entstand. Sein Gesundheitszustand erlaubte ihm keine größeren Anstrengungen mehr. 1984 erlitt Dalí bei einem Feuer in seinem Schlafzimmer schwere Verbrennungen.
Dalí starb am 23. Januar 1989 an Herzversagen. Auf eigenen Wunsch wurde er in der Krypta seines Theater-Museums in Figueras beigesetzt. Als Erben setzte er den spanischen Staat ein.
Gesellschaftliche Position
Schon früh bekundete Dalí Sympathie für das Regime des Francisco Franco („Franco, I believe, is probably the only intelligent man today in politics.“) und auch für Adolf Hitler. Immer wieder äußerte Dalí exzessive Lobpreisungen über die spanische Diktatur und spottete über deren Kritiker. Diese Haltung gipfelte 1975 in einem Telegramm an Franco, in welchem Dalí seinen Glückwunsch für die Hinrichtung von vier Antifaschisten aussprach und feststellte, es müsse noch viel mehr Exekutionen geben.
Die Surrealisten um André Breton schlossen Dalí wegen seiner pro-faschistischen Einstellung bereits 1934 aus ihren Reihen aus, was diesen in seinem Aplomb gegenüber vielen zeitgenössischen Künstlern bestärkte („Der Surrealismus bin ich!“).
In den USA fand Dalí Anklang mit dem Bekenntnis, Antikommunist zu sein. Politikwissenschaftler wie Vincente Navarro werfen Dalí vor, nach der Rückkehr aus den USA seine ehemaligen, linksorientierten Freunde beim Regime denunziert zu haben.
Dalí war aber auch bekannt für seinen üppigen Lebensstil und seine Gewinnsucht, die er nicht verhehlte: „Salvador Dalí, myself, is very rich, and loves tremendously money and gold.“
Werk (Auswahl)
Gemälde
Vincente Navarro
- 1929 Das Rätsel der Begierde
- 1929 Das traurige Spiel
- 1931 Die Beständigkeit der Erinnerung (Museum of Modern Art, New York)
- 1932 Die Geburt des flüssigen Verlangens (Sammlung Guggenheim, Venedig)
- 1936 Brennende Giraffe (Basler Kunstmuseum, Basel)
- 1936 Weiche Konstruktion mit gekochten Bohnen
- 1936 Morphologisches Echo (Dalí Museum, Cleveland, Ohio)
- 1937 Der Schlaf
- 1937 Schwäne spiegeln Elefanten (Genf, Cavalieri Holding Co. Inc.)
- 1937 Metamorphose des Narziss (Tate Gallery, London)
- 1938 Strand mit Telefon
- 1946 Die Versuchung des Heiligen Antonius (Museés Royaux, Brüssel)
- 1954 Die Auflösung des Beharrens der Erinnerung (Dalí Museum, Ohio)
- 1954 Crucifixion (Corpus Hypercubus), siehe auch unter Tesserakt
- 1978 Baisantoije Empordanes
Grafiken
- 1963 bis 1967 Illustrationen für die „Dalí Bibel“ ISBN 3907194314
Literatur
- 1942 The Secret Life of Salvador Dalí; deutschsprachige Ausgabe: Das geheime Leben des Salvador Dalí, Schirmer/Mosel Verlag (1990), 500 S., ISBN 3-88814-896-0
- 1944 Hidden Faces, deutschsprachige Ausgabe: Verborgene Gesichter, S. Fischer Verlag (1983), 380 S., ISBN 3-596-25382-9
- 1948 50 Secrets of Magic Craftsmanship, englische Ausgabe: Dover Publications (1992), 192 S., ISBN 0-486-27132-3
Film
- 1928 (Co-Autor, Darsteller) Un Chien Andalou (Ein andalusischer Hund), F; Regie: Luis Buñuel
- 1930 (Co-Autor) L'Âge d'or (Das goldene Zeitalter), F; Regie: Luis Buñuel
- 1945 (Künstlerische Gestaltung (Traumsequenz)) Spellbound (Ich kämpfe um dich), USA; Regie: Alfred Hitchcock
- 1950 (Bühnenbild [Traumsequenz]) Father of the Bride (Vater der Braut), USA; Regie: Vincente Minnelli
- 1952 (Kostüme, Bühnenbild) Don Juan Tenorio, E; Regie: Alejandro Perla
falsch
Dalí-Museen
Alejandro Perla
Salvador Dalí ist der einzige Künstler, für den es bereits zu Lebzeiten zwei Museen gab, die ausschließlich seinen Werken gewidmet waren. Das erste Museum, das Dalí Museum in St. Petersburg in Florida wurde im Jahr 1971 von dem Dalí-Sammler A. Reynolds Morse und seiner Frau Eleanor gegründet. Die Sammlung wurde zuerst in einem Gebäude in der Nähe ihrer Residenz in Cleveland, Ohio ausgestellt. Im Jahr 1982 zog das Museum nach St. Petersburg in Florida um. Es beherbergt 95 Ölgemälde, einschließlich sechs der insgesamt 18 großformatigen Historiengemälde Dalís.
Das zweite Museum, das Teatre-Museu Dalí in seiner Heimatstadt Figueres in Spanien, war das frühere Theater der kleinen Gemeinde. 1974 wurde es zu einem Museum umgebaut. Dalí selbst arbeitete daran mit, aus den verfallenen Ruinen des Stadttheaters wieder einen Anziehungspunkt für Menschen zu machen. Der Grund, warum er gerade dieses Gebäude wählte, ist simpel: Im Jahr 1918, als Dalí 14 Jahre alt war, fand dort seine erste Ausstellung statt. Nachdem das um 1850 von Roca i Bros gebaute Theater durch ein Feuer gegen Ende des spanischen Bürgerkriegs 1939 zerstört wurde, schlug Figueres' Bürgermeister Ramon Guardiola 1961 Dalí vor, dort ein Museum zu errichten. Am 28. September 1974 wurde es eröffnet und zieht seitdem Millionen von Besuchern an.
In Spanien sind seit Mitte der 1990er Jahre zwei weitere Museen der Öffentlichkeit zugänglich, an denen Dalí maßgeblich beteiligt war. Es handelt sich dabei um das Schloß von Púbol, welches seit 1970 der Wohnsitz seiner Frau (schon 1930 versprach er ihr, ein Schloß nur für sie einzurichten) und nach ihrem Tod 1982 für zwei Jahre auch Dalís Wohnort war, und das Wohnhaus in Port Lligat, Gemeinde Cadaques, einem kleinen Fischerdorf nahe der spanisch-französischen Grenze. Nachdem er die Fischerhütte 1930 kaufte, richtete er es immer weiter her und nach dem USA-Aufenthalt zogen Salvador und Gala 1948 dort ein.
Weitere Ausstellungen wandern durch die ganze Welt.
Literatur
- Joan M. Minguet Batllori, Salvador Dalí, cine y surrealismo(s), Parsifal Ediciones, Barcelona (2003), 237 S., ISBN 84-95554-20-8
- Linde Salber, Salvador Dalí, rororo monographie, Reinbek (2004), 160 S., ISBN 3-499-50579-7
- Robert Descharnes & Gilles Néret, Dalí, Benedikt Taschen (2005), 780 S., ISBN 3-8228-1210-2
- Meredith Etherington-Smith, Dalí, eine Biographie, Fischer Verlag (2002), 540 S., ISBN 3-596-12880-3
- Everling, "Dante-La divine Comédie.Illustrations de Dalí.Re-established Correspondence between Text and Images.Verlag dante-2000, Hamburg 2003
- Maier-Preusker, "Salvador Dalí. Die Farbholzstich-Illustrationen zum Dante-Zyklus Die Göttliche Komödie im Bestand der Maecenas Sammlung" , Institutsverlag
Wien, (2005), 230 S.,ISBN 3-900208-19-0
- Maier-Preusker, Dokumentation der Zustandsdrucke zu Dalís Farbholzstich "Luzifer" (Der logische Teufel) aus der Suite:Dante-Die Göttliche Komödie" von 1960-1963.2.Auflage Wien 2005. 64 S., ISBN 3-900208-25-5
- Maier-Preusker, "Dalí als Illustrator. 100 ausgewählte Illustrationen 1944-1948.Zweite ergänzte Auflage, Wien 2004. ISBN 3-900208-06-9
Leseempfehlungen
- Salvador Dalí "So wird man Dalí"; Biographie; Gebunden; 1985; ISBN 3811841076
- Salvador Dalí "Warum tut das Loch in meiner Hand nicht weh?" Textsammlung div. Dalíaussprüche - und Brüche; Hardcover Taschenbuch + CD; ISBN 3933663083
Zitate
- "Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes."
- "Meine Schnurrbartspitzen sind Radar-Antennen, mit deren Hilfe ich tagsüber alles empfange, was in der Welt um mich vorgeht und gedacht wird."
- "Ohne Schnurrbart ist ein Mann nicht richtig angezogen."
- "Es gibt viele Narren, die so tun, als wären sie gescheit. Warum sollte ein Gescheiter nicht so tun dürfen, als wäre er ein Narr?"
- "Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung."
- "Die beiden grössten Glücksfälle, die einem Maler passieren können, sind: 1. Spanier zu sein, 2. Dalí zu heißen"
- "Im Alter von sechs Jahren wollte ich Köchin sein. Mit sieben, Napoléon. Und mein Ehrgeiz ist seither stetig gewachsen, ebenso wie mein Größenwahn."
- "Es gibt keinen Surrealismus - Der Surrealismus, das bin ich!"
Siehe auch
- Unterscheidung von Geistern und Phantomen nach Salvador Dalí
- Liste von Malern
- multistabile Wahrnehmung
- Malerei
Weblinks
- [http://www.cybartv.org/html/whoweare.htm Dalí happening]
- http://www.salvadordali.de/ (Salvador-Dalí-Seite auf deutsch)
- http://www.salvador-dali.org/ (Salvador-Dalí-Seite)
- http://www.dali-gallery.com/ (Salvador Dalí Art Gallery)
- http://www.salvadordalimuseum.org/ (Salvador-Dalí-Museum)
- http://www.virtualdali.com/ (Virtual Dalí)
- http://www.daligallery.com/ (Salvador Dalí Gallery)
- [http://www.psychose.de.ms Psychose und Kunst - Paranoia - Salvador Dalí u.a.]
- [http://www.hellfirez.de/web/referate/inhalte/beleg_kunst.htm komplexe Abhandlung / Belegmappe zu „Die Beständigkeit der Erinnerung“]
- [http://www.malarze.walhalla.pl/galeria.php5?art=13 Art Gallery - Dalvador Dalí]
Dalí, Salvador
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ja:サルバドール・ダリ
11. Mai
Der 11. Mai ist der 131. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 132. in Schaltjahren) - somit verbleiben 234 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 330 - Verlegung des Kaisersitzes: Kaiser Konstantin weiht seine als „Neues Rom“ geplante Hauptstadt Konstantinopel ein.
- 1573 - Heinrich von Valois wird König von Polen.
- 1745 – Österreichischer Erbfolgekrieg: In der Schlacht bei Fontenoy erkämpfen die Franzosen unter Moritz Graf von Sachsen einen verlustreichen Sieg gegen Österreicher, Briten und Niederländer.
- 1860 - Der Guerillakämpfer Giuseppe Garibaldi landet mit tausend Freiwilligen (den "Rothemden") in Sizilien.
- 1910 - In den USA wird der Glacier-Nationalpark errichtet.
- 1943 - Truppen der USA greifen bei einem Versuch, japanische Soldaten von der Insel zu vertreiben, Attu an.
- 1948 - Italien. Luigi Einaudi wird neuer Staatspräsident.
- 1949 - Israel wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1949 - Siam ändert seinen Namen in Thailand.
- 1952 - Bei einer Demonstration gegen die Wiederbewaffnung der BRD in Essen wird der 21-jährige Philipp Müller von der Polizei erschossen.
- 1955 - Italien. Giovanni Gronchi wird neuer Staatspräsident.
- 1960 - Der israelische Geheimdienst Mossad ergreift in Buenos Aires Adolf Eichmann und verbringt ihn nach Israel.
- 1962 - Antonio Segni wird neuer Staatspräsident Italiens.
- 1981 - Der hessische Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry (FDP) wird in seinem Schlafzimmer von Terroristen erschossen.
- 1992 - Deutschland. Einsatz von 140 deutschen Sanitätssoldaten in Kambodscha im Rahmen der UN-Friedensmission.
- 1993 - Litauen wird in den Europarat aufgenommen.
- 1994 - Silvio Berlusconi wird neuer Regierungschef Italiens.
- 1998 - In Indien werden trotz massiver Proteste unterirdische Atomtests durchgeführt.
- 2000 - Georgi Arsenischwili wird Ministerpräsident Georgiens.
- 2000 - Indien wird nach China offiziell zum zweiten Staat mit einer Milliarde Einwohnern.
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1936 - Die Reichsbahn stellt mit einer Lok der Baureihe 05 einen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampflokomotiven auf. Die Lok erreicht eine Geschwindigkeit von 200,4 km/h.
- 1960 - Unter großem Jubel läuft in St. Nazaire das längste Passagierschiff der Welt, die S/S France vom Stapel.
- 1997 - Zum ersten Mal wird ein Schachweltmeister von einem Computer besiegt: Garri Kasparow unterliegt IBMs Deep Blue.
Kultur
- 1917 - Uraufführung der Oper Turandot. Eine chinesische Fabel von Ferruccio Busoni am Stadttheater in Zürich.
- 2003 - Eine Skulptur von Benvenuto Cellini, die "Saliera", (ein Salzfass) wird in der Nacht auf Sonntag aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien gestohlen.
Religion
- 1873 - Die Maigesetze bilden den Höhepunkt des Kulturkampfes zwischen Reichskanzler Otto von Bismarck und der katholischen Kirche.
Katastrophen
- 1934 - Einer der heftigsten Staubstürme der US-amerikanischen Geschichte trägt 300 Mio. t Mutterboden Tausende km in den Atlantik und bedeutet die Vernichtung der Existenz von 165.000 Farmern.
- 1953 - Ein Tornado der Stärke F5 tötet in Waco (Texas, USA) 114 Menschen.
- 1974 - Erdbeben in Sichuan und Yünnan / Volksrepublik China, etwa 20.000 Tote
- 1985 - Beim Brand einer Holztribüne im Fußball-Stadion von Bradford kommen 52 Menschen ums Leben.
- 1996 - In den Everglades, Florida, stürzt eine Douglas DC-9, wobei alle 110 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1366 - Anne von Böhmen, erste Königsgemahlin Richards II. von England
- 1680 - Ignaz Kögler, deutscher Jesuit und China-Missionar
- 1715 - Johann Gottfried Bernhard Bach, deutscher Organist
- 1720 - Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen, bekannt als "Lügenbaron Münchhausen"
- 1752 - Johann Friedrich Blumenbach, deutscher Anatom und Anthropologe
- 1752 - Johannes Albrecht, deutscher Arzt und Schriftsteller
- 1763 - János Bacsanyi, ungarischer Dichter
- 1764 - Konrad Engelbert Oelsner, deutscher politischer Publizist
- 1787 - Alfred I. Fürst zu Windisch-Graetz, österreichischer Adeliger und Feldmarschall
- 1791 - Jan Václav Voříšek, böhmischer Komponist
- 1795 - Emil Friedrich I. zu Bentheim-Tecklenburg, Landesherr über die Grafschaft Bentheim
- 1805 - Friedrich Heinrich Eduard Kochhann, deutscher Politiker
- 1811 - Jean-Jacques Challet-Venel, schweizerischer Politiker
- 1824 - Jean-Léon Gérôme, französischer Historienmaler
- 1825 - Wilhelm Bogler, deutscher Architekt
- 1827 - Elisabeth Rosenthal, Gründerin der ersten privaten höheren Mädchenschule in Magdeburg
- 1838 - Friedrich Imhoof-Blumer, schweizerischer Numismatiker
- 1848 - Wilhelm Windelband, deutscher Philosoph
- 1855 - Anatoli Konstantinowitsch Ljadow, russischer Komponist
- 1858 - Carl Hauptmann, deutscher Schriftsteller
- 1875 - Harriet Quimby, US-amerikanische Flugpionierin
- 1875 - Louis Weinert-Wilton, deutscher Schriftsteller
- 1881 - Theodore von Karman, ungarischer Pionier der modernen Aerodynamik und der Luftfahrtforschung
- 1882 - Joseph Marx, österreichischer Komponist
- 1884 - Alma Gluck, US-amerikanische Sängerin
- 1884 - Charlot Strasser, schweizerischer Psychiater und Schriftsteller
- 1885 - King Oliver, US-amerikanischer Musiker
- 1887 - Paul Wittgenstein, österreichischer Pianist
- 1888 - Irving Berlin, russisch-amerikanischer Komponist
- 1890 - William Applegarth, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1892 - Margaret Rutherford, britische Schauspielerin
- 1893 - Martha Graham, US-amerikanische Tänzerin
- 1897 - Kurt Gerron, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 1900 - Elinor Hubert, deutsche Politikerin und MdB
- 1900 - Pridi Banomyong, Premierminister von Thailand
- 1901 - Rose Ausländer, deutsche Lyrikerin
- 1902 - Friedrich Schmiedl, österreichischer Raketenpionier
- 1904 - Salvador Dalí, spanischer Maler des Surrealismus
- 1904 - Willi Sommerfeld, deutscher Stummfilmpianist
- 1907 - Albert Großhans, deutscher Schuhkaufmann und Politiker
- 1907 - Eva Schulze-Knabe, deutsche Malerin, Widerstandskämpferin
- 1907 - Hermann Behrends, Generalleutnant der Polizei und Gruppenführer der Waffen-SS
- 1908 - Heinz Frölich, deutscher Schauspieler
- 1913 - Robert Jungk, deutscher Publizist, Journalist und einer der ersten Zukunftsforscher
- 1916 - Camilo José Cela, spanischer Schriftsteller
- 1918 - Richard Phillips Feynman, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger des Jahres 1965
- 1919 - Dan O'Herlihy, irischer Schauspieler
- 1919 - John Michael Hayes, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1920 - Michele Sindona, italienischer Rechtsanwalt und Bankier
- 1921 - Herbert Giersch, deutscher Volkswirt
- 1921 - Hildegard Hamm-Brücher, deutsche Politikerin und MdB
- 1924 - Antony Hewish, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1924 - Jörg Mauthe, österreichischer Journalist, Schriftsteller und Kulturpolitiker
- 1924 - Luděk Pachman, tschechischer Schachgroßmeister
- 1925 - Max Morlock, deutscher Fußballspieler
- 1930 - Edsger Wybe Dijkstra, niederländischer Informatiker
- 1930 - Hans Mohr, deutscher Biologe
- 1930 - Konrad Kruis, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1933 - Dieter Heß, deutscher Botaniker
- 1933 - Louis Farrakhan, afro-amerikanischer Führer der Bewegung Nation of Islam
- 1934 - Thomas Buergenthal, US-amerikanischer Jurist, Mitglied des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag
- 1935 - Don Howard, US-amerikanische Sängerin
- 1935 - Doug McClure, US-amerikanischer Schauspieler
- 1937 - Dieter Grimm, deutscher Jurist und Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1938 - Carla Bley, US-amerikanische Musikerin und Komponistin
- 1940 - Niklaus Meienberg, schweizerischer Schriftsteller und Journalist
- 1941 - Eric Burdon, britischer Rocksänger (The Animals)
- 1942 - Elisabeth Gehrer, österreichische Politikerin und Bundesministerin
- 1943 - Dieter Böhmdorfer, österreichischer Justizminister
- 1943 - Les Chadwick, britischer Musiker
- 1943 - Nancy Greene, kanadische Skirennläuferin
- 1946 - Laszlo Polgar, ungarischer Pädagoge
- 1947 - Hansjürgen Garstka, Datenschutzbeauftragter Berlins
- 1952 - Renaud, französischer Musiker
- 1953 - Helma Orosz, deutsche Politikerin
- 1953 - Thomas Middelhoff, Vorsitzender des Vorstandes der Bertelsmann AG
- 1956 - Jella Teuchner, deutscher Politiker und MdB
- 1957 - Manfred Hausleitner, österreichischer Schlagzeuger
- 1958 - Tim Bollerslev, dänischer Ökonom
- 1966 - Christoph Schneider, deutscher Musiker
- 1970 - Harold Ford Jr., US-amerikanischer Politiker
- 1972 - Tomas Dvorak, tschechischer Leichtathlet
- 1973 - Britta Becker, deutsche Feldhockeyspielerin
- 1973 - Jenny Elvers, deutsche Schauspielerin und Moderatorin
- 1973 - Sabine Völker, deutsche Eisschnellläuferin
- 1977 - Janne Ahonen, finnischer Skispringer
- 1977 - Nikolai Bolschakow, russischer Skilangläufer
- 1978 - Laetitia Casta, französisches Fotomodell
- 1982 - Benjamin Bledsoe, US-amerikanischer Sänger
Gestorben
- 1621 - Johann Arndt, deutscher nachreformatorischer Theologe
- 1662 - Joachim von der Marwitz, deutscher Hofbeamter und Soldat
- 1686 - Otto von Guericke, deutscher Erfinder und Politiker
- 1708 - Jules Hardouin-Mansart, französischer Architekt
- 1751 - Peter Graf von Lacy, russischer Generalfeldmarschall
- 1788 - William Pitt, 1. Earl of Chatham, Premierminister von Großbritannien
- 1849 - Otto Nicolai, deutscher Komponist
- 1849 - Stephan Ludwig Roth, siebenbürgisch-sächsischer Schriftsteller, Schulreformer und Politiker
- 1853 - Vincenz Ferreri Dominikus Kuenzer, katholischer Priester
- 1867 - Johann Friedrich Hermann Albers, deutscher Mediziner und Pathologe
- 1871 - John Herschel, britischer Astronom
- 1888 - Frederick Miller, Begründer der US-amerikanischen Miller Brewing Company
- 1891 - Alexandre Edmond Becquerel, französischer Physiker
- 1916 - Karl Schwarzschild, deutscher Astronom und Physiker
- 1916 - Max Reger, deutscher Komponist und Organist
- 1917 - Otto Klauwell, deutscher Komponist
- 1920 - Giacomo Colosimo, Vorgänger von Al Capone als Führer der Unterwelt von Chicago
- 1927 - Juan Gris, spanisch-französischer Maler des Kubismus
- 1928 - Emil Bohnke, deutscher Komponist, Dirigent, Bratschist
- 1928 - Lilli Bohnke, deutsche Violinistin
- 1931 - Georg Wissowa, deutscher klassischer Philologe
- 1937 - Jewgeni Karlowitsch Miller, General im russischen Bürgerkrieg
- 1938 - Friedrich Knutzen, deutscher Politiker
- 1944 - Max Uhle, deutscher Archäologe
- 1945 - John Roger Commons, US-amerikanischer Ökonom und Soziologe
- 1945 - Zyrill Fischer, österreichischer Franziskanerpater und Widerstandskämpfer
- 1952 - Alessio Ascalesi, Erzbischof von Neapel und Kardinal
- 1952 - Philipp Müller, deutscher Demonstrant, in Essen von einem Polizisten erschossen
- 1954 - Sait Faik Abasiyanik, türkischer Schriftsteller
- 1955 - Nikolai Mitrofanowitsch Krylow, russisch-sowjetischer Mathematiker
- 1960 - Hans Luther, Reichskanzler in der Weimarer Republik
- 1962 - Richard Reitzner, deutscher Politiker und MdB
- 1963 - Herbert Spencer Gasser, US-amerikanischer Neurophysiologe
- 1971 - Rafał Wojaczek, polnischer Dichter
- 1973 - Lex Barker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1976 - Alvar Aalto, finnischer Architekt und Designer
- 1979 - Felix von Eckardt, deutscher Politiker und MdB
- 1979 - Lester Flatt, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1981 - Bob Marley, jamaikanischer Reggae-Musiker
- 1981 - Heinz-Herbert Karry, deutscher Politiker, hessischer Wirtschaftsminister
- 1981 - Odd Hassel, norwegischer Chemiker
- 1984 - Toni Turek, deutscher Fußballspieler
- 1988 - Kim Philby, britisch-sowjetischer Doppelagent
- 1991 - Abdel Wahad, ägyptischer Komponist
- 1995 - Hans-Joachim Böhme (Minister), DDR-Minister für Hoch- und Fachschulwesen
- 1998 - Ernst Ising, deutscher Mathematiker und Physiker
- 1999 - Werner Fuchs, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 2000 - Paula Wessely, österreichische Schauspielerin
- 2001 - Douglas Noël Adams, englischer Schriftsteller
- 2001 - Klaus Schlesinger, deutscher Schriftsteller
- 2003 - Noel Redding, britischer Gitarrist und Bassist
- 2004 - John Whitehead, US-amerikanischer Musiker und Produzent
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Cyrill und hl. Methodius, Glaubensboten bei den Slawen (orthodox)
Siehe auch
- 10. Mai - 12. Mai
- 11. April - 11. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0511
ja:5月11日
ko:5월 11일
simple:May 11
th:11 พฤษภาคม
1904
- Frauenkongreß in Berlin unter Vorsitz von Lina Morgenstern
- 14. Juni: Die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria empfängt eine Abordnung des in Berlin tagenden internationalen Frauenkongresses in Privataudienz
Politik
- 1. Januar: Robert Comtesse wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Erstes Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten wird in Bayern eingerichtet
- 1. Januar: Das „Büro für Sozialpolitik“ wird in Berlin eröffnet
- 1. Januar: Leistungsänderung auf 26 Wochen Leistung im Krankenversicherungsgesetz tritt in Kraft
- 1. Januar: Das Kinderschutzgesetz tritt in Deutschland in Kraft. Es verbietet die Arbeit von Kindern unter 12 Jahren in allen gewerblichen Betrieben
- 12. Januar: Während des Aufstands der Herero im damaligen Deutsch-Südwestafrika erlässt der deutsche General von Trotha seinen berüchtigten „Aufruf an das Volk der Herero“
- 16. Januar: Rosa Luxemburg wird vom Amtsgericht Zwickau wegen Majestätsbeleidigung zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt. Während des Wahlkampfes 1903 hatte sie Kaiser Wilhelm II. Inkompetenz vorgeworfen. Die Sozialdemokratin tritt ihre Haftstrafe aber erst am 26. August 1904 an
- 6. Februar: Japan bricht seine diplomatischen Beziehungen zu Russland ab und zieht seinen Botschafter aus Sankt Petersburg zurück
- 8. Februar: Japanischer Überraschungsangriff auf Port Arthur, Beginn des Russisch-Japanischen Krieges
- 8. April: Bildung der Entente cordiale zwischen Großbritannien und Frankreich
- 27. April: Chris Watson von der Australian Labour Party wird Ministerpräsident Australiens; er ist der erste nationale Regierungschef, der einer Arbeiterpartei angehört
- 17. Juni: Der russische Generalgouverneur von Finnland kommt bei einem Attentat ums Leben
- 28. Juli: Der russische Innenminister von Plewe wird durch ein Bombenattentat von Anarchisten ermordet
- 11. August: Schlacht am Waterberg: Deutsche Kolonialtruppen unter Lothar von Trotha bekämpfen im Hererokrieg einheimische Hereros, die nach Osten ausweichen
- 7. September: Nachdem eine britische bewaffnete Expedition unter Francis Younghusband im August Lhasa erreicht hatte, muss Tibet in einem Vertrag Großbritannien weit reichende Handelsrechte und einen Militärstützpunkt in Lhasa einräumen. China protestiert, da es Tibet als seine Interessenssphäre betrachtet
- 15. Oktober: Friedrich August III. wird König von Sachsen
- 22. Oktober: Doggerbank-Zwischenfall: Versehentlicher Beschuss englischer Fischerboote durch die russische Flotte
- 8. November: Wiederwahl von Theodore Roosevelt zum Präsidenten der USA
- 29. November: Massenproteste in Sankt Petersburg und Moskau gegen den Krieg mit Japan und die Zarenherrschaft
Katastrophen
- 23. Januar: Ein Großfeuer zerstört die norwegische Stadt Ålesund fast vollständig; über 10.000 Menschen werden obdachlos
- 7. Februar: Großfeuer in Baltimore; 1 Mensch kommt ums Leben, die Sachschäden betragen 50 Mio. Dollar
- 15. Mai: Der Geschützte Kreuzer „Yoshino“ sinkt nach der Kollision mit dem Panzerkreuzer „Kasuga“ (beide Japan) östlich von Lüda. 329 Tote unter der 419 Mann starken Besatzung
- 15. Juni: Auf dem East River in New York sinkt der Raddampfer General Slocum mit 1388 Personen an Bord nach einem Brand. Mindestens 1021 Tote
Wirtschaft
- 17. November: Die Rheinische Creditbank übernimmt die Oberrheinische Bank für 20 Millionen Mark
Wissenschaft und Technik
- 22. März: Erstes Farbfoto auf der Titelseite einer Zeitung (Daily Illustrated Mirror)
- 30. April: Weltausstellung in St. Louis, Missouri, USA: Louisiana Purchase Exposition, das Lousiana-Monument
- 20. September: Dem US-Amerikaner Wilbur Wright gelingt erstmals ein gesteuerter Rundflug mit einem Motorflugzeug
- 4. Dezember: Charles Dillon Perrine entdeckt den Jupitermond Himalia (Jupiter VI)
- 25. Dezember Gründung von Rolls-Royce
- Die Firma Magirus baut die erste maschinell betriebene Drehleiter der Welt
- Errichtung der Küstenfunkstelle Elbe-Weser Radio
- Ingenieure der US-Army errichten den Panama-Kanal (bis 1914)
Kultur
- 20. Januar: Uraufführung der Operette Der Göttergatte von Franz Lehár am Carl-Theater in Wien
- 21. Januar: Uraufführung der Oper Jenufa von Leoš Janáček in Brünn, (Brno)
- 22. Januar: Uraufführung der Oper Nal und Damajanti (Orig.: Nal' i Damajanti) von Anton Stepanowitsch Arenski im Bolschoi-Theater in Moskau
- 17. Februar: Uraufführung der Oper Madama Butterfly von Giacomo Puccini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 16. März: Uraufführung der Oper La Fille de Roland von Henri Rabaud an der Opéra-Comique in Paris
- 30. November: Uraufführung des Dramas Resurrezione (Auferstehung) von Franco Alfano am Teatro Vittorio Emanuele in Turin
- 22. Dezember: Uraufführung der Operette Die Juxheirat von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 27. Dezember: Peter Pan wird in London von James Matthew Barrie uraufgeführt
- Alexander Skrjabin hat seine 3. Symphonie geschaffen
- Anton von Webern schließt das Musikpoem „Im Sommerwind“ ab und besucht Kompositionskurse von Arnold Schönberg in Wien
- Charles Ives vollendet den Marsch „1776“
- Claude Debussy schreibt nach Trennung von seiner ersten Frau „Trois Chansons de France“ für seine zweite Gattin
- Giacomo Puccinis Oper „Madame Butterfly“ wird in der Mailänder Scala ausgepfiffen
- Die „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler entstehen, außerdem entwirft der Komponist einen unfallsicheren Spielplatz für seine Töchter in Maiernigg am Wörthersee
- Das Violinkonzert von Jean Sibelius ist erstmals zu hören
- Max Reger schließt die „Bach-Variationen“ ab, eines seiner bedeutendsten Klavierwerke
- In Berlin wird Ruggiero Leoncavallos Werk „Der Roland von Berlin“ auf die Opernbühne gebracht
- Sergej Rachmaninows Oper „Francesca di Rimini“ ist fertig
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. Mai: Gründung des deutschen Fußballvereins „Spiel-Club Westfalia“, der später in den FC Schalke 04 umbenannt wird
- 21. Mai: In Paris wird der Weltfussballverband FIFA von den Fussballverbänden folgender Länder gegründet: Belgien, Dänemark, Frankreich, Niederlande, Schweden, Schweiz, Spanien
- 1. Juli: Gründung des Sport und Fussballvereins Bayer 04 Leverkusen
- 1. Juli: Beginn der Olympischen Sommerspiele in St. Louis, Missouri, USA
- 20. Juli: Gründung des „Schwimm- und Eisklub Schwenningen e. V.“ der später in SERC Wild Wings umbenannt wird
- 23. November: In St. Louis gehen die III. Olympischen Sommerspiele zu Ende.
- Gründung des deutschen Fußballvereins SC Freiburg
- 2. Januar: Walter Heitler, deutscher Physiker († 1981)
- 2. Januar: Walther Hewel, († 1945)
- 5. Januar: Otto Niebergall, deutscher Politiker († 1977)
- 7. Januar: Fjodor Jefimowitsch Bokow, politisches Mitglied des Kriegsrates der Sowjetischen († 1984)
- 8. Januar: Karl Brandt, Mediziner und Leibarzt von Adolf Hitler († 1948)
- 8. Januar: Otto Spülbeck, Bischof des Bistums Meißen († 1970)
- 8. Januar: Tampa Red, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist († 1981)
- 9. Januar: Adolf Schröter, deutscher Porträt- und Landschaftsmaler († 1997)
- 9. Januar: Hermann Gösmann, 6. Präsident des DFB († 1979)
- 9. Januar: Viktor Brack, deutscher Nationalsozialist († 1948)
- 10. Januar: Henning von Tresckow, deutscher Berufsoffizier und Widerstandskämpfer († 1944)
- 13. Januar: Anton Besold, deutscher Politiker († 1991)
- 13. Januar: Richard Addinsell, britischer Filmkomponist († 1977)
- 15. Januar: Ludwig Freund, tschechischer Politiker und Publizist († 1952)
- 18. Januar: Cary Grant, US-amerikanischer Schauspieler († 1986)
- 22. Januar: George Balanchine, russischer Choreograph, Gründer des American Ballet († 1983)
- 23. Januar: Karl Schlechta, deutscher Nietzsche-Forscher († 1985)
- 25. Januar: Géza Fried, ungarischer Pianist und Komponist
- 26. Januar: Otto Kässbohrer, deutscher Unternehmer und Fahrzeugkonstrukteur († 1989)
- 26. Januar: Seán MacBride, irischer Politiker und Friedensnobelpreisträger († 1988)
- 29. Januar: Arnold Gehlen, deutscher Philosoph und Soziologe († 1976)
- 30. Januar: Fritz Duda, deutscher Maler und Grafiker († 1991)
- 31. Januar: Frederick H. Boland, irischer Politiker († 1985)
- 2. Februar: Waleri Pawlowitsch Tschkalow, sowjetischer Pilot († 1938)
- 3. Februar: Luigi Dallapiccola, italienischer Komponist († 1975)
- 4. Februar: Teo Otto, Bühnenbildner († 1968)
- 5. Februar: Walter Gross, deutscher Kabarettist († 1989)
- 6. Februar: Theo Balden, deutscher Bildhauer und Grafiker († 1995)
- 7. Februar: Ernst Ginsberg, deutscher Schauspieler und Regisseur († 1964)
- 10. Februar: Otto Dannebom, deutscher Politiker und MdB († 1975)
- 12. Februar: Rudolf Platte, deutscher Schauspieler († 1984)
- 15. Februar: Antonin Magne, französischer Radrennfahrer († 1983)
- 16. Februar: George F. Kennan, US-Historiker und Diplomat († 2005)
- 16. Februar: Hugo Wiener, österreichischer Komponist und Pianist († 1993)
- 17. Februar: Hans Morgenthau, deutscher Jurist und Politikwissenschaftler († 1980)
- 21. Februar: Alexei Nikolajewitsch Kossygin, Ministerpräsident der Sowjetunion († 1980)
- 22. Februar: Arkadi Petrowitsch Gaidar, russischer Jugendschriftsteller († 1941)
- 22. Februar: Ernst Jakob Henne, deutscher Motorsportler († 2005)
- 26. Februar: Curth Georg Becker, deutscher Maler und Graphiker († 1972)
- 26. Februar: Hans-Joachim Fricke, deutscher Politiker († 1974)
- 27. Februar: André Leducq, französischer Radrennfahrer († 1980)
- 27. Februar: Josef Maria Camenzind, Schweizer katholischer Geistlicher und Schriftsteller († 1985)
- 27. Februar: Theodor Ritterspach, Richter am Bundesverfassungsgericht († 1999)
- 28. Februar: Wilhelm Michels, Pädagoge und Schulleiter,Freund Arno Schmidts († 1988)
- 1. März: Glenn Miller, US-amerikanischer Jazz-Posaunist und Bandleader († 1944)
- 3. März: Javier Delicado Puche, spanischer Dichter († 2004)
- 4. März: Edgar Jené, Maler und Grafiker, Surrealist († 1984)
- 4. März: George Gamow, russisch-US-amerikanischer Physiker († 1968)
- 4. März: Joseph Schmidt, deutsch-österreichischer Kammersänger und Kantor († 1942)
- 5. März: Karl Rahner, katholischer deutscher Theologe († 1984)
- 7. März: Reinhard Heydrich, führender NS-Politiker († 1942)
- 8. März: Hans Tschiggfrey, österreichischer Politiker († 1963)
- 8. März: Nikos Skalkottas, griechischer Komponist († 1949)
- 8. März: Viktor de Kowa, († 1973)
- 11. März: Albrecht von Hagen, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1944)
- 12. März: Adolf Arndt, deutscher Politiker († 1974)
- 12. März: Bodo Uhse, deutscher Schriftsteller († 1963)
- 13. März: Erhart Kästner, deutscher Schriftsteller († 1974)
- 13. März: Paul Mattick, deutscher Kommunist und politischer Schriftsteller († 1981)
- 15. März: Brunolf Baade, deutscher Ingenieur der Flugzeugindustrie († 1969)
- 20. März: Burrhus Frederic Skinner, US-amerikanischer Psychologe († 1990)
- 21. März: Max Steenbeck, deutscher Physiker († 1981)
- 25. März: Johann Baptist Gradl, deutscher Politiker († 1988)
- 26. März: Alexander Schawinsky, Bühnenbildner, Fotograf und Maler († 1979)
- 26. März: Hermann Schroeder, deutscher Komponist und katholischer Kirchenmusiker († 1984)
- 26. März: Willy Fischer, deutscher Politiker († 1951)
- 30. März: E. P. Jacobs, belgischer Zeichner von Comics († 1987)
- 31. März: Harry Buckwitz, deutscher Regisseur († 1987)
- 1. April: Nikolai Erastowitsch Bersarin, erster sowjetischer Stadtkommandant von Berlin († 1945)
- 5. April: Hermann Bruse, deutscher Maler und Graphiker († 1953)
- 6. April: Erwin Komenda, Automobildesigner († 1966)
- 6. April: Kurt Georg Kiesinger, deutscher Politiker und Bundeskanzler der BRD († 1988)
- 7. April: Curt Querner, Maler († 1976)
- 8. April: Herbert Wolff, deutscher Politiker († 1958)
- 8. April: John Antill, australischer Komponist († 1986)
- 8. April: John Richard Hicks, Ökonom († 1989)
- 9. April: Ludwig Hohl, Schweizer Autor († 1980)
- 10. April: Joachim Gottschalk, deutscher Schauspieler († 1941)
- 10. April: Scott E. Forbush, amerikanischer Geophysiker († 1984)
- 11. April: Werner Berg, deutscher Maler († 1981)
- 12. April: Paul Dahlke, deutscher Schauspieler († 1984)
- 14. April: John Gielgud, britischer Schauspieler († 2000)
- 21. April: Odilo Globocnik, österreichischer Nationalsozialist († 1945)
- 22. April: Robert Oppenheimer, US-amerikanischer Physiker († 1967)
- 24. April: Willem de Kooning, US-amerikanischer Maler († 1997)
- 27. April: Cecil Day-Lewis, Schriftsteller und Dichter († 1972)
- 28. April: Elisabeth Schumacher, deutsche Widerstandskämpferin († 1942)
- 28. April: Willi Kollo, deutscher Komponist († 1988)
- 3. Mai: Bill Brandt, deutscher Fotograf († 1983)
- 4. Mai: Josef Pieper, christlicher Philosoph († 1997)
- 4. Mai: Umm Kultum, Ägyptische Sängerin († 1975)
- 6. Mai: Max Mallowan, britischer Archäologe († 1978)
- 6. Mai: Moshé Feldenkrais, entwickelte die Feldenkrais-Methode († 1984)
- 9. Mai: Gregory Bateson, britischer Anthropologe († 1980)
- 10. Mai: Antonio Buenaventura, philippinischer Komponist
- 11. Mai: Salvador Dalí, spanischer Maler des Surrealismus († 1989)
- 11. Mai: Willi Sommerfeld, bekannter Stummfilmpianist
- 16. Mai: François Marty, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1994)
- 17. Mai: Jean Gabin, französischer Schauspieler († 1976)
- 20. Mai: Margery Allingham, englische Krimi-Schriftstellerin († 1966)
- 21. Mai: Robert Montgomery, US-amerikanischer Schauspieler († 1981)
- 24. Mai: Sefton Delmer, britischer Journalist († 1979)
- 25. Mai: Kurt Thomas, deutscher Komponist und Chorleiter († 1973)
- 25. Mai: Lizzi Waldmüller, österreichische Filmschauspielerin und Sängerin († 1945)
- 27. Mai: Chuhei Nambu, japanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1997)
- 29. Mai: Gregg Toland, US-amerikanischer Kameramann († 1948)
- 2. Juni: Johnny Weissmüller, US-amerikanischer Schwimmer und Filmschauspieler († 1984)
- 5. Juni: Hans Furler, deutscher Politiker († 1975)
- 10. Juni: Frederick Loewe, US-amerikanischer Komponist († 1988)
- 10. Juni: Willi Agatz, deutscher Politiker († 1957)
- 11. Juni: Clarence Smith, US-amerikanischer Jazz-Pianist († 1929)
- 11. Juni: Emil František Burian, tschechischer Komponist († 1959)
- 13. Juni: Hermann Stoll, deutscher Geologe und Prähistoriker († 1944)
- 14. Juni: Margaret Bourke-White, US-amerikanische Fotoreporterin († 1971)
- 19. Juni: Karl Fellinger, Arzt († 2000)
- 20. Juni: Heinrich von Brentano di Tremezzo, deutscher Politiker († 1964)
- 24. Juni: Kurt Kusenberg, deutscher Kunstkritiker und Schriftsteller († 1983)
- 25. Juni: Matthias Hoogen, deutscher Politiker († 1985)
- 25. Juni: Wladimir Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot († 1985)
- 26. Juni: Peter Lorre, US-amerikanischer-ungarischer Filmschauspieler († 1964)
- 29. Juni: Witold Hurewicz, polnischer Mathematiker († 1956)
- 30. Juni: Oskar Paulini, deutscher Schriftsteller († 1980)
- 2. Juli: René Lacoste, französischer Tennisspieler und Modeschöpfer († 1996)
- 3. Juli: Otto Gotsche, deutscher Politiker und Schriftsteller († 1985)
- 3. Juli: Paul Bronisch, deutscher Künstler und Bildhauer († 1989)
- 5. Juli: Ernst Mayr, Deutsch-amerikanischer Biologe († 2005)
- 9. Juli: Heinz Jost, Chef der Einsatzgruppe A, Amtschef Amt VI SD-Ausland im RSHA († 1964)
- 12. Juli: Pablo Neruda, chilenischer Dichter und Diplomat († 1973)
- 14. Juli: Isaac Bashevis Singer, polnischer Schriftsteller und Nobelpreisträger († 1991)
- 15. Juli: Rudolf Arnheim, deutsch-amerikanischer Kunstpsychologe
- 16. Juli: Goffredo Petrassi, italienischer Komponist († 2003)
- 17. Juli: Charlotte Prinz, deutsche Malerin († 1993)
- 22. Juli: Karl Veken, Schriftsteller († 1971)
- 22. Juli: Otto Rombach, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1984)
- 27. Juli: Hermann Jansen, Generalvikar und Domherr in Köln
- 27. Juli: Oskar Lange, polnischer Nationalökonom und Minister († 1965)
- 27. Juli: Ljudmila Rudenko, sowjetische Schachweltmeistrin († 1986)
- 28. Juli: Pawel Alexejewitsch Tscherenkow, russischer Physiker und Nobelpreisträger († 1990)
- 2. August: Werner Seelenbinder, deutscher Ringer und Kommunist († 1944)
- 3. August: Wilhelm Naegel, deutscher Politiker († 1956)
- 4. August: Witold Gombrowicz, polnischer Schriftsteller († 1969)
- 7. August: Erwin Fischer, deutscher Jurist († 1996)
- 7. August: Hanna Melzer, deutsche Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime († 1960)
- 8. August: Achille Varzi, italienischer Rennfahrer († 1948)
- 8. August: István Szelényi, ungarischer Komponist († 1972)
- 9. August: Hasso von Boehmer, Oberstleutnant im Generalstab und Widerstandskämpfer († 1945)
- 12. August: Alexej Nikolajewitsch Romanow, Thronfolger, Kronprinz, Sohn des Zaren Nikolaus II. († 1918)
- 16. August: Wendell Meredith Stanley US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger († 1971)
- 20. August: Hans-Georg Lindenstaedt, deutscher Tischtennisspieler († 1975)
- 21. August: Count Basie, US-amerikanischer Jazz-Pianist († 1984)
- 21. August: William Basie, US-amerikanischer Jazz-Pianist, Organist und Bandleader († 1984)
- 22. August: Deng Xiaoping, chinesischer Politiker († 1997)
- 22. August: Walter Bach, österreichischer Komponist († 1977)
- 24. August: Ludwig Schmidseder, deutscher Komponist († 1971)
- 26. August: Christopher Isherwood, englisch-amerikanischer Schriftsteller († 1986)
- 27. August: Ernst Degn, österreichischer Maler († 1990)
- 29. August: Werner Forßmann, deutscher Mediziner, Erfinder des Herzkatheters († 1979)
- 11. September: Friedrich Schönauer, deutscher Politiker († 1950)
- 13. September: Richard Scheringer, deutscher Antifaschist und Mitglied der KPD († 1986)
- 16. September: Alfred Klahr, österreichischer Kommunist und Journalist († 1944)
- 17. September: Edgar G. Ulmer, US-amerikanischer Filmregisseur († 1972)
- 17. September: Frederick Ashton, britischer Tänzer und Choreograph († 1988)
- 17. September: Jürgen Kuczynski, deutscher Historiker und Gesellschaftswissenschaftler († 1997)
- 17. September: Wilfried Schreiber, Professor für Sozialpolitik († 1975)
- 18. September: Dolores Viesèr, österreichische Schriftstellerin und Erzählerin († 2002)
- 21. September: Franz Stock, katholischer Theologe († 1948)
- 21. September: Hans Hartung, deutsch-französischer Maler und Grafiker († 1989)
- 23. September: Alfred Baum, Schweizer Komponist, Pianist und Organist († 1993)
- 23. September: Wilhelm Reitz, deutscher Politiker und MdB († 1980)
- 27. September: Edvard Kocbek, slowenischer Schriftsteller und Publizist († 1981)
- 27. September: Koene Dirk Parmentier, niederländischer Luftfahrtpionier († 1948)
- 28. September: Luperce Miranda, brasilianischer Mandolinist und Komponist († 1977)
- 29. September: Egon Eiermann, bedeutender deutscher Architekt († 1970)
- 29. September: Georg Ferdinand Duckwitz, deutscher Diplomat († 1973)
- 29. September: Greer Garson, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1996)
- 29. September: Jean-Pierre Timbaud, Funktionär einer französischen Gewerkschaft († 1941)
- 1. Oktober: Hermann Ehlers, deutscher Politiker († 1954)
- 1. Oktober: Otto Frisch, österreichisch-britischer Physiker († 1979)
- 2. Oktober: Graham Greene, britischer Schriftsteller († 1991)
- 2. Oktober: Lal Bahadur Shastri, indischer Politiker und Regierungschef († 1966)
- 3. Oktober: Charles Pedersen, Chemiker bei DuPont († 1989
- 4. Oktober: Theodor Eschenburg, Politikwissenschaftler, Publizist und Staatsrechtler († 1999)
- 6. Oktober: Horst Lange, deutscher Schriftsteller († 1971)
- 8. Oktober: Yves Giraud-Cabantous, französischer Rennfahrer († 1973)
- 12. Oktober: Ding Ling, chinesische Schriftstellerin († 1986)
- 13. Oktober: Jutta Hecker, deutsche Schriftstellerin († 2002)
- 15. Oktober: Wolfgang Weyrauch, deutscher Schriftsteller († 1980)
- 17. Oktober: Josef Klehr, SS-Unterscharführer; Sanitäter in Auschwitz; Massenmörder († 1988)
- 20. Oktober: Adelaide Hall, Jazz-Sängerin († 1993)
- 20. Oktober: Mario von Galli, Jesuit, theologischer Redaktor und Publizist († 1987)
- 20. Oktober: Sergei Ignatjewitsch Rudenko, sowjetischer Pilot († 1990)
- 25. Oktober: Cemal Reşid Rey, türkischer Komponist († 1985)
- 3. November: Franz Varelmann, deutscher Politiker und MdB († 1978)
- 6. November: Paul Bleiß, deutscher Politiker († 1996)
- 10. November: Tawee Boonyaket, Landwirtschaftsminister und Premierminister von Thailand († 1971)
- 13. November: Günter Reimann, deutscher Journalist und Kommunist († 2005)
- 13. November: Peter Graf Yorck von Wartenburg, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1944)
- 14. November: Arthur Michael Ramsey, Erzbischof von Canterbury († 1988)
- 14. November: Dick Powell, US-amerikanischer Schauspieler († 1963)
- 16. November: Josef Baumgartner, deutscher Politiker († 1964)
- 16. November: Renée Saint-Cyr, französische Schauspielerin († 2004)
- 17. November: Isamu Noguchi, japanischer Bildhauer († 1988)
- 17. November: Paul Chaudet, Schweizer Politiker († 1977)
- 21. November: Coleman Hawkins, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist († 1969)
- 21. November: Edmond Hamilton, US-amerikanischer Schriftsteller († 1977)
- 22. November: Louis Néel, französischer Physiker († 2000)
- 25. November: Lillian Copeland, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin († 1964)
- 26. November: Paul Klüber, deutscher Maler († 1944)
- 27. November: Klara Blum, deutschsprachige chinesische Schriftstellerin († 1971)
- 28. November: Nancy Mitford, englische Schriftstellerin und Biographin († 1973)
- 30. November: Clyfford Still, US-amerikanischer Maler († 1980)
- 4. Dezember: Albert Norden, DDR-Politiker († 1982)
- 4. Dezember: Herman Autrey, Mitglied der Band 'Fats Waller &his Rhythm' († 1980)
- 6. Dezember: Alexander Iwanowitsch Wwedenski (Dichter), russischer Dichter († 1941)
- 6. Dezember:
Figueres (katalanisch Figueres, spanisch Figueras) ist eine Stadt in der Provinz Girona in der Region Katalonien, Spanien. Sie liegt in der Touristenregion Costa Brava, hat ca. 35.000 Einwohner und ist Hauptort des Alt Empordà. Die Stadt liegt 28 m über dem Meeresspiegel.
Geschichte
Die Stadt wird überragt vom fünfeckigen Castillo de San Fernando aus dem 18. Jahrhundert. Mit einer Fläche von 32 Hektar war diese Militärfestung für 6.000 Personen und 500 Pferde gebaut worden.
Der bekannteste Bürger der Stadt war der Surrealist und Maler Salvador Dalí.
Bekannt ist auch Narcisco Monturiol, Entwickler des U-Bootes "Ictineo".
Museen
Das von Dalí zum Museum umgebaute Stadttheater mit dem Turm Gorgot an der alten Stadtmauer bildet die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Stadt.
Weitere Museen sind das Spielzeugmuseum, das Ampurdan-Heimatmuseum sowie das Museum für Naive Kunst.
Stadtfest
Das Hauptfest sind die Fiestas de la Santa Cruz in der ersten Maiwoche.
Kategorie:Ort in Katalonien
23. Januar
Der 23. Januar ist der 23. Tag des Gregorianischen Kalenders.
Ereignisse
- 1123 - Friedrich I. (Erzbischof von Köln) stellt die Stiftungsurkunde für das Kloster Kamp aus.
- 1517 - Die Osmanen beginnen ihre Herrschaft über das heutige Gebiet von Libanon, Irak, Syrien, Jordanien, Israel und Ägypten.
- 1570 - Die Ermordung von James Stewart, Herzog von Moray stürzt Schottland in einen Bürgerkrieg.
- 1631 - Unterzeichnung des Vertrags von Bärwalde. Frankreich unterstützt Gustav Adolf von Schweden mit Hilfsgeldern im Kampf gegen die Katholische Liga.
- 1719 - Das Fürstentum Liechtenstein entsteht im Heiligen römischen Reich deutscher Nation.
- 1790 - In der später so benannten Bounty Bay auf Pitcairn wird die Bounty versenkt.
- 1849 - Elizabeth Blackwell wird die erste Ärztin in den USA.
- 1874 - Deutschland. Scheidungen werden per Gesetz zugelassen.
- 1907 - Charles Curtis wird der erste indianische Senator der USA.
- 1920 - Die Niederlande weigern sich, den deutschen Ex-Kaiser Wilhelm II. an die Alliierten auszuliefern.
- 1937 - In Moskau beginnt der Prozess gegen 17 führende Kommunisten, die beschuldigt werden, mit Leo Trotzki ein Komplott gegen Stalin geschmiedet zu haben
- 1943 - Das letzte deutsche Flugzeug verläßt das eingekesselte Stalingrad.
- 1950 - | | |