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| Paramount Pictures |
Paramount PicturesParamount Pictures ist eine US-amerikanische Produktionsfirma sowohl für Kino- als auch Fernsehfilme und -serien. Die Firma ist Teil des Viacom-Konzerns.
Von Adolph Zukor am 12. Juli 1912 als "Famous Players Film Corp" gegründet, ist "Paramount Pictures" die größte Film-Gesellschaft in Hollywood. 1919 begann das Unternehmen systematisch Kinos aufzukaufen. In der großen Zeit Hollywoods war Paramount in einem beständigen Konkurrenzkampf mit Metro-Goldwyn-Mayer (MGM).
Mit dem Ende des klassischen Studiosystems mit Vertrags-Kinos und Vertrags-Schauspielern Ende der vierziger Jahre begann ein Niedergang der gesamten Filmindustrie, der sich auch Paramount nicht entziehen konnte. Das Aufkommen des Fernsehens führte zu einem weiteren medialen und unternehmerischen Bedeutungsverlust.
Paramount Pictures wurde 1966 vom Mischkonzern Gulf and Western Industries (später Gulf+Western) übernommen. Unter neuer Führung begann in den 1980ern G+W ihre Industrie-Beteiligungen zu verkaufen und gab ihre Diversifikation zugunsten einer Konzentration auf die Medienbeteiligungen auf. G+W änderte in der Folge 1989 ihren Namen in Paramount Communications.
1994 wurde Paramount Communications von Viacom aufgekauft und ist weiterhin für die Produktion und Distribution von Inhalten für Kino und Fernsehen zuständig.
"Paramount Pictures" stellte bis 2003 über 3000 Filme her, darunter Welterfolge wie Der Pate, Star Trek, Grease, Forrest Gump oder Titanic.
Ausserhalb der USA betreibt Paramount Pictures zusammen mit Universal Studios den Filmverleih United International Pictures (UIP), über welchen die meisten eigenen Titel vertrieben werden. Ein ähnliches Konstrukt bestand in Form von CIC Video auf dem Heimvideo-Markt. Aufgrund von Fusionen im Hause Universal und dem DVD-Boom machte Universal sich selbständig und übernahm das Geschäft von Polygram Video. Nach Universals Rückzug aus CIC übernahm Paramount das Geschäft, welches seit Januar 2000 als Paramount Home Entertainment firmiert.
Die Veröffentlichung von Leih- und Kaufvideos der Paramount Pictures erfolgt in Deutschland über die Paramount Home Entertainment (Germany) GmbH mit Sitz in Unterföhring bei München. Vor dem 1. April 2005 befand sich der Firmensitz in Frankfurt am Main.
Weblinks
- http://www.paramount.com/
- [http://www.paramount.de/ Paramount Home Entertainment Germany Homepage]
Kategorie:Filmgesellschaft
Kategorie:Oscarpreisträger (Ehrenoscar)
Kategorie:Unternehmen (USA)
ja:パラマウント映画
USA
Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik.
Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht.
Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.
Geographie
Hauptartikel: Geographie der USA
Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten.
Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa.
Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii sowie die politisch an die USA angeschlossenen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone.
Im Norden grenzt das Kernland an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifische Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifik liegen rund 4.500 km.
Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt.
- Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada)
- Grenze zu Mexiko: 3.326 km
- Küstenlinie: 19.924 km
Fläche
Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde nach Rußland und Kanada.
- Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.891 km²
- Landmasse: 9.158.453 km²
- Wasserfläche: 47.356 km²
Siehe auch: Liste der US-amerikanischen Staaten nach Fläche sortiert
Bevölkerung
Bevölkerungsgruppen
Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäischstämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 % der Bevölkerung der USA.
deutscher
Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z. B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 %). Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv.
Heute zeigen sich weiterhin sozialstrukturell große Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung: Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung und eine höhere Kriminalitätsrate. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind innerhalb der USA heftig umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen - wie die sozial wichtigen Kirchen oder private Organisationen - oft faktisch noch nach Rassen getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist. Vielfach liegt dies ebenfalls an den ökonomischen Unterschieden.
Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest.
Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch Indianer Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.
Sprachen
Die am meisten gesprochene Sprache in den USA ist historisch bedingt amerikanisches Englisch. Daneben werden aber auch noch vereinzelt die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner und zunehmend die Sprachen anderer immigrierter Ethnien gesprochen, insbesondere Spanisch, aber auch Koreanisch, Chinesisch und Vietnamesisch. Französisch, Polnisch und Deutsch, die aufgrund früherer Migrationswellen in bestimmten Regionen einst eine wichtige Rolle spielten, werden heute fast nur noch als Fremdsprache gesprochen.
Die USA als Ganzes haben keine Amtssprache, jedoch werden alle amtlichen Schriftstücke auf Englisch verfasst. In einigen Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache, einzelne Staaten und Territorien definieren sich jedoch als zwei- oder dreisprachig.
Siehe auch:
- Gesellschaft der USA
- Deutsche Sprache in den USA
- Deutsche in den USA
- Das amerikanische Spanisch der USA
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Liste US-amerikanischer Persönlichkeiten
Religion
Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54 % der Bevölkerung als protestantisch, 25 % als römisch-katholisch, 10 % gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 2 bis 3 % Juden und weniger als 2 % moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen.
Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern sehr hoch. Allerdings hat auch hier der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt in den Jahren von 1990 (86,2 %) bis 2004 (81 %) abgenommen
Geschichte
Hauptartikel Geschichte der USA
Das Gebiet der heutigen USA wurde vor Jahrtausenden durch die Vorgänger der späteren Indianerstämme besiedelt. Die schriftliche Geschichtsschreibung beginnt jedoch erst mit der Ankunft der europäischen Siedler im 16. Jahrhundert. Die erste europäische Siedlung auf dem heutigen US-Gebiet war von den Spaniern in St. Augustine, Florida, im Jahr 1565. Die politische Geschichte der USA geht jedoch aus den 13 britischen Kolonien hervor, deren Besiedlung mit der Gründung von Jamestown, Virginia im Jahr 1609 anfing. Der Ankunft der Mayflower in Plymouth Colony (später mit Massachusetts Bay Colony zu Massachusetts zusammengefügt) 1620 ist ebenfalls für viele US-Amerikaner ein wichtiges symbolisches Datum. Schwedische Kolonien an der Delaware-Bucht und niederländische Siedlungen um New York (damals Nieuw Amsterdam) waren nicht von Dauer bzw. wurden von den englischen Siedlern assimiliert. Französische Siedlungen entlang der Mississippi- und St.-Lorenz-Flüsse fielen 1763 an Großbritannien oder (westlich des Mississippi) an Spanien, das auch eigene Kolonien im Südwesten und in Florida hatte. Die spanischen Gebiete nahmen an der Revolution, die durch die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 ausgelöst wurde, nicht teil. Nach dem Unabhängigkeitskrieg, der im Vertrag von Paris 1783 endete, wurden die USA durch Großbritannien als eigenständiger Staat anerkannt.
Zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges lebten etwa zwei Millionen Weiße und 500.000 versklavte Schwarze in den ursprünglichen 13 Kolonien. Jenseits der Appalachen erstreckte sich bis zum Mississippi-Fluss ein weiteres, großes Gebiet, das etwa zehn Millionen Ureinwohner („Indianer“) bewohnten. Diese Konstellation ergab zwei wichtige Themen für die kommende Entwicklung der Nation: Die weitere Landnahme Richtung Westen zu Lasten der Indianer sowie die Auseinandersetzung um die Sklaverei, die später den Kampf um die Bürgerrechte der Nachkommen der ehemaligen Sklaven bestimmte. Nördlich des Ohio-Flusses, im sogenannten Northwest Territory, aus der die späteren Bundesstaaten Ohio, Indiana, Michigan, Illinois, und Wisconsin hervorgingen, wurde die Sklaverei verboten. Ein Vermessungssystem von Quadraten ("Sections"), die eine Quadratmeile groß sind, wurde eingeführt, was noch heute für das Verkehrsnetz und die kommunalen Gemeindegrenzen dieses Gebiets prägend ist. Um die öffentlichen Schulsysteme zu finanzieren, wurde vereinbart, dass der Verkaufserlös von der 16. Section einer jeden Township (36 Sections) zugunsten der Schulen ging.
Nachdem sich die 1777 verabschiedeten und 1781 ratifizierten Konföderationsartikel als zu schwach erwiesen hatten, um das Überleben des jungen Staatenbundes zu gewährleisten, wurde 1787 in Philadelphia eine Verfassung geschrieben, welche die modernste Verfassung der damaligen Zeit war, und die heute die älteste noch gültige geschriebene Staatsverfassung der Welt ist.
Indianerpolitik
Die US-Indianerpolitik wurde bis etwa 1820 von einer vorsichtigen Erweiterung der europäischen Siedlungen geprägt, die im wesentlichen die vormalige Politik der europäischen Mächte in den USA fortsetzte. Mit der Präsidentschaft Andrew Jacksons und dem Trail of Tears begann eine verstärkte Landnahme und Besiedlungspolitik, die zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte. Die Indianer-Kriege zogen sich mit größeren Unterbrechungen bis zum Massaker von Wounded Knee in South Dakota 1890 hin. 1900 wurden nur noch 237.000 Indianer gezählt, wobei nicht nur Krieg, sondern auch Krankheiten, gegen die sich die Ureinwohner keine Immunität entwickelt hatten, und ethnische Vermischung mit den Neuankömmlingen zu diesem Rückgang geführt haben. Bis die Ureinwohner des Kontinents volle Bürgerrechte erhielten, dauerte es bis 1924.
Sklaverei und Rassentrennung
South Dakota]]
Obwohl die Einfuhr von weiteren Sklaven aus Übersee 1808 verboten wurde, hatte sich die Zahl der Sklaven bis 1860 auf etwa vier Millionen erhöht. Die Sklavenfrage entzweite zunehmend die Süd- von den Nordstaaten, da in den Nordstaaten die Industrialisierung einsetzte, dagegen die Südstaaten mit ihren riesigen Baumwollplantagen auf die Sklaverei angewiesen zu sein glaubten. Im Norden gewannen Bewegungen wie die Abolitionists, die die Abschaffung der Sklaverei forderten, starken Zulauf, stand doch diese in deutlichem Widerspruch zur Verheißung der Unabhängigkeitserklärung "all men are created equal" (alle Menschen sind gleich geschaffen). Der Krieg gegen Mexiko (1846-48) verstärkte diese Spannungen, da viele im Nordosten des Landes in diesem Krieg eine ungerechtfertigte Landnahme zugunsten der Ausbreitung der Sklavenstaaten sahen. Nachdem 1860 Abraham Lincoln für die neu gegründeten Republikaner zum Präsidenten gewählt wurde, traten elf Südstaaten aus der Union aus. Dies bedeutete den Beginn des Sezessionsskrieges (1861–1865). Die Nordstaaten gingen als Sieger daraus hervor, und die Sklaverei wurde abgeschafft. Die Schwarzen erhielten mit dem Civil Rights Act von 1866 und dem 14th Amendment von 1868 formal das volle Bürgerrecht.
Nach dem Ende der militärischen Besetzung der Südstaaten durch die Nordstaaten (Reconstruction) 1876 haben erstere schnell (Jim-Crow-)Gesetze erlassen, welche die Bürgerrechte der Schwarzen wieder einschränkten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Bürgerrechtsbewegung konnten die letzten formellen Ungleichbehandlungen aufgehoben werden. Ein sehr wesentlicher Schritt dahin war die Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen durch den Supreme Court 1954 (Brown v. Board of Education), das ein Urteil des gleichen Gerichts (Plessey vs. Ferguson) aus dem Jahr 1896 aufhob.
Der Schulbesuch von Schwarzen in "weißen" Schulen musste teilweise mit Hilfe der Nationalgarde durchgesetzt werden; im öffentlichen Leben (insbesondere im Süden) herrschte bis in die 1960er Jahre hinein Rassentrennung. In Louisiana zum Beispiel war es nicht ungewöhnlich, dass Ku-Klux-Klan-Mitglieder ins Parlament gewählt wurden. Martin Luther King war die Galionsfigur der gewaltlosen Bürgerrechtsbewegung, und 1963 hielt er anlässlich eines Protestmarschs in Washington seine berühmte Rede „I have a Dream...“. 1968 wurde er in Memphis ermordet. Auch in den folgenden Jahrzehnten kam es gelegentlich zu Rassenunruhen.
Dennoch wurde auf Ebene der Bundesgesetzgebung schon in dieser Zeit Antidiskriminierungsregelungen (Civil Rights Act, das Restaurants, Hotels und Verkehrsunternehmen die ethnische Diskriminierung verbot) erlassen, vierzig Jahre vor den analogen Regelungen in der EU. Auch das Bewusstsein für Konzepte wie "Diversity" und die gegenseitige Rücksichtnahme sind zwischenzeitlich weiterentwickelt als in Ländern, die weniger Erfahrungen mit multikulturellen Gesellschaften haben.
Industrialisierung
1890 wurde die frontier für geschlossen erklärt: die Gebiete im Osten und im Westen des Kontinents waren faktisch zusammengewachsen. Der "Wilde Westen" war somit Geschichte. Als Folge der nach dem Sezessionskrieg einsetzenden stürmischen Industrialisierung bildeten sich riesige Trusts (Kartelle), die in ihrer Machtentfaltung auch die Regierungsgewalt beeinflussten. Daher wurde 1890 der Antitrust Act verabschiedet, als dessen Folge viele Großkonzerne zerschlagen wurden. Prominentes Beispiel: Standard Oil von John D. Rockefeller. Populistische Bewegungen, die von Bauern unterstützt wurden, setzten auch eine Regulierung der Eisenbahntarife durch und forderten (erfolglos) einen Wechsel vom Goldstandard auf eine bimetallische (Gold und Silber) Währung. Ein prominenter Vertreter dieser Bewegung war der erfolglose Präsidentschaftskandidat aus Illinois, William Jennings Bryan.
Zwischen 1880 und 1910 wurde die riesige Zahl von 18 Millionen Einwanderern in die USA aufgenommen, und die USA wurden zur größten Industrienation der Welt.
Börsenkrach und New Deal
Auf den New Yorker Börsenkrach im Oktober 1929 folgte die Weltwirtschaftskrise, welche die USA in die bisher größte innenpolitische Krise stürzte. 1932 waren etwa 15 Millionen US-Amerikaner arbeitslos. Präsident Franklin D. Roosevelt legte daraufhin das Sozial- und Investitionsprogramm New Deal auf, das den Social Security Act von 1935 sowie zahlreiche öffentliche Projekte wie Straßen, Brücken, Flughäfen oder zum Beispiel auch das Tennessee-Valley-Staudamm-Projekt enthielt. Dennoch dauerte es bis Ende der 1930er Jahre, bis die Krise überwunden war.
Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit
Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein, und im August 1945 gingen sie siegreich aus dem Krieg hervor. Der sich kurz darauf abzeichnende Kalte Krieg führte dazu, dass viele US-Amerikaner den Kommunismus als Feindbild betrachteten. Eine innenpolitische Folge des Kalten Krieges nach 1945 war die "McCarthy-Ära". Der republikanische Senator Joseph McCarthy profilierte sich im Senatsausschuss für unamerikanische Aktivitäten (HUAC) dadurch, dass er eine paranoide Hexenjagd auf angebliche Kommunisten veranstaltete, die er besonders unter Filmschaffenden, Politikern und Militärs vermutete. Die zu diesem Zweck inszenierten Anhörungen wurden auch oft im Fernsehen übertragen. Wer die Aussage verweigerte, musste mit Berufsverbot rechnen. Als McCarthy sogar den Präsidenten Eisenhower verdächtigte, wurde er 1954 vom Senat entmachtet.
Gesellschaftlicher Umbruch: 1960er und 1970er
Die 1950er und 1960er Jahre waren geprägt von ökonomischer Prosperität sowie dem Auftreten der Bürgerrechtsbewegung der Afro-Amerikaner. Im Zuge eines gesamtgesellschaftlichen Umbruchs entwickelte sich in den 1960er Jahren auch eine starke Bewegung gegen den Vietnamkrieg und um 1970 auch eine starke Frauenrechtsbewegung und eine wachsende Schwulenbewegung, die (anders als in Europa) schnell gemeinsam von und für Schwule und Lesben gekämpft wurde. Durch diese Bewegungen modernisierten sich die gesellschaftlichen Werte der Vereinigten Staaten. Der Versuch einer Verfassungsänderung, welche die Gleichheit von Mann und Frau vorschreiben sollte, scheiterte jedoch. Sodomiegesetze, die bis 1962 die Praxis der männlichen Homosexualität in jedem Bundesstaat verboten hatten, wurden teilweise zurückgenommen, aber 1987 als der Supreme Court sie bestätigte, existierten sie noch in der Mehrheit der Bundesstaaten und wurden erst mit einer gegenteiligen Gerichtsentscheidung 2003 aufgehoben.
Die Watergate-Affäre um einen Einbruch in den Watergate-Gebäudekomplex der Demokratischen Partei, von dem Präsident Richard Nixon wahrscheinlich gewusst hat, und bei dem er die FBI-Ermittlungen zu behindern versuchte, entwickelte sich zum größten Skandal der US-amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Um der drohenden Amtsenthebung zu entgehen, trat Nixon 1974 zurück. Die Ölkrise 1974, die 200-Jahresfeier der Unabhängigkeit 1976 und die iranische Geiselkrise 1979 waren prägende Ereignisse für die 1970er Jahre.
1980er
In den 1970er und 1980er Jahren war ein Konjunkturabschwung und ein Verfall der Bausubstanz infolge von Kriminalität und Verwahrlosung zu verzeichnen. Zum Teil wurde auf die Kriminalität mit drakonischen Gesetzen wie dem kalifornischen „Three strikes and you are out“ geantwortet, das für das dritte Delikt (auch bei Bagatelldelikten) 25 Jahre Haft vorsieht. Die Haltung zur der in 38 der 50 Bundesstaaten gesetzlich vorgesehenen und von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung befürworteten Todesstrafe spielt bei der Volkswahl von Politikern, Richtern, Staatsanwälten und Sheriffs eine wichtige Rolle.
Politik
Hauptartikel: Politisches System der USA
Die USA haben ein präsidiales Regierungssystem mit einem Präsidenten (seit 2001 George W. Bush, 2004 wiedergewählt, Sohn von George Herbert Walker Bush, Präsident von 1989-1993) an der Spitze der Exekutive.
Die Legislative ist der Kongress. Er setzt sich aus gewählten Repräsentanten aller 50 Bundesstaaten zusammen. Laut Verfassung hat der aus zwei Kammern bestehende US-Kongress die Budgethoheit sowie das Recht zur Gesetzesinitiative. Der Kongress hat unter anderem infolge des ihm zustehenden Budgetrechts wesentlichen Einfluss auf die US-amerikanische Politik. Allein dem Kongress kommt das Recht zu, Bundesgesetze zu erlassen und Kriegserklärungen auszusprechen. Verträge mit fremden Ländern werden vom Exekutiv unterzeichnet, bedürfen aber der Ratifizierung durch die obere Kammer des Kongresses, den Senat. Bei wichtigen Ernennungen (z. B. zu Kabinettsposten oder Richterämtern des Bundes, insbesonders dem Obersten Gericht) muss der Senat den Vorschlag des Präsidenten ebenfalls bestätigen.
Die Mitglieder des Repräsentantenhauses werden für zwei Jahre gewählt. Jeder Repräsentant vertritt einen Wahlbezirk seines Bundesstaates. Die Anzahl der Wahlbezirke wird durch eine alle zehn Jahre durchgeführte Volkszählung festgelegt. Senatoren werden für sechs Jahre gewählt. Ihre Wahlen finden gestaffelt statt, das heißt alle zwei Jahre wird ein Drittel des Senats neu gewählt. Die Verfassung sieht vor, dass der Vizepräsident dem Senat vorsteht. Er hat dabei kein Stimmrecht, außer bei Stimmengleichheit.
Für den Fall der Abwesenheit des Vizepräsidenten benennt der Senat einen "Pro-Tempore-Vorsitzenden", einen Vorsitzenden auf Zeit. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses wählen ihren eigenen Vorsitzenden, den "Speaker of the House". Der Sprecher (das Amt wird derzeit von Dennis Hastert bekleidet) und der Pro-Tempore-Vorsitzende (zur Zeit Senator Ted Stevens) sind Mitglieder der jeweils stärksten Partei ihrer Kammer.
Bevor eine Gesetzesvorlage zum Gesetz wird, muss sie sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat durchlaufen haben. Die Vorlage wird zunächst in einer der beiden Kammern vorgestellt, von einem oder mehreren Ausschüssen geprüft, abgeändert, im Ausschuss abgelehnt oder angenommen und danach in einer der beiden Kammern diskutiert. Sobald sie in dieser Kammer angenommen ist, wird sie an die andere Kammer weitergeleitet. Erst wenn beide Kammern die gleiche Version der Gesetzesvorlage angenommen haben, wird sie dem Präsidenten zur Zustimmung vorgelegt.
An der Spitze der Judikative steht als oberster Gerichtshof der Supreme Court. Die 1787 in Kraft getretene Verfassung, deren Bestimmungen einklagbar sind, hat eine große Bedeutung im politischen System der USA. Es spricht für den Erfolg und die Stabilität dieser Verfassung, dass sie bislang nur 27 Änderungen (Amendments) erfahren hat.
In den USA hat sich, durch das einfache Mehrheitswahlrecht begünstigt, ein Zweiparteiensystem gebildet. Diese Parteien sind die Demokraten und die Republikaner. Sie stellen bereits Koalitionen von unterschiedlichen Strömungen dar. Neue politische Strömungen versuchen eher, Einfluss auf die Abgeordneten beider Großparteien zu nehmen, als selbstständige Parteien zu gründen. Ein Beispiel hierfür sind die American Civil Liberties Union (Demokraten) oder die fundamental-christliche Moral Majority (Republikaner).
Kleinere Parteien wie die Grünen oder die Libertäre Partei sind unbedeutend, wenn auch bei Präsidentschaftswahlen mitunter die für den Kandidaten der Grünen abgegebenen Stimmen als – womöglich entscheidender – Nachteil für den demokratischen Kandidaten wahrgenommen werden. Einer der Hauptexponenten der Grünen Partei der USA ist Ralph Nader, der im In- und Ausland einen hohen Bekanntheitsgrad genießt.
Siehe auch: Gesellschaft der USA, US-Präsidentschaftswahlen 2004, Gerichtsorganisation in den USA
Innenpolitik
In den 1990er Jahren erlebten die USA unter dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton (1993–2001) einen länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung ("New Economy"). Die weitere Verwahrlosung der Städte wurde aufgehalten - so erwachten die New Yorker Stadtteile Bronx und Harlem zu neuem Leben.
Einen wesentlichen Eingriff in die Sozialgesetzgebung gab es 1996, als der Bezug von Sozialhilfe auf zwei Jahre in Folge und insgesamt fünf Jahre verkürzt wurde. So kam es zu einem beträchtlichen Rückgang der Anzahl der Sozialhilfe-Empfänger.
Wichtige innenpolitische Themen sind auch in den USA der Strukturwandel der Wirtschaft und der Umbau der Sozialsysteme insbesondere der Gesundheitsfürsorge. Zudem spielen überwiegend moralisch-ethische Fragen wie das Recht auf Abtreibung, die Berechtigung der Todesstrafe, die politische Anerkennung von Homosexualität oder die Frage welche Rolle christliche Werte im öffentlichen Leben spielen sollen, eine wichtige Rolle.
Seit 1913 übernimmt das Federal Reserve System (Fed) die Aufgaben einer staatlichen Notenbank. Vorsitzender des Fed ist zur Zeit Alan Greenspan.
Gesundheitssystem
Das Gesundheitssystem der USA ist teilweise Weltspitze, in anderen Teilen aber in einem desolaten Zustand. Es werden jährlich etwa 1,8 Billionen US-Dollar für Gesundheit aufgewendet. Das ist im Vergleich zu Deutschland nahezu das Doppelte pro Kopf. Die Versorgungslage ist aber unzureichend: über 41 Millionen der ca. 293 Millionen US-Amerikaner sind nicht krankenversichert. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer an illegalen Einwanderern, die ebenfalls keine Krankenversicherung haben. Viele derjenigen, die versichert sind, müssen bei sämtlichen ärztlichen Leistungen zuzahlen, andere, die in einer HMO sind, müssen bürokratische Papierkriege und lange Wartezeiten bei einer Einschränkung der Arztauswahl erdulden. 1993 scheiterte Präsident Bill Clinton mit dem Versuch der Einführung einer gesetzlichen Krankenkasse.
Außenpolitik
Die Außenpolitik der USA ist von drei großen Traditionen geprägt, die wechselnd an Einfluss gewinnen: Dem Isolationismus, der Überzeugung, ein Vorreiter für Demokratie und Menschenrechte zu sein und diese auf der Welt zu verbreiten, sowie einer seit dem Zweiten Weltkrieg offenen Betonung der Rolle als Supermacht im Sinne des politischen Realismus.
Früher Isolationismus
Die frühe US-amerikanische Außenpolitik wurde von der 1823 verkündeten Monroe-Doktrin des Präsidenten James Monroe geprägt, die verkürzt auf den Nenner „Amerika den Amerikanern“ gebracht wurde. Sie postulierte, dass sich die europäischen Mächte aus dem amerikanischen Kontinent heraushalten sollten, bei gleichzeitiger Nicht-Einmischung der USA in die Angelegenheiten anderer Staaten. Ende des 19. Jahrhunderts waren die USA jedoch zur Großmacht aufgestiegen und die frontier, das heißt die Grenze zum "unzivilisierten" Westen, war 1890 für geschlossen erklärt worden.
Frühes 20. Jahrhundert
Der erste Schritt in Richtung einer imperialistischen Außenpolitik war der spanisch-amerikanische Krieg von 1898, der den USA die Philippinen, Puerto Rico, Hawaii und Kuba einbrachte. Eine offen interventionistische Politik betrieb Präsident Theodore Roosevelt (1901–1909), der das Recht der USA beanspruchte, sich in den lateinamerikanischen Staaten als „internationaler Polizist“ zu betätigen. Diese big stick policy äußerte sich zum Beispiel darin, dass die USA 1903 Panama aus Kolumbien herauslösten, um sich von dem neu gebildeten Staat die Souveränität über die Panama-Kanal-Zone abtreten zu lassen.
Während der Zeit der Weltkriege betrieben die USA die längste Zeit eine isolationistische Politik und traten erst nach der Verkündung des uneingeschränkten deutschen U-Boot-Krieges (1917) in den Ersten Weltkrieg ein. Das industrielle Gewicht der USA entschied den Krieg. Präsident Woodrow Wilson (1913–1921) reiste nach Europa, um dort eine Nachkriegsordnung zu etablieren. Sein 14-Punkte-Programm sah unter anderem die Beachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker sowie die Bildung eines Völkerbunds vor. Wilson konnte sich mit seinen Ideen bei Engländern und Franzosen aber nicht durchsetzen und der US-Senat verweigerte sogar den Beitritt zum Völkerbund.
1920 bis zur Nachkriegszeit
Während der nächsten zwei Jahrzehnte betrieben die USA wieder eine isolationistische Politik. Auch bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben die USA zuerst neutral, jedoch wurde die formale Neutralität von Präsident F. D. Roosevelt schon ab März 1941 unterlaufen, da im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes (lend-lease bill) England massiv mit Waffenlieferungen unterstützt wurde. Am 7. Dezember 1941 traten die USA nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor in den Krieg ein. Kurz darauf erklärte das mit Italien und Japan verbündete Hitler-Deutschland den USA den Krieg. Wie schon im Ersten Weltkrieg brachte das industrielle Potenzial der USA die Entscheidung. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 beendeten den Zweiten Weltkrieg. Bis heute heftig umstritten ist die Frage, ob die Atombomben-Abwürfe tatsächlich notwendig waren zur Erzwingung der japanischen Kapitulation. Japan hatte zu diesem Zeitpunkt den USA militärisch nichts mehr entgegenzusetzen, jedoch hätte eine US-amerikanische Invasion der japanischen Hauptinseln noch zu schweren Verlusten führen können.
Die USA waren maßgeblich an der Gründung der UNO am 26. Juni 1945 in San Francisco beteiligt, die noch im Einvernehmen mit der Sowjetunion stattfand. Bald jedoch zeichnete sich eine Konfrontation mit Stalin ab, die schließlich in den Kalten Krieg mündete. Durch den Präsidenten Harry S. Truman wurde eine Politik des „roll back“, das heißt der Zurückdrängung des Kommunismus verkündet, die in der „Truman-Doktrin“ ihren Ausdruck fand. Die sagte allen Ländern zur Bewahrung ihrer Unabhängigkeit Militär- und Wirtschaftshilfe zu. Dies war eine klare Abkehr von der isolationistischen Monroe-Doktrin und fand seinen Ausdruck in der Unterstützung von Griechenland und der Türkei, sowie dem Marshall-Plan, der Westeuropa wirtschaftlich auf die Beine helfen sollte. Der Kalte Krieg erreichte einen ersten Höhepunkt mit der sowjetischen Berlin-Blockade 1948/49, auf die die USA mit der Berliner Luftbrücke antworteten. 1949 wurde die NATO als Militärbündnis zwischen den USA, Kanada und Westeuropa gegründet.
Kalter Krieg
Es kam in den folgenden Jahrzehnten zu einem atomaren Wettrüsten zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt, das beiden Seiten ab den 1960er Jahren eine mehrfache „Overkill-Kapazität“ verschaffte. Gefährliche Konfrontationen des Kalten Krieges waren der Korea-Krieg (1950-53) und die Kuba-Krise (1962), bei der die Welt nur knapp einem Dritten Weltkrieg entging. Durch den Kernwaffen-Sperrvertrag (1968) und die SALT-Verhandlungen (1969) wurde versucht, die gefährliche Situation zu entschärfen.
Der Vietnam-Krieg, in den die USA 1964 (Tongking-Zwischenfall) offen eingriffen, nachdem sie zuvor schon Militärberater entsandt hatten, entwickelte sich zu einem militärischen und moralischen Fiasko, und die Niederlage wurde mit dem Abzug der US-Truppen 1973 besiegelt. Der beherrschenden Maxime der US-Außenpolitik, den kommunistischen Machtbereich einzudämmen, wurde in den 1960er und 1970er Jahren oft die Glaubwürdigkeit als Verbreiter demokratischer Werte geopfert. Es wurden Militärdiktatoren und Kleptokraten wie Somoza in Nicaragua, Pinochet in Chile, Marcos auf den Philippinen oder Mobutu in Zaire unterstützt, so lange sie nur antikommunistisch waren.
Nach dem Vietnam-Krieg zeigte sich eine Desorientierung und Ratlosigkeit der US-Außenpolitik, die im Schwanken zwischen einer Abkehr von Interventionismus und Demonstration militärischer Stärke (Carter-Administration) und dessen Gegenteil (nach der sowjetischen Invasion in Afghanistan) ihren Ausdruck fand. Unter der Reagan-Administration (1981-89) wurde (wie vor dem Vietnam-Krieg) wenig Rücksicht darauf genommen, ob die strategischen Verbündeten die Menschenrechte respektierten. Auch stellt sich die Frage nach einem hinreichenden Verständnis fremder Kulturkreise durch die US-Außenpolitik. Deren mangelnde Voraussicht zeigte sich auch darin, dass die US-Unterstützung oft den aus heutiger Sicht falschen Leuten zugute kam: So wurde nach dem Ausbruch des ersten Golfkriegs zwischen Iran und Irak (1980–88) aus Angst vor den Mullahs in Teheran der irakische Diktator Saddam Hussein (hauptsächlich durch Satelliten-Aufklärung) unterstützt, was sich später als schwerer Fehler erweisen sollte. In diesen Zusammenhang gehört auch ein Vorgang, der sich zum größten Skandal der Reagan-Ära entwickelte, die Iran-Contra-Affäre: 1986 verkauften die USA nach Vermittlung durch Sicherheitsberater Robert McFarlane und Oberst Oliver North Waffen (hauptsächlich Panzerabwehrraketen) auch an den Iran. Das daraus erlöste Geld wurde zur Unterstützung der Gegner der Sandinisten in Nicaragua, der so genannten Contras verwendet. Auch die Geld- und Waffenlieferungen an die Mujaheddin in Afghanistan erwiesen sich als zweischneidig: Das Ziel, die Sowjetunion in die Knie zu zwingen, wurde zwar erreicht, aber so auch radikal-islamische Gruppen gestärkt.
Unter Präsident Ronald Reagan (1981–89) strebte die ideologische Auseinandersetzung mit der Sowjetunion dem Finale zu. Reagan bezeichnete die Sowjetunion wiederholt in Anlehnung an religiöse Terminologie als „Reich des Bösen“ (evil empire), das es zu Tode zu rüsten gelte. Die Rüstungsausgaben wurden erhöht und ein so genanntes „Star-Wars-Programm“ (SDI-Projekt, Krieg der Sterne) aufgelegt. 1985 und 1986 traf er sich jedoch auch mit seinem sowjetischen Amtskollegen Gorbatschow zu Abrüstungsverhandlungen unter der Bezeichnung START (Strategic Arms Reduction Talks). Letztlich war diese Politik erfolgreich, denn mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion (1991) war der Kalte Krieg beendet. Die USA sind seither die einzige Supermacht und nach eigener Auffassung Ordnungsmacht der Welt.
Die Außenpolitik der Regierung Clintons
Präsident Clinton zeichnete verantwortlich für die US-Außenpolitik zwischen dem Ende des Kalten Krieges und dem Regierungsantritt von George W. Bush, und zwar mit der Hilfe von Außenminister Warren Christopher (erste Amtszeit) und Madeleine Albright (zweite Amtszeit), der ersten Außenministerin in der Geschichte der USA.
Beobachter haben von der Außenpolitik Clintons behauptet, er habe wohl das Ziel "die Sozialarbeit der Welt" zu übernehmen, da viele der Aktivitäten sich auf Werteänderungen in eher ärmere, strategisch nebensächlichen Ländern konzentrierten, darunter auch Somalia, Haiti, und Bosnien. Das Engagement in Somalia, unter George Bush sen. begonnen, hatte als Ziel die Entmachtung der Warlords, besonders Mohammed Aidids. Nachdem US-Fernsehsender Bilder übertrugen, die den Leichnam eines US-Soldaten zeigten, der durch die Straßen von Mogadischu geschleppt wurde, überließen die Sondereinsatztruppen das Land seinem Schicksal. Mit der Invasion Haitis 1994 wurde der demokratisch gewählte Jean-Bertrand Aristide an die Macht gebracht und der Militärdiktator Raoul Cedras abgesetzt; die weiteren Probleme des Landes, das 1915 bis 1934 unter US-Besatzung gelebt hatte und unter Cedras von einem Embargo der USA betroffen war, wurden nicht gelöst. Nachdem sich die europäischen Staaten als unfähig erwiesen hatten, nach dem Zerfall Jugoslawiens den Balkan zu befrieden, griffen US-Truppen 1995 und 1999 im Rahmen der Nato in Bosnien und Serbien ein, was den Sturz des Diktators Milosevic zur Folge hatte. Versuche, im Nahen Osten einen Frieden zwischen Israel und Palästina zu erreichen, erlitten mit dem Attentat auf Jitzhak Rabin einen großen Rückschritt und waren letztlich erfolglos. Clinton reagierte auf Provokationen des irakischen Diktators Saddam Hussein mit sporadischen Luftschlägen, sowie Vergeltungsschlägen gegen Einrichtungen im Sudan und Afghanistan nach Terroranschlägen auf die US-Botschaft in Nairobi und ein US-Kriegsschiff im Jemen, die man dem damals schon bekannten Al-Qaida-Netzwerk des Osama bin Laden zur Last legte. Diese Einzelaktionen, die zumeist im Kontext von UNO- oder NATO-Resolutionen stattfanden und bei den westeuropäischen Verbündeten zu keinen oder nur geringen diplomatischen Differenzen führten, wurden nicht vor der Öffentlichkeit als Teil eines dauernden Kriegszustands gerechtfertigt, wie es später mit George W. Bushs Krieg gegen den Terrorismus der Fall war.
Die Außenpolitik der Regierung George W. Bush und die Terroranschläge am 11. September 2001
Schon bald nach Amtsantritt von Präsident George W. Bush am 20. Januar 2001 zeigte sich dessen Neigung zum Unilateralismus, die im Misstrauen gegenüber multinationalen und multilateralen Institutionen ihren Ausdruck findet. Bush ist kritisch gegenüber der UNO eingestellt, der er die Unterstellung von US-Soldaten verweigert. Außerdem glaubt Bush, durch verbindliche Verpflichtung zur Einhaltung von multinationalen Verträgen die außenpolitische Handlungsfähigkeit der USA aufs Spiel zu setzen (Beispiel: Kyoto-Protokoll). Anklänge an diese neue republikanische Außenpolitik fanden sich schon Mitte der 1990er Jahre in Reden und Anträgen von Newt Gingrich und Jesse Helms. Weder bei "traditionelleren" Republikanern, wie Bob Dole, John McCain, oder Richard Lugar, noch bei den Demokraten fand diese Politik Zustimmung.
Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Washington, die von radikalen Islamisten durchgeführt wurden, verkündete George W. Bush einen weltweiten Krieg gegen den Terrorismus, was zunächst auch in weiten Teilen der Bevölkerung Zustimmung fand. Bush erfand in Anlehnung an Ronald Reagan die Formel von einer "Achse des Bösen" (axis of evil), der er so genannte Schurkenstaaten (rogue states) zurechnet. Zu diesen zählt er den Iran, den Irak, Kuba und Nord-Korea.
Im Oktober 2001 wurde durch einen Feldzug in Afghanistan das radikal-islamische Taliban-Regime verjagt, das den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge, Osama bin Laden, beherbergt hatte. Ebenfalls im Namen des Krieges gegen den Terrorismus begann im März 2003 der Krieg (sog. Dritter Golfkrieg) gegen den Irak mit dem Ziel, den Diktator Saddam Hussein zu stürzen. Die USA warfen dem Irak u. a. vor, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und Kontakte zu Bin Laden zu unterhalten, wodurch der Irak eine Bedrohung für die Welt gewesen sei.
Insbesondere der Krieg gegen den Irak ist völkerrechtlich umstritten, da er ohne ein explizites UNO-Mandat erfolgte und einige der Kriegsbegründungen (insbesondere der Verdacht auf den Besitz von Massenvernichtungswaffen und Kontakte zu Bin Laden) sich im Nachhinein als unzutreffend herausstellten, womit sich die Frage nach einer bewussten Täuschung der Weltöffentlichkeit durch die Bush-Administration erhebt.
Dem US-amerikanischen Militär gelang es schnell, den Irak militärisch zu besiegen und das Regime Saddam Husseins zu stürzen. Dennoch konnte der Irak bislang nicht befriedet werden. Zahlreiche zum Teil von Selbstmordattentätern durchgeführte Sprengstoffanschläge forderten auf Seiten der US-Truppen inzwischen mehr Todesopfer als die eigentlichen Kampfhandlungen bis Mai 2003, was dazu führte, dass sich einige Staaten der Koalition der Willigen bereits im Frühling 2004 wieder aus dem Irak zurückzogen. Im Juni 2004 wurde die Regierungsgewalt an eine irakische Übergangsregierung übergeben.
George W. Bushs Hinwendung zu einem strategischen Konzept der Präemption kann als Abkehr von der bisherigen US-amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik gewertet werden, die auf Abschreckung, Eindämmung sowie der Einwirkung der so genannten soft power (d. h. der Attraktivität ökonomischer und kultureller Einflussnahme) basiert hatte. Unter George W. Bush beträgt der Verteidigungsetat etwa 400 Milliarden US-Dollar, was bedeutet, dass das US-Militär-Budget so hoch ist wie das der in der Liste nachfolgenden neun Staaten zusammen.
Der Haushaltsansatz für Entwicklungshilfe betrug im Haushaltsjahr 2003/04 fast 20 Milliarden US-Dollar, ohne die Aufbauhilfe für Irak, die wiederum ebenfalls so groß ist. Als Anteil am Bruttosozialprodukt ist diese Summe relativ gering im Vergleich zu anderen Industrienationen, als absolute Summe jedoch das größte einer Nation auf der Welt. Von den 20 Milliarden US-Dollar gehen etwa die Hälfte an Israel und Ägypten (seit den Camp-David-Verträgen 1979). Andere Schwerpunkte sind Kolumbien, Bolivien, Peru, Afghanistan, Pakistan, Indonesien, die Türkei und Jordanien, unter anderem wegen des "Kriegs gegen den Drogenanbau" und des Kriegs gegen den Terrorismus.
Siehe auch: Außenpolitisches System der USA | :Kategorie:US-Außenpolitik | US-Interventionen im Ausland
Literatur:
- Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt, die amerikanische Außenpolitik von J.F. Kennedy bis G.W. Bush, Ullstein ISBN 3-548-36722-4
- Michael R. Beschloss / Strobe Talbott: Auf höchster Ebene, das Ende des Kalten Krieges und die Geheimdiplomatie der Supermächte 1989-91, ECON, ISBN 3-612-26166-5
- [http://usinfo.state.gov/usa/infousa/trade/files/98-916.pdf Congressional Research Service, Bericht an den Kongress zum Thema Entwicklungshilfe, 2004]
Gliederung
US-Interventionen im Ausland
Im Jahr 2002 gab es laut Zensus- und Volkszählungsbüro 87.900 lokale Regierungseinheiten in den Vereinigten Staaten, einschließlich Ortschaften, Kreise, Siedlungen, Schul- und andere Bezirke. Mehr als drei Viertel der Bürger der Vereinigten Staaten leben in großen Städten oder deren Vorstädten (Liste der Städte in den USA).
Liste der Städte in den USA
Ein County ist eine Untereinheit der meisten Bundesstaaten. In Louisiana heißen sie "Parishes" und in Alaska gibt es sie nicht, sondern lediglich statistische Unterteilungen. In Virginia und Missouri gibt es zudem Städte, die keinem County zuzuordnen sind. Bei Großstädten (z. B. Philadelphia) kommt es vor, dass die Grenzen von Stadt und County gleich sind; die Stadt New York nimmt sogar 5 Counties ein, die jeweils ein Borough sind. Es ist nicht selten, dass Städte und sogar Dörfer eine County-Grenze überschreiten. Die Regierungsformen der Counties und auch deren Befugnisse sind von Staat zu Staat sehr unterschiedlich, manchmal sogar innerhalb eines Staates, wenn der Landtag verschiedene Formen zur Auswahl vorgegeben hat. Manche erlassen Steuern, fast alle nehmen Kredite auf und treiben Steuern ein. Sie haben Angestellte, sind sehr oft für die Beaufsichtigung von Wahlen zuständig und bauen und unterhalten Straßen und Brücken (manchmal im Auftrag des Bundes oder Landes). Sozialhilfeprogramme werden teilweise von ihnen durchgeführt, aber teilweise von den Townships, die, insbesonders im Mittleren Westen nicht deckungsgleich mit den Kommunen sind, sondern aus 36 Quadratmeilen, die in der Landesvermessung aus dem 18. Jahrhundert bestimmt worden sind, bestehen.
Ein besonderer Aspekt bei manchen kleineren Städten, der selten und überwiegend in den Neuenglandstaaten vorkommt, ist das "town meeting". Einmal im Jahr – bei Bedarf auch häufiger – kommen alle registrierten Wähler einer Stadt zu einer öffentlichen Versa
FilmproduktionDie Filmproduktion ist der Herstellungsprozess eines Kino- oder Fernsehfilms. Die kreative und künstlerische Leitung hat gewöhnlich der Regisseur, während der Filmproduzent die wirtschaftliche Leitung hat. Der Regisseur wird üblicherweise und formal von Produzenten angestellt und ist somit weisungsgebunden. Regie und Produktion können sich bei sehr kleinen Produktionen aber auch anders verteilen oder (selten) in einer Person vorkommen
Ein Filmprojekt kann sehr unterschiedliche Anfänge haben. Am Beginn kann eine Idee von einem Redakteur, Produzenten, Drehbuchautoren oder Regisseur stehen. Es kann ein Roman, Comic oder PC-Spiel sein, das adaptiert wird oder eine original Idee. Redakteur, Produzenten und Regisseur können zu unterschiedlichen Phasen ein Projekt angeboten bekommen: als Exposé, Treatment oder Drehbuch. Es kann aber auch ein Film-Autor eigene Überlegungen selber, ggf. mit der Hilfe weiterer Künstler, umsetzen.
Nachdem die Finanzierung steht, werden entsprechende Locations oder Drehorte gesucht, das Filmteam zusammengestellt, Schauspieler engagiert (Casting) und weitere Vorarbeiten getroffen. Die eigentlichen Dreharbeiten finden dann entsprechend einem Drehplan statt, der nicht der endgültigen Reihefolge der Szenen im Film entspricht, sondern durch die Logistik der Produktion festgelegt ist. Schließlich folgen der Filmschnitt und die Vertonung und die Vermarktung des entstehenden Films beginnt anzulaufen.
Wann der Film dann wirklich in die Kinos kommt (Launch), hängt u. a. auch von den Mitbewerbern ab, die gerade auf dem Markt sind. So können sich thematisch sehr ähnlich strukturierte Filme gegenseitig die Kundschaft stehlen und werden vermieden. Aber auch Nachahmungen von Erfolgskonzepten kommen vor. Sehr erfolgreiche Filme nennt man Blockbuster (siehe auch Box Office, B-Movie).
Es kann grundsätzlich zwischen TV-Auftragsproduktionen, Direct-to-Video-Produktionen und Kinoproduktionen unterschieden werden. Sie können selbstgetragen, rein national oder international finanziert, und von der Filmförderung evtl. gefördert werden.
Die Phasen einer typischen Filmproduktion sind:
- Stoffentwicklung
- Filmfinanzierung
- Vorproduktion
- Dreh
- Postproduktion
- Filmauswertung
Siehe auch:
- Filmgesellschaft
Kategorie:Film
Kinoer Kurkinos]]
Kinos, auch Lichtspieltheater, Lichtspielhäuser oder Filmtheater, sind Abspielorte für alle Arten von Filmen. Manchmal steht der Begriff auch für die Filmkunst an sich, auch für das Erlebnis des Ins-Kino-Gehens.
Geschichte
Die Erfindung des Kinos wird, je nach Quelle, meist den Brüdern Lumière oder Thomas Alva Edison zugeschrieben. Das Kino entstand jedoch erst in langen Jahrzehnten nach der Erfindung des Films organisch im Zusammenspiel von Filmemachern und Publikum. Was die Lumieres, Edison und Max und Emil Skladanowsky damals entwickelt haben und entwickeln wollten, war (bewegter) Film als Rummelplatzattraktion, nicht Kino.
Die Entwicklung der Filmtechnik erwuchs zunächst wissenschaftlichem Interesse. So nahm z. B. der Brite Eadweard Muybridge im Jahre 1870 mit mehreren Kameras den Bewegungsablauf eines Pferdes im Galopp auf, um zu beweisen, dass zu bestimmten Zeitpunkten kein Huf den Boden berührte.
Eine kommerzielle Nutzung der Filmtechnik wurde dann in den USA vor allem von Edison vorangetrieben. Zusammen mit seinem jungen britischen Assistenten William Kennedy Laurie Dickson entwickelte er im Jahre 1891 das Kinetoscope (bzw. Kinetoskop), ein Guckkasten, in dem jeweils eine Person kurze Filme betrachten konnte. Im April 1894 wurden in New York in einer Einkaufspassage fünf dieser Maschinen aufgestellt. Der Preis für eine Nutzung betrug 25 Cent. Andere Entwickler arbeiteten an Kamera-Projektor-Systemen, die die eigentliche Voraussetzung für Kinos sind. Schon Ende der 1880er Jahre gab es in England Experimente mit dieser Technik. Schließlich zum Abschluss gebracht wurde sie, etwa gleichzeitig und unabhängig voneinander, in Frankreich von den Brüdern Lumière und in den USA von Thomas Armat.
Am 19. März 1895 drehte Louis Lumière seinen ersten Film: Er filmte Arbeiter beim Verlassen einer Fabrik (Sortie des usines). Insgesamt fast 400 Filme entstanden im Laufe weniger Jahre, doch die meisten waren lediglich kurze, dokumentarische Alltagsszenen.
Die erste öffentliche Filmvorführung vor einem zahlenden Publikum fand in Europa am 1. November 1895 im Berliner „Wintergarten“ durch die Brüder Skladanowsky statt. Am 28. Dezember 1895 veranstalteten dann in einem Kellersalon („Salon Indien“) des „Grand Cafes“ in Paris die Lumières ihre erste öffentliche Vorstellung.
Als Konkurrenz zur Apparatur der Lumières, dem Cinematographe, kaufte Edison die Projektorversion von Armat und ließ sie unter dem Namen Kinetograph patentieren, produzieren und verkaufen. Der Begriff Kino ist eine Kurzform der ins Deutsche übersetzten Bezeichnung für die Erfindung der Brüder Lumière, dem Kinematographen. Daher sprach man in den 1910er Jahren in Deutschland auch von der Kino, statt das Kino, und meinte damit den Projektor, nicht das Lichtspieltheater selbst.
Kinetograph
Die Filme waren schwarz-weiß, stumm, mit einer Bildgröße von 18×24 mm und einem Seitenverhältnis von 1:1,33. Die ersten Kinos waren Jahrmarktattraktionen, so dass der Kinobesuch meist auf den Sommer beschränkt war. In den USA wurde außerdem das Programm der Varietétheater mit Filmen bereichert, was sich in Deutschland allerdings nicht durchsetzen konnte. Schon im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurden viele Lichtspielhäuser als feste Einrichtungen in den Städten eröffnet. Zunächst waren provisorische Einrichtungen, umgebaut aus Verkaufsläden, die Regel. Sie wurden als Kintöppe (Einzahl: Kintopp, Verballhornung von „Kinetoskop“) bezeichnet und entsprechen den amerikanischen Nickelodeons dieser Zeit. In den 1910er Jahren entstanden dann immer größere und luxuriösere Neubauten, die das Aus für die Kintöppe bedeuteten. Die inzwischen immer länger werdenden Filme wurden mit Klavier, in großen Kinos auch mit Orchester begleitet (siehe dazu Filmmusik). Bis 1927 gab es fast ausschließlich Stummfilme. In diesem Zeitraum entstanden monumentale Werke wie beispielsweise „Geburt einer Nation“ (Birth of a Nation) von David Wark Griffith, Metropolis von Fritz Lang, Ben Hur von Fred Niblo (mit Farbsequenzen) oder „Napoléon“ von Abel Gance, der in diesem Film auch mit Farbfilm, 3D-Film und Breitwandfilm (als Vorläufer von Cinemascope) experimentierte.
Eines der ersten Kinos in Deutschland war Knopfs Lichtspielhaus am Spielbudenplatz der Hamburger Reeperbahn. Eberhard Knopf kaufte 1900 für sein „Konzert- und Automatenhaus“ einen Vorführapparat; das erste Programm bestand aus drei Teilen, „1. Ankunft eines Eisenbahnzuges, 2. Einschiffung auf hoher See und 3. Ein Bauern-Wettreiten“ (Hamburger Tageblatt vom 1. November 1935). 1906 zog das Theater wegen des großen Erfolgs in den eigens neu errichteten Anbau um.
Seit geraumer Zeit versuchte man, den Film mit Ton zu versehen. Der Hauptgrund war, die Schauspieler sprechen zu lassen, um dadurch auf die lästigen Zwischentitel verzichten zu können. Auf der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 wurden zwar bereits Ton- und Farbfilm vorgeführt, die Verfahren (z. B. Handcoloration) erwiesen sich aber als zu kostspielig für die kommerzielle Nutzung. Auch Versuche mit Nadelton (mittels einer Schallplatte, die parallel zum Film lief) waren nicht sehr zufriedenstellend, da diese nur sehr schwer mit dem Film zu synchronisieren war.
1926 kam der erste abendfüllende Spielfilm in der Nadeltontechnik des Vitaphone-Patents zur Aufführung: „Don Juan“ von Alan Crosland mit Warner Oland (der später als Charlie Chan berühmt wurde).
1927 kam der Film The Jazz Singer von Alan Crosland als Nadeltonfilm in die Kinos. Alan Crosland Nach dem überragenden Erfolg wurde der Film später auf Lichtton-Film umkopiert. Hierbei wird am linken Bildrand ein 3 mm breiter Streifen für die Tonspur reserviert. Eine kleine Lampe leuchtet auf den Tonstreifen, der je nach Lautstärke und Frequenz des Tonsignals mehr oder weniger stark lichtdurchlässig ist. Das Licht fällt durch den Film auf eine Fotozelle und die dabei entstehenden Helligkeitsschwankungen werden in eine Wechselspannung für ein Tonsignal umgewandelt, das nach Verstärkung den Lautsprechern im Kinosaal zugeführt werden kann. Innerhalb von nur wenigen Jahren verdrängte dann der Tonfilm den Stummfilm.
Technik
Ein Kino projiziert mit einem Projektionsapparat die Bilder des Films auf eine Filmleinwand. Digitales Kino spielt bisher, Anfang 2005, nur eine Nebenrolle. Zum Einsatz kommen daher nahezu ausschließlich Filmprojektoren.
Der Ton wird mit unterschiedlich komplexen Verfahren erzeugt und befindet sich als Licht- (Dolby,SDDS) oder Magnettonspur auf dem Film oder wird von separaten Datenträgern abgespielt, die dann mit dem Film synchronisiert werden müssen (DTS).
Magnetton spielt im kommerziellen Kino keine Rolle.
Neue Entwicklungen ersetzen den Film durch andere Datenträger (DVD, Festplatte, Satellitenübertragung).
Kino heute
Ihre erste große Zeit hatten Kinos vor der Entwicklung des Fernsehens. In den 1950er-Jahren setzte jedoch eben durch das Fernsehen ein großes Kinosterben ein. Die Filmproduktionsfirmen versuchten deshalb durch neue, teilweise aber kurzlebige, Techniken die Zuschauer wieder für das Kino zurückzugewinnen. So wurde mit 3D-Filmen ein kurzzeitiger Boom ausgelöst und mit neuen Breitwandtechniken experimentiert (Cinemascope Todd-AO, Cinerama, Cinemiracle u.a.), die das Fernsehen anfangs noch nicht ausstrahlen konnte. Dennoch mussten viele Kinobetriebe bis Anfang der 1980er-Jahre aufgegeben werden. Nach der Konsolidierung des Marktes erlebt das Kino heute eine Renaissance.
Image:Berlin Babylon 2005.jpg|Berlin, Babylon (cinema)
Image:Berlin Film-Palast.jpg|Berlin, Film-Palast (cinema)
Image:Hackesche Höfe (Berlin) 2.jpg|Berlin, Varieté und Filmtheater Hackesche Höfe
Image:CinemaxX-BI.jpg|Bielefeld, CinemaxX
Image:Dresden Ufa Cinema Center.jpg|Dresden, Ufa Cinema Center
Image:Lichtburg Essen.jpg|Essen, Lichtburg
Image:Cinedom-Köln.JPG|Köln, Cinedom
Image:Muenchen Gloriapalast Tag.jpg|München, Gloria-Palast
Image:Autokino gravenbruch.jpg|Neu-Isenburg, Autokino Gravenbruch
Image:Stuttgart SI Centrum Maxx Filmpalast 2003.jpg|Stuttgart, SI-Centrum: MaxX Filmpalast
Image:Wien Kuenstlerhaus Kino 2003.jpg|Wien, Künstlerhaus (Kino)
Image:Urania-Eingang.jpg|Wien, Urania
Image:Cannes_FF_Palace.jpeg|Cannes, Le Palais du Festival
Image:London IMAX cinema 2.jpg|London, London IMAX Cinema
Image:Graumanchinesetheater.jpg|Los Angeles CA, Grauman's Chinese Theater (Mann's Chinese Theater)
Image:Fox_Theater_night.jpg|Atlanta GA, Fox Theater
In vielen Städten, die zuvor mit mehreren Kinos ausgestattet waren, blieb nur noch ein Kinobetrieb übrig. Dieses wurde dann oft in kleinere Einzelsäle aufgeteilt, was zu, spöttisch als Schachtelkinos bezeichneten, beengten Kleinkinos führte. Die seit den 1980er-Jahren neu gebauten Kinos, vor allem die so genannten Multiplex-Kinos (Das erste Multiplexkino Europas war das Cinemaxx in Hannover), sind dagegen technisch auf dem neuesten Stand: Dolby Digital- und DTS-Tonanlagen (vereinzelt THX-zertifiziert) gehören zur Grundausstattung, in besonderen Sälen auch SDDS.
Auch die digitale Filmprojektion ist vereinzelt schon anzutreffen. Derzeit gibt es hier jedoch nur wenig Auswahl an großen Kassenschlagern, wie z.B. Star Wars II – Angriff der Klonkrieger, die den Umbau der Kinos und den Einsatz der neuen Technik lohnen. Dementsprechend sind entsprechende Projektionssysteme auch nur selten in Multiplexkinos eingebaut. Mit europäischer Förderung wurde jedoch am 12. November 2004 cinemaNet Europe gestartet. Zielgruppe sind Programmkinos, die bei der Anschaffung der Technik unterstützt werden und kleine Produktionen (schwerpunktmäßig Dokumentationen, Animationsfilme, Kurzfilme), die besonders profitieren, da die Verbreitung über Satellit für unabhängige Filmautoren wesentlich günstiger und leichter zu handhaben ist, als der Verleih herkömmlicher Filmkopien.
Große Kinos spielen meist nur ein sehr beschränktes Repertoire an gerade erfolgreichen Filmen. Dagegen setzt das so genannte Programmkino auf ein vielseitig zusammengesetztes Spektrum auch aus älteren und unbekannteren Filmen. In vielen deutschen Städten gibt auch es ein Kommunales Kino.
Zukunft
Es ist in der Diskussion, den Film überflüssig zu machen: Es wird digital produziert, über Satelliten wird direkt an die Vorführtheater übertragen und dort mittels Videoprojektor aufgeführt.
- Vorteile: teuere Filmkopien müssen nicht mehr angefertigt werden, Transportkosten entfallen, gleichbleibende Qualität wird gesichert, es kann aktueller aufgeführt werden.
- Nachteile: eine längere Periode von Kinderkrankheiten der konkurrierenden Projektionssysteme (vgl. Digitales Kino) und schneller Gerätegenerationswechsel mit hohen umzulegenden Investitionskosten der Kinobetreiber als Folge.
Bekannte Kinos
- Apollo-Kinematograph, Berlin, 1905 bis 1930
- UFA-Kino Berlin; gebaut 1926 bis 1928, Architekt Erich Mendelsohn
- Lichtburg, Essen
- Mathäser-Filmpalast, München
- Türkendolch, München
- Cinecittà Nürnberg, Nürnberg
- Das Erika-Kino, Wien, galt lange Zeit als das älteste noch bespielte Kino der Welt [http://cinetext.philo.at/wienfilm/erika.html]
- Kommunales Kino Frankfurt am Main
- Studio 4, Zürich, Architekt Roman Clemens, heute «filmpodium»
- Kino Frank in Flonheim, mit dem ältesten Filmvorführer von Deutschland, zählt zu den ältesten Kinos Deutschlands und ist das älteste Kino in Rheinland-Pfalz
Siehe auch
- Portal:Film, Filmmuseum, Kommunales Kino, Autokino, Cinemascope, IMAX, Heimkino, Digitales Kino,
- Filmkunst, Stummfilm
- Ufa-Kinos
- Brüder Lumière
- Experimentalfilm
Weblinks
- http://www.kino-geschichte.de (Die Frühgeschichte des Kinos im Stil eines Films)
- http://www.kinogeschichte.at (Über die Anfänge des Kinos am Beispiel der Stadt Klagenfurt)
- http://german.imdb.com (englischsprachiges Verzeichnis von Filmen und Darstellern)
- http://www.cinematrix.org (Top 50 Kinofilme Deutschland)
!
ja:映画館
FernsehserieEine Fernsehserie ist eine Abfolge von filmischen Werken, die üblicherweise zur selben Zeit an einem definierten Tag im Fernsehen ausgestrahlt werden.
Eine Serie hat, bis auf wenige Ausnahmen (zum Beispiel Outer Limits), immer eine Reihe von festen Charakteren, die in der Serie Abenteuer oder sonstige berichtenswerte Ereignisse erleben.
Typisch für eine Fernsehserie ist die gleichbleibende Dauer und normalerweise die in sich abgeschlossene Geschichte.
Besonderheiten von Fernsehserien
Fernsehserien sind besonders reizvoll für die Zuschauer aufgrund ihres Wiedererkennungswertes. Die Serienstars sind den Zuschauern vertraut wie Nachbarn oder Bekannte und besitzen ein hohes Identifikationspotential. Sie sind für die Fernsehsender besonders interessant, weil sie die Zuschauer an den jeweiligen Fernsehsender binden.
Unterschied zwischen Serie und Reihe
Oft wird der Begriff der „Serie“ von demjenigen der „Reihe“ abgegrenzt. Letztere bezeichnet dabei eine Gruppe von Filmen, welche unter einem gemeinsamen Thema stehen, jedoch in sich geschlossener sind und zumindest teilweise mit wechselndem Personal arbeiten (danach wäre zum Beispiel Tatort eine Reihe, Derrick eine Serie). Für Serien und Reihen (als lose Zusammenstellung von Filmen) gelten rechtlich unterschiedliche Regelungen bezüglich der Werbezeit, so dass es für Sender attraktiv sein kann, Filme zu Reihen zusammenzuschließen. RTL stritt sich zum Beispiel mit einer Landesmedienanstalt, ob in Filmen unter dem Titel „TV-Roman“ so oft und lange geworben werden durfte wie in einer Serie.
Serien aus dem Aus- und Inland
Im deutschsprachigen Fernsehen setzten die Sender zu unterschiedlichen Zeiten einmal auf Serien aus den USA (insbesondere in der Frühzeit der Ausstrahlung von Serien im deutschsprachigen Fernsehen), zu anderen Zeiten auf einheimische Produktionen. Diese wechselnden Trends folgen der Einsicht, dass man mit ausländischen Produktionen nur bestimmte Zielgruppen ansprechen kann. Nach dem Aufkommen des Privatfernsehens hat sich das Angebot ausdifferenziert: Während einige Sender auf US-amerikanische Serien setzen (zum Beispiel in Deutschland Kabel 1 und VOX), senden andere eine Mischung einheimischer und ausländischer Produktionen (zum Beispiel RTL), andere vorwiegend eigene oder Auftragsproduktionen (so etwa die öffentlich-rechtlichen Sender). Außerdem folgt die Entscheidung für ausländische bzw. einheimische Produktionen den Preisen auf dem Markt für Verwertungsrechte bzw. den Produktionskosten. US-amerikanische Produktionsgesellschaften bieten oftmals auch Spielfilme und Serien in Paketen an, welche dann von einem Sender zusammen erworben werden müssen, wobei sich dann die Aufgabe stellt, zu kalkulieren, ob und gegebenenfalls an welchem Sendeplatz man die Serie überhaupt ausstrahlt.
Season
„Season“ ist die amerikanische Bezeichnung für eine (Jahres-)Staffel einer Fernsehserie. Der Begriff korrespondiert nicht mit dem deutschen Begriff der Staffel, da im deutschen Fernsehen im Gegensatz zum amerikanischen die Ausstrahlung von Serien nicht auf regelmäßig wiederkehrenden jährlichen Plänen beruht.
Genres
- Anime-Serie
- Abenteuer-/Action-Serie
- Ärzte-/Krankenhaus-Serie
- Doku-Soap (Reality-TV)
- Dorama (japanische Fernsehserie)
- Drama-Serie
- Fantasy-Serie
- Familienserie (vgl. Familie)
- Krimiserie
- Mystery-Serie
- Science-Fiction-Serie
- Seifenoper (Soap Opera)
- Sitcom (Situation-Comedy)
- Teenie-Serie
- Telenovela
- Thriller-Serie
- Westernserie
- Zeichentrickserie
Einteilung der Serien nach Entstehungszeit
Deutsche Klassiker
- So weit die Füße tragen Aus dieser Einteilung fällt die Folge der 6 Filme So weit die Füße tragen von 1958/1959 heraus. Es war 10 Jahre nach der Heimkehr vieler Kriegsgefangener ein Versuch, diesen Lebensabschnitt verstehbar zu machen. Eher eine Dokumentation als ein Spielfilm, der es nach dem Drehbuch selbstverständlich war. Noch am ehsten heute mit den Arbeiten von Guido Knopp (ZDF-Geschichte-Verfilmer) vergleichbar. Aber für die Fernsehgeschichte war es der durchschlagende Erfolg einer Serie. Raus aus dem normalen Abend-Spielfilm-(Kino-)Format. Die Reihe wirkte für drei Generationen an Zuschauer als Blockbuster, der wochenlang die Gespräche bestimmte.Lord Schmetterhemd (D 1978)
- Die Steinzeitkinder (D 1972)
- Urmel spielt im Schloss (D 1974)
- Eine Woche voller Samstage (D 1977)
- Drachen hat nicht jeder
- Geschichten aus Holleschitz (D 1976)
- Barbapapa (J/F 1974)
- Die Bären sind los (USA 1979)
- Biene Maja (J 1975)
- Oh, diese Mieter! (DK 1975 bis 1982)
- Catweazle
- Der Bastian (1972)
- Der Doktor und das liebe Vieh
- Detektiv Rockford – Anruf genügt
- Drei Engel für Charlie
- Ein echter Wiener geht nicht unter (AUT 1975–1979)
- Ein Herz und eine Seele (D 1972)
- Es war einmal
- Das Haus am Eaton Place
- Heidi
- Holmes & Yoyo
- The Jeffersons
- Die Jetsons
- Kampfstern Galactica (USA 1978–79, Sci-Fi)
- Klimbim
- Kung Fu
- Love Boat
- M - A - S - H (USA 1972–83, Sitcom)
- Männerwirtschaft
- Mary Taylor Moore (USA 1970, Sitcom)
- Michel aus Lönneberga
- Mit Schirm, Charme und Melone (The New Avengers) (GB 1976–77, Krimi)
- Monty Python’s Flying Circus (GB 1969–74, Comedy)
- Mork vom Ork (USA 1978–82, Sitcom)
- The Muppet Show (GB/USA 1976–81, Puppenspiel/Comedy)
- Nils Holgersson
- Die Onedin Linie (GB 1971–80, Familienserie)
- Die Straßen von San Francisco (USA 1972–77, Krimi)
- Unsere kleine Farm
- Väter der Klamotte
- Die Waltons
- Western von gestern
- Wickie und die starken Männer
- Die Zwei (GB 1970–71, Krimi)
Kultserien der 1980er Jahre
- 21 Jump Street (USA)
- A-Team (USA 1983, Action)
- Agentin mit Herz (USA 1983, Krimi)
- Airwolf (USA 1984, Action)
- Alf (USA 1986, Sitcom)
- von der Augsburger Puppenkiste: (Marionettenspiele)
- Am Samstag kam das Sams zurück (D 1980)
- Caruso und Co. (D 1989)
- Fünf auf dem Apfelstern (D 1981)
- Kater Mikesch (Farbfassung, D 1985)
- Katze mit Hut (D 1982)
- Neues von der Katze mit Hut (D 1983)
- Die Opodeldoks (D 1980)
- Schlupp vom grünen Stern (D 1986)
- Schlupp vom grünen Stern – Neue Abenteuer auf Terra (D 1987)
- Das Tanzbärenmärchen (D 1984)
- Baywatch (USA 1989)
- Black Adder (GB 1983)
- Boomer, der Streuner (USA 1980–1982)
- Die Besten Jahre (USA 1987)
- Die Bill Cosby Show (USA 1984, Sitcom)
- Captain Future (J 1977, Zeichentrick)
- Cheers (USA, Sitcom)
- Ein Colt für alle Fälle (USA 1981, Action)
- Ein Duke kommt selten allein (USA 1979–1985, Action)
- Dallas (USA, Soap)
- Der Denver-Clan (USA, Soap)
- Diese Drombuschs (D, Familie)
- Einsatz in Manhattan (USA)
- Ein Engel auf Erden (USA 1984–1989)
- Ein Fall für zwei (D 1981, Krimi)
- Die glückliche Familie (D, Familie)
- Golden Girls (USA, Sitcom)
- Das Erbe der Guldenburgs (D 1987–90 Drama)
- Hart aber herzlich (USA, Krimi)
- Ein Heim für Tiere (D, Familie)
- Ich heirate eine Familie (D, Familie)
- Hey Dad! (AUS, 1986–1994 (Sitcom)
- Kir Royal (D)
- Knight Rider (USA, Krimi/Action)
- Liebling Kreuzberg (D 1987–98 )
- MacGyver (USA 1985–92, Action)
- Magnum (USA 1980–88, Krimi)
- Matlock (USA 1986–95, Krimi)
- Meister Eder und sein Pumuckl (D 1982–99, Kinder)
- Miami Vice (USA 1984–89, Krimi)
- Das Model und der Schnüffler (USA 1985–89, Krimi)
- Monaco Franze (D 1983, Familie)
- Mord ist ihr Hobby (Murder She Wrote) (USA 1984–96, Krimi)
- NAM – Dienst in Vietnam (USA 1987–1990, Action, Drama)
- Polizeirevier Hill Street (Hill Street Blues) (USA 1981–87, Drama)
- Raumschiff Enterprise: Das Nächste Jahrhundert (USA, SciFi)
- Remington Steele (USA, Krimi)
- Die Schlümpfe (USA 1981–90, Zeichentrick)
- Schwarz-Rot-Gold ('Krimi')
- Die Schwarzwaldklinik (D 1985, Krankenhaus)
- Simon & Simon (USA 1981–88, Krimi)
- Sledge Hammer! (USA 1986–88, Comedy/Action)
- Street Hawk (Action)
- Tao Tao
- Trio mit vier Fäusten (USA 1984–86, Krimi)
- V – Die außerirdischen Besucher
- Die Wicherts von nebenan (D, Familie)
- Zwei Münchner in Hamburg (D, Familie)
Kultserien der 1990er Jahre
- Die Abenteuer von Lois & Clark (Superman) (USA 1993–97, Action)
- Adelheid und ihre Mörder (D, Krimi)
- Akte X (USA 1993)
- Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei (D, Action)
- Alle lieben Raymond (USA 1996, Sitcom)
- Ally McBeal (USA 1997)
- Andromeda (Serie) (USA 1999, Sci-Fi)
- Angel – Jäger der Finsternis (USA 1999)
- von der Augsburger Puppenkiste: (Marionettenspiele)
- Das Burggespenst Lülü (D 1992)
- Drei Dschungeldetektive (D 1991)
- Der Prinz von Pumpelonien (D 1990)
- Der Raub der Mitternachtssonne (D 1994)
- Die Story von Monty Spinnerratz
- Zauberer Schmollo (D 1993)
- Babylon 5 (USA 1994)
- Becker (USA 1998)
- Beverly Hills, 90210 (USA 1990)
- Buffy – Im Bann der Dämonen (USA 1997)
- Der Bulle von Tölz (D 1995, Krimi)
- Die Camper (D 1997, Comedy)
- Charmed – Zauberhafte Hexen (USA 1998)
- Cosby (USA 1996)
- Dark Skies (USA 1996, Mystery)
- Dawson’s Creek
- Deep Space Nine
- Diagnose: Mord (USA, Krimi)
- Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft (USA, Ärzte/Western)
- Emergency Room (USA 1994–, Krankenhaus)
- Farscape
- Familie Heinz Becker (D, Sitcom)
- Frasier
- Friends (USA, Sitcom)
- Hercules (USA, Fantasy)
- Highlander
- Eine himmlische Familie
- King Of Queens (USA, Sitcom)
- Law & Order (USA 1990–, Krimi)
- Law & Order: New York (USA 1999–, Krimi)
- La Femme Nikita (Kanada, 1997–2001, Action, Drama)
- Marienhof (D 1992, Soap)
- Melrose Place (USA 1992–99, Soap)
- Montagskinder (Deutschland, 1995, schwule Soap)
- Outer Limits (USA, Mistery)
- Picket Fences
- Pretender
- Der Prinz von Bel Air (USA, Comedy)
- Profiler
- Raumschiff Voyager (USA, Sci-Fi)
- Sabrina ... total verhext! (USA 1996)
- Eine schrecklich nette Familie (USA 1987, Sitcom)
- Seinfeld (USA 1990)
- Sex and the City (USA 1998)
- Die Simpsons (USA 1989, Zeichentrick)
- South Park (USA, Zeichentrick)
- Stargate SG1 (USA 1997, Sci-Fi)
- Twin Peaks
- Xena (USA, Fantasy)
Kultserien der 2000er Jahre
- 24 (USA, Action)
- Band of Brothers (USA)
- Berlin Boheme (Deutschland, Soap)
- CSI - Den Tätern auf der Spur (USA)
- Dark Angel (USA, Action)
- Dead Zone (Kanada/USA, Mistery)
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