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Oscar
Der Oscar (eigentlich Academy Award of Merit) ist der bedeutendste US-amerikanische Filmpreis. Er wird jährlich von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) für die besten Filme des Vorjahres verliehen.
Überblick
Die Auszeichnung, die 1927 von dem damaligen Präsidenten der MGM Studios, Louis B. Mayer, ins Leben gerufen wurde, wird in Form einer Statuette vergeben. Sie stellt einen Ritter mit einem Schwert auf einer Filmrolle dar und wurde vom damaligen Art Director der Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), Cederic Gibbons, entworfen. Die Statuette ist 34 cm hoch und etwa 4 kg schwer.
Die nächste, 78. Oscarverleihung wird am 5. März 2006 im Kodak Theatre in Hollywood (Kalifornien) stattfinden. Die Academy verschob das ursprünglich geplante Datum um eine Woche, damit die Verleihung nicht mit den Olympischen Winterspielen in Turin konkurrieren muss. Die Oscars werden jetzt eine Woche nach der olympischen Schlusszeremonie verliehen.
Als bester Ausländischer Film geht auch ein Film aus Deutschland zur Wertung. "The Wall of Europe" - mit Björn Gamerschlag und Alice Cluse kommt mit in der 17 internationalen Vorstellungen.
Damit sich ein Spielfilm für die Oscars qualifiziert, muss er zwischen dem 1. Januar 2005 und dem 31. Dezember 2005 im Gebiet von Los Angeles County mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gegen Entgelt gezeigt worden sein.
Im August 2005 wurde eine neue Führung gewählt. Der Filmproduzent Sid Ganis übernimmt den Vorsitz der Akademie von Frank Pierson und wird Präsident; zu Vizepräsidenten wurden der Oscar-Preisträger Tom Hanks und der Filmkomponist Arthur Hamilton gewählt.
Geschichte
Gegen Ende der 1920er Jahre befand sich die amerikanische Filmindustrie in einer Krise. Neue Erfindungen – zum Beispiel das Radio – führten dazu, dass nicht mehr so viele Menschen in die Kinos strömten. Für die Mächtigen in den großen Studios brachen schwierige Zeiten an: Die Bildung von Gewerkschaften auch in der Filmindustrie führte dazu, dass sie sich nicht weiterhin ungehindert selbst einen Rekordlohn zahlen und die Arbeiter in ihren Studios mit einem Hungerlohn abspeisen konnten. Im Rahmen von Demonstrationen wurden mehr Lohn und die Einführung geregelter Arbeitsverhältnisse gefordert. Zudem saßen den Studios die Zensoren im Nacken. Die selbsternannten Großen hatten es nicht mehr leicht.
Der Boss der damals sehr erfolgreichen und sehr einflussreichen Metro-Goldwyn-Mayer-Studios, Louis B. Mayer, traf sich mit zwei guten Freunden, um sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen. Zusammen mit Conrad Nagel und Fred Niblo ersann er ein Instrument, das die Kunst des Filmemachens verkörpern würde und eine zentrale Steuerung der Interessen der Filmschaffenden gewährleisten sollte: Eine Akademie schien diese Anforderungen zu erfüllen.
Am 11. Januar 1927 wurde ein Gala-Dinner veranstaltet, bei dem sich 33 einflussreiche und namhafte Filmgrößen eintrafen, um die “Academy of Motion Picture Arts and Sciences” zu gründen. Unter ihnen befanden sich Berühmtheiten wie etwa Douglas Fairbanks, Mary Pickford, Cecil B. DeMille, die Warner Brothers und andere. Beim ersten offiziellen Bankett der Akademie am 11. Mai 1927, bei dem über 250 Filmschaffende anwesend waren, feierten sich die Gründer der Akademie als Förderer von Filmkunst und Technik. Und tatsächlich schien die Idee regen Anklang zu finden: Die über 250 geladenen Gäste ließen sich nicht lange bitten und wurden sofort Mitglieder der neuen Akademie.
Man gab der Akademie Statuten. Es sollte festgeschrieben stehen, um welche Aufgaben sich die Akademie zu kümmern hatte. Von einem Preis war da noch gar nicht die Rede. Von einer Ehrung für herausragende Leistungen nur in einem Nebensatz in Absatz 7.
Anfang 1928 entschloss man sich, diesen Punkt 7 zu verwirklichen. Wie die Ehrung aussehen sollte, war bis dahin noch niemandem klar. Bis zum Jahresende nahm der Preis allerdings langsam Formen an: Mit einem goldenen Ritter, der auf einer Filmrolle stand, sollten besondere Leistungen gewürdigt werden.
Am 16. Mai 1929 wurde der Preis zum ersten Mal vergeben. Interessiert hat das damals aber kaum jemanden: Zwölf Statuen wurden bei einem geschlossenen Dinner vergeben und die Gewinner waren schon eine Woche vorher einem Zeitungsinserat zu entnehmen. Die erste “Beste Schauspielerin” der Akademie, Janet Gaynor, brachte es Jahre später auf den Punkt: “Über die Begegnung mit Douglas Fairbanks habe ich mich damals viel mehr gefreut als über den seltsamen Preis.”
Der deutsche Schauspieler Emil Jannings war der erste Schauspieler, der mit dem Academy Award ausgezeichnet wurde, als bester Hauptdarsteller im Film Der Weg allen Fleisches (1927), Regie Victor Fleming (vom Film sind heute keine Kopien mehr auffindbar und auch von der Übergabe der Auszeichnung ist kein Filmmaterial mehr zu finden). Diese Auszeichnung galt gleichzeitig auch für seinen ein Jahr später gedrehten Film Der letzte Befehl (1928), Regie Josef von Sternberg. Der Preis wurde ihm 1929 vorzeitig übergeben, da Jannings auf dem Weg zurück nach Deutschland war. Mit dieser Auszeichnung ist Jannings auch der erste und bisher einzige deutsche Schauspieler, der ihn in dieser Kategorie gewann.
Das Interesse an der familiären Preisverleihung stieg zwar ein wenig, als man sie 1930 zum ersten Mal im Radio übertrug. Doch noch immer war der “Academy Award of Merit” eine Fußnote in der amerikanischen Filmindustrie. Erst 1941 ließ sich die Akademie einen geschickten Werbetrick einfallen. Ein Film ist nur halb so interessant, wenn man schon weiß, wie er endet. Warum also sollte man die Gewinner der Statute schon im Voraus bekannt geben? Seit 1941 werden die Namen der Preisträger in versiegelten Umschlägen gehütet wie ein Schatz. Niemand außer den Notaren der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse (jetzt PricewaterhouseCoopers) weiß bis zur Öffnung der Umschläge, wer den Goldkerl mit nach Hause nehmen darf.
Die Rechnung ging auf. Das Interesse stieg kontinuierlich. Auch die Tatsache, dass nicht mehr nur eine Hand voll Erlesener die Gewinner bestimmte, wie es in den früheren Jahren der Akademie der Fall war, sondern dass alle Mitglieder ein Stimmrecht hatten, machte den Oscar immer bedeutender.
1953 sollte der Oscar einen weiteren Schritt hin zum Publikum machen: Zum ersten Mal wurde die Verleihung im Fernsehen übertragen. Das Fernsehen vermochte etwas, das das Medium Radio nicht konnte: Die Zuschauer konnten sich endlich selbst ein Bild machen. Die Preisträger waren nicht mehr nur Dankesreden und man konnte schließlich einen Eindruck von den Filmen anhand von Ausschnitten gewinnen. Die Zeremonie war nicht mehr nur ein familiäres Festbankett, sondern eine zuschauerwirksame Show geworden.
Geschichten, Skandale und Skandälchen verhalfen den Oscars zu immer mehr Popularität. Heute stimmen mehr als 5.500 Mitglieder der Akademie in den einzelnen Kategorien ab und die Verleihung wird weltweit übertragen und jährlich von etwa 800 Millionen Menschen verfolgt. Einen Oscar zu gewinnen, bedeutet heute für einen Film Umsatzsteigerung und für die Preisträger Prestige und Honorarsteigerung.
Die Oscar-Trophäe
Die Gründer der Academy of Motion Picture Arts and Sciences beauftragten Conrad Nagel mit dem Design des Filmpreises. Mit einem Budget von 500 $ macht sich Nagel über das Design und die Art des Preises Gedanken. Ein schlichte Urkunde wurde als zuwenig befunden. Die Idee kam auf, den Preis durch eine entsprechende Statue zu symbolisieren. Nagel beauftragte den Produktionsdesigner Cedric Gibbons mit dem Design der Oscarstatue. Er sollte dem Filmpreis eine würdige Form verleihen. Er realisierte die Vorstellungen mit dem berühmten, goldenen Schwertträger, der auf einer Filmrolle steht. Das reduzierte und fließende Design des Ritters führte zu seiner klassischen, zeitlosen Schönheit.
Der begehrte Filmpreis besteht aus einen massiven Nickel-Kupfer-Silber-Körper, der mit einer 24-karätigen, millimeterdünnen Goldhaut überzogen ist. Der massive Kern des Oscar sorgt zudem für das stattlichen Gewicht von ca. 3 kg, bei einer Größe von 34,3 cm. Der Materialwert einer Statue beträgt ca. 300 $. Die Academy läßt die Oscars heute bei der R. S. Owen Company in Chicago fertigen.
In den Sockel der Statue werden die Namen des Gewinners, die dazugehörige Oscar-Kategorie und der Titel des Film eingraviert.
Die Replikate, die in Hollywood überall als Souvenir verkauft werden, sind meist aus Plastik und halten einen Lorbeerkranz in den Händen.
Name
In den ersten Jahren der Verleihung hieß die Trophäe noch Academy Award of Merit. Wer letztendlich der Namenspate war, ist heute nicht mehr mit Bestimmtheit zu klären. Fest steht, dass der prägnantere neue Name Oscar schon im Jahr 1931 weitgehend verwendet wurde. Drei Personen werden immer wieder als Taufpate genannt. Erstens ist hier die ehemalige Bibliothekarin der Akademie, Margaret Herrick zu nennen. Sie soll beim Anblick der Statue gesagt haben: „Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“. In den Büchern der Akademie wird sie oft als offizielle Namensgeberin angeführt. Zweitens ist Bette Davis zu nennen, die immer wieder betont haben soll, dass die Statue sie an ihren ersten Mann Harmon "Oscar" Nelson erinnere. Als dritter im Bunde gilt der Filmkolumnist Sidney Skolsky, der felsenfest behauptete, der erste Namensgeber gewesen zu sein. Sicher ist heute nur, dass Oscar der Name des bekanntesten Filmpreises der Welt ist.
Austragungsorte
Bette Davis
Im Laufe der Jahre wurden die Academy Awards in verschiedenen Örtlichkeiten vergeben:
- The Blossom Room im Hollywood Roosevelt Hotel (1929)
- The Cocoanut Grove im Ambassador Hotel (April 1930, 1940, 1943)
- The Fiesta Room im Ambassador Hotel (November 1930, 1932, 1934)
- The Sala D’Oro im Biltmore Hotel (1931)
- The Biltmore Bowl im Biltmore Hotel (1935–1939, 1941, 1942)
- Grauman’s Chinese Theatre (1944–1946)
- The Shrine Civic Auditorium (1947, 1948, 1988, 1989, 1991, 1995, 1997, 1998, 2000, 2001)
- The Academy Award Theater (1949)
- The RKO Pantages Theatre (1950–1952, 1958–1960)
- The Santa Monica Civic Auditorium (1961–1968)
- The Dorothy Chandler Pavilion (1969–1987, 1990, 1992–1994, 1996, 1999)
- The Kodak Theatre (seit 2002)
Die 25. bis 29. Verleihung fand nicht in Los Angeles sondern in New York statt:
- NBC International Theatre (1953)
- NBC Center Theatre (1954)
- NBC Century Theatre (1956 und 1957)
Kategorien
Die Academy stellt für jede Oscarverleihung neue Regeln auf und behält sich auch die Einführung neuer Kategorien bzw. die Abschaffung von bereits existierenden Kategorien vor.
Reguläre Auszeichnungen
Academy Awards werden jedes Jahr in den folgenden Kategorien vergeben:
Besondere Auszeichnungen
Diese Preise werden zum Teil nicht jedes Jahr verliehen bzw. nur nach Bedarf.
Das Verfahren
Jeder Spielfilm, der zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember eines Jahres im Gebiet von Los Angeles County mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gegen Entgelt gezeigt wurde, ist für die Oscars im darauffolgenden Jahr qualifiziert. Dabei wird der Begriff "Spielfilm" definiert als ein Film, der
- mindestens eine Länge von 40 Minuten aufweist und
- als 35- oder 70-mm-Kopie oder als 24-Bilder-Digitalkinoformat (mit einer Mindestauflösung von 1280×1024 Pixeln) gezeigt wurde.
Dabei ist es unerheblich, ob der Film US-amerikanischen oder ausländischen Ursprungs ist, sodass sich auch ausländische Filme außerhalb der Kategorie für den besten fremdsprachigen Film qualifizieren können. Am Ende eines jeden Jahres stellt die Academy eine Liste der in Frage kommenden Filme zusammen.
In einem ersten Schritt wählen die Academymitglieder zunächst fünf Nominierungen aus. In dieser Phase der Wahl können nur die jeweiligen Mitglieder eines Academyzweigs für ihre jeweilige Profession stimmen, d. h. Regisseure wählen Regisseure, Schauspieler wählen Schauspieler usw. Lediglich bei den Nominierungen für den besten Film sind alle Mitglieder stimmberechtigt. Dieses erklärt auch, warum es manchmal passiert, dass ein Film als Bester Film nominiert wird, der Regisseur aber nicht auf der Liste auftaucht.
Spezielle Regeln für die Nominierung
- Für den besten fremdsprachigen Film gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier ist jeder Film zulässig, der in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. September des Jahres vor der Preisverleihung in seinem jeweiligen Land uraufgeführt wurde. Jedes Land darf dabei nur einen Film der Academy zur Nominierung vorschlagen.
- Für die Dokumentarfilm-Oscars gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier muss der Film entweder in Los Angeles County oder im New Yorker Stadtteil Manhattan in der Zeit vom 1. September bis zum 31. August des Jahres vor der Preisverleihung gezeigt worden sein. Zusätzlich muss der Film in vier weiteren Städten für mindestens zwei Tage öffentlich gezeigt worden sein.
- Für die Kurzfilm-Oscars gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier ist jeder Film zulässig, der in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. September des Jahres vor der Preisverleihung entweder für mindestens drei Tage in Los Angeles County gezeigt wurde oder aber auf einem in den Regeln festgelegten Filmfestival ausgezeichnet wurde.
- Die Kategorien "Animierter Spielfilm" und "Make-Up" sind fakultativ. Sollten nach Ermessen der Academy in einem Jahr zuwenig Filme gezeigt worden sein, die für einen Oscar in Frage kämen, so kann die Academy auf den Nominerungsprozess verzichten oder aber einen Sonderoscar für einen Film verleihen.
- Für folgende Kategorien gibt es spezielle Vorauswahljurys innerhalb der Academy, die über die Nominierung entscheiden: Animierter Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm, Fremdsprachiger Film, Make-Up, Tonschnitt und Visuelle Effekte.
- Sofern ein Schauspieler für zwei verschiedene Filme in einer Kategorie (z. B. "Bester Hauptdarsteller") zweimal unter die ersten fünf Nominierten gewählt wird, so wird die Nominierung mit der geringeren Anzahl an Stimmen gestrichen. Ebenso verhält es sich, wenn er in den Kategorien für Haupt- und Nebendarsteller für denselben Film nominiert werden soll. In beiden Fällen rückt der Sechstplatzierte als Nominierter nach. Hingegen ist es möglich, dass ein Schauspieler in unterschiedlichen Kategorien für unterschiedliche Filme zweifach in einem Jahr nominiert ist.
Die jeweils ersten fünf einer Kategorie, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten, werden dann von der Academy offiziell als Nominierte verkündet. Im Jahr 2005 verkündete Präsident Frank Pierson gemeinsam mit Oscar-Gewinner Adrien Brody die Nominierungen.
In der zweiten Wahlphase haben die Academy-Mitglieder nun die Möglichkeit, sich im Akademie-eigenen Filmtheater alle nominierten Filme kostenlos anzusehen. Zudem werden besondere DVDs mit den Filmen versandt. Diese Praxis wird von der Academy allerdings kritisch betrachtet, da im Jahr 2003 Kopien dieser DVDs in Internettauschbörsen aufgetaucht waren. Bei der eigentlichen Oscar-Wahl sind alle Mitglieder in allen Kategorien wahlberechtigt.
Alle Stimmzettel, die spätestens eine Woche vor der Verleihung bei der Akademie eingegangen sein müssen, werden von drei vereidigten Notaren der Anwaltsfirma Price-Waterhouse & Coopers ausgezählt. Der Oscar wird an denjenigen Nominierten verliehen, der die meisten Stimmen der Academy-Mitglieder auf sich vereinen konnte. In dem Fall, dass zwei Nominierte die gleiche Stimmenanzahl erhalten, wird der Oscar an beide zu gleichen Teilen verliehen.
Höchstens zwei Ehrenpreise werden ohne vorherige Nominierung vom Board of Governors vergeben. Da aber mehr als zwei verschiedene Ehrenpreis-Kategorien existieren, werden nicht alle Ehrenpreise jedes Jahr auch vergeben.
Die Oscars für technische Verdienste werden ebenfalls ohne vorherige Nominierung durch besondere Auswahlkomitees verliehen. Diese Verleihung findet stets im Vorfeld der eigentlichen Oscar-Verleihung statt.
Spezielle Regeln für die Vergabe
- In der Kategorie "Ausstattung" wird neben dem Szenenbildner zusätzlich stets der set decorator (der Innenrequisiteur) nominiert und ausgezeichnet.
- Für den besten animierten Spielfilm wird die hauptverantwortliche Kreativperson ausgezeichnet. Das ist in den meisten Fällen der Regisseur (und maximal ein zweiter Regisseur), kann aber auch ein Produzent sein.
- In den Dokumentar- und Kurzfilm-Kategorien werden maximal zwei Oscars vergeben, darunter in jedem Fall an den Regisseur und einen weiteren Kreativen (in den meisten Fällen der Produzent).
- Der Oscar für den besten fremdsprachigen Film geht an den Film selbst, nicht an den Produzenten und nicht an den Regisseur. Letzterer nimmt den Oscar lediglich stellvertretend entgegen.
- Der Oscar für den besten Film geht an die Produzenten des Films, wobei hier nur maximal drei Produzenten nominiert und ausgezeichnet werden. Sofern mehr Produzenten im Abspann genannt werden, muss die Produktionsgesellschaft drei Produzenten benennen bzw. die Academy bestimmt drei Produzenten.
Die erfolgreichsten Filme
Lange Zeit war der Film Ben Hur (1960) der erfolgreichste Film in der Oscargeschichte. Er bekam 11 der begehrten Trophäen. Erst im Jahr 1998 konnte Titanic mit ebenfalls 11 Auszeichnungen gleichziehen. Nur sechs Jahre sollte es dauern, bis sich mit Die Rückkehr des Königs ein weiterer Film mit 11 Oscars in diese Riege einreihte. Letzterer war sogar einer der wenigen Filme, welcher alle Nominierungen auch in Auszeichnungen umsetzen konnte.
Moderation
In den Anfangstagen der Academy Awards wurden diese häufig vom jeweiligen Präsidenten der Akademie moderiert. Ende der 1950er Jahre gab es erstmals eine ganze Riege gleichberechtigter Moderatoren für eine Verleihung. Dieses wurde in den 1970er Jahren nochmals aufgegriffen. Seit Ende der 1980er Jahre führt jeweils ein Moderator durch das Programm. Unterstützt wird dieser dabei von zahlreichen Co-Hosts. In den Darstellerkategorien sind dieses im Regelfall die Gewinner des Vorjahres (jeweils beim anderen Geschlecht). So überreichte 2004 beispielsweise Nicole Kidman (beste Hauptdarstellerin im Jahr 2003) den Oscar an den besten Hauptdarsteller Sean Penn. Der ungekrönte "König" der Moderationen ist sicherlich der Entertainer Bob Hope. Er moderierte die Veranstaltung sage und schreibe 17 Mal. Billy Crystal hingegen wurde für seine Moderationen schon mehrfach mit dem Fernsehpreis Emmy ausgezeichnet. Auch die Moderationen von David Niven wurden legendär.
Skandale & Kurioses
- Barbra Streisand sorgte 1968 mit ihrem recht freizügigen Auftritt für Furore. Sie nahm den Oscar in einem transparenten Hosenanzug entgegen. Im prüden Amerika von 1968 ein Skandal.
- Marlon Brando sollte 1973 den Oscar für Der Pate bekommen. Er schickte Sacheen Littlefeather auf die Bühne, diese lehnte stellvertretend für ihn den Oscar ab und verlas eine Erklärung über die Behandlung der Indianer. Die Empörung war groß und als sich die vermeintlich diskriminierte Indianerin Sacheen als Schauspielerin Maria Cruz entpuppte, war der Skandal perfekt. Die Oscar-Trophäe nahm Roger Moore heimlich mit, musste sie später jedoch wieder abgeben.
- Jane Fonda war eine engagierte Verfechterin von ultralinken Gruppierungen und so wurde befürchtet, dass sie ihre mögliche Auszeichnung im Jahr 1971 für eine polarisierende Rede nutzen würde. Sie wurde nicht zur Verleihung eingeladen, erhielt aber dennoch den Oscar für ihre Darstellung in Klute. Den Golden Globe hatte sie vorher schon durch einen Vietnam-Veteranen abgelehnt. Eine Freundin Fondas brachte sie von dem Gedanken ab, auch den Oscar abzulehnen.
- Vanessa Redgrave nutzte ihre Auszeichnung 1978 für eine politische Rede. Sie beschimpfte die zum größten Teil jüdischen Demonstranten vor der Tür der Verleihung, die gegen Redgraves Mitwirken im Dokumentarfilm The Palestinians protestierten.
- George C. Scott lehnte seine Nominierung 1961 für den Nebendarsteller-Oscar offiziell ab. Die Academy widersprach Scott, da sie die Leistung in dem Film nominierte und nicht den Darsteller selbst, daher könne eine Nominierung nicht abgelehnt werden. Scott gewann den Oscar nicht. Scott lehnte auch die Nominierung für den Film Patton ab. Er sagte die Oscars seien eine Fleischbeschau und das Leben kein Wettstreit. George C. Scott gewann diesmal trotzdem den Oscar.
- 1942 waren in der Kategorie "Beste Haupdarstellerin" das erste Mal zwei Schwestern nominiert. Für Das goldene Tor von Mittchell Leisen ging Olivia de Havilland ins Rennen, im Hitchcock-Film Verdacht brillierte Olivias jüngere Schwester Joan Fontaine als Lina, die ihren Mann Cary Grant verdächtigt, sie ermorden zu wollen, und wurde ebenfalls für den begehrten Filmpreis nominiert. Die Boulevardpresse witterte eine gute Schlagzeile und schlachtete daraufhin eine Geschwisterfehde aus, die sich gewaschen hatte, mit glücklicherem Ausgang für die Jüngere: In der Oscarnacht am 26. Februar 1942 im Biltmore Hotel in Los Angeles, triumphierte Joan Fontaine und wurde mit dem Oscar als beste Haupdarstellerin ausgezeichnet. Als Fontaine nach vorne ging, um den Oscar in Empfang zu nehmen, wehrte sie den Versuch ihrer älteren Schwester ab, die ihr zum Sieg gratulieren wollte. De Havilland war über diese Geste verlegen und beleidigt zugleich und beide Schwestern waren ab diesem Zeitpunkt Zeit ihres Lebens zerstritten. De Havilland selbst musste noch fünf Jahre warten und war zeitweise nach einem Streit mit ihrem Filmstudio Warner Bros. gänzlich von der Kinoleinwand verschwunden, ehe sie 1947 erneut unter der Regie Leisens für die aufopferungsvolle Mutter in Mutterherz (1946) als beste Haupdarstellerin von der Academy ausgezeichnet wird. Drei Jahre später folgt für William Wylers Die Erbin ein weiterer Academy Award für de Havilland.
- 1967 waren erneut zwei Geschwister als beste Hauptdarstellerinnen des Jahres nominiert. Vanessa Redgrave die bereits für Karel Reisz Film Protest in Cannes mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet worden war, traf auf ihre jüngere Schwester Lynn, die für Silvio Narizzanos Komödie Georgy Girl den Golden Globe erhalten hatte. Wieder versuchte die Presse diesen Umstand auszunuten und eine Fehde anzuzetteln, hatte aber damit keinen Erfolg. Ebenso wenig erfolgreich waren Lynn und Vanessa Redgrave, die bei der Preisverleihung den Oscar an Elizabeth Taylor (Wer hat Angst vor Virginia Woolf?) abtreten mussten.
- Als Spencer Tracy 1938 den Oscar für Manuel entgegennahm, konnte er auf dem Sockel nicht seinen Namen lesen sondern den der Comicfigur Dick Tracy. Tracy trug es gelassen, jedoch werden seitdem nur noch blanko Oscars vergeben, welche erst hinterher mit dem Namen des Gewinners graviert werden.
- Bei der Preisverleihung im Jahr 1958 wurde der Sieg von Red Buttons als bester Nebendarsteller verkündet. Buttons war über den Gewinn des Oscars für seine Leistung für Joshua Logans Film Sayonara so aufgeregt, dass er zur Bühne rannte. Als er den Oscar entgegennahm, war er so außer Atem, dass er seine Ehrung beinahe nicht bei Bewusstsein erlebt hätte.
- Bob Opel ist der Flitzer, der 1974 über die Bühne der Oscarverleihung stürmte. Er lief nackt mit Viktory-Zeichen an David Niven vorbei. Der Brite spottete dann: „Ist es nicht faszinierend, dass der einzige Lacher, den dieser Mann in seinem Leben je ernten wird, daher rührt, dass er sich auszieht und aller Welt seine Mängel zeigt.“
- Marilyn Monroe sollte bei den Oscars 1951 den Ton-Oscar überreichen. Wenige Minuten bevor sie auf die Bühne musste, zerriss ihr Kleid; notdürftig geflickt, ging sie auf die Bühne. Marilyn schaute nur auf den Boden, nuschelte die Gratulation und verschwand von der Bühne.
- Roberto Benigni gewann bei der Verleihung 1998 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film, präsentiert von Sophia Loren. Als diese den Gewinner verkündete, kletterte Benigni vor Begeisterung auf die Stuhllehnen und musste sich an Steven Spielbergs Schulter festhalten. Daraufhin hüpfte der Gewinner durch den Gang auf die Bühne und überschüttete Sophia Loren mit Komplimenten. Damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt, hatte Billy Crystal im Folgejahr ein Riesen-Schmetterlingsnetz dabei, um ihn einzufangen.
Interessante Fakten
- Walt Disney wurde im Laufe seines Lebens insgesamt 64 mal für einen Oscar nominiert. Bekommen hat er ihn 26 mal, darunter ein Sonder-Oscar im Jahr 1932 für die Schöpfung von Micky Maus und den Irving G. Thalberg Memorial Award. Bei der Verleihung des Oscars für seinen Schneewittchen und die sieben Zwerge (Snow White and the Seven Dwarfs) (1937), den ersten animierten Lang-Zeichentrickfilm in Farbe, gab es für jeden Zwerg einen extra Mini-Oscar [http://www.oscars.org/academyawards/awards/disney.html].
- Die meistnominierte noch lebende Person ist der Komponist John Williams. Im Jahr 2005 wurde er zum 42. Mal nominiert. Er erhielt den Oscar bisher fünfmal.
- Die am häufigsten nominierte Schauspielerin ist Meryl Streep. Sie wurde 13 mal nominiert (3 mal als beste Nebendarstellerin, 10 mal als beste Hauptdarstellerin) und hat bisher 2 Auszeichnungen bekommen. Katherine Hepburn war insgesamt 12 mal als beste Hauptdarstellerin nominiert und hat 4 Oscars erhalten. Hepburn ist damit die am häufigsten ausgezeichnete Darstellerin.
- Erstmals in der Geschichte der Academy Awards wurden 1998 zwei Schauspieler für ein- und dieselbe Rolle nominiert. In James Camerons Film Titanic spielte Kate Winslet die Passagierin Rose DeWitt Bukater, während Gloria Stuart als gealterte Rose agierte. Das zweite Mal geschah dies bei der Preisverleihung 2002. Erneut wurde Kate Winslet in Richard Eyres Biopic Iris als junge Iris Murdoch für den begehrten Filmpreis nominiert, während Judi Dench die gealterte Schriftstellerin porträtierte und ebenfalls für den Oscar in Betracht gezogen wurde.
- Der am häufigsten nominierte Schauspieler ist Jack Nicholson. Er wurde bisher mit 12 Nominierungen bedacht und konnte 3 Oscars gewinnen.
- In der Geschichte der Academy Awards wurde bisher erst drei Mal eine Frau für die "Beste Regie" nominiert: Lina Wertmüller 1976 für Sieben Schönheiten, Jane Campion für Das Piano (1993) und Sofia Coppola 2004 für Lost in Translation.
- Alfred Hitchcock wurde insgesamt sechs Mal nominiert (beste Regie für: Rebecca, Lifeboat, Spellbound, Strangers on a Train, Rear Window, Psycho), bekommen hat er aber erst 1967 den Irving G. Thalberg Award, einen Ehren-Oscar.
- Frankreich hält in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" den Rekord mit 32 Nominierungen. Italien ist das Land mit den meisten Auszeichnungen in dieser Kategorie, nämlich mit 10 Oscars. Deutschland war in dieser Kategorie bisher 12 mal nominiert, zuletzt im Jahr 2005 mit dem Film Der Untergang. Gewonnen hat Deutschland erst ganze 2 mal: 1980 mit Die Blechtrommel und Caroline Links Film Nirgendwo in Afrika im Jahr 2003.
- Bisher haben es nur drei Filme geschafft, alle Preise in den so genannten Hauptkategorien (Bester Film, Regie, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin und Drehbuch) zu bekommen: Es geschah in einer Nacht (1934), Einer flog über das Kuckucksnest (1975) und Das Schweigen der Lämmer (1991).
- Es gibt aber auch Verlierer bei der Oscarverleihung. Einer von ihnen ist sicher der Film Die Farbe Lila von Steven Spielberg. Dieser war im Jahr 1986 11 mal nominiert und ging gänzlich leer aus. Auch das Drama Am Wendepunkt mit Anne Bancroft und Shirley MacLaine heimste 1978 zunächst 11 Nominierungen ein, musste sich aber in sämtlichen Kategorien anderen Mitstreitern geschlagen geben. Eine ähnliche Enttäuschung musste Martin Scorsese mit seinem Film Gangs of New York hinnehmen, denn er ging bei 10 Nominierungen ebenfalls leer aus.
- Ganze zwei Mal kam es bisher erst vor, dass ein Schauspieler in zwei aufeinander folgenden Jahren den Preis als bester Hauptdarsteller erhalten hat. Der erste Schauspieler war Spencer Tracy, welcher im Jahr 1937 für seine Rolle in Manuel und im Jahr darauf für seine Darstellung in Teufelskerle ausgezeichnet wurde. Der zweite Schauspieler, der dies schaffte, war Tom Hanks in den Jahren 1993 mit Philadelphia und 1994 mit Forrest Gump. Bei den Nebendarstellern gelang dieses Kunststück Jason Robards in den Jahren 1977 für Die Unbestechlichen und 1978 für Julia. Bisher gelang dies erst zwei Frauen als beste Hauptdarstellerin. In den Jahren 1937 und 1938 war es Luise Rainer und Katharine Hepburn gelang dies 1967 und 1968.
- Barry Fitzgerald ist der einzige Schauspieler in der Oscar-Geschichte, der im gleichen Jahr für die selbe Rolle zwei Oscar-Nominierungen erhielt. Diese Ehrung wurde ihm für Leo McCareys Film Der Weg zum Glück zu Teil für den er 1945 als bester Haupt- und Nebendarsteller nominiert wurde, und den Preis als bester Nebendarsteller entgegennahm. Nach dieser "Panne" änderte die Academy sofort ihre Nominierungs-Richtlinien um zu verhindern, dass so etwas in naher Zukunft nochmal geschehen könne. Die Richtlinien sind bis zum heutigen Tag unverändert und ein ähnliches Missgeschick blieb aus.
- Im Jahre 1968 verlieh die Academy wegen Stimmengleichheit gleich zwei Oscars für die beste Schauspielerin an Barbra Streisand (für Funny Girl) und Katherine Hepburn für Ein Löwe im Winter.
- Die erste farbige Person, die einen Oscar bekam, war die Schauspielerin Hattie McDaniel, die ihn als beste Nebendarstellerin in Vom Winde verweht (Gone With The Wind) 1940 bekam. Sie sah sich bei der Verleihung veranlasst zu beteuern, sich dieses Preises "ihrer Rasse" würdig zu erweisen. Die erste Auszeichnung für einen Farbigen in der Hauptdarstellerkategorie erfolgte im Jahr 1963" Sidney Poitier wurde für seine Darstellung in Lilien auf dem Felde ausgezeichnet. Die erste farbige Hauptdarstellerin wurde erst 2002 gekürt, damals gab es gleich einen Doppelschlag: Als Hauptdarstellerin wurde Halle Berry für ihre Rolle in Monster's Ball ausgezeichnet und Denzel Washington erhielt die Trophäe für seine Rolle in Training Day.
- Die älteste mit einem regulären Oscar ausgezeichnete Person war im Jahr 1989 die Schauspielerin Jessica Tandy, welche im Alter von 80 Jahren den Oscar für ihre Rolle in Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy) entgegen nehmen konnte. Die bis dato älteste nominierte Darstellerin ist hingegen Gloria Stuart. Im Jahr 1998 war sie in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" für ihre Rolle der alten Rose in dem Film Titanic nominiert. Sie war zu dem Zeitpunkt bereits 87 Jahre alt.
- Die jüngste Person mit einem Oscar war Tatum O'Neal als beste Nebendarstellerin im Film Paper Moon. Sie war damals 10 Jahre alt. Allerdings bekam im Alter von nur sechs Jahren Shirley Temple einen Juvenile Award (eine Art Mini-Oscar) überreicht.
- Die Oscarverleihung wurden in ihre Geschichte bisher dreimal kurzfristig verschoben: Das erste Mal passierte dieses 1938, als ein Hochwasser Los Angeles überschwemmt. Die Veranstaltung fand eine Woche später statt. Im Jahr 1968 wurde die Verleihung aus Respekt vor den Trauerfeierlichkeiten von Martin Luther King (die Beisetzung war am Tag der geplanten Verleihung) um zwei Tage verschoben. 1981 wurde die Oscarverleihung aufgrund des Attentates auf Präsident Ronald Reagan um 24 Stunden verschoben.
- Seit 1989 hat die Academy darauf bestanden, dass es bei dieser Preisverleihung eigentlich keine Verlierer (und somit eigentlich auch keine Gewinner) gibt. Daher hieß es ab diesem Jahr nicht mehr And the winner is..., sondern And the Oscar goes to.... Allerdings hatten in den folgenden Jahren noch so einige damit ihre Probleme und so kam es hin und wieder zu den alten Worten. Vor einigen Jahren vergaben übrigens Michael und Kirk Douglas einen Oscar und Kirk Douglas bestand demonstrativ auf And the winner is..., ganz zur Belustigung der Gäste.
- Während des 2. Weltkriegs herrschte auch in den USA Metallmangel. In den Jahren des Weltkriegs wurden deshalb Gips-Oscars verliehen, welche nach dem Krieg wieder ausgetauscht wurden.
Siehe auch
- :Kategorie:Oscarpreisträger
- Golden Globe Award
- Deutscher Filmpreis
Literatur
- Norbert Stresau: Der Oscar. Alle preisgekrönten Filme, Regisseure und Schauspieler seit 1929. Heyne, München 1994, ISBN 3-453-07872-1
- Hans-Jürgen Kubiak: Die Oscar-Filme. Die besten Filme der Jahre 1927 - 1984. Fischer, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-596-24451-X
Weblinks
- [http://www.oscar.com Die Homepage zur aktuellen Oscarverleihung]
- [http://www.oscars.org Die Homepage der Academy of Motion Picture Arts and Sciences]
- [http://www.oscarwatch.com Interessante Homepage von Filmfans mit Spekulationen und allem wichtigen rund um den Oscar]
- [http://www.dvd-sucht.de/preisverleihungen.php DVD-Sucht: Vollständige deutschsprachige Oscar-Datenbank]
- [http://www.germanoscarwatch.de.vu Deutsche Homepage zur Oscarverleihung]
Kategorie:Filmpreis
!
Kategorie:Liste (Film)
ja:アカデミー賞
ko:아카데미상
nb:Oscar
zh-min-nan:Oscar Chióng
FilmpreisFilmpreise werden zumeist entweder auf Filmfestivals oder von der Filmindustrie verliehen. Üblicherweise werden damit künstlerische Leistungen prämiert, also Filmkunst.
Es gibt daneben aber auch Filmpreise für kommerziellen Erfolg, so in Deutschland die Goldene Leinwand (für mindestens drei Millionen Besucher eines Films). Neben Filmen werden manchmal auch die beitragenden beruflichen Leistungen prämiert, so z.B. Neben- und Hauptdarsteller, Regie- und Kameraführung, Drehbücher oder etwa die Musik eines Films.
Historische Filmpreise
Unter den Filmpreisen, die heute nicht mehr existieren, ist z. B. zu nennen:
- Deutscher Filmpreis (1934-45) (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen heutigen Filmpreis)
Preise der Filmindustrie
Der bei weitem bekannteste Filmpreis überhaupt ist der amerikanische Academy Award, besser bekannt als "Oscar", der in zahllosen Kategorien im Rahmen einer glamourösen Show-Veranstaltung in Los Angeles vergeben wird. Schon einige Wochen zuvor verleiht die Auslandspresse Hollywoods die Golden Globes, die meist Fingerzeige auf die zu erwartenden Prämierungen bedeuten. Die Goldene Himbeere prämiert im Gegensatz dazu die schlechtesten filmischen Leistungen eines Jahres.
Als europäisches Pendant zu den Oscars gibt es seit 1988 den Europäischen Filmpreis, dessen mediale Ausstrahlung und Bekanntheitsgrad beim breiten Kinopublikum allerdings vorerst noch hinter dem US-amerikanischen Vorbild zurückbleibt.
Der von der Bundesregierung gut dotierte Deutsche Filmpreis erfuhr einen Imagewandel und vergibt seitdem eine Statuette namens "Lola". Seit 2005 wird der Deutsche Filmpreis von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie vergeben. Gegen diese angeblich kommerziell dominierte Betrachtungsweise der Filmkunst hat sich Widerstand geregt, der seinen Ausdruck unter anderem im Festival des Deutschen Films findet, welches dem Deutschen Filmpreis den Filmkunstpreis entgegensetzt, der nach anspruchsvoll künstlerischen Kriterien von einer Jury vergeben werden soll.
Weitere nationale Filmpreise:
- BAFTA-Awards (Großbritannien)
- Césars (Frankreich)
- David di Donatello (Italien)
- Goya (Spanien)
- Guldbagge (Schweden)
- Bodil (Dänemark)
- Young Artist Award, USA
Festival-Preise
Während Filmindustrie-Preise üblicherweise alle Filme eines Jahres bewerten, vergeben Filmfestivals ihre Ehrungen nur an die von ihnen ausgewählten aktuellen Filme, die meist noch nicht im Kino ausgewertet wurden. Während die Oscars von den Mitgliedern einer Filmakademie vergeben werden, werden Festivalpreise von internationalen, oft prominent besetzten Jurys verliehen. Auf den wichtigsten Festivals lobt auch der internationale Filmkritikerverband FIPRESCI jeweils einen Preis aus.
Die Preise der wichtigsten Filmfestivals (sog. A-Festivals) haben einen goldenen Schimmer:
- Goldene Palme (Cannes)
- Goldener Bär (Berlin)
- Goldener Löwe (Venedig)
- Goldener Leopard (Locarno)
Preise der Filmkritik
Kritikerpreise, d. h. Filmpreise, die alljährlich von Kritiker-Vereinigungen verliehen werden, unterscheiden sich von Industriepreisen (im Idealfall) dadurch, dass sie der künstlerischen Qualität eines Filmes einen Vorrang vor seinem kommerziellen Potenzial einräumen. Hier einige amerikanische Beispiele:
- New York Film Critics Circle
- Los Angeles Film Critics Association
- National Society of Film Critics
- National Board of Review (die älteste Einrichtung überhaupt, die Filmpreise verleiht)
- Chicago Film Critics Association
Preise der Gilden
Besonders in den USA werden auch die Preise, die alljährlich von den sogenannten Guilds verliehen werden sehr beachtet, zumal die hier Ausgezeichneten sehr häufig auch die späteren Oscarpreisträger darstellen. Bei den jeweiligen Gilden vergeben immer nur die Personen ihre Stimmen, die ebenfalls in dem jeweiligen Bereich tätig sind oder waren. Oftmals sehen viele der so ausgezeichenten Personen dieses als besonders große Ehre an.
Einige der existierenden Guild-Awards:
- Gilde der Produzenten: Producers Guild Of America (PGA)
- Gilde der Regisseure: Directors Guild Of America (DGA)
- Gilde der Schauspieler: Screen Actors Guild (SAG)
- Gilde der Drehbuchautoren: Writers Guild Of America (WGA)
- Gilde der Filmeditoren: American Cinema Editors (ACE)
- Gilde der Kameraleute: American Society Of Cinematographers (ASC)
- Gilde der Toneditoren: Motion Picture Sound Editors (MPSE)
- Gilde der Tontechniker: Cinema Audio Society (CAS)
- Gilde der Requisiteure: Art Directors Guild (ADG)
- Gilde der Kostümbildner: Costume Designers Guild (CDG)
- Gilde der Tricktechniker: Visual Effects Society (VES)
- Gilde der Maskenbildner: Hollywood Makeup and Hair Stylist Guild
Spezielle Filmpreise
Einen der sicherlich modernsten Filmpreise, den es zu vergeben gibt, verleiht alljährlich der Musiksender MTV: Die MTV Movie Awards Hier werden auch solche Kategorien wie "Bester Filmkuss" oder "Bester Filmbösewicht" ausgezeichnet.
Ein weiterer weit beachteter Filmpreis ist der im Rahmen der Berlinale vergebene Teddy Award für die besten Produktionen mit schwul-/lesbischem Hintergrund.
2005 ist der Literaturfilmpreis für die Beste Internationale Literaturverfilmung von KulturSPIEGEL, dem Berliner Sender XXP und SPIEGEL ONLINE gestiftet worden. Er wird erstmals am 21. Oktober 2005 auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.
Der Schnitt Preis wird für die Beste Schnittleistung in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm und Förderung von Film+, Kölns Forum für Filmschnitt und Montagekunst seit 1999 jährlich vergeben.
Der Deutsche Kurzfilmpreis wird von der Bundesregierung seit 1956 verliehen. Im Jahr 2002 wurde das Reglement des Deutschen Kurzfilmpreises umfassend neu gestaltet.
Internationale Filmpreise
- Filmfare_Award, Indien
- Japanese Academy Awards, Japan
Weblinks
- [http://www.ncf.carleton.ca/~aw220/byaward.htm Liste amerikanischer Filmpreise]
Siehe auch
- Liste bedeutender deutscher Filme, Filmkanon, Fernsehpreise
Kategorie:Film
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Academy of Motion Picture Arts and SciencesDie Academy of Motion Picture Arts and Sciences ist eine professionelle, aber ehrenamtlich arbeitende Organisation, die vor allem durch die Verleihung des Academy Awards (bekannt als Oscar) ein Begriff ist.
Der eigentliche Zweck der Akademie ist, sich für den Fortschritt im Bereich der Filmindustrie einzusetzen. Dieses geschieht zu einen durch die Unterstützung von Forschungen, aber auch durch eine Förderung des kulturellen, pädagogischen und technologischen Fortschritts. Das Tätigkeitsfeld der Akademie umfaßt nicht die ökonomischen, Arbeits- oder politischen Angelegenheiten.
Historisches
Die Akademie wurde im Mai 1927, als gemeinnützige Vereinigung gegründet. Es gab 36 Gründungsmitglieder, darunter viele Studiobosse und hohe Persönlichkeiten im damaligen Hollywood.
Der erste Präsident der Akademie war der Douglas Fairbanks, Sr.
Von seiner Gründung bis 1946, hatte die Akademie ihren Sitz in einem Gebäude in der Melrose Avenue in Hollywood. Im Dezember 1975 bezog die Akademie neue Räume in der Prachtstraße Wilshire Boulevard in Beverly Hills. Erstmals in der Geschichte der Akademie waren nun das Verzeichnis der Filmschaffenden, die Margaret Herrick-Bibliothek, das Samuel Goldwyn Theater, die administrativen Büros unter einem Dach vereint. Allerdings sollte sich innerhalb kürzester Zeit herausstellen, dass die Räumlichkeiten bald schon wieder zu klein werden würden. Vor allem das schnelle Wachstum der Bibliothek und des Filmarchivs machtes dieses deutlich.
Im Jahr 1988 wurde ein Pachtvertrag mit einer Laufdauer von 55 Jahren mit der Stadt Beverly Hills für die Umwandlung des historischen Gebäudes Waterworks im La Cienega Park geschlossen. Dieses Gebäude firmierte in den folgenden Jahren auch unter der Bezeichnung "Center for Motion Picture Study". Zu Ehren zwei der Gründer der Akademie (Douglas Fairbanks und Mary Pickford) wurde der Gebäudeteil, in dem die Herrick Bibliothek untergebracht ist, in Fairbanks Center for Motion Picture Study umbenannt und das Gebäude in der Vine Street hieß ab nun Pickford Center for Motion Picture Study.
Struktur
Mitglied der Akademie kann man nur durch Einladung des sogenannten Board of Governors werden. Diese Ehre erhalten nur ausgewähle Personen, die sich in besonderer Weise für die Filmkunst einsetzen (bzw. eingesetzt haben). Dieses können Schauspieler genauso wie Regisseure oder Kostümbildner sein. Die Akademie vereint 14 verschiedene Branchen: Schauspieler, Ausstatter, Kameraleute, Regisseure, Dokumentarfilmer, Produzenten, Mitglieder aus dem Bereich Filmschnitt, Komponisten, Personen aus dem Bereich Public Relations, Kurzfilmer und Animateure (Zeichner), sowie aus den Bereichen Ton, Visuelle Effekte und Drehbuchautoren.
Die Akademie ist bemüht darum, die genauen Zahlen, und vor allem die Namen der Mitglieder, nicht bekannt zu geben. Man kann aber davon ausgehen, dass alle wichtigen Personen des heutigen Hollywood Mitglieder der Akademie sind. Der Gewinn eines - oder gar mehrerer - Oscars ist in der Regel eine sicher Bank für eine Einladung in diesen Kreis. Zur Zeit setzt sich die Akademie wie folgt zusammen (Stand: 2002): 5803 Mitglieder
- 1.298 Schauspieler
- 465 Produzenten
- 433 leitende Persönlichkeiten
- 403 Drehbuchautoren
- 416 Tonleute
- 365 PR
- 366 Requisiteure
- 372 Regisseure
- 366 Ehrenmitglieder
- 307 Kurzfilmer
- 241 Musiker
- 239 Tricktechniker
- 222 Filmeditoren
- 182 Kameraleute
- 128 Dokumentarfilmer
Präsidenten der Akademie
- Douglas Fairbanks sen. (1927-1929)
- William deMille (1929-1931)
- M. C. Levee (1931-1932)
- Conrad Nagel (1932-1933)
- J. Theodore Reed (1933-1934)
- Frank Lloyd (1934-1935)
- Frank Capra (1935-1939)
- Walter Wanger (1939-1941)
- Bette Davis (1941)
- Walter Wanger (1941-1945)
- Jean Hersholt (1945-1949)
- Charles Brackett (1949-1955)
- George Seaton (1955-1958)
- George Stevens (1958-1959)
- B. B. Kahane (1959-1960)
- Valentine Davies (1960-1961)
- Wendell Corey (1961-1963)
- Arthur Freed (1963-1967)
- Gregory Peck (1967-1970)
- Daniel Taradash (1970-1973)
- Walter Mirisch (1973-1977)
- Howard W. Koch (1977-1979)
- Fay Kanin (1979-1983)
- Gene Allen (1983-1985)
- Robert Wise (1985-1988)
- Richard Kahn (1988-1989)
- Karl Malden (1989-1992)
- Robert Rehme (1992-1993)
- Arthur Hiller (1993-1997)
- Robert Rehme (1997-2001)
- Frank Pierson (2001-2005)
- Sid Ganis (seit September 2005)
Weblinks
- [http://www.oscars.org Offizielle Webseite der Academy]
Kategorie:US-Amerikanische Organisation
Kategorie:Film
1927
- 1. Januar: Giuseppe Motta wird zum dritten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Ungarn führt als neue Währung den Pengő ein
- 14. April: Der erste Volvo verlässt das Werk auf der Insel Hisingen
- 14. Mai: Stapellauf der Cap Arcona
- 20./21. Mai: Charles Lindbergh fliegt nonstop von New York nach Paris
- 1. Juni: Der Hindenburgdamm, der die Insel Sylt mit dem Festland verbindet, wird eröffnet
- 15. Juli: In Wien wird im Zuge der so genannten Julirevolte der Justizpalast nach einem Skandalurteil gestürmt und in Brand gesteckt
- 23. August: Sacco und Vanzetti auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet
- Abschaffung der Lanze als offizielle Gefechtswaffe in der britischen Armee
Wissenschaft und Technik
- Juni: Werner Heisenberg veröffentlicht seine Arbeit zur Unschärferelation
- Rundfunksender Nürnberg-Kleinreuth wird errichtet
- Clinton Joseph Davisson und George Paget Thomson führen ihr Experiment zum Nachweis der Elektronenstreuung an Festkörpern, (in: Nature 119 (1927), 558; Physical Review 30 (1927), 705)
Luftfahrt
- März: Erstflug der Fokker F.VIII
- März: Erstflug der Lockheed Vega
Kultur
- 8. Januar: Uraufführung der Oper Penthesilea von Othmar Schoeck an der Staatsoper in Dresden
- 28. Januar: Uraufführung der Oper Angélique von Jacques Ibert in Paris
- 17. Februar: Uraufführung der Oper Hanneles Himmelfahrt von Paul Graener in Dresden
- 21. Februar: Uraufführung der Operette Der Zarewitsch von Franz Lehár am Deutschen Künstler-Theater in Berlin
- 26. Mai: Uraufführung der Operette Märchen im Schnee von Robert Stolz am Johann Strauß Theater in Wien
- 7. Oktober: Uraufführung der Oper Das Wunder der Heliane von Erich Wolfgang Korngold in Hamburg
- 14. November: Uraufführung des Musicals Funny Face von George Gershwin am Alvin Theatre in New York
- 18. November: Uraufführung der Oper La Campana sommersa (Die versunkene Glocke) von Ottorino Respighi an der Hamburgischen Staatsoper
- 25. Dezember: Uraufführung der Operette Die blonde Liselott von Eduard Künneke in Altenburg
- 28. Dezember: Uraufführung der Oper Antigone von Arthur Honegger am Théâtre de la Monnaie in Brüssel
Katastrophen
- 7. März: Erdbeben der Stärke 7,6 in Tango, Japan, mehr als 3.000 Tote
- 22. Mai: Erdbeben der Stärke 7,9 in Tsinghai, Republik China, etwa 200.000 Tote
- 1. Juni: Drei Tornados beschädigen oder zerstören in mehreren niedersächsischen Ortschaften insgesamt über 200 Häuser. 2 Menschen werden getötet und dutzende verletzt
- 8./9. Juli: Eine Hochwasserkatastrophe trifft die Flusstäler im Osterzgebirge und richtet insbesondere in den Tälern der Müglitz (Fluss) und Gottleuba gewaltige Schäden an. Den Fluten fallen insgesamt 145 Menschen zum Opfer, darunter allein 88 in Berggießhübel
- 25. August: Der Torpedobootzerstörer „Warabi“ sinkt nach einer Kollision mit dem Leichten Kreuzer „Jindsu“ (beide Japan) vor Bungo-Suido. 102 Tote
- 30. Oktober: New Brunswick, USA. Ein Flugzeug der Colonial Air Transport Fairchild stürzte ab. 4 Tote
- 17. Dezember: Untergang des U-Bootes S 4 vor Provincetown (Massachusetts) nach einer Kollision mit dem Coast Guard-Zerstörer „Paulding“ (beide USA). Eine Bergung von 7 Eingeschlossenen scheitert, alle 39 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Der Internationale Lawn-Tennisverband nimmt das Deutsche Reich als Mitglied auf
- 1. Januar: Maurice Béjart, französischer Choreograf und Leiter des Béjart Ballets
- 1. Januar: Vernon L. Smith, Professor für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
- 2. Januar: Herbert Sczepan, Baptistenpastor und Evangelist († 2004)
- 4. Januar: Claus Jacobi (Journalist), deutscher Journalist
- 4. Januar: Hans Bentzien, SED-Funktionär und Minister für Kultur der DDR
- 6. Januar: Alfred Sirven, französischer Topmanager († 2005)
- 7. Januar: Achille Maramotti, italienischer Unternehmer der Modebranche und Jurist († 2005)
- 8. Januar: Karlheinz Eber, Generalsekretär des CVJM-Landesverband Bayern († 2004)
- 9. Januar: Adolfo Antonio Suárez Rivera, emeritierter Erzbischof von Monterrey und Kardinal
- 10. Januar: Otto Stich, Schweizer Politiker
- 10. Januar: Johnnie Ray, US-amerikanischer Sänger
- 12. Januar: Leslie Orgel, britischer Chemiker
- 12. Januar: Ignatz Bubis, eh. Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland († 1999)
- 13. Januar: Sydney Brenner, britischer Biologe und Nobelpreisträger
- 17. Januar: Eartha Kitt, Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin
- 18. Januar: Werner Liebrich, deutscher Fußballspieler und Trainer († 1995)
- 18. Januar: Rudolf Schlott, deutscher Fußballtrainer
- 19. Januar: Lothar Dräger, deutscher Autor
- 20. Januar: Wolfgang Kasack, deutscher Slawist († 2003)
- 22. Januar: Ernst Huberty, deutscher Sportjournalist und Fernsehmoderator
- 25. Januar: Antônio Carlos Jobim, brasilianischer Sänger und Komponist († 1994)
- 26. Januar: Hans Bardens, deutscher Politiker, MdB († 2003)
- 26. Januar: Erni Mangold, österreichische Schauspielerin
- 27. Januar: Diether Ritzert, Maler und Graphiker († 1987)
- 27. Januar: Arnold Zellner, US-amerikanischer Ökonom
- 28. Januar: Hans Stefan Seifriz, Politiker, MdB
- 30. Januar: Olof Palme, schwedischer Politiker und zweimaliger Premierminister († 1986)
- 1. Februar: Günter Guillaume, DDR-Spion im Bundeskanzleramt 1970–1974 († 1995)
- 1. Februar: Hans Gmür, Schweizer Autor († 2004)
- 2. Februar: Stan Getz, US-amerikanischer Tenorsaxophon († 1991)
- 3. Februar: Kenneth Anger, Filmemacher und Autor
- 4. Februar: Horst Ehmke, deutscher Politiker
- 4. Februar: Rolf Landauer, deutsch-US-amerikanischer Physiker und Informationswissenschaftler († 1999)
- 4. Februar: Arthur Cohn, Schweizer Filmproduzent
- 7. Februar: Laurie Johnson, englischer Komponist
- 7. Februar: Juliette Gréco, französische Chansonsängerin und Schauspielerin
- 7. Februar: Wolodymyr Kuz, Leichtathlet aus der Sowjetunion († 1975)
- 9. Februar: David Wheeler, britischer Computerpionier († 2004)
- 11. Februar: Johannes Menskes, deutscher Chorleiter und Komponist
- 12. Februar: Paul Bühlmann, Schweizer Volksschauspieler († 2000)
- 14. Februar: Lois Maxwell, kanadische Schauspielerin (Miss Moneypenny in James Bond-Filmen)
- 14. Februar: Hans Kann, österreichischer Pianist und Komponist († 2005)
- 15. Februar: Carlo Maria Martini, Erzbischof von Mailand (Italien), Kardinal
- 16. Februar: Botho Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, deutscher Politiker
- 16. Februar: Ludwig Averkamp, Theologe und Alterzbischof von Hamburg
- 17. Februar: Juan Almeida, Revolutionär und Politiker
- 19. Februar: Rolf Wilhelm, Film- und Fernsehkomponist
- 19. Februar: Hugo Portisch, österreichischer Journalist
- 20. Februar: Ibrahim Ferrer, kubanischer Musiker († 2005)
- 20. Februar: Carl Damm (Bundestagsabgeordneter), deutscher Politiker und MdB († 1993)
- 21. Februar: Paul Raabe, deutscher Literaturwissenschaftler und Bibliotheksfachmann
- 22. Februar: Florencio Campomanes, philippinischer Schachspieler und -funktionär
- 23. Februar: Robert N. Bellah, US-amerikanischer Soziologe
- 25. Februar: Dieter Ertel, deutscher Journalist und Redakteur
- 26. Februar: Hans Heinz Holz, deutscher marxistischer Philosoph
- 1. März: Rudi Arndt, deutscher Politiker († 2004)
- 1. März: Claude Gensac, französische Schauspielerin
- 1. März: George Ogden Abell, US-amerikanischer Astronom († 1983)
- 1. März: Harry Belafonte, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler, Entertainer und Bürgerrechtler
- 2. März: Roger Walkowiak, französischer Radrennfahrer
- 3. März: Pierre Aubert, Schweizer Politiker
- 4. März: Dick Savitt, US-amerikanischer Tennisspieler
- 5. März: Jack Cassidy, US-amerikanischer Schauspieler, Sänger († 1976)
- 6. März: Gordon Cooper, US-amerikanischer Astronaut († 2004)
- 8. März: Harry Thürk, deutscher Schriftsteller
- 8. März: Stanisław Kania, polnischer Politiker, Parteichef von Polen von 1980 bis 1981
- 9. März: Bezerra da Silva, brasilianischer Liedermacher († 2005)
- 9. März: Klaus Dieter Arndt, deutscher Politiker († 1974)
- 9. März: Johannes Hanselmann, Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern († 1999)
- 10. März: Josef Derwall, deutscher Fußballtrainer und -spieler
- 10. März: Paul Wunderlich, deutscher Maler und Zeichner
- 11. März: Joachim Fuchsberger, deutscher Schauspieler und Entertainer
- 11. März: Freda Meissner-Blau, österreichische Politikerin
- 12. März: Raúl Alfonsín, ehemaliger Staatspräsident von Argentinien
- 14. März: Wolfgang Grönebaum, deutscher Schauspieler († 1998)
- 15. März: Rüdiger Klessmann, deutscher Kunsthistoriker
- 15. März: Hanns Joachim Friedrichs, deutscher TV-Moderator († 1995)
- 15. März: Carl Smith, US-amerikanischer Country-Sänger
- 16. März: Wladimir Michailowitsch Komarow, sowjetischer Kosmonaut († 1967)
- 18. März: George Plimpton, US-amerikanischer Schriftsteller und Förderer junger Schriftsteller († 2003)
- 19. März: John Kander, US-amerikanischer Komponist
- 21. März: Hans-Dietrich Genscher, deutscher Politiker, Innenminister und Außenminister
- 21. März: Robert-Alexander Bohnke, Pianist († 2004)
- 21. März: Halton Arp, US-amerikanischer Astronom
- 24. März: Martin Walser, deutscher Schriftsteller
- 25. März: Herbert Fux, österreichischer Schauspieler und Politiker
- 27. März: François Furet, französischer Historiker († 1997)
- 27. März: Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch, russischer Cellist und Dirigent
- 28. März: Harry Tisch, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzender des FDGB in der DDR († 1995)
- 28. März: Marianne Fredriksson, schwedische Schriftstellerin
- 29. März: John Robert Vane, britischer Biochemiker († 2004)
- 29. März: Martin Fleischmann, Chemiker
- 29. März: Alfred Neven DuMont, deutscher Verleger
- 31. März: Erich Kirste, deutscher Physiker († 2002)
- 31. März: César Chávez, Gründer der US-amerikanischen Landarbeitergewerkschaft United Farm Workers († 1993)
- 31. März: Eduardo Martínez Somalo, Kardinal
- 31. März: Wladimir Sergejewitsch Iljuschin, sowjetischer Testpilot
- 31. März: Ludwig Polsterer, Zeitungsherausgeber († 1979)
- 1. April: Thomas Holtzmann, deutscher Schauspieler
- 2. April: Ladislav Alster, tschechoslowakischer Schachspieler und Schachjournalist († 1991)
- 2. April: Ferenc Puskás, ungarischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 5. April: Ida Krottendorf, österreichische Schauspielerin († 1998)
- 5. April: Tanin Kraivixien, Premierminister von Thailand
- 6. April: Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist († 1996)
- 7. April: Wolfgang Mattheuer, deutscher Maler, Graphiker und Bildhauer († 2004)
- 7. April: Herbert Pilch, deutscher Sprachwissenschaftler, Keltologe und Politiker
- 11. April: Klaus Harpprecht, deutscher Journalist
- 11. April: Dieter Thoma (Moderator), deutscher Journalist und Moderator
- 14. April: Hans Helmut Dickow, deutscher Schauspieler († 1989)
- 14. April: Alan MacDiarmid, neuseeländischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 15. April: Robert L. Mills, US-amerikanischer Physiker († 1999)
- 16. April: Benedikt XVI., 265. Papst, Bischof von Rom, Staatsoberhaupt des Vatikans
- 16. April: Rolf Schult, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 16. April: Claus Arndt, Politiker (SPD)
- 17. April: Margot Honecker, deutsche Politikerin und Ministerin für Volksbildung der DDR
- 18. April: Tadeusz Mazowiecki, ehemaliger Ministerpräsident Polens
- 18. April: Samuel Huntington, US-amerikanischer Politikwissenschaftler
- 19. April: Ernst Lange, deutscher protestantischer Theologe und Kirchenreformer
- 20. April: Phil Hill, ehemaliger US-amerikanischer Rennfahrer
- 20. April: Karl Alex Müller, Schweizer Physiker
- 23. April: Werner Koch (Sachverständiger), Wertermittlungs-Experte († 1993)
- 24. April: Josy Barthel, luxemburger Leichtathlet und Olympiasieger († 1992)
- 25. April: Rosemarie Fendel, deutsche Schauspielerin
- 25. April: Siegfried Palm, deutscher Cellist († 2005)
- 25. April: Werner Jarowinsky, deutscher Politiker († 1990)
- 25. April: Frances Hyland, kanadische Schauspielerin († 2004)
- 25. April: Albert Uderzo, Zeichner der bekannten Comic-Serie Asterix
- 26. April: Roswitha Verhülsdonk, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
- 28. April: Guy Duijck, belgischer Komponist und Professor
- 29. April: Walter Thirring, österreichischer Physiker
- 1. Mai: Horst Drinda, deutscher Regisseur und Schauspieler († 2005)
- 1. Mai: Gary Bertini, israelischer Dirigent und Komponist († 2005)
- 1. Mai: Walter Zeman, österreichischer Fußballspieler († 1991)
- 2. Mai: Michael Broadbent, britischer Weinkommentator und -kritiker
- 4. Mai: Trude Herr, deutsche Schauspielerin († 1991)
- 4. Mai: Peter Boenisch, deutscher Journalist († 2005)
- 5. Mai: Charles Rosen, US-amerikanischer Pianist und Musiktheoretiker
- 8. Mai: László Paskai, emeritierter Erzbischof von Esztergom-Budapest
- 9. Mai: Manfred Eigen, deutscher Biophysiker
- 9. Mai: Wim Thoelke, deutscher Fernsehmoderator († 1995)
- 13. Mai: Rudolf Marić, Schachmeister und Schachbuchautor aus Jugoslawien († 1990)
- 13. Mai: Herbert Ross, US-amerikanischer Choreograph und Filmregisseur († 2001)
- 14. Mai: Walter E. Richartz, deutscher Chemiker und Schriftsteller († 1980)
- 14. Mai: Herbert W. Franke, deutschsprachiger Science Fiction-Autor
- 16. Mai: Nilton Santos, brasilianischer Fußballspieler
- 17. Mai: Heinz Frieler, deutscher Politiker († 1990)
- 17. Mai: Winnie Jakob, Karikaturistin und Publizistin
- 17. Mai: Hans Koch (DDR), Kulturwissenschaftler und Kulturfunktionär der DDR († 1986)
- 18. Mai: Egon Monk, deutscher Schauspieler, Regisseur, Dramaturg und Autor
- 19. Mai: Varkey Vithayathil, römisch-kath. Erzbischof und Kardinal
- 19. Mai: Serge Lang, US-amerikanischer Mathematiker († 2005)
- 20. Mai: Franciszek Macharski, Erzbischof von Krakau und Kardinal
- 22. Mai: Hubert Luthe, Bischof von Essen
- 22. Mai: Richard Hundhammer, deutscher Politiker
- 22. Mai: Ernst-Otto Czempiel, deutscher Politikwissenschaftler
- 23. Mai: Dieter Hildebrandt, deutscher Kabarettist
- 25. Mai: Robert Ludlum, US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Produzent († 2001)
- 26. Mai: Christian Graf von Krockow, deutscher Politikwissenschaftler, Historiker und Schriftsteller († 2002)
- 27. Mai: Peter Zvi Malkin, israelischer Geheimagent († 2005)
- 30. Mai: Tino Schwierzina, deutscher Politiker († 2003)
- 1. Juni: Herbert Schnoor, deutscher Politiker
- 1. Juni: Willem Scholten, niederländischer Politiker († 2005)
- 3. Juni: Oscar Schneider, deutscher Politiker
- 3. Juni: Manfred Flegel, mehrfacher Minister der DDR
- 4. Juni: Willy Hagara, österreichischer Schlagersänger und Schauspieler
- 6. Juni: Ursula Böttcher, deutsche Dompteuse
- 6. Juni: Herbert Lichtenfeld, deutscher Fernsehautor († 2001)
- 8. Juni: Wolfgang Schieren, deutscher Manager und Vorstandsvorsitzender der Allianz AG († 1996)
- 8. Juni: Jerry Stiller, US-amerikanischer Schauspieler
- 9. Juni: Waltraut Haas, österreichische Schauspielerin und Sängerin
- 9. Juni: Helmut Zilk, österreichischer Journalist, Politiker und Bürgermeister von Wien
- 10. Juni: Eugene N. Parker, US-amerikanischer Astrophysiker
- 13. Juni: Slim Dusty, australischer Sänger und Songwriter († 2003)
- 15. Juni: Hugo Pratt, italienischer Comic-Autor († 1995)
- 17. Juni: Martin Böttcher, deutscher Filmkomponist und Dirigent
- 17. Juni: Lucio Fulci, italienischer Filmregisseur und Produzent († 1996)
- 18. Juni: Lutz Jahoda, deutscher Schauspieler, Entertainer, Sänger und Autor
- 18. Juni: Hans Berentzen, deutscher Spirituosenfabrikant († 2005)
- 20. Juni: Josef Posipal, deutscher Fußballspieler († 1997)
- 22. Juni: Herbert Hisel, fränkischer Humorist
- 23. Juni: Herbert MacKay-Fraser, Rennfahrer († 1957)
- 23. Juni: Bob Fosse, US-amerikanischer Filmregisseur († 1987)
- 24. Juni: Martin L. Perl, US-amerikanischer Physiker
- 26. Juni: Klaus Hornung, deutscher Politikwissenschaftler
- 27. Juni: Otto Herbert Hajek, ungegenständlicher Bildhauer († 2005)
- 28. Juni: Frank Sherwood Rowland, US-amerikanischer Chemiker
- 29. Juni: Henry Jaeger, deutscher Schriftsteller († 2000)
- 29. Juni: Piero Dorazio, italienischer Maler († 2005)
- 30. Juni: Shirley Fry, ehemalige Tennisspielerin
- 1. Juli: Chandra Shekhar, Premierminister Indiens
- 2. Juli: Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters († 1996)
- 2. Juli: Gerhard Gawliczek, deutscher Fußballspieler
- 2. Juli: Brock Peters, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger († 2005)
- 3. Juli: Ken Russell, Regisseur
- 4. Juli: Watts S. Humphrey, Informatiker
- 4. Juli: Gina Lollobrigida, italienische Schauspielerin
- 4. Juli: Neil Simon, US-amerikanischer Dramatiker und Drehbuchautor
- 5. Juli: Hans Gottfried Bernrath, deutscher Politiker
- 5. Juli: Walter Matthias Diggelmann, Schweizer Schriftsteller († 1979)
- 6. Juli: Georg Gallus, deutscher Politiker
- 6. Juli: Johannes Hendrikus Donner, niederländischer Schachgroßmeister († 1988)
- 7. Juli: Doc Severinsen, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 8. Juli: Alexander May, deutscher Schauspieler
- 8. Juli: John Ashbery, US-amerikanischer Dichter
- 9. Juli: Red Kelly, ehem. Eishockeyspieler und -trainer
- 10. Juli: Paul Wühr, deutscher Schriftsteller
- 11. Juli: Herbert Blomstedt, US-amerikanischer (schwedischer) Dirigent
- 11. Juli: Theodore Maiman, US-amerikanischer Physiker
- 13. Juli: Simone Veil, französische Politikerin und Präsidentin des EU-Parlamentes
- 14. Juli: Fritz Harkort, deutscher Volkskundler und Erzählforscher († 1972)
- 16. Juli: Thomas Ellwein, deutscher Politologe († 1998)
- 16. Juli: Serge Baudo, französischer Dirigent
- 18. Juli: Kurt Masur, deutscher Dirigent
- 18. Juli: Ludwig Harig, deutscher Schriftsteller
- 20. Juli: Michael Gielen, Dirigent und Komponist
- 21. Juli: Willy Moese, deutscher Comiczeichner und Karikaturist
- 21. Juli: Michael Janisch, österreichischer Schauspieler († 2004)
- 23. Juli: Elliott See, US-amerikanischer Astronaut des Gemini-Projekts († 1966)
- 24. Juli: Alex Katz, US-amerikanischer Maler
- 25. Juli: Arminio Rothstein, akademischer Maler, Puppenmacher und Puppenspieler († 1994)
- 25. Juli: Bert Breit, Komponist, Journalist, Filmemacher, Zeichner († 2004)
- 26. Juli: Janet Leigh, US-amerikanische FilmSchauspielerin († 2004)
- 27. Juli: Heinz Wewers, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 27. Juli: Georg Stollenwerk, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 27. Juli: Dawid Rubinowicz, Tagebuch-Verfasser († 1942)
- 28. Juli: Hans Bauer, deutscher Fußballspieler († 1997)
- 29. Juli: Harry Mulisch, niederländischer Schriftsteller
- 30. Juli: Harri Czepuck, deutscher Journalist, ehem. Vorsitzender des Journalistenverbandes der DDR
- 31. Juli: Walter Vogt, Schriftsteller († 1988)
- 1. August: André Cools, belgischer sozialistischer Politiker († 1991)
- 1. August: Gerhard Woitzik, deutscher Politiker
- 2. August: Fredrik Bull-Hansen, norwegischer Offizier und Diplomat
- 9. August: Marvin Minsky, US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz
- 12. August: Porter Wagoner, ist US-amerikanischer Country-Sänger
- 15. August: John Cranko, britischer Tänzer und Choreograf († 1973)
- 15. August: Albin Sättler, deutscher Künstler
- 16. August: Herbert Schäfer, deutscher Fußballtrainer († 1991)
- 23. August: Walter Giller, deutscher Schauspieler
- 23. August: Dick Bruna, niederländischer Autor, Zeichner und Grafikdesigner
- 23. August: Allan Kaprow, US-amerikanischer Künstler und Kunsttheoretiker
- 24. August: Harry M. Markowitz, Ökonom, Nobelpreisträger
- 25. August: Althea Gibson, US-amerikanische Tennisspielerin († 2003)
- 27. August: Liselott Linsenhoff, deutsche Dressurreiterin († 1999)
- 1. September: Joyce King, australische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1. September: Wolfgang Klafki, Pädagoge
- 4. September: Ulrich Finckh, evangelischer Pfarrer
- 4. September: John McCarthy, US-amerikanischer Informatiker, Erfinder der Programmiersprache Lisp
- 5. September: Dionys Jobst, deutscher Politiker und MdB
- 9. September: Eugen Helmlé, deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer († 2000)
- 9. September: Elvin Jones, US-amerikanischer Musiker († 2004)
- 10. September: Gerhard Jahn, deutscher Politiker († 1998)
- 10. September: Johnny Keating, ehemaliger schottischer Jazzmusiker und Orchesterleiter
- 10. September: Yma Sumac, peruanische Sängerin
- 10. September: Albert Benz (Komponist), Schweizer Komponist und Dirigent († 1988)
- 14. September: Markus Egen, ehem. deutscher Eishockeyspieler
- 14. September: Edmund Casimir Szoka, emeritierter Erzbischof von Detroit
- 15. September: Erika Köth, deutsche Kammersängerin und Sopranistin († 1989)
- 15. September: Eberhard Stüber, österreichischer Biologe
- 16. September: Sadako Ogata, japanische UN-Diplomatin und Hoher Flüchtlingskommissarin
- 16. September: Peter Falk, US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Maler
- 17. September: Hein & Oss, deutsche Liedermacher und Sänger
- 20. September: Peter Borgelt, deutscher TV- und Theaterschauspieler († 1994)
- 21. September: Michael Kehlmann, österreichischer Regisseur und Schauspieler
- 22. September: | | |